Samstag, 28. Juli 2007

Englischer Garten, Blitze, Schnupftabak und ein Star!

Passau ist das Ziel der dienstlichen Reise. München für Freitag Abend als Privatziel. Ein paar Mails geschickt und schon ist ein Läufertreffen festgemacht - klasse. Ausnahmsweise hatte ich auch mal Zeit, eine Stadt, in der ich dienstlich bin, zu besichtigen - 45 Minuten haben wir uns genommen, um uns in Passau die Altstadt und dem Dom anzuschauen.


Mein mich begleitender Kollege zieht es auch vor, mit in München zu bleiben, was er nicht bereut.

In München angekommen, nehmen wir die 2,5 Strecke bis zur Verabredung im Biergarten schon laufend auf uns. Als uns ein roter Blitz blendet, ist uns klar, dass wir gerade einen Polizisten geärgert und einen Autofahrer gerettet haben. Wir stehen mitten im Bild, als die mobile Radaranlage auslöst. Der Polizist reagiert auf unsere Entschuldigungen, dass wir zu schnell gelaufen sind, nicht besonders freundlich.

Im Biergarten gehts schnell weiter in den Englischen Garten - meine Premiere dort. Es ist schön, es gibt Baustellen mit Wegsperrungen und Umleitungen - aber Abe findet trotzdem den Weg und wir freuen uns auf das erlösende Getränk.


Mein von mir favorisierter Schweinsbraten schmeckt vorzüglich, das Helle auch und so sitzen wir dort fröhlich plaudernd in einer schönen Runde zusammen. Uschi und Stephan sind zweisitzig unterwegs, Anke und Peter genießen 2 Tage in München. Christiane kann wg. plötzlicher Kinderbetreuung mit laufen, Abe hat den Plan, Helmut kommt im Anzug und fixt mich mit Schnupftabak an, Christine zeigt uns ihre Medaille und wer war das zwischen Christine und Helmut???


Als mein Kollege und ich nach dem letzten Hellen zu Fuß wieder ins Hotel gehen (das Relikte aus den 70er Jahren beinhaltete), sind wir uns einig, dass es ein schöner Abend war und wir uns freuen, wenn der ein oder andere demnächst im Rheinland weilt.

Die Rückfahrt war ähnlich zähfließend wie die Hinfahrt aber für ein Foto hat es sich gelohnt. Wenn Ihr es groß klickt (sorry für die fehlende Schärfe - ich war wohl zu aufgeregt), werdet Ihr eine Internetseite erkennen - einfach mal dort vorbeischauen. Wir haben Sie live gesehen (nicht singend aber in Person), irgendwo in der Nähe von Würzburg auf dem Rastplatz. Wir hätten uns ein Autogramm holen sollen, wir hätten vor ihr auf den schmutzigen Asphalt auf die Knie fallen sollen, wir hätten mit den Goldringen-verkaufenden Sinti-Frauen eine Laola-Welle machen sollen... wenn man einem solchen Star und Multitalent begegnet - mein Begleiter wollte fast nicht mehr mit mir nach Hause fahren.

Mittwoch, 25. Juli 2007

Knie

Darf ich vorstellen - mein rechtes Knie. Hat jetzt keine gesonderte Bedeutung, ich hab nur heute die Unterlagen von der Untersuchung im letzten Jahr zugeschickt bekommen (natürlich digital und nicht mehr belichtet) und ich finde, das Knie strahlt in der Mitte schön.

Sonntag, 22. Juli 2007

Ich bin sauer...!

Warum ich sauer bin und warum das nichts mit meiner seelischen Verfassung zu tun hat, erkläre ich am Ende. Erst mal ein paar Fotos vom heutigen Lauf - ich kanns halt nicht lassen. Hatte mir eine Strecke mit Teilstücken rausgesucht, die ich noch nicht kannte. Das war grundsätzlich mal enttäuschend aber nicht schlimm. Irgendwie hab ich trotzdem schöne oder unschöne Dinge gesehen, für die es sich gelohnt hat, den Lauf auf ein Foto zu unterbrechen. Außerdem bringt mir jede neue Strecke meine immer noch neue Heimat ein Stück näher. Insgesamt bin ich 10,5 km gelaufen und hab durch Zufall dann heute glatte 600 Jahreskilometer voll gemacht. Das sind schon 70 mehr als im letzten Jahr gesamt.

Hier die Fotos:


Sonnenblumen - ich liebe Sonnenblumen!!!


Jetzt zum Titelthema. Ich war letzten Montag beim neuen Orthopäden meines Vertrauens, zumindest hat er sich dies beim letzten Besuch erarbeitet, was bei mir nicht ganz leicht ist. Auf jeden Fall war das Thema mein seit 2 Jahren währender Kampf gegen den Shin Splint. Im Moment wieder recht aktuell. Neben vielen Dingen, die er mir erklärte, ist ein Ansatz, dass mein Säure-Basen-Haushalt nicht stimmt, dass ich also zu sauer bin. Ich hab davon schon mal gehört aber so richtig konnte ich nix damit anfangen.

Teststreifen in der Apotheke gekauft und jetzt wird jeden Morgen so ein Teststreifchen benässt. Was kommt raus? Ich bin sauer - absolut sauer. Der Streifen verfärbt sich quasi nicht, was den untersten PH-Wert ergibt.

Jetzt geb ich zu, dass ich die Sache nicht so ganz ernst nehme, mich aber gerne, wenn denn die später einsetzende Behandlung hilft, eines Besseren belehren lasse.

Grundsätzlich ist es so, dass ich mich ja recht gesund ernähre und nach dem, was ich im WörldWeidWäb gefunden habe, esse ich auch aus Säure-Basen-Sicht ziemlich gut. Trotzdem bin ich sauer... boah, watt bin ich sauer. To be continued - würd ich mal sagen!

Freitag, 20. Juli 2007

Hohe Berge, große Scheine und Mobiltelefone...

Das erste "regelmässige" Treffen der Laufgruppe Rheinland findet in Wuppertal statt. Ich hab ja geschrieben, dass ich unbedingt Berge laufen will - selbst schuld.

Wir treffen uns am Sportplatz, Navi an... Mist, ich bin ein bisschen spät. Gott sei Dank haben wir Telefonnummern getauscht. Warum nur hat Eva ihre Mailbox an? Naja, vielleicht telefoniert sie. Ich quatsche munter drauf los, dass ich zu spät beim Kunden raus bin, dass ich in den Bergen nicht so schnell fahren kann, blabla aber ich werde 10 Minuten zu spät sein. Gott sei Dank finde ich den Sportplatz dank Navi und richtiger Anfahrtrichtung sofort und stürme in voller Kundenmontur auf den Sportplatz, sage kurz Bescheid und friemel mich am Auto in die Laufklamotten. Wir bringen Evas Mobiltelefon ins Auto, das nicht gebimmelt hat. Ich hatte nen Zahlendreher und hab jetzt irgendwem auf die Mailbox gequatscht. Hoffentlich hört "seine" Frau das jetzt nicht ab... das kann böse enden und ich erwarte noch kurzfristig empörte Anrufe, da ich natürlich meine Nummer mitsende.

Als Manu, Eva und ich starten, schließen sich 3 Wuppertaler Läufer an, die ich auf den ersten fachfrauischen Blick als Profis erkenne. Laut brülle ich in den Wald, dass ich aber langsam laufen muss... ich glaub, die wissen gar nicht, was ich mit langsam meine. So hügeln wir die Wege rauf und runter und es macht viel Spaß. Unser Gequatsche wird immer von einem lauten Piepser unterbrochen, der uns jeden erkämpften Kilometer mitteilt. Einen der Läufer bitten wir, doch ein dynamisches Foto von uns zu machen. Das Foto ist so dynamisch bzw. wir natürlich so schnell, dass er uns nur verwackelt einfangen kann - oder er konnte eben nicht mit meiner filigranen Kamera umgehen.


Später hängen wir die Begleitung durch einen zusätzlichen Schlenker ab, Manu führt uns in einem typisch Wuppertaler Täuschungsmanöver einen steilen Berg hoch, aber wir gehen nicht, wir laufen - ich bekommt zwar oben keine Luft mehr... aber ich hab es überlebt und geschafft.

Nach erfolgreichen 7km in satten 47 Minuten (schneller ging wirklich nicht) begeben wir uns in Richtung Müll-Museum und werden von folgendem Schild empfangen:


Drinnen empfängt uns gähnende Leere, ein geschlossener Biergarten, fehlendes alkoholfreies Bier und eine Schnitzelkarte. Die Apfelschorle ist schnell geleert und wir entscheiden uns zu einem Lokalwechsel. Allerdings gestaltet sich die Bezahlung etwas kompliziert, weil Eva - dekadent wie wir sie kennen - unbedingt mit großen Scheinen bezahlen muss. "Haben Sie es nicht kleiner??" fragt die Bedienung entsetzt. Eva muss verneinen. Ich krame derweil in meiner Geldbörse und hole einen 10er raus - puh, ich habs Gott sei Dank klein. Als wir bemerken, dass Eva mit einem 5-Euro-Schein bezahlt hat, stecke ich diesen schnell wieder weg und fummel mir das ganze Kleingeld zusammen, damit die Bedienung nicht vor Entsetzen in Ohnmacht fällt - ich glaub in dem Zusammenhang war sie nicht belastbar.

Später am Unterbarmener Bahnhof können wir Draußen sitzen, alkoholfreies Bier genießen und lecker Sachen vom Grill essen. Manu wird mit hohem Genuss ihre Beziehung aufs Spiel setzen, da das Tsatsiki etwas mehr Knoblauch beinhaltete als der Schnitt. Eva bezahlt passend und ich lass sie mal gerade um 9 Jahre altern - sorry dafür noch mal :peinlich:


Aber Eva, wenn wir das nächste Mal zusammen in ne Kneipe gehen, bitte nicht so große Scheine mitnehmen, musst ja nicht jedem Deinen Reichtum zeigen. :-)

Mittwoch, 18. Juli 2007

Boah...

... heute Abend gab es bei mir zweimal ein "Boah".

Das erste "Boah" galt den hinreißenden und umwerfenden 4,8 km, die ich gelaufen bin. Ich hab mich gequält, als ob es 20 wären - nochmal auf der Zunge zergehen lassen, ich, Anja, bekennende immer-gerne-Läuferin, hab mich gequält. "Tropische" Temperaturen" von 27° sind nix für mich. Morgen Abend noch mal, weil ich verabredet bin und mich darauf freu. Aber danach wird wieder morgens gelaufen - nix da, ich lass mir doch nicht von der Sonne den Spaß nehmen.

Das zweite "Boah" galt der dicken Hummel auf der Sonnenblume, die über und über mit Blütenstaub bedeckt war. Schnell die Kamera geholt aber so ganz, wie es im Original war, kommt es nicht rüber:


Sie steigt zum Abflug auf.


Dienstag, 17. Juli 2007

Schlager - die Zweite!

Unser ortsansässiger Metzger feiert 50jähriges Metzgermeister-Jubiläum. Es gibt Würstchen und Bier - alles für 1,00 Euro.

Nix wie hin, denk ich - nicht wegen des günstigen Preises aber irgendwie müssen wir uns ja mal hier im Dorf etablieren, oder?

Frank ne Mail geschickt und überraschenderweise hat er Lust. Schnell die Nachbarn mit eingepackt und los gehts.

Die Schlagerparade wurde rauf und runter gespielt und wieder: Wir hatten trotzdem Spaß, nicht dass ich noch Gefallen an der Mucke finde würde, aber es geht halt auch mit, wenn es sein muss.

Irgendwann kam unser omnipräsenter Nachbar - Dorfmensch durch und durch - ne leeve Jong, würde man hier sagen, also ein herzensguter Mensch, für die Nichtrheinländer übersetzt. Zum einen erzählte er uns von einem Straßenfest im Dorf, bei dem 3 Bands spielen würden - hörte sich gut an, wie ich fand. Beim näheren Nachfragen, welche Musik die spielten, kamen dann die Worte "Karnevalsmusik" und "Schlager" ins Spiel. Uhps... ok, Termin ist trotzdem notiert, vielleicht gibt es ja ein "Schlager, die Dritte". Außerdem lud er uns ein, im nächsten Karnevalszug mit zu gehen und anstatt dass Frank lautstark protestiert amüsiert er sich und will es sich überlegen. Frank und Michaela, wisst Ihr was das heißt? Ich fürchte, Ihr geht nächstes Jahr im Karnevalszug mit, es sei denn, wir können ihn noch davon abhalten.

Samstag, 14. Juli 2007

Genusslauf!

Es wird heiß, es wird richtig heiß - Zeit, mir heute ganz früh einen Genusslauf zu gönnen. Mit Kamera, mit ständig stehen bleiben und Fotos machen, ganz langsam laufen und es einfach nur schön haben.

Trotz des Rheins in unmittelbarer Nähe, lauf ich dort nicht oft - ich mag Rundstrecken, keine Hin-/Herstrecken. Heute beziehe ich mal wieder einen Teil mit ein und freue mich daran - ich empfinde es als Luxus, so zwischen Groß- und Industriestädten doch so schöne Dinge sehen zu können - merkt Ihr was? Meine Einstellung hat sich mächtig gewandelt, ich glaub ich hab mich ins Dorf verliebt. :-)) Bei den unteren Fotos möchte ich insbesondere auf die Flaggen hinweisen - "Einheimische" sehen daran, wozu wir "eigentlich" gehören - nix Bayer-City sondern Köln. Ist auch räumlich näher, nur der Rhein trennt uns.

Die Rheinenten waren noch im Tiefschlaf.

Natürlich sind die Fotos wieder selektiert geschossen - aber schön isses trotzdem an vielen Ecken, wenn man die Augen aufmacht.

Es gibt wilde Tiere, Bä(ee)ren und Gedöns.

Und mein Entenkacke- und Bein-Kühlungssee.


Insgesamt waren es 12 km im lockeren 7er Schnitt. Seit dem 26.06.2005 - meinem Halbmarathon in Hamburg - bin ich nicht mehr so viel Kilometer am Stück gelaufen (außer beim Wettkampf mit Ein- und Auslaufen). Ob es mir bekommen ist, kann ich wohl erst morgen sagen - meine Schienbeine melden sich gerade mal wieder zu Wort ... aber ich bin nicht unter großen Schmerzen gelaufen, die Geschichte mit dem Rücken und dem linken Knie scheint der Vergangenheit anzugehören. Noch zu früh, um sich zu freuen. Die Grenzen muss ich wohl immer austesten.

Aber es war auf jeden Fall ein schöner Einstand ins Wochenende!

Donnerstag, 12. Juli 2007

Der Stern, der Deinen Namen trägt....

Also, wie soll ich das jetzt erklären. Hmm....

also Sandra hat sich ja irgendwie schon gewehrt - aber ich wollte unbedingt. Lass uns doch hier im Dorf treffen, das Brauhaus hat neu aufgemacht... endlich mal ein Lokal, das man hier besuchen kann.

Nun ja - ich hätte beim letzten mal, als ich mit Frank auf der Terrasse saß, schon stutzig werden müssen. Es gibt Kölsch = Brauhaus. Es gibt deftiges Essen = Brauhaus. Musik? Uihuihuih... grenzwertig, sag ich mal.

Trotzdem hatten wir viel Spaß. Aber es ist wieder nur mit außerirdischen Einflüssen zu erklären, dass ich zumindest ansatzweise den Text von "Der Stern, der Deinen Namen trägt..." mitsingen kann. Oder gab es das Lied vielleicht früher schon mal? Alter Schlager von DJ Ötzi aufgemotzt?

Trotz dieses Liedes und noch vielen anderen, wie "Looking in your big brown eyes" oder "Tausend mal berührt" hatten wir einen wirklich schönen, lustigen Abend und konnten sogar zuschauen, wie der Zoll nach Schwarzarbeitern gesucht hat - und alle Kellner auf einmal keinen Ausweis dabei hatten - sowas aber auch!


Simone, Du hast was verpasst und wir haben Dich vermisst.

Mittwoch, 11. Juli 2007

Ich schaff es einfach nicht....

... extra für Mik die Überschrift. :-))

Also, es ist so, beim Laufwetter favorisiere ich folgende Auswahl der Reihe nach:

1. Wahl: zwischen -5 und +5°C und Sonnenschein
2. Wahl: ca. 15 ° und Sonnenschein
3. Wahl: ca. 15° und Regen
4. Wahl: alles was zwischen 3 und 5 liegt
5. Wahl: 25° C und wärmer - Sonne

Jetzt tu ich hier so, als ob ich ne Wahl hätte - hab ich ja nicht.

Es regnet doch jetzt gefühlt schon seit Wochen, oder? Und obwohl ich in 10 Tagen 8 x gelaufen bin, bin ich keinmal nass geworden - dabei hätt ich überhaupt nichts dagegen. Soll mir noch mal einer sagen, der Sommer sei verregnet.

Dienstag, 10. Juli 2007

Ein Lauf zum Kotzen!

Nein, ich werde nicht über Schienbeine, Knie und Rücken jammern - der Titel ist wortwörtlich gemeint.

Gestern Abend - nach Pfefferlachs und einem Glas Weißwein sitz ich hier und schimpfe mit mir. Ich weiß ja, dass ich bzw. mein Magen sowas nicht gut verträgt - keine Säure, keine scharfen Sachen.... "isch hab Magen", vererbt. Ein Gläschen Schwedenkräuter soll meine Unvernunft retten und tut es auch erst mal.

Heute morgen 5.00 Uhr, ich springe aus dem Bett, ich will vor der Arbeit laufen, turnen, dehnen! Erst mal nen Kaffee, so mag ich das. Ich trink den Kaffee zu heiß und wieder meldet sich mein Magen. Ich bin aber auch ne Schnarchnase. Schnell so ein Tütchen weißes Zeugs geschluckt, das hilft meistens - für einen Schwedenkräuterschnaps ist es mir eindeutig zu früh.

Ich laufe los und überlege, dass das vielleicht mein erster Lauf sein könnte, bei dem ich mich übergeben muss - so schlecht ist mir. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass das mittels des weißen Zeugs schnell vorbeigeht und alles wird gut. Tut es auch - erstmal. Nach 20 Minuten freu ich mich des Lebens, des Laufs, des Morgens und des beruhigten Magens.

Im Moment probier ich ansatzweise Vorfußlauf aus, immer ein paar Minuten, ganz langsam und vernünftig. Macht mir Spaß und schadet nicht - vielleicht hilft es ja ein wenig. 8 Minuten stehen heute an. Ich starte damit und nach ca. 1 Minute fängt mein Magen wieder an - aber was frau sich vorgenommen hat, zieht sie durch. Nach 8 Minuten Vorfuß ist mir wieder speiübel - keine Ahnung, welchen Zusammenhang das hat. Demnächst werde ich wohl folgende Gespräche führen: "Hey, welchen Laufstil hast Du?" - "Ich laufe Ferse, bei Vorfußlauf wird mir immer schlecht!"

Ich laufe meinen normalen Laufstil weiter und es wird wieder leicht besser, der Pulsgurt muss aber aus, das ertrag ich heute nicht. Ich komme gar nicht auf die Idee, früher nach Hause zu laufen und turne so mit leichter Übelkeit am Rhein lang. Nach geplanten 8km und 50 Minuten komme ich zu Hause an und freue mich, eine Toilette in der Nähe zu haben.

Ich merke, dass meine Übelkeit weder was mit dem Lauf, noch mit dem Essen, noch mit dem Wein zu tun hat. Mich hat einfach der übliche Virus erwischt, der schon seit 2 Wochen durch die Firma geistert - nicht ganz so schlimm, wie bei anderen Kollegen, aber definitiv. Ich werd dann heute mal fein hier in der Nähe meiner Nasszelle bleiben und von zu Hause aus arbeiten - Gott sei Dank gibt es die Option. Dann kann ich mich auch ins Bett verkriechen, wenn es schlimmer wird und stecke nicht noch weitere Kollegen an. Aber Hauptsache, ich bin meine 8km gelaufen. *fassandierübe*

Sonntag, 8. Juli 2007

Mini-Streak und -Treffen der LG Rheinland!

"Lauf doch mal jeden Tag und dafür nur weniger Kilometer, somit kommst Du nicht an Deine Schmerzgrenze und kannst trotzdem genug laufen - vielleicht bekommt Dir das besser", so schrieb sie mir. Hmm, warum nicht, Versuch macht kluch - also startete ich meinen ersten Streak.

So lief ich diese Woche jeden Tag und beließ die Einheiten zwischen 3 und 5km, also kurze Strecken. Ausnahme war der heutige Lauf mit einer kleinen Delegation der Laufgruppe Rheinland, der über 10km ging.

Fazit - es ging zwar nicht besser aber auch nicht schlechter als sonst - gleichbleibend sozusagen. Das ist insoweit interessant, dass ich jetzt weiß, dass ich auch schon mal 2 Tage in Folge laufen kann, wenn ich es dann mit den Umfängen nicht übertreibe - das hab ich mich einfach nicht mehr getraut. Ansonsten wird das für mich kein Dauerzustand werden - 4-5 x Laufen in der Woche ist vorstellbar - jeden Tag wär mir zu stressig. Insgesamt kam ich auf 34 Wochenkilometer - das ist allerdings richtig viel für mich. Das letzte Mal bin ich diesen Wochenumfang im Juni 2006 gelaufen.

Heute um 10.00 Uhr waren Jo, Micha, Heike und ich als Mini-Delegation der LG Rheinland verabredet. Jo wollte mir eine 8km-Srecke im Königsforst zeigen, die ich für Trainings mit Kollegen nutzen kann, denn der Firmen-Staffellauf im August in Köln-Mülheim steht wieder an.

Ich bettelte die drei HeldenläuferInnen an, mir nicht davon zu laufen und ich kann sagen, es hat prima geklappt. Micha und Heike, die verständlicherweise mal ein wenig schneller gedüst sind, wurden damit "bestraft", dass sie an jeder Wegegabelung stehen bleiben mussten, um von Jo die Richtung angewiesen zu bekommen. Jo und der kleine stille Begleiter im Jogger blieben bei mir und mit einer Pace von 6:21 fühlte ich mich während des Laufes auch sehr wohl.

Wir entdeckten wilde Tiere auf dem Waldweg, Micha hatte Essen und Serviette auf sein T-Shirt abgestimmt, auch wenn das Gel in den Haaren fehlte - Heike präsentiere ihr verdammt gut aussehendes Rad und Jo danke ich für die tolle Führung im Königsforst.

War schön mit Euch - hoffentlich bald wieder!

Sonntag, 1. Juli 2007

Johanniskraut verloren?

"Frank, hast Du das Johanniskraut gekauft, dass dort oben im Abstellraum bei den Medikamenten liegt", frage ich erstaunt, nichts ahnend, dass er evtl. an starker Nervosität leiden könnte.

"Nö, gegen was ist das denn?" fragt er.

Also, hier liegt ein komplettes Päckchen Johanniskraut von Kneipp - haltbar bis 03.2009. Ich hab keinen Schimmer, wie das in unsere Wohnung gekommen ist.

Wer das also hier verloren hat, kann sich gerne bei mir melden! Seltsam das!