Freitag, 22. September 2006

Traurig!



Ich hab hin- und herüberlegt, ob es hier reingehört.

Aber es ist ja "Anjas Gedankenwelt".

Ich bin traurig über den Verlust eines Menschen. 5 Jahre hab ich eng mit ihm zusammengearbeitet, wahrscheinlich mehr mit ihm geredet und gestritten, als mit meinem Partner.

Es war einer meiner Chefs und ist mit 41 Jahren viel zu früh gestorben. Er hinterläßt eine Frau und 2 noch sehr kleine Kinder.

Es ist so unendlich traurig.

Freitag, 15. September 2006

Pausenbilder

Er wohnt auf unserem Balkon:



















Gibt es einen besseren Namen für ein Abschleppunternehmen?

Sonntag, 10. September 2006

Herbst in Köln!

Wisst Ihr, woran man merkt, dass Herbst in Köln ist?

An den rötlich gefärbten Kastanienbäumen? Nein, die haben einen Pilz oder ne olle Raupe oder so was - auf jeden Fall sind die Bäume krank und waren schon im Sommer rötlich.

Nein, es sind eigentümliche Wesen, die durch Kölns Grünanlagen huschen. Um den Bauch ein Band gebunden, an dem kleine Trinkgefäße befestigt sind. Manchmal werden diese Wesen begleitet von anderen Wesen, die sich mittels zweier Räder fortbewegen.

Ja ja, immer wenn diese Spezies vermehrt auftritt, wird es Herbst in Köln. Dann naht der Köln-Marathon und die Läufer müssen ihre langen Kanten durchziehen.

Ich hab heut auch nen langen Kanten gemacht. 16km in knapp 2 Stunden - davon 38 Minuten gelaufen, den Rest gewalkt. Ich geb zu, ich war recht kaputt, als ich zu Hause eintraf. Vielleicht sollt ich doch mal nen Gang runterschalten, wenn ich so durch die Gegend düse.

Ich weiß noch nicht genau, ob ich meine Idee, 22 km beim Kölsch-Walk zu absolvieren, wirklich durchziehe. Es ist nur eine Idee, noch nicht mal ein Traum. Von daher kann ich es recht entspannt angehen und am Tag X entscheiden.


Das Wetter war ja heute traumhaft schön für einen solchen LaufWalk. Mir hats auf jeden Fall wieder Spaß gemacht - nicht so viel Spaß wie beim letzten Regenlauf - bescheuert, was?

Dieses Bild zeigt übrigens die Verletzungen der Jahnwiesen nach dem Robbie-Konzert.





Ach ja… heute Nachmittag wird bei mir zu Hause die FlatRate gekappt. Die teilen wir uns mit unserem Nachbarn, der jetzt ebenfalls auszieht und die FlatRate schon mal in sein neues Domizil mitnimmt. Könnte sein, dass es hier etwas ruhiger wird. Könnte aber auch sein, dass ich mir zwischenzeitlich mittels UMTS anderweitig "behelfe".

Samstag, 9. September 2006

Der Kanadier und die Frau!

Gerade schaue ich Nachrichten - etwas halbherzig, wie ich zugeben muss. Da springt mir von der Mattscheibe folgende spektakuläre Aussage entgegen: "An Bord sind 6 Menschen, davon ein Kanadier und eine Frau." Kurze Zwischenerklärung: Es geht um den Start der Atlantis zur ISS.

Peng, das haut der da in den Nachrichten einfach so raus und lässt mich mit den Gedanken alleine. Wer oder was haben jetzt der Kanadier und die Frau gemeinsam? Was lässt eine Nachrichtenredaktion so einen Knaller bringen? Ist es zur allgemeinen Erheiterung gedacht? Das machen die bei der ARD ja eigentlich weniger, die sind doch schon recht seriös.

Ja ja, ich kann mir ja ansatzweise vorstellen, warum das erwähnt wurde.

Die Emanzipation ist scheinbar noch nicht so weit fortgeschritten, dass es normal wäre, wenn eine Frau ins All fährt. Oder der Nachrichtenredakteur an sich hält Frau im Allgemeinen für zu bescheuert, als dass sie dazu in der Lage wäre und muss die einzelne Ausnahmeerscheinung besonders hervorheben. Also Mädels, ich find, die Emanzipation ist dann erst durch, wenn Nachrichtenredakteure nicht mehr einen solchen Schwachsinn von sich geben. Das gleiche gilt für… "bei diesem Attentat sind xy Menschen umgekommen, darunter xy Frauen und Kinder". Dass ich Attentate an sich furchtbar finde, ist wohl allen klar. Dass es besonders tragisch ist, wenn junge Menschen ihr Leben verlieren, ist auch klar. Aber warum Frauen extra erwähnt werden, erschließt sich mir nicht.

Fragt sich jetzt, ob der Kanadier an sich auch ein emanzipationswürdiges Wesen ist? Also die paar Male, die ich dort war, kamen mir die Jungs und Mädels dort recht emanzipiert vor. OK, der ein oder andere blöde Spruch zum größenwahnsinnigen Nachbarn wurde schon mal gebracht… aber ansonsten. Pffftt.. ich weiß jetzt wirklich nicht, was daran so besonderes ist, dass ein Kanadier sich den blauen Planeten von großer Entfernung anschauen möchte.

Ach nee, ich wollt nur sagen, ich hab richtig gut gelacht - 6 Menschen sind an Bord - davon ein Kanadier und eine Frau. Brüller oder?

Donnerstag, 7. September 2006

Bob der Baumeister!

So nenn ich mich in den letzten Tagen, da ich meine überzogenen Mittagspausen damit verbringe, unser neues Heim zu erkunden. Da steppt jetzt gerade der Bär im Sinne von Fliesen verlegen, Wände streichen, Kacheln zerstrümmern etc.

Und was seh ich da an der Badezimmerwand? Ich hab ne neue Visitenkarte - so tauschen also die Handwerker unsere Telefonnummern aus:



Tja, und ein Bad hat man uns auch schon eingelassen:



Ganz interessant ist aber die Vorgartengestaltung. Kindskopfgroße Steine werden aufgeschüttet - däh, datt wor et! Nix da. Nächste Woche ist die erste Eigentümerversammlung und ich fürchte, da darf noch jemand Steinchen zusammensuchen.

Sonntag, 3. September 2006

Mit Fortuna durch den Kölner Süden!

So heißt die knapp 12km lange Laufstrecke aus meinen Laufen-in-Köln-Buch. Fortuna hat in diesem Fall nichts mit der Glücks-Göttin zu tun, sondern mit zweitwichtigsten Fußballverein in Köln - wobei mir das Glück dann doch auch hold war.

In 5 Wochen ist der Kölsch-Walk. Ich liebäugel ja noch ein bißchen mit den 22km. Wenn ich das aber schaffen will, muss ich mich bis dahin noch hochprobieren - letzte Woche 9km. Diese Woche dann 12km.

Ich steh vorm Bäcker, um vor dem Walk die Brötchen zu holen (schlaue Entscheidung) und schau gen Himmel mit der Überlegung, dass es ungeschickt war, die BaseCap nicht mitzunehmen, meine DigiCam hatte ich aber vorsichtshalber schon zu Hause gelassen, es sieht nach Regen aus.

Ein Müslibrötchen reingedrückt und ab Zollstock (so heißt ein Stadtviertel in Köln) losgewalkt. Mein Plan ist es, alle 15 Minunten 6 Minuten zu laufen, dass ich später alle 15 Minuten auf der Uhr laufe (also 15/30/45/00) ist meiner Schusseligkeit zuzuführen. Ich habs zwar nach dem ersten Mal gemerkt aber beibehalten.

An der Brühler Landstraße gibt es einen Parkplatz, an dem nächtens richtig was los ist. Männer treffen Männer, Frauen warten auf ihre Freier - tagsüber ist es dort recht langweilig. Außer, dass mich ein Fahrradfahrer wegen eines Mißverständnisses fast umgenietet hat. Er schimpft mit mir in recht derber kölscher Sprache und ich höre ihn noch kilometerweit vor sich hin schimpfen, na da war Fortuna mir doch hold, dass er mich zum einen nicht umgefahren und zum anderen nicht danach erschlagen hat, der sah mir so aus, als ob der das gerne tut.

Am Rhein angekommen, fängt es leicht an zu nieseln und ich bin froh darüber. Mir ist recht warm und ich empfinde den leichten Regen als schöne Abkühlung. Ich komme an einer Wiese vorbei, an der Minis Fußball spielen. Ein paar von ihnen geht das Fussbalshirt bis an die Knie, spätestens da bedaure ich es, kein Foto machen zu können. Ein paar Kilometer weiter geht der leichte Nieselregen in richtig heftigen Regen über und in dem Moment bin ich wieder froh, keine Kamera dabei zu haben. Den MP3-Player schieb ich in die Laufhose, in der Hoffnung, dass er es überlebt. Ich werde nass bis in die letzte Sockenecke und es macht Spaß wie jeck. Ein paar einsame Läufer kommen mir im Vorgebirgspark noch entgegen und wir lächeln uns wissend an... ja ja die anderen Weicheier sitzen jetzt in ihrer Wohnung und trauen sich nicht raus - wir sind wahre Helden, wir schrecken vor nichts zurück.

Am Auto angekommen, bin ich froh, dass ich schlampigerweise eine Sweat-Shirt-Jacke und ein Handtuch auf der Rückbank liegengelassen hab. Umständlich wurschtele ich mich im Auto hinterm Lenkrad eingeklemmt aus meinem triefend nassen Shirt, um mich trocken zu legen. Die dicke Baumwolle der Jacke rutscht nur schwerfällig über die feuchte Haut, so dass im Zweifel der Opa, vor dessen Haus ich geparkt hab, noch ne Showeinlage hatte.

Zu Hause flott unter die warme Dusche und jetzt gleich werd ich meine Knochen mal ein bißchen strecken.

Schön ist es so im Regen. Ich war insgesamt 1:24 unterwegs, wovon ich nach meiner tollen Rechnung dann ca. 4,5 km gelaufen bin.

Hier das Foto von der Streckenzeichnung. Den Ausschnitt hatte ich mit, er hat es nur mit Mühe überlebt.

Samstag, 2. September 2006

Unser Sorgenkind!

Heute hatte sie Bauchweh!

Kaum ein paar Wochen im Einsatz blinkt das Entkalken-Lämpchen. "Eigentlich" muss die erst nach 3-4 Monaten entkalt werden.

Papa Frank ist in die Kaffee-Maschinen-Apotheke gefahren, hat Spezial-Entkalker gekauft. Sie hat nach Einnahme für 45 Minunten so vor sich hin gespuckt und jetzt ist alles wieder gut.

Komisch fand ichs schon - mal gespannt, was sie als nächstes hat, unsere Kleine.