Sonntag, 26. November 2006

Wenn kein Schild kommt, einfach geradeaus!

Anderer Arbeitstitel: "Lost im Sauerland" - oder "Weihnachtsfeier im tropischen Klima"

Akteure:

Ruth - the mouth
Heike B. - the brain
Birgit - I've time
Rusty - alcohol against headache
Heike V. - enjoy your live
Petra - expert for rehabilitation
Anja - technical specialist

Samstag 10.15 Uhr - Ruth und Anja setzen sich gemeinsam Richtung Sauerland in Bewegung. Anja programmiert das Navi - darauf ist Verlass. Wir fahren nicht über die A3, sondern nehmen die A1 - die A3 ist gesperrt. Alles, was jetzt kommt, würde in den Ausführungen zu lange dauern. Navi war statt auf schnellste, auf kürzeste Strecke eingestellt. Wir haben uns gewundert, viel vom Bergischen gesehen und 1 Stunde mehr benötigt, als gedacht - also, "wenn kein Schild kommt, einfach geradeaus".

Ruth und Rusty schmeißen sich im Wellness-Tempel sofort auf die Liegen, während Anja die Chance nutzt und ein paar Kilometer durch den Wald trabt. Die anderen tun das, was wir alle am besten können: Quatschen, quatschen, quatschen.

Kaffee Backes lädt mit hausgemachtem Kuchen ein, dass wir dafür 20 Minuten Fußweg auf uns nehmen müssen, stört nur Ruth. Aus den 20 Minuten werden 40 - also, "wenn kein Schild kommt, einfach geradeaus".

Da uns die Dunkelheit nun eingeholt hat und wir alles so verschreckte Hühner sind, fragen wir naiv nach einem Taxi - so mitten im Sauerland. Resultat: Der Chef vom Hotel kommt mit einem knallgelben Jeep und holt uns höchstpersönlich ab. Wieviel Mädels passen in einem Jeep? 7 - ganz genau. Wir haben Spaß, er hat Spaß - was wollen wir mehr. Das nenn ich mal Service.


Mit ein bißchen Schwimmen, Quatschen und Bunte-Lesen bereiten wir uns auf den Abend vor. Natürlich wird sich ordentlich gebretzelt und alle erscheinen schmuck und geschminkt zum Abendessen. Dem Kürbissüppchen folgt eine Dorade in Sesamsauce - darauf die Ente mit Rotkohl und Klößen und das Pirsisch-Eis (kein Schreibfehler) rundet ab - und Käse schließt den Magen.



Was uns zusammenhält, wer wir sind (nein, kein Kegelklub) und warum wir überhaupt existieren, lässt mal wieder den anderen keine Ruh. So lernen wir die Feinheiten der Tiermedizin für Kuh und Rind in Form einer 5köpfigen Geschwister-Tierarzt-Familie aus Münster kennen. Wir hätten Euch für einen gelungenen Abend zwar nicht gebraucht, aber lustig war es trotzdem. Und dass raumübergreifend Karnevalslieder gesungen wurden, war nicht unsere Schuld.


Zwischendurch wurden die Wichtelgeschenke getauscht und irgendwie hatte sich dieses Jahr niemand so recht Mühe gegeben, die Herkunft des Geschenkes zu verbergen.

Um 2.00 Uhr morgens entließen wir den letzten Kellner in die wohlverdiente Nachtruhe und uns selbst dann auch.

Heldinnententaten, wir frühmorgendliches Schwimmen, "Eintreiben" von entlaufenen Rindern, ganz extrem lange Spaziergänge und vorbildliches Herausrechnen von Anteilen an der gemeinsamen Weihnachtsfeier ließen den Sonntag entspannt ausgehen.

Um 13.45 Uhr begaben sich Ruth und Anja - geführt vom Super-Navi - wieder auf die Heimroute. Blöd nur, dass die Sauerländer an sich gerne an Sonntagen komplette Ortsdurchfahrten sperren und bebauen und die Umwege über 7 Berge langwierig und kompliziert sind. Umgehungsschilder kann der gemeine Düsseldorf/Leverkusener auch nicht lesen - aber irgendwann findet auch der Verzweifeltste wieder auf die richtige Fährte zurück - also, "wenn kein Schild kommt, einfach geradeaus".

Mädels, es war mal wieder großartig mit Euch!

Anja

PS: Simone, ich danke für die Idee mit den Bildzusammenschnitten. Ich bin in Photoshop noch etwas unbeholfen, aber das hab ich zumindest hinbekommen.
Die Bilder sind im übrigen bunt zusammengewürfelt - viel Spaß beim Sortieren!

1 Kommentar:

  1. ja,ja, das Sauerland - einfach immer geradeaus! Schöne Bilder! Klasse Zusammenstellung! Top Fit in Photoshop - ich merk das schon! *breitesgrinsen*

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