Samstag, 16. Januar 2016

~ Ich bin dann mal da... jetzt wirds ernst ~

Und deswegen hier die nächste Wochen keine Einträge sondern bei

Donnerstag, 14. Januar 2016

~ Wasserstandsmeldung ~

Kaum hat man mal ein paar Tage frei, schon ist man voll im Freizeitstress.

Irgendwo sind da die grauen Zeitfresser unterwegs. Morgen schon hol ich mir mein Wohnmobil ab und begeb mich auf große Tour und ich weiß nicht, wo all die Zeit geblieben ist. Gelangweilt hab ich mich nicht.

Liegt sicherlich unter anderem daran, dass ich mir ein (fast) tägliches Sportprogramm aufgegeben hab, das teilweise echt zeitfressend ist. Jeder Läufer in Verletzungspause (ich glaub, ich nenn das bei mir lieber mal zukünftig Verletzte mit kleinen Laufpassagen) weiß, dass jedwede Form von Alternativsport zeitraubender ist. Was ich mit 40 Minuten Laufen am Tag schaffen kann, beschäftigt mich beim Radfahren inkl. der Wintermontur und Rad aus dem Keller etc. bestimmt 1,5-2 Stunden, um den gleichen Effekt zu erzielen. Gleiches gilt für Walken etc.

Lustigerweise hab ich ja das mir so verhasste Ergometer entdeckt und schaffe ganz gut mittlerweile zumindest 70 Minuten auf dem Ding. Durch den fehlenden Gegenwind schwitzt... äh transperiert man auf dem Ding recht gut und ich werde demnächst Oberschenkel haben, die ihresgleichen suchen. Merke: Radfahren und anschließendes Krafttraining im Studio funktioniert nicht so gut, wenn es auf die Beinmuskulatur ankommt - da fängt die dann auch mal an zu meckern.

Was ich aber kurz der werten Leserschaft berichten wollte, ist der Status zu meinem vermeintlich erneuten Leistenbruch (es geht ja nix über Selbstdiagnose). Der Arzt (wer heißt schon als Chirurg Stechemesser... - im übrigen war gestern bei WDR jemand in der Aktuellen Stunde der hieß Opfermann und arbeitet bei der Verbraucherzentrale - ich find sowas ja lustig) ließ nun zum zweiten mal verlauten, dass ich keinen erneuten Leistenbruch habe.

Er erklärte mir den Erinnerungsschmerz. Ich bin ja seinerzeit 2 Jahre mit dem Leistenbruch rumgelaufen, bis er entdeckt und in Folge dessen auch operiert wurde (die Länge der Laufpause damals lässt sich daraus erlesen). In der Zeit hat mein Gehirn diesen Schmerz abgespeichert. Durch das Behandeln der Narbe durch den Osteopathen liegen die bei der OP durchgekappten Nerven nun irgendwie anders und werden gereizt. Mein Gehirn sagt... oh... das ist wie damals beim  Leistenbruch, den Schmerz kenn ich, den melde ich direkt mal.

Was tun? Es gibt Spritzen an den Nerv (aua). Das kann man ein paar mal wiederholen. Bei 50 % der Patienten bekommt man damit Ruhe. Tritt der Effekt nicht ein, kann man eine erneute OP vornehmen, die Nerven stärker kappen und woanders hinlegen (so hab ich es verstanden), dass sie eben nicht mehr gereizt werden.

Nun könnte ich jetzt zetern und den Osteopathen an die Wand nageln. Das bringt mich aber keinen Schritt weiter, er hatte ja keine böse Absicht. Also dürft Ihr jetzt (über FB hatte ich ja schon aufgerufen) alle Daumen drücken, dass ich zu den richtigen 50 % gehöre und ich vielleicht sogar schon während meiner Tour meine ersten Laufversuche machen kann. Ob die Spritze gut geholfen hat, merke ich in einer Woche, bis dahin wird es dann auch keinen Laufversuch geben.

Danke fürs Zulesen!

Montag, 11. Januar 2016

~ Traue niemals einer Wetter-App ~

Im Moment bin ich autolos. Das ist insoweit praktisch, als dass ich ja sowieso viel Sport machen möchte. Was passt also besser, als meine morschen Knochen auf das schwarze Ross zu hieven und gen Rückentraining zu trampeln.

Wäre da nicht der Regen. Ok, ist nur Wasser aber Regen aufm Rad macht nun mal so gar keinen Spaß. Gestern noch sagte die Wetter-App, dass es am Vormittag regnet. Hingegen sprach das Ding heute morgen mit mir und säuselte mir eine sehr geringe Regenwahrscheinlichkeit für den Vormittag vor.

Warum also Regenzeugs einpacken. Jedes Kilo zählt auf einer Tour und da ich die Radtour verlängern und nicht direkt hin- und zurück wollte, war mir das recht.

Ging auch erstmal gut. Wer sich Outdoor-Sportler nennt, kennt die üblen Wetter-Anzeigen und als ich sah, dass von Südwesten dicke Wolken aufzogen, ahnte ich Böses. Aber erstmal war ich nach 25km in der Folterkammer angekommen. Btw.. versucht mal Oberschenkelmuskeltraining nach den ersten 1,5 Stunden Rad fahren.. haha.. lustig ist das. Neee... aua ist das.

Als ich raus kam, war das Elend komplett. Es regnete Bindfäden. Aber weinen nützt dann auch nichts. Aufs Rad schwingen und durch heißt die Devise. Kann ich mich zumindest wie eine Heldin fühlen. Ok, eine nasse Heldin aber eine Heldin. Die 10km nach Hause so schnell wie die Oberschenkel noch zuließen und erstmal alle nassen Sachen in die Ecke geschmissen.

Fotos gibts davon nicht, dafür ein paar von unserem gestrigen Spazierung im industriellen Köln (Mülheim). Da wir so viel fotografiert haben, konnten wir die Tour nicht zu Ende gehen. Fortsetzung folgt also.

Der vertikale Parkplatz!

Im Kunstwerk - leider kurz vor Räumung!



Alte Fabrikhallen und Bürokomplexe - hier wird Wohnraum entstehen!


 
Kunst am Bau bzw. der Industrie!
 

Home is where the Dom is!
 

Und speziell für Doris noch ein Bild. Gestern früh verschwand das Wolkenband des wirklich heftigen Regens, um der Sonne Platz zu machen.