Dienstag, 27. Februar 2007

Druck!

Früh laufen - das tu ich gern. Üblicherweise ist es so, dass ich einfach früh aufwache und dann entscheide, laufen zu gehen - mit früh mein ich jetzt so gegen 5.00/6.00 Uhr morgens.

Diese Woche ist das anders - abends werd ich keine Zeit haben, also "muss" ich früh laufen oder ich lauf zu wenig. Nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist" bin ich ja für das Voranschreiten der Gruppe im Kilometerspiel mit verantwortlich. Würden einzelne Personen nicht so viel Druck ausüben, hätt ich es ja diese Woche möglicherweise schleifen lassen.

So klingelt der Wecker um 5.00 Uhr - und heute fällt es mir tatsächlich schwer. Ich dreh mich noch mal nach links, noch mal nach rechts und dann raff ich mich auf. Meine Pulsuhr hatte ich wiederbelebt (oder neudeutsch - regesetet) und ich versuch noch mal mein Glück. Oh je, was fällt mir das heute schwer, die Beine ziehen sich wie Blei der Schwerkraft entgegen. Auf dem ersten Kilometer hört Robbie Williams auch noch auf zu singen - Aku von MP3-Player ist leer.

Mein Puls um die Uhrzeit natürlich viel zu hoch - wie komm ich auch auf die Idee, morgens Puls zu messen, das hat noch nie funktioniert.

Ich schaff meine heldenhaften 5km - alles für den Club - alles fürs KM-Spiel und stürz mich jetzt in den Tag.

Schön wars trotzdem - wie immer.

Sonntag, 25. Februar 2007

Depression!

Wer in Köln krank wird und in die Uni-Klinik muss... den beneide ich nicht. Also ich beneide eh niemanden, der ins Krankenhaus muss - sagen wir mal so... den bedaure ich noch mehr.









Zum Abschluss sei noch erwähnt, es handelt sich um das Zimmer eines Privatpatienten.

Das Regenfenster!

6.00 Uhr: Wie immer, sitz ich am Sonntag morgen früh am Rechner. Es ist noch dunkel und der Regen prasselt mächtig laut aufs Dachfenster. Och nö... irgendwie... ich will doch laufen...

7.30 Uhr: Es regnet immer noch - egal, ich bin doch kein Schön-Wetter-Läufer. Rein in die Klamotten, Cap auf und los gehts. Im Geiste sehe ich mich schon durchweicht und heldenhaft mit Schlamm bis zum Halsansatz bespritzt beim Bäcker stehen und anerkennende Blicke ernten;-))

Heute lauf ich noch mal mit Pulsmesser - schon Monate nicht mehr gemacht - angeschnallt, das Dingt geht auf 65/68... das ist ok, scheint also noch zu funktionieren. Als ich die Treppe runter bin, zeigt es 190 Puls an - ok, steh ich halt kurz vorm Herzinfarkt. Ich kümmere mich nicht weiter, stelle die Pulsuhr an und lauf los. Es tröpfelt noch und nach wenigen Schritten hört es auf zu regnen.

Ich laufe meine Runde und stelle irgendwann fest, dass nicht ich, sondern die Pulsuhr den Herzinfarkt bekommen hat, die ist nämlich stehen geblieben. Ich tu das nicht, laufe fein weiter und wundere mich die ganze Zeit, wo der Regen bleibt. Er hat wohl keine Lust oder hat sich noch mal ne Runde aufs Ohr gelegt.

Ich komme nach gut 7 km also trocken beim Bäcker an, ernte keine anerkennenden Blicke und ziehe mit meinen Brötchen völlig unheldenhaft von dannen.

In dem Moment, in dem ich den Hausflur betrete, gehts Draußen wieder mit dem Regen los, wie nichts gutes. Komisch.

Übrigens: Fröhliche Weihnachten. Warum? Stand auf der Brötchentüte... aber im Dorf sind die Leute ja immer etwas langsamer.

Mittwoch, 21. Februar 2007

Es werde Licht!

Immer wieder behaupte ich, mir mache der Winter nichts aus - halt stopp... bevor jetzt Missverständnisse entstehen, ich rede jetzt nicht von der Kälte sondern von der Dunkelheit.

Also noch mal - ich behaupte immer, mir macht die Dunkelheit im Winter nichts aus. Und jedes Jahr werde ich wieder aufs Neue überrascht, wie schön es ist, wenn es heller wird und wie sehr ich dann die Zeit genieße.

Gestern war ich so früh zu Hause, dass ich im Hellen meine kleine Laufrunde starten konnte und es war toll, in die Dämmerung hinein zu laufen.

Und nächstes Jahr werd ich wieder sagen, dass mir die Dunkelheit nichts ausmacht, bestimmt - lernresistent ist die Dame halt.

Montag, 19. Februar 2007

Superjeile Zick - Karneval Teil 2 !

Eigentlich eine Pflichtveranstaltung - sozusagen eine Team-Building-Maßnahme. Alleine zu sehen, wie über 10.000 verkleidete Rheinländer zusammen in der Köln-Arena feiern, war es wert - quasi direkt auf dem heiligen Boden der Handball-Weltmeister. Da braucht man kein Karneval feiern, einfach nur schauen und staunen - gefeiert hab ich natürlich trotzdem.



Eine kleine Kostprobe, wie es sich anhört - nein es war nicht Robbie Williams in der Halle - nur Brings!



PS: Für die Nicht-Rheinländer: Superjeile Zick = Supergeile Zeit!

Samstag, 17. Februar 2007

Karneval Teil 1!

Der "härteste" Teil liegt wohl hinter uns.

Weiberfastnacht war in fast traditioneller Besetzung wieder klasse. 7 Stunden durchgetanzt, was zur Folge hatte, dass die Absätze meiner Schuhe zerbröselt sind und ich ab ca. 20.00 Uhr auf Nägeln unterm Hacken tanzte - trug nicht unbedingt zum Wohlbefinden meiner Füße bei.

Freitag dann Karnevalszug im Dorf. Man hatte uns nicht zu viel versprochen, es waren irre Menschenmassen unterwegs, die Gruppen hatten sich viel Arbeit mit ihren Kostümen gemacht, wir hatten Heimvorteil, mussten also das Fässchen nicht weit tragen ....



Und wem ist hier kalt?


Die Kinder, zum ersten mal im Kölner Karneval hatten auch ihren Spaß.


Welcher Fehler ist hier versteckt?


Fortsetzung folgt...

Donnerstag, 15. Februar 2007

Und tschüss!!!

Nein, das ist kein Blog-Abschied, dafür macht mir das hier viel zu viel Spaß.

Ich möchte nur kundtun, dass ich mich ab heute bis Sonntag in die Karnevalswirren stürze und möglicherweise hier so schnell nicht wieder vorbeischaue.

Also allseits Alaaf und... ok.... auch wenns schwer fällt - für die Düsseldorfer dann doch noch ein Helau!

Anja - jeck!

Montag, 12. Februar 2007

Ich schmeiß mein Radio weg!

Ganz bestimmt, wenn das noch mal vorkommt, schmeiße ich meine Radio weg, also das aus dem Auto.

Kennt Ihr die Werbung von Carglass? Wo schlechte Sprecher uns erklären, dass "krack" die Scheibe reißt, wenn man sie nicht vorher mit ihrem Spezialharz reparieren lässt.

Oder Seitenbacher Müsli, lecker, lecker, lecker, lecker!!

Schon sitz ich hier und bekomme Zuckungen, weil mir diese soo schlechte Werbung in meinen Hirnwindungen rumgeistert. Und ich fürchte, dass es Menschen gibt, die für diesen Schrott viel Geld bekommen haben.

Ich kaufe tatsächlich KEIN Seitenbacher Müsli, weil mich diese Werbung so nervt. Das gehört verboten, finde ich. Das ist psychische Gewaltanwendung. Und dann läuft man in den Supermarkt und das ganze Müsli-Regal ist voll von Seitenbacher - und wieder wird mir schlecht.

Ich glaub, ich hör demnächst nur noch CD! Nee echt!

Sonntag, 11. Februar 2007

Ein Kölsch - ein Wasser!

Plitsch platsch - plitsch platsch. Komisch, warum setzt der Regen ausgerechnet in der Sekunde ein, in der ich den einzigen Lauf der Woche absolviere. Plitsch platsch, die Wege meiner Seerunde sind aufgeweicht, zusätzlich haben Menschen mit irgendwelchen Baumaschinen Teile der Wege aufgewühlt - plitsch platsch - ich weiche auf den Rasen aus, das machts nicht wirklich besser. Das Wasser fließt mir in die Schuhe. Nicht nur das, ich bin völlig ungeeignet gekleidet. Mit Fliesjacke und Mütze anstatt Regenjacke und BaseCap. Aber was nicht unmittelbar zum Tode führt, härtet ab, nicht wahr?

Das regelmäßigen Plitsch-Platsch versetzt mich in eine Art Trance-Zustand. Ich rede meinem Körper gut zu: Ein Kölsch, ein Wasser, ein Kölsch, ein Wasser. Was ich damit bezwecken möchte ist, mein Innerstes so zu programmieren, dass alles, was außerhalb dieser Reihenfolge kommen wird, unmittelbar zum Stillstand des Trinkreflexes führt.

Ein Kölsch, ein Wasser, ein Kölsch, ein Wasser.... so rotieren meine Gedanken. Warum das so wichtig ist? Donnerstag ist Wieverfastelovend (Weiberdonnerstag). Ich muss es unbedingt schaffen, die Reihenfolge Kölsch-Wasser einzuhalten. Anderenfalls - ich bin halt kein guter Alkoholverwerter - wird es mir nicht möglich sein, Freitag noch mal zu feiern. Das ist aber unumgänglich, da ich den ersten Karnevalszug im Dorf mit lieben Freunden, die da sein werden, auch feiern möchte.

Darum ohmmmm - ein Kölsch, ein Wasser, ein Kölsch, ein Wasser, ein Kölsch, ein Wasser.....

Samstag, 10. Februar 2007

Stunk!

Sie gehört seit mind. 10 Jahren zum festen Bestandteil des Karnevals für mich.

Stunk - auch wenn die Eintrittspreise astronomische Höhen eingenommen haben!

Falls ein Immi das nicht kennt: Stunk



Leider war ich durch ne anstrengende Woche zu müde, um im Anschluss noch mit rumzuzappeln.

Sonntag, 4. Februar 2007

Schreibblockade!

Ich glaub, ich hab ne Schreibblockade oder mein Leben ist zu langweilig!

Genau weiß ich es nicht - aber irgendwann fällt mir wieder was ein, versprochen!