Donnerstag, 4. September 2014

~ Wo laufen sie denn? ~

Im Oktober werden wir den Staffelmarathon in Frankfurt laufen - im letzten Jahr ja auch schon.

Dafür müssen wir trainieren - wir sind ein paar wackere Kollegen. Ich bin recht happy, dass sich nicht nur ambitionierte Läufer gemeldet haben sondern auch Laufazubis und so - das wäre schön - einen Zugang zum Sport bekommen.

Aber vor der Medaille steht der Schweiß und so treffen wir uns jetzt dienstags zum Training.

Schön wars...


Und wenn es das jüngste Laufküken nicht schafft, den Berg hochzulaufen, dann wird es halt vom Kollegen auf dem Rücken getragen. Ja, so sind wir.

Montag, 1. September 2014

~ Festgemauert in der Erden.. ~

.. steht die Form, aus Lehm gebrannt!

Oder.. was Laufschuhe so ausmachen:

Der Dealer hatte mir bei meinem Besuch ein paar Hoka-ähnliche Laufschuhe zum Test mitgegeben. Ich werde hier Namen der Firma nicht nennen, da es zum einen kein vom Dealer arrangierter Test ist und zum anderen diese Laufschuhe wohl auch nicht in die Produktion kommen.

Heute Abend ist es so weit und schon nach 200m merke ich... DAS ist aber mal anders. Ich hab den Eindruck, die Schuhe kleben mich am Boden fest. Nichts von der Leichtigkeit der Hokas, nichts von dem Gefühl des Fliegens... alles anders.

Ich ziehe die 7km durch aber sie fallen mir schwer. Meine Knie kommen aneinander, was normalerweise nicht der Fall ist. Die ganze Statik ist anders. Meine Schwachstelle, die Achilles-Sehne, ist aber ruhig. Da dies nun kein Testfall ist, muss ich da jetzt auch nicht näher drauf eingehen aber... boah, war datt anstrengend.

HOCH LEBEN DIE HOKAS!!! Aber sowas von.

Allerdings - und das war so gar nicht mein Plan, will ich die Schuhe doch zum Dealer zurücksenden - war der Regen der letzten Tage wohl doch zu viel und ich versinke schuhtief im Matschwasser. Dass unser Heimweg (s. letzter Post) aufgebaggert ist, hatten wir auch verdrängt.

Und so waren unsere neuen Laufschühchen nass und matschig und ich durfte die Schrubbelbürste schwingen und hoffe, sie sind morgen wieder sauber und trocken.

Aber Dank an den Dealer fürs Vertrauen und das Probieren dürfen.

Jetzt fällt mir der Abschied von den ansonsten sehr hübschen Schuhen leichter, ich könnt sie auf Dauer eh nicht laufen.


Samstag, 30. August 2014

~ Frösche, Laufen und Kölsch ~

Was haben die 3 Dinge miteinander zu tun.

Ich kleide mich in grün-gelb - die neuen Hokas ebenfalls farbig inkl. Socken in schönem strahlenden Grün. Ich steige die Treppe herab, treffe meinen Laufkumpel und muss die Augen schließen, so grün strahlen neues Laufshirt und Schnürsenkel.

Macht uns das schneller? Nein! Macht uns das glücklicher? Ja, unbedingt. So machen wir zwei Frösche uns auf den Weg auf die Wochenendrunde. 14km peilen wir an und diesmal hab ich die Strecke nicht so genau aufm Schirm. Das zweite mal in einer Woche, ich werde schlampig.



Die Strecke hätte schön in die ugly destinations gehört aber die hab ich mal ausselektiert und (fast) nur die schönen Dinge festgehalten, wie dieses kurze Waldstück an der Wupper, schon oft von mir fotografiert.



7km sind rum, jetzt müssen wir langsam den Weg zurück finden... hier führt aber kein Weg links ab. Kurz vor dem Burger King, dessen Rest wir noch in der Natur finden, können wir grob Richtung Heimat den Weg einschlagen. Mein Laufkumpel schreit nach Wasser und wir überlegen, was wir für 3 Euro bei BurgerKing bekommen, wir wissen nicht genau, ob wir noch 7, 8 oder 10km laufen müssen - 3 Euro hab ich in der Tasche aber die geben wir Gott sei Dank an der Stelle nicht aus.


Denn im Nachbarort ist Bürgerfest und während die Jugendlichen des örtlichen Judoclubs ihre Künste zum Besten geben, haben wir nur Augen für den Getränkewagen. Jetzt ein Kölsch... ein Kölsch während des Laufs? Das geht doch nicht. Doch... das geht. Geht? Ja geht... so ungefähr der Dialog und die kleine Hürde des Bon-Kaufens noch hinter uns bringend, erstehen wir für meine 3 Euro 2 Kölsch und 1 Wasser. Zack... runtergekippt und weitergelaufen. Geht? Ja, geht tatsächlich.


Auf den letzten 2km noch unseren Badesee mal außerhalb der Morgenstimmung mitnehmen...


.. um zu erkennen, dass sie unseren Heimweg gerade umgegraben haben - laufen wir halt übers Feld.


Es sind tatsächlich genau 14km geworden und nun bin ich für den Abend (da gibts schon wieder Kölsch) gut eingestimmt.