Samstag, 29. August 2015

~ Das Sammelsurium der 90er Jahre ~

Ich möchte mich auf dem Weg noch mal bei allen bedanken, die sich zurück ins Jahr 1991 gerückt haben. Teilweise kaum verändert, teilweise zwei unterschiedliche Menschen.

Dabei waren:
Vielleicht folgt ja noch der ein oder andere (Gerd?) und den verewige ich dann hier auch noch in der Hall of Fame.

Jeder einzelne Eintrag hat mir selbst wieder Rückblicke beschert. Vielen Dank fürs Mitmachen, Teilen, Geschichte erzählen.

Und speziell für Lizzy noch ein Leggings-Foto... damals 1992 in Paris. Als ich das Foto sah, erinnerte ich mich an die Schuhe - Stoffschuhe mit riesig-tuffigen Schnürsenkeln. Tsss....


Sonntag, 23. August 2015

~ Versuch macht kluch ~

Oder: Die Ups and Downs* eines Rückenleiden.

*sacht man heute wohl so.

Letzte Woche stehe ich pünktlich um 18.00 Uhr beim Kieser und die Dame hinter Tresen schaut mir sehr erstaunt an. Blöd, wenn man sich mit Serienkalenderfunktion nicht das korrekte Ende der Serie eingetragen hat und nun gar keinen Termin mehr hat.

Ich gerate direkt in Panik, sehe meine winzigen Fortschritte direkt hinfortschwinden. Und fragt mich nicht, ob der Kopf jetzt der Auslöser war oder watt auch immer. Ab Mittwoch hatte ich wieder heftigste Probleme. Freitag musste ich während eines Meetings aufstehen und den Rest stehend zu Ende führen, weil ich es nicht mehr aushalten konnte. Ist es der neue Bürostuhl? War es der Umzug und das Tragen der ein oder anderen (leichten) Kiste oder war es wirklich das fehlende Training?

Freitag dann lässt mich mein Chef netterweise etwas früher gehen, damit ich wieder einen Trainingstermin bekomme und der von mir hier schon als Sado-Maso-Physioterapeut beschriebene Kerl, mit dem ich immer einen sehr netten Umgang hege, begrüßte mich mit den Worten: "Ach super, Sie sind es, da leg ich noch mal ein paar Kilo drauf." und ich entgegne. "Verdammt, bis gerade war es ein guter Tag, das ist nun dahin."

Als ich ihm von meinen wiedergekehrten Rückenschmerzen berichtete, bestätigte er, dass es durchaus sein kann, dass der Rücken den Impuls des Trainings vermisst und anfängt zu meckern.

Nachdem wir die Trainingsrunde beendet hatten (ich bin mittlerweile Weltmeisterin im Beherrschen der Beckenbodenmaschine.. jajaja) bittet er mich noch in einen separaten Folterraum. Meine Angst ist unbegründet, er lockert mir das ISG und zeigt mir ein paar Übungen, wie ich das selbst einrenken kann.

Die Fortsetzung folgt aber um chronologisch zu bleiben, muss möchte ich jetzt ein wenig zum gestrigen Tag  schreiben.

Erstmal gabs Kuchen backen und Salat sortieren fürs Laleli. Schaut mal, sieht das nicht hübsch aus? ab sofort gibts auch Salat to go oder to stay... wie man will. Da ich ja nicht im Café arbeite, bekomme ich das Feedback zu meinen Back- und Koch"künstigen" ja nie live mit. Gestern hab ich mich dann zum Frühstück ins Café begeben und als die Dame neben mir den Quinoa-Salat öffnete und probierte, rutschte mir das Herz in die Hose. Was war ich froh, als sie ihn als lecker bezeichnete. Puh. Schön aussehen ist halt nicht alles.

Dann gings mit dem Liebsten auf zum FC - erstes Heimspiel gegen Wolfsburg.

Wir amüsieren uns immer über die Leute, die schon auf dem Weg zum Spiel Bier in der Hand tragen und trinken. Deshalb gabs zum Geburtstag meines Besten ein FC-Survival-Pack inkl. 2er Dosen Kölsch. Die mussten dann gestern (natürlich bei brütender Hitze) auf dem Weg zum Spiel getrunken werden. Aber wir hatten Spaß oder gerade deswegen?
 
Dieter 80 gesehen, mit dem Pfandsammler noch ein Pläuschchen gehalten, der uns berichtete, dass seine Freundin in Essen wohnt, er über 40 sei und sie jünger (Alter weiß ich nicht mehr) aber ein Kind von ihm erwartet. Ja, das beschäftigte ihn und er hatte auch zu dem Zeitpunkt schon mehr Bier getrunken als wir.
Eine nette Begegnung.

Im Stadion dann eine irre Stimmung - wie immer halt. Man brauch nur die ersten 10 Sekunden anzuschauen. Es gibt wenig Abwechslung im Film. :-)


So.. und jetzt wieder zum Ursprung. Da der Samstag schon wieder völlig ausgeschöpft war und wir uns auch heute noch mal mit Freunden treffen und mein heimatlicher Schreibtisch unter der Last von nicht bezahlten Rechnungen und unsortierten Unterlagen zusammen bricht, muss ich mir dafür mal Zeit nehmen. Die Bügelwäsche wird auch nicht besser vom Rumliegen.

Als nichts mit langer Wanderung aber zumindest ein paar Meter Laufen/Gehen. Zur Abwechslung und weil ich es mal testen wollte, heute mal die Nike Free an die Füße gepackt.

Ziel: 5km immer im Wechsel 1 Minute Laufen, 1 Minuten Gehen. Bis ich am Rhein war, waren schon die ersten 2 Minuten um. Schnell geht das.


Alle haben ihre Bötchen zu Wasser gelassen - ist ja auch schön bei dem Wetter.


Und ich wechsel so vor mich hin - 1 Minute Gehen, 1 Minute Laufen. Meiner nicht mehr vorhandenen Kondition kommt das zu Gute.


Das ist der erste Lauftest, bei dem ich nicht mit dem Kloß zu kämpfen hab, der mir immer wieder die Kehle zuschnürt und mir die Tränen in die Augen treibt, weil es eben nicht besser wird. Nicht, dass ich keine Schmerzen gehabt hätte aber es fühlte sich ganz leicht besser an. Die 5km im Wechsel (müssten knapp 3 km laufend gewesen sein) waren dann auch ausreichend aber taten auch einfach gut.

Auf den letzten Metern noch einen Glückscent gefunden. Wenn das nicht mal ein Zeichen ist.


Zum Abschluss noch ein wenig Gymnastik zu Hause, ich traue mich wieder an Situps und Liegestütz heran und mal schauen, was passiert.

In dem Sinne.. allen einen schönen Sonntag. Und noch mal vielen Dank für die viele Resonanz auf meinen vorherigen Post "Was war los 1991". Bin gespannt, ob noch das ein oder andere Bild auftaucht. :-)

Freitag, 21. August 2015

~ Was war los 1991? ~


"Die Erinnerung ist die einzige Hölle, in die wir schuldlos verdammt sind." Arthur Schnitzler

Das passt zu dem Bild, das ich unbedingt veröffentlichen wollte aber auch zu dem eigentlichen Blogeintrag (oder auch nicht, das war nämlich mitnichten die Hölle).


Da ich weder gelaufen bin noch eine Wanderung stattfand noch etwas Außergewöhnliches in der Küche stattgefunden hat, möchte ich eine Idee bei meinen Bloglesern lostreten und hoffe, auf großflächige Begeisterung und weiteres Mitmachen.

In einem Mailverkehr, in der ich mein Leben 1992 zeigte, kam mir die Idee, ob man das nicht mal über die Blogs verteilen könnte.

Da ich aber von 1992 so wenig Fotos hab, hab ich das auf 1991 verschoben.

Ja, was hab ich 1991 gemacht? Ich hab geheiratet (aber nicht meinen Besten, so viel sei verraten), mein Neffe ist geboren, der Bundestag beschließt mit knapper Mehrheit den Umzug nach Berlin - alles sehr aufregende Ereignisse. Aber die meiste Zeit hab ich (gefühlt) in einem Bus gesessen und bin von Auftritt zu Auftritt gefahren. Tanzen war mein großes Hobby und damit waren die Wochenenden ausgelastet. Noch heute halte ich das für eine bessere Wochenendbeschäftigung als die Nächte in Diskotheken zu verbringen. Aber das ist ja nur meine Erfahrung und meine Wahrheit. Damit wir zwischen den Auftritten nicht verhungerten (war ja körperlich anstrengend), gab es immer genug Proviant. Hier zu sehen - ich glaube, es war Kartoffelsalat.

Es galt, so viel Schminke wie irgend möglich ins Gesicht zu bekommen und Dauerwelle war Pflicht (bin ich ja wieder hin zurückgekommen). Lange Haare im übrigen damals tatsächlich Zwang, damit man sie unter die Kopfbedeckungen bekam. Man beachte die aus den 80ern übriggebliebenen Schulterpolster. Tolle Zeit - meine liebsten Mädels sind heute noch da und meine 2. Familie. Schön das.

So.. was habt Ihr 1991 gemacht? Vielleicht kramt Ihr ja auch mal in de Fotos und postet das auf Eurem Blog. Würd mich freuen. :-)