Mittwoch, 31. Dezember 2008

Madeira 2008!

Da sind wir wieder zurück. 2 Wochen Madeira - Wandern auf Levadas, Wolkenspiele, die einen umhauen, tolle Früchte und tolles Gemüse, das man auf den Feldern aber weniger in Restaurants findet, tolle Landschaften, unkalkulierbares Wetter, viele Schweden, Weihnachtsbeleuchtung, Silvesterböller auch vor Silvester... und vieles mehr.

Während des Urlaubes hab ich so aufgeschrieben, was mir in den Sinn kam. Wer Lust hat, kann natürlich reinklicken. Ich kann es aber auch verstehen, wenn man sich das ganze Gewäsch nicht reinzieht;-) Aber vielleicht sitzt ja auch Jemand am Jahresende oder -anfang vor dem Rechner und hat nichts besseres zu tun. Wie damals in der Toskana sind die Berichte mehr für mich und ich schaue im Laufe des Jahres immer mal wieder vorbei und denke mich so zurück in den Urlaub.

Zusammengefasst und als Fazit für die Insel. Wanderurlaub - ja, auf jeden Fall - aber auch nur das. Wir hatten für uns genau das richtige Hotel erwischt - etwas abseits, auf dem Hang gelegen - noch nah genug an Funchal, so dass wir abends, wenn wir Lust hatten, der Stadt einen Besuch abstatten konnten aber fern genug, dass wir nicht im Haupttourismusbereich waren. Das Hotel war klein und bot uns alles, was wir brauchen - ein gutes Frühstück, ordentliche Zimmer und jeden Morgen einen spektakulären Blick auf die Wolkengebilde.

Um das Wetter muss man sich kaum Sorgen machen, regnet es hier, scheint hinter dem nächsten Berg die Sonne. Unkalkulierbar also - aber wir hatten trotz einer Woche "Regenwetter" Glück, dass wir kaum nass geworden sind.

Hier eine Zusammenfassung der Levada-Bilder der zwei Wochen.


Hier geht es zum kompletten Bericht und von dort aus auch zu den kompletten Bildern. Klick.

Allen einen guten Rutsch ins 2009.

Bleibt und werdet gesund! Von mir gibt es dieses Jahr keinen Jahresrückblick - ich blicke lieber nach vorne.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Frohe Weihnachten!

Auch auf Madeira weihnachtet es sehr!
Allen ein froehliches Fest!


Montag, 15. Dezember 2008

Früher II


Sind dort meine ersten Grundlagen für die Wanderliebhaberei gelegt worden?

Und wir hatten ja nix - dem aufmerksamen Blog-Schauer wird auffallen, dass ich die gleiche Hose anhab.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Früher...

... war alles viel besser, oder?

Mein Vater scannt im Moment die alten Dias ein - ab und zu erhalte ich ne Mail mit einem schönen Anhang.


Dienstag, 9. Dezember 2008

Also ehrlich!

Irgendwo zwischen Leizpig und Berlin überholt mich ein Auto (oder überholte ich??) auf dem die Werbung steht: "Wir bringen Kids zum Kochen".

Muss das denn sein? Gibt es heute keine besseren Erziehungsmethoden? Mit oder ohne Lauch? Schmeckt das denn wirklich?

Sonntag, 7. Dezember 2008

Strike - Weihnachtsfeier Laufgruppe Rheinland 2008!

8 Unverzagte, das Bahnhöfchen in Bonn-Beuel und ne Menge hässlicher Geschenke. So auch wieder in diesem Jahr die Weihnachtsfeier der Laufgruppe Rheinland. Ok, das mit der Lauferei ist so ne Sache, der ein oder andere läuft viel, dafür andere wieder weniger. Sei es drum. Hauptsache es gibt die obligatorische Weihnachtsfeier mit Schrottwichteln.

Aber erstmal muss das typische Läuferessen her - Micha hat alle Mühe, seines Pommes vor den hungrigen Kollegen zu verteidigen.


Dann gehts ans Wichteln und man kann das Entzücken doch an manchem Gesichtsausdruck erkennen:

Susi erobert das Ei aus Porzellan, Sabine erhält eine wunderschöne Tasse mit Pferdemotiv und sehr liebevoll eingesteckten Kunstblumen, wunderbar!!!


Daniela freut sich ehrlich über eine blaue Vase - da die aber nur Baccara-Rosen-Größe verträgt, wird sie wohl ungenutzt verstauben. Ich freue mich über ein Drahtrad mit echter Kette aus Nähgarn und einem Fahrradsattel, der tatsächlich noch Verwendung finden wird (nicht bei mir). Michaela erhält diese wunderhübsche Thermoskanne (Porzellan mit güldenem Kunststoffüberzug).


Die andere Michaela enthüllt aus der pinkfarbenen Tasche den Elefanten aus Porzellan (meinem Bruder sei Dank bin ich damit ernannte Siegerin des Jahres 2008 geworden - möchte ich hier nicht ohne Stolz erwähnen). Jo erhält Gesundheitsschuhe (ungebraucht!!) in Größe 39 - sehr passend und Micha erwischt die selbstgetöpferte Vase Marke "ich bastle eine Vase, also bastle ich ein neues Leben".

Dass die Geschenke später noch mal getauscht wurden (macht halt so viel Freude) und selbst der Elefant noch einen Platz bei einer Elefanten-liebenden Mutter bekommt, ist eine andere Geschichte.

Zum Abschluß noch das Foto - weils so schön ist - von unserem Weihnachtsengel Micha.

Sollten wir es in 2009 wieder nicht zu gemeinsamen Läufen schaffen, so zumindest unter Garantie wieder zur Weihnachtsfeier.

Samstag, 6. Dezember 2008

Innere Zerrissenheit!

Am liebsten würde ich es ignorieren aber bringt mich irgendwie auch nicht weiter. Hier mal ein aktuelles Statement zur Rückenlage - also meiner Lauf(un)möglichkeiten.

Nachdem der Physio noch mal ne Stunde an mir rumlaboriert hat, ohne irgendetwas zu finden, worauf die Nervschmerzen zurückzuführen sind, hab ich dem Heilpraktiker das Wort erteilt.

Seitdem hab ich dreimal Spritzen in den Rücken bekommen mit dem Ergebnis, dass die Anspannung in dem Bereich merklich verschwunden ist, was zur Folge hat, dass auch die Provokation des Schmerzes, der beim Laufen entsteht, nicht mehr so leicht durchzuführen ist.

Der Grund, warum ich jetzt nicht in Jubelschreie verfalle ist die Tatsache, dass ich trotzdem weiterhin spüre, dass DA was ist. Zu Recht. Er (nennen wir ihn Onkel Manfred oder Voodoo-Priester) sagt auch, dass das 4-6 Wochen dauert, bis es wieder besser ist. Dann sagt er plötzlich, ohne mich zu untersuchen, dass das eindeutig eine Adduktoren-Zerrung ist. Dann will er ne andere (sauteure) Therapie machen, die eine schnellere Heilung verspricht - da werd ich natürlich wieder sehr skeptisch.

Interessant finde ich, dass ich selbst anfänglich diesen Adduktoren-Gedanken hatte, den aber wieder verworfen habe, weil der Physio das nicht fand und ich auch andere Phänomene hab, die eher auf einen eingeklemmten Nerv im Rücken zurückzuführen sind (Ausstrahlung bis ins Knie/Schienbein etc.)

Immer noch bin ich der Meinung, dass ich keine generelle Verletzung im Rücken habe aber ich finde auch keine Ursache für das, was mich jetzt seit September quält. Der Physio fragt mich immer, ob ich hingefallen, ausgerutscht o.ä. Mißgeschicke passiert sind.

Heute morgen bin ich dann mal nach 3 Wochen wieder für einen Testlauf aufgebrochen. 3km. Sehr schnell merkte ich ein Ziehen im Piriformis-Muskel und später dann auch im Adduktorenbereich. Nach 3km hörte ich geplant auf. Resultat ist "eigentlich" ganz gut, ich hab keine größeren Schmerzen im Nachhinein.

Dehnprogramm durchgeführt und jetzt merke ich die Adduktoren. Hat der Heilpraktiker evtl. doch Recht, dass ich nicht dehnen soll? Aber das hat mir doch sonst immer so gut getan.

So quäle ich mich von einer Fragestellung zur anderen auf der Suche nach einer Lösung/einer Antwort. Innerlich verweigere ich mich, zu anderen Ärzten/Therapeuten zu gehen, weil mich das noch mehr durcheinander bringt - jeder hat ja ne andere Meinung.

Und dieses ganze Durcheinander bringt mich zum Verzweifeln aber definitiv nicht weiter. Und über den kleinen Fortschritt, den ich ja tatsächlich hab, kann ich mich im Moment gar nicht freuen - entgegen meiner sonst optimistischen Art.

Jetzt hab ich bald erstmal Urlaub -fast 4 Wochen lang. Das ist doch mal was, oder?

Zum Abschluss und damit es nicht ganz so "depressiv" hier zugeht, noch ein Bildchen, dass mir eine treue Leserin heute zugeschickt hat. Tssss... sowas in meinem Blog:


PS: Natürlich allen Lesern einen fröhlichen Nikolaus!

Sonntag, 30. November 2008

Mit nix zufrieden!

Ich bin aber auch wirklich mit nix zufrieden.

Heute war Weihnachtsmarkt im Dorf - findet wirklich nur an einem Tag statt und einen rationellen Grund, ihn zu besuchen, gibt es nicht. Aber wir sind ja seit zwei Jahren Dörfler und so möchten wir auch die Geschäftsleute unterstützen, die sich immerhin die Arbeit machen. Der Erlös kommt der Weihnachtsbeleuchtung zugute - wir leben halt in ner armen Stadt.

Da uns doch gerne mal ein Licht aufgeht, kaufen wir Lose und Märkchen, essen Bratwurst und Reibekuchen - alles für die Lämpchen. Es ist klein, überschaubar und kalt.

Natürlich warten wir die Verlosung ab. Ich sehe uns im Geiste schon mit einem Blutdruckmessgerät aus der ortsansässigen Apotheke und einem glitzernen Weihnachtsengel nach Hause gehen.

Falsch gedacht - es ist eine 10er-Karte fürs Sonnenstudio (ich vertrag Sonnenbänke nicht;-) und ein Grappa von der ortsansässigen Tankstelle (spricht gerade nicht so für Qualität) und ein italienischer Weihnachtskuchen (bähh) geworden. Der Wert übersteigt jetzt zwar die gekauften Lose - also so rein rechnerisch. Jetzt muss ich schauen, wie ich das Zeugs wieder los werde. ;-)) Aber eine Glühbirne der Weihnachtsbeleuchtung gehört ab sofort mir.

Samstag, 29. November 2008

Wie war die Woche Liebling?

In Anlehnung an die von mir immer gern gehörten Radioepisode "Wie war der Tag Liebling" von SWR3 hier zwei kurze Statements zu meiner Woche.

Zum einen bestell ich hier einen schönen Gruß an den LKW-Fahrer, dem das spontane Abbiegen 3,5 cm vor der durchgezogenen Linie wichtiger war, als die kleine Frau in dem silbernen Auto, die rechts von ihm fuhr und die er damit fast platt gefahren hat. In dem Zusammenhang: Ich hasse es - aus diversen Gründen - wenn LKWs nicht mit Werbung beklebt sind. In der Firma hätt ich mal gerne angerufen.

Auch nen schönen Gruß an den Fahrer des Kleinwagens, der es sehr wichtig fand, 200m bevor die 4spurige Autobahn auf 3 Spuren zusammengeht aus dem Stau heraus auf die einigermaßen freie 4. Spur zu fahren (die wohlgemerkt in 200m endet). Dass ich von hinten mit ca. 80km/h kam und eine Vollbremsung hinlegen musste, interessierte ihn wenig. Männer am Steuer!!!

Also, ich bin schon mal froh, dass ich die Woche überlebt hab.

Um nun wirklich nichts unversucht zu lassen, irgendwann wieder laufen zu können, befolgte ich heute brav den Rat des Heilpraktikers, mir "warme" Unterwäsche zu kaufen. Details verrate ich nicht, nur so viel: Es ist furchtbar.

Heute Abend gibt es im übrigen wieder Gans! So!

Sonntag, 23. November 2008

7 Frauen, Schnee und die erste Weihnachtsfeier!

The same procedure than every year....

nur diesmal mit jeder Menge Schnee - eine wirkliche Weihnachtsfeier.

Wir waren natürlich im Schnee spazieren - auch wenn das nicht jedem gefällt, Gruppenzwang halt.

Und es gab Geschenke. Da ich dieses Jahr fotofaul war, ist nur die Hälte der "Mädels" drauf. Vielleicht schreib ich auch noch was zu dem Ablauf und unseres nachlassenden Hörvermögens. Aber für heute ist erstmal Schluß.

Sonntag, 16. November 2008

Arglistige Täuschung!

Ja, sie schmeckt gut - die Martingsgans. Aber eigentlich ist mir das viel zu üppig.

Nun ja, wir waren also zum Gänse-Essen verabredet. Es gab lecker Wein dazu und der erste Gang (Feldsalat mit Gänseleber) war schon arg lecker. Dann kam der Hauptgang: Gänsebrust mit Rosenkohl und Salzkartoffeln. Ok, ich war ein wenig enttäuscht, dass der Rotkohl und die Klöße fehlten aber sehr froh, dass die Portion so gerichtet war, dass ich mich nicht gemästet fühlte.

Arglistige Täuschung, sag ich nur. Danach kam noch mal Keule MIT Rotkohl und MIT Klößen. Und dann auch noch einen Kaiserschmarrn mit Vanilleeis hinterher.

Jetzt kann ich nicht mit "Öhrgs" sagen und leg mich aufs Sofa und beweg mich für heute nicht mehr.

Aber ab morgen, ab morgen gibt es nur noch Wasser und Brot oder so!!!

Samstag, 15. November 2008

Auf die Stöcke, fertig, los!

Gesagt, getan. Stöcke schleife ich nicht, sondern marschiere natürlich dynamisch mit den Dingern durch die Gegend.

Morgen werde ich fürchterlichen Muskelkater in den Armen haben, das weiß ich schon.

Ich hab überhaupt nicht auf den FR geschaut und bin einfach durch die Gegend gestiefelt. Als ich auf die Uhr schaute, waren es dann bereits über 7km und ich war noch etwas von zu Hause weg. 8,5 sind es geworden mit der Gewissheit, dass das bereits zu viel ist und auch dann der Schmerz kommt. Aber so knapp 7 dürften gehen - es war auf jeden Fall schön an der frischen Luft aber auch die Stöcke machen nichts daran, dass

Kopf voll - Blog leer!

Den morgendlichen Schritt auf die Waage verweigere ich im Moment - pure Ignoranz. Keinen Sport und massenweise Arbeitsessen vertragen sich nun mal nicht. Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten - bald!

Der Physio hat keine Idee, was in aller Welt, diesen Nerv quält, der mich am Laufen hindert und er meint, ich müsse da jetzt doch mal ein Bildchen von machen lassen. Der Heilpraktiker meint, dass er das mit hochprozentigen Omega-3-Fettsäuren und Einrenken (das will er nächste Woche versuchen) in den Griff bekommt. We'll see! Da mein lustiges Nesselfieber trotz einer extrem stressreichen Woche aber langsam und stetig durch die Heilpraktiker-Behandlung besser wird, könnt ich ja vielleicht dran glauben, dass er auch da was ausrichten kann. Er ist zumindest davon überzeugt. Ich lass ihn mal machen.

Die Krankenkasse hat mir die Bestätigung geschickt, dass sie einen (größeren) Teil der Zahnarztrechnungen für meine Amalgam-Sanierungs-Aktion übernehmen, jetzt kann ich auch hier loslegen.

Und wenn die nächste Woche rum ist, dann hab ich auch wieder Zeit für Sport - egal ob Laufen, Walken (ich denke glatt drüber nach, mir Stöcke zu kaufen) oder Rad fahren im Studio.

Und links und rechts hört man Geschichten von Menschen, die WIRKLICHE Probleme haben und alles erscheint klein (und das ist es doch auch).

Mein Kopf ist so voll und ich wollt meinen Blog nicht leer lassen. Aber das in meinem Kopf passt nicht in den Blog. So lauf ich jetzt weiter mit dieser dicken Birne rum - vielleicht platzt er ja dann zwischenzeitlich mal. Gäb ein blödes Bild ab, oder?

Ach ja, da ist noch die Wochenendtour am nächsten Wochenende mit meinen herzallerliebsten Freundinnen - und darauf freue ich mich, wie ein kleines Kind. 3 Tage lang quatschen, rumalbern, Probleme wälzen und lösen, Spazieren gehen, lecker essen und einfach ne gute Zeit haben. Das ist mein Lichtblick vor einer noch mal sehr anstrengenden Woche.

Danke Mädels, ich bin so froh, dass ich Euch hab!

PS: Unter dem Motto "Dinge, die die Welt nicht braucht" sah ich gerade die neuen selbstleuchtenden Puzzle von Ravensburger in der Werbung. Also falls hier Feinde mitlesen. Das wäre mal ein "richtiges" Geschenk für mich, über das ich mich so überhaupt nicht freuen würde.

Sonntag, 9. November 2008

Alles im A....

So deutlich muss man es eigentlich sagen. Kondition im A...., Schmerz im A.... - also alles wie gehabt. 4km, die mir deutlich sagen, dass es nicht besser wird.

Meine Strategie - ich ziehe dieses Jahr noch alles durch. Orthopäden (ich könnte schwören, ich muss wieder zum MRT), meine Amalgam-Rausreißaktion (erwähnte ich das schon? Ca. 12 Backenzähne, die vom Schwermetall befreit werden sollen.), Physio, Heilpraktiker (jaja, da ist noch so ne schöne Urtikaria (Nesselsucht), die mich seit Wochen plagt).

Und dann schließ ich das Jahr 2008 ab, sag es war ein scheiß Jahr und fang einfach ganz neu wieder an. Ohne Stress, ohne Schmerzen und vor allen Dingen ohne Weißkittel - ich kanns nicht mehr ertragen. Jetzt wirklich - ich will das nicht mehr!!! Und ich will jetzt auch kein Mitleid sondern nur "Schacka... alles wird gut". Bitte!

Samstag, 8. November 2008

Online - Offline - Online - Offline

Falls Ihr mich vermisst habt, hier bin ich wieder!

Was ist passiert? Also, ich hatte meinen DSL-Anschluss inkl. Internetanschluss gekündigt, da ich nach Absicherung aller Möglichkeiten und auch sehr frühzeitig einen neuen Internetanschluss inkl. Telefonflatrate bei 3&5 (oder wie heißt die Firma??) angemeldet hatte.

Angeblich soll man nur 2 Wochen bis zum neuen Anschluss warten. Nach 5 Wochen hatte ich noch immer keinen Termin. Irgendwann entdeckte ich dann beim Prüfen meines Anschlusses auf deren Internetseite, dass aus technischen Gründen der Auftrag nicht ausgeführt werden kann. 15 Minuten in der Warteschleife verharrt, aufgelegt. Eine (nicht ganz nette) Mail geschrieben - seit 5 Tagen keine Resonanz.

Dank unserer Nachbarn, die ähnliches Procedere aber mit dem großen magentafarbenen T durchmachten, kann ich mich jetzt über deren W-Lan einloggen und mir dann in der weiten Welt der Servicewüste Telekommunikationen einen neuen Anbieter suchen. Bin gespannt. Telefon hab ich natürlich weiterhin nicht aber mal unter uns: Damit kann ich extrem gut leben.

Was gibt es sonst zu erzählen?

Laufen kann ich immer noch nicht. Morgen erfolgt ein Test ich bin aber sicher, dass ich meine üblichen 3-4 Kilometer schaffe. Das Fatale ist wirklich, dass ich im Alltag nichts spüre, eben nur, wenn ich es provoziere. Dafür machen sich jetzt aber wieder alte "Leiden" breit, die ich durchs Laufen so schön im Griff hatte (Nackenverspannungen, Schmerzen im Rücken beim langen Stehen etc.) Dazu kommt, dass ich beruflich die nächsten Wochen so eingespannt sein werde, dass ich kaum Luft habe, mich mit Arztterminen, Physios etc. rumzuschlagen. Wir werden sehen.

Dann noch zwei Dinge zum Nichtraucherschutz.

Im Hotel während meines Messeaufenthaltes war ich abends mit 2 Kollegen in der Bar als ich plötzlich hinter mir eine Tür aufgehen hörte, wo eigentlich keine Tür sein durfte. Dann sah ich hinter mir, mitten in der Bar, eine Box aus Glas, passend für 2 Personen, in der man sich mit dem Glimmstengel wie in einem Affenkäfig reinstellen konnte. Man sah richtig schön, wie der Rauch aus der Box abgezogen wurde. Aber Leute, wenn ich rauchen würde, ich würde lieber siebirische Kälte ertragen als mich in so ein Aquarium zu stellen, mitten in der Bar.

Gestern war ich auf einem Benefiz-Konzert in Köln in einer Diskothek. Mir war - ich glaube ich war gefühlte 100 Jahre nicht mehr in einer Diskothek (ich glaube, heute sagt man Club, oder??) - überhaupt nicht bewusst, dass dort noch geraucht werden darf. Unangenehm sag ich nur, sehr unangenehm. Jetzt weiß ich es noch mehr zu schätzen, dass in Restaurants nicht mehr geraucht werden darf. Hier bleibt jetzt aber erwähnt, dass ich nichts gegen Raucher hab... falls das den Eindruck macht. Ich hab nur was gegen den Qualm.

So, jetzt les ich mal, was sich hier so in der Blogger-Welt getan hat.

Sonntag, 2. November 2008

Immer das Gleiche!

Hier sitz ich, müde und kaputt. Der Hals schmerzt, die Stimme nicht auffindbar, die Nase läuft. 2 Kilo mind. zugenommen und es ist unmöglich, noch irgendeine Art von Kommunikation zu führen. Die Füsse sind 2 Nummern größer und schmerzen.

Es war mal wieder Messe, nur 3 Tage - 3 Tage ununterbrochen geredet, das hört ja auch beim Abendessen (das immer viel zu lang und viel zu üppig ist) nicht auf. Das Schlimmste daran ist aber, dass sowohl tagsüber als auch abends die Geräuschkulisse, über die man sich hinwegsetzen muss, enorm ist.

Zeit zum Erholen ist natürlich auch nicht da.

Und trotzdem - ich machs immer wieder gerne. Schon so viele Jahre.

Aber wenn mir noch mal ein Hotel Bircher Müsli mit Quark angemacht anbietet, mach ich ne schriftliche Beschwerde. Unmöglich das!

Samstag, 25. Oktober 2008

Nicht alles was gesund ist...

.... schmeckt auch wirklich.

Ich gehöre sicherlich zu den Personen, die beim Anblick von Vollwertzeugs, Müsli, frischem Gemüse und Obst ins Jauchzen kommen.

Ich mag Dinkelkekse und Dinkelkaffee - lieber als das Weißzeugs. Ob das so ist, weil es so ist oder weil ich es mir einrede - keine Ahnung. Aber ich weiß, dass ich mich immer dann besonders gut fühle, wenn ich mich gesund ernähre. Sei es, ob der Körper es einem sagt oder sei es, weil der Kopf das einfach so denkt. Vielleicht eine Mischung aus beidem.

Der Besuch im Biosupermarkt macht mir Spaß. Ich finde fast, dass die Lebensmittel mehr Freude ausstrahlen - ich meine, so ein normal gewachsener Kohlrabi hat ja auch was vom Leben, oder? So war ich auch heute früh wieder mit Freude einkaufen und sammel mir die Zutaten zusammen.

Weil ich mich gerade dafür interessiere, hab ich mir nämlich heute Mittag ein Habermus gekocht. Jetzt sitze ich hier vor einem riesen Teller Pampe, der besser dafür taugt, die Fenster abzudichten oder den Hund der Nachbarn zu vergiften.

Also liebe Hildegard von Bingen - was auch immer Dich damals in Deinem Kloster umtrieben hat - aber DAS geht gar nicht. Das nächste Mal, wenn ich Pampe haben will, mach ich mir ein Bircher Müsli, das schmeckt wenigstens.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Lasst uns doch mal übers Laufen sprechen!

Letzten Donnerstag 4km, danach Aua. Bei der Wanderung auf dem Rheinsteig hab ich Frollein Holle dann immer vorgejammert, dass mir der A.... weh tut. Vielleicht meldet sich ja doch Herr Piriformis zu Wort.

Gestern hab ich dann runtergeschraubt auf unglaubliche 3km. Ja, dafür hab ich mir die Schuhe gebunden und hab es auch nicht bereut. Es war wieder Aua aber eben nicht so lang anhaltend. Mein Plan: Ich probiere jetzt so lange 3km aus, bis nichts mehr weh tut und dann steigere ich.

Irgendwann mach ich auch noch mal nen Physio-Termin aus. Aber es ist auch so mit der Zeit besser geworden. Ob Rücken oder ob Gluteus Maximus - wer weiß. Aber irgendwann wird alles wieder gut. Und der Unterschied der 3km vor der Laufpause (an dem Tag konnte ich nur noch humpeln vor Schmerzen) und heute (ich spüre kaum etwas) ist doch schon gewaltig.

Vielleicht hat mein Körper ja auch nur mit mir gesprochen - s. Hase.

Und ich bin nicht frustriert - echt nicht bzw. im Moment nicht.

Tschö und die besten Wünsche und viel Geduld mal wieder an alle Laufpausierenden.

Montag, 20. Oktober 2008

Zwei Frauen, der Rheinsteig...

... zwei Rucksäcke, ein Fleischkäse und ein Käse-Brötchen, Wasser und Apfelschorle, Dinkelkekse, 29km, 918 Höhenmeter. Braucht man mehr, um einen guten Tag zu haben? Nein!!!

Natürlich fängt der Tag mit Nebel an...

..der eine tolle Atmosphäre in den Wald zaubert...

... und irgendwann bahnt sich die Sonne den Weg so richtig durch den Nebel...

...und alles erstrahlt im schönsten Blau...

... und die Sicht ist weit...


... so dass man auf die Sachen, die offensichtlich sind, nicht mehr schaut...

...und fast zum Abschluss bekommt man dieses Geschenk!

Die Bildzusammenfassung:

Die schriftliche Zusammenfassung Teil 1 findet hier hier: Klick

Teil 2 soll ich nun schreiben....hmmm, wie nach solch poetischen Worten.

Ich sach mal so - erwähnenswert ist wohl der Part, als wir das tolle Rheinsteigschild sehen (s.o.), wohlgemerkt das größte und auffälligste auf der ganzen Etappe. Wir sehen es, bewundern es und latschen dran vorbei - 1km bis wir bemerken, dass weder so ein großes noch eines dieser kleinen blauen Schilder seit geraumer Zeit den Weg zierte. Ich meinte, eine Treppe gesehen zu haben, die in die unter uns liegende Schlucht führt und wir dackeln den Weg zurück. Es folgt keine Treppe (was mir arg zu denken gegeben hat) und als wir vor dem Rheinsteigschild stehen erschüttern uns heftigste Lachkrämpfe. Man muss schon arg blind, im Nebel gefangenen oder sonstwas sein, um dieses Schild und die folgende Reihe der blauen Schildchen nicht zu sehen.

So stürzen wir uns ab in die Klamm, ängstlich vor jeder Kurve, dass die Schlucht ihren Schlund öffnet und zwei plappernde Wanderinnen hinabstürzen lässt. Vor dem Sturz kommen aber die Gartenschläuche, die windige Waldarbeiter in die Wände geklopft haben und uns Halt bieten - es war nicht so spektakulär wie "man" vorher berichtet hatte aber schon steil und wiederum spektakulärer als es die Bilder hergeben.

Gekrönt wurde das Absteigen aus der Klamm von der Möglichkeit, unten an der Lahn angekommen, einen Kaffee im Schleusenhäuschen einzunehmen. So gekräftigt stürzen wir uns wieder mutig auf den nächten Berg und ich glaube, das ist der Moment, an dem ich merke, dass es wohl nicht nur ein schöner sondern auch ein anstrengender Tag wird. Die Sonne lacht vom Himmel und wir lachen mit.

Was noch lacht, ist das halb entblößte Hinterteil eines Waldarbeiters (oder privaten Waldbesitzers), der zusammen mit seinem (ich vermute mal) Vater versucht, riesige Holzstämme auf den Anhänger zu heben. Nein, das wollen wir jetzt nicht sehen - echt nicht. Er zeigt kein Erbarmen und beugt sich wieder über den Hänger just in dem Augenblick, als wir beide vorbei gehen. Immer wird dieses Bild des Bauarbeiter-Dekolletes wie ein mächtiger Dämon über dieser Wanderung liegen. Wer um Himmels Willen hat bei Hosenschnitten vorgesehen, dass DAS passieren kann. Ich verfluche meine guten Augen, weil ich offensichtlich noch mehr Details erkennen konnte, als datt blinde Daniela.

So geschockt stehen wir vor dem nächsten Anstieg, dem wieder ein Abstieg und wieder ein Anstieg folgt. Wir sind fasziniert, wie sich ständig die Landschaften verändern. Wandern wir jetzt noch fröhlich durch einen Teppich aus bunten Blättern, stehen wir gleich schon wieder auf einer Lichtung mit grünem Gras oder Streuobstwiesen. Dann lichtet sich auf einmal wieder das Panorama Richtung Rhein und gleich verschluckt einen schon wieder der Wald.

Es gäb mal wieder noch viel zu erzählen. Von einem verlaufenen Kätzchen, von steilen Felsen, von nicht zuzuordnenen Ruinen und so. Aber auf jeden Fall sind wir am Ende der Wanderung ganz schön kaputt und schleppen uns in Braubach nur noch gen Bahnhof. Das Glück ist uns hold, der Zug kommt wenige Minuten nach Erreichen des Bahnhofs. Allerdings ist uns das Glück nur noch so lange hold, bis wir merken, dass dieser Zug die Rheinseite wechselt und wir unverhofft auf dem Koblenzer Bahnhof anstatt in Ehrenbreitstein landen.

Was tun? Hektisch fummel ich auf dem Fahrkartenschalter rum, um rauszubekommen, wann der nächste Zug nach Ehrenbreitstein fährt - noch 45 Minuten, neee, das will ich nicht. Olafmylove hatte sich bereit erklärt, uns abzuholen - aber das wäre jetzt für die 3-4km bis zum Auto auch irgendwie doof. Wir schauen uns an, nicken uns zu und tun das, was richtige Wandermännerinnen tun müssen. Wir latschen quer durch Koblenz, über die Brücke und schleppen uns noch die letzten Kilometer bis zum Auto. Wir sind Heldinnen - aber sowas von!

Danke Frollein Holle, das war eine so geniale Wanderung. Scheiß die Wand an!

Dienstag, 14. Oktober 2008

Tal im Nebel - von 4 Tagen Lahntalradweg!

Es gäbe viel zu erzählen. Von Nebel, von Äpfeln, von Farben, von Hotels, von Suppen, von .... aber lassen wir das.

Feudingen bis Marburg - 59km - Tag 1

Wir starten im Nebel und es ist schweinekalt.


Die Sonne lässt sich erst blicken, als wir abends in Marburg ankommen. Macht aber nix.


Marburg bis Wetzlar - 54,5 km - Tag 2

Wir starten wieder im Nebel - im Gepäck eine Verpflegungsbox vom Hotel - wie nett. Äpfel über Äpfel und lustige Schwimmvereine. Abends Abschied, Frank fährt heim, ich fahr alleine weiter.

Wetzlar bis Limburg - 73 km - Tag 3


Na, wie ist wohl das Wetter, als ich starte? Neblig vielleicht?

Aber am Mittag, da lässt sich dann die Sonne blicken. Keinen Schimmer, warum ich 73 anstatt 60km gefahren bin. Stimmt was mit der Berechnung im Buch nicht, glaube ich. Ich sehe einen Bahnhof, an dem ein Bahnbeamter noch per Hand die Schranke bedient *freu* und finde leckersten Apfelkuchen.


Limburg bis Lahnstein/Koblenz - 60 km - Tag 4

Nein, ich starte nicht im Nebel sondern in einer wunderbaren Stimmung und tollem Licht so früh das Tageslicht es mir zulässt.

Und auf einmal isser wieder da - der Nebel.

Ein Teilstück fahr ich mit der Bahn (eine Station), so wie es im Buch empfohlen wird, da dort die Strecke längs der Lahn noch nicht ausgebaut und man heftige Steigungen überwinden müsste. Meine Vernunft siegt über meinen sportlichen Ehrgeiz, mir tun nämlich verdammt noch mal die Oberschenkel weh.

Trotzdem geht es noch ganz schön hoch und runter und ich flehe bei jedem Hügel, dass es denn jetzt nun der letzte sei.

Habe fertig - hier küsst die Lahn den Rhein und fließt in ihn über.


Dann auf eine sich ewig ziehende Zugfahrt Richtung Heimat und der Dom lacht mich an.


PS: Ich arbeite gerade noch an einer Dia-Show für Leute, die gerne Nebel-Fotos sehen;-)

PS1: Hier ist sie - draufklicken und auf DiaShow klicken!

Lahntal im Nebel