Sonntag, 27. Januar 2008

Love it or hate it!

Mit der Kampagne wird das links dargestellte Produkt in England vertrieben. Marmite lag auf dem Frühstücksbuffet in Canterbury, wo ich mich 2 Tage aufhalten durfte.
Ich hab mich ganz eindeutig für "hate it" entschieden. Das "love it" könnte ich höchstens noch in dem Zusammenhang gelten lassen, dass wir damit viel Spaß am Frühstückstisch hatten.

Das Zeugs wäre mir ja gar nicht aufgefallen, wenn eine treue Leserin nicht unter die "love it"-Kategorie fallen würde, dafür Werbung gemacht hat und ich daher super neugierig war, es mal zu probieren.

Schon die Geruchsprobe war eindeutig - und es hat sich nicht gebessert, als es auf dem Brot drauf war. Anschließend wurden alle Kollegen gebeten, zu riechen und die ganz mutigen haben es dann auch probiert.

Es hat sich dann aber wohl niemand für die "love it"-Kategorie gefunden - Marmite ist eindeutig "hate it" in unserer Firma. Uahhhh!

Aufgrund nicht vorhandener Armfreiheit gibt es jetzt erstmal nur ein kleines Beweisfoto, dass ich in England war. Der Ort gibt deutlich mehr her und vielleicht setz ich das ein oder andere Foto noch ein, das mir Kollegen netterweise zur Verfügung stellen.

PS: Ich erwähne den ollen Fuß jetzt zukünftig nur noch am Rande für die, die wissen wollen, wie es aussieht. Stand heute: Bisher keine Besserung.

Donnerstag, 24. Januar 2008

Efraims Töchter!

Wenn einen ein paar Dinge im Alltag schwer nerven, empfiehlt es sich - zumindest für einen Rheinländer - zu einer Karnevalssitzung zu gehen. "Ja, die Krücken gehören zum Kostüm" oder "Pippi hat den Kleinen Onkel zu oft angehoben" waren wohl die meist gesagten oder gehörten Sätze.

Am rechten Knie gibt es jetzt einen schönen großen blauen Fleck, weil ich natürlich meinen Hintern nicht stillhalten und mittanzen musste. Rechtes Bein, immer schön ruhig auf dem Stuhl abgelegt. Doch diese Blessur hat sich sicherlich gelohnt.

War ein schöner Abend mit netten Menschen und natürlich meiner Freundin Bine. Bine, ohne Dich wäre Karneval und überhaupt alles nur halb so schön (und das trotz oder gerade wegen Deiner Ehrlichkeit - Du weißt, was ich meine;-)))

Dienstag, 22. Januar 2008

Keine Freunde!

Wir werden wohl keine Freunde - die Unterarmgehhilfen und ich. Es war meine Idee (oder darf ich Lizzy die Schuld geben?), auf jeden Fall fand der Arzt das gut bzw. tat so, als wäre das auch seine nächste Maßnahme gewesen. Jetzt, nachdem ich die Teile abgeholt und in der Wohnung geübt hab, find ich die Idee ziemlich blöd. Ich bin ja sowas von unbeweglich und abhängig von der Hilfe anderer - man bekommt ja nichts getragen. Ich bin absolut begeistert.

Morgen noch MRT, damit er weiß, wohin er spritzen soll, falls das nach der Ruhigstellung immer noch nicht besser ist.

Allerdings hege ich mal wieder so etwas wie Hoffnung, da die letzten zwei Tage eine Besserung spürbar ist. Das gepaart mit der Ruhe... na warten wir mal ab.

Ich hoffe, dass ich bald wieder etwas positivere Meldungen vergeben kann. Morgen geht es - trotz allem - wieder auf eine Karnevalssitzung. Diesmal bin ich nicht Gastgeberin sondern eingeladen und darf mit meiner Freundin zusammen mein "Traum"kostüm tragen - ich werde berichten und selbstverständlich nur einbeinig oder mit der Unterarmgehhilfe (man sagt dazu nicht Krücken, wahrscheinlich ist das diskriminierend) tanzen.

PS: Medikamentencocktails verursachen Flecken im Gesicht.

Samstag, 19. Januar 2008

Zeigt her Eure Füße...

... oder Schuhe!

Ich hab die Chance der runtergesetzten Winterware genutzt und mir heute noch 2 Paar "Entenschuhe" gekauft. Mit anhaltenden Fußschmerzen (nichts besser geworden, auch wenn ich es zwischendurch mal dachte - aber wirklich nichts!!!) sehe ich nicht, dass ich meine "alten" Schuhe noch mal regelmäßig trage. Da ich ja die ständigen Schmerzen nach längerem Stehen oder Gehen viel zu lange akzeptiert habe, ich Schluss damit.

Vorbeugend möchte ich gerne erwähnen, dass meine Meinungen im Fluss sind, also auch gerne mal geändert werden. Aber vorstellbar ist es für mich im Moment nicht.

Der Kauf der neuen Schuhe barg wieder recht viel Frustpotential. Ich glaube, ich hab jeden Schuh anprobiert, bis ich mit einem braunen Stiefel und einem roten Halbschuh in der Tasche dann doch endlich glücklich abgewackelt bin. Der gemeine Schuheinkäufer soll nämlich nicht meinen, dass Entenschuh gleich Entenschuh ist. Es bedarf schon einer guten Kombination von Weite, Weichheit und was weiß ich noch, um meine hochwerten Füße zufrieden zu stellen. Dafür haben sie dann auf das ständige Rein und Raus auch noch beleidigt reagiert und mir die Strecke zwischen Parkhaus und Laden etwas schwierig gestaltet. Warum darf man auch in Kölner Geschäftsstraßen nicht direkt vor dem Geschäft parken???

Was nun tun? Den Physio hab ich aktiviert, er hat mir versprochen, mir nächste Woche in seinen und meinen vollen Terminkalender was zu basteln, damit er meine Füße querfriktionieren kann. Außerdem beobachtet er meine Übungen zum Muskelaufbau und zeigt mir möglicherweise andere/neue Übungen.

Sowohl Lizzy als auch mein Chef haben mir auf ihre Art nahegelegt, den Fuß lahmzulegen. Das möchte ich aber vorher mit dem Arzt absprechen. Wenn der sagt, dass das eine gute Idee ist, werde ich mal für eine Weile mit Krücken durch die Gegend preschen - so geht es nämlich nicht weiter.

Das Positive im Negativen:

Mein Schuhschrank hat jetzt so viel Platz, dass die Laufschuhe reinpassen und nicht mehr Draußen rumstehen müssen. Alle "alten" Schuhe werden in den Keller geräumt. Wenn ich sie nach einem halben Jahr nicht mehr tragen wollte/musste/konnte, werden sie entsorgt/verteilt - so mein Plan.

Damit Ihr auch was zum Schauen habt (sonst kommt doch wieder "Zeig Pics sonst glauben wir nix!), hier die Resultate:

Neue Entenschuhe!


Ab sofort Kellerkinder!

Evtl. noch machbar, sie dürfen NOCH oben bleiben!

Und natürlich meine Laufschuhe, die bleiben auf jeden Fall!
Und ja, ich putze meine Laufschuhe NICHT!

Montag, 14. Januar 2008

Christmas has gone!

Oder was würdet Ihr angesichts dieser doch erbärmlichen Sternchens sagen. Aber meine Kollegin füttert es trotzdem noch mit Wasser, was ich sehr rührend finde.

Update zum Fuß:

Nachdem ich bzw. mein Magen Ibuprofen nicht vertragen hat und ich das letzte Woche absetzen musste, wurde der Fuß täglich merklich schlechter.

Jetzt gibts mehr Magentabletten, ich hab auch heute eine Ipuprofen genommen und bis jetzt gehts gut. Außerdem soll ich noch sowas wie Novalgin nehmen, damit der Schmerz unterbrochen wird und sich nicht irgendwo im Hirn festsetzt.

Pfftt... es war auf jeden Fall mal für die Stunden, in den Ibuprofen gewirkt hat, einfach angenehm, nichts oder nur wenig zu spüren. Novalgin bzw. Novaminsulfon muss ich wohl die Dosis noch erhöhen, das wirkt wohl noch nicht.

Dann gibt es neue Einlagen - sowohl für meine Entenschuhe als auch für meine Laufschuhe.

Was mich wirklich nervt ist das ständige Auf und Ab. Einen Tag gehts gut, einen wieder schlecht. Aber... alles wird gut, nicht wahr?

Zur Belohnung gab es aber heute Morgen im Bergischen einen wunderbaren Sonnenaufgang. Da geht einem doch wirklich das Herz auf.

Sonntag, 13. Januar 2008

Schwarz auf Weiß!

C. heißt mein Lieblingstrainer in meinem neuen Fitness-Studio - ok, ich kenne bis jetzt nur zwei aus diesem neuen Studio, aber es gibt doch schon deutliche Unterschiede. Nicht, dass A. jetzt irgendwie blöd gewesen wäre aber C. ist mein Super-Motivator.

Er wird nicht müde zu erwähnen, dass man mir meine sportliche "Vorbildung" anmerkt - selbst wenn ich mit meinem dünnen Ärmchen (Muskeln, wie ein Spatz Krampfadern - Zitat Frank), die in der Regel noch nicht mal dazu fähig sind, ein Gurkenglas zu öffnen, das leichteste Gewicht mit Anstrengung und völlig verzerrtem Gesicht von hinten nach vorne oder von vorne nach hinten drücke - schafft er es, mir so viel Zuspruch zu geben, dass ich mich selbst ganz passabel finde und Lust habe, das weiter zu machen.

C. bekommt den Orden des besten - je von mir getesteten - Trainers. Ganz davon abgesehen, dass er mir ganz ausführlich erklärt, warum und wieso dies und jenes funktioniert. Mittlerweile kenne ich das muskuläre Innenleben des mit fast 40 doch langsam zusammenfallenden Körpers doch recht gut und es macht mir Freude, wenn ich weitere Aufklärung erfahre.

Und immer wieder weist er darauf hin, warum diese Übung jetzt gerade fürs Laufen wichtig ist - schlau der Kerl. Und - wichtig zu erwähnen - ich hab an keiner Stelle den Eindruck, dass er mir als Frau schmeicheln oder imponieren möchte. Er möchte mich ganz eindeutig motivieren, was ihm hervorragend gelingt.

Er schickt mir Strom durch den Körper um meine Verhältnismäßigkeit Muskeln, Fett, Wasser aufzudröseln. Und ich wusste, was kam: Zu wenig Muskeln, Fett gerade noch im Limit (C. hätte nie gesagt, dass ich zu viel Fett hätte, das hat er auch wunderschön verpackt) und mein Wasserhaushalt war aufgrund des schlechten Trinkverhaltens der letzten Tage recht im Eimer.

Durch die wenigen Muskeln gibt es einen sehr geringen Kaloriengrundumsatz und "daran müssen wir unbedingt arbeiten", sagt C. Ja gerne, da bin ich doch dabei. Ich möchte nämlich nicht - wie in letzter Zeit - nur beim Anschauen von fetthaltigem Essen direkt 1 kg mehr auf den Rippen haben. Im Vergleich zu anderen muss ich nämlich tatsächlich viel weniger bzw. kalorienbewusster essen, wobei das meistens kein Problem für mich ist, da es mit meiner Grundeinstellung zum Essen (Obst, Gemüse, wenig Fleisch, wenig Fett) sowieso einher geht und ich dem süßen Kram nicht so schnell verfalle.

Aber - nachdem ich mich ja immer wieder rechtfertigen muss, wenn ich mal 2-3 Kilo abnehmen möchte - hab ich das Gefühlte doch jetzt endlich mal Schwarz auf Weiß;-) Ich hab zu viel Fett.
Ok, das ist Jammern auf hohem Niveau und nichts, worunter ich jetzt gerade wirklich leide - das wäre auch bescheuert. Aber es sind genau die 2kg, die mir jetzt noch zu meinem Wohlfühlgewicht fehlen.

Mir ordentlicher Ernährung und Sport hab ich zumindest schon 1,7 Weihnachts-Kilos in einer Woche wegbekommen (das ist flott) und das andere geht jetzt auch, ganz bestimmt. Auf dass der Gürtel wieder ins letzte (oder erste) Loch passt.

In dem Sinne - ich geh gleich wieder ins Studio:-)

Freitag, 11. Januar 2008

Et jeht wieder loss!

Die Session ist kurz, da heißt es, früh am Ball zu sein.

3 Kollegen, 8 Kunden - Kostümsitzung.

Wir hatten so viel Spaß, das ist einfach unglaublich. Und da ich dem Alkohol entsagt habe, bin ich zwar müde, weil nur 4 Stunden Schlaf bis zum Arbeitstag übrig blieben, aber ansonsten topfit.

Mein Fuß hat etwas gelitten - schließlich steht man bei einer Sitzung interessanterweise die meiste Zeit (zumindest war das bei uns so und ich hätte doch etwas die Stimmung verdorben, wenn ich sitzen geblieben wäre - mir und den anderen) aber es ist in Ordnung. Jetzt geb ich ihm fürs Wochenende wieder Ruhe.

In 2 Wochen gehts weiter mit Karneval und in 3 Wochen ist schon Weiberfastnacht - Mensch, Mensch, bis dahin muss ich absolut Fuß-fit sein - aber sowas von.


PS: Der rote Streifen im Gesicht ist der Schatten des Huts des Herrn Prälaten neben mir, keine weitere Erkrankung ;-)

Sonntag, 6. Januar 2008

Ich bin wieder ein Mensch!

Ich bin Läuferin, höre ich mich gestern beim Besichtigen des Fitness-Studios aufgrund einer Befragung sagen. Uhps, das hört sich so ungeheuer sportlich an... ich bin Läuferin - gerne würde ich noch ein "aber nicht so schnell - eher Joggerin - und wenn ich Marathon könnte, dann sicher über 5 Stunden" hinterherrufen - aber das würde vielleicht ein doch zu verwirrtes Bild von mir abgeben

Warum können sich Menschen an solche Aussagen erinnern? Als ich heute zum Probetraining komme, macht er ein dickes fettes Kreuz bei "Sportler" auf seiner Karte und offenbart sich auch als Läufer. "Das hast Du nun davon", denke ich mir - "jetzt bist Du fällig". Ich fasel noch was von "aber wenig Muskeln" und ab gehts ins Studio. 10 Minuten auf dem Rad und dann an die Geräte.

Ich machs kurz: Meine Beinmuskeln sind ganz gut trainiert - wen überrascht es - die Arme gehen so lala - und der untere Bauch?? Der untere Bauch ist als Muskulatur quasi nicht vorhanden. Die einzige Übung, bei der ich nicht die kompletten Wiederholungen schaffe und bei der es leider nicht möglich ist, die Gewichte runterzuschrauben, es sei denn, ich nehme schlagartig 10Kilo an den Beinen ab.

Bei den Dehnübungen entpuppe ich mich als Spezialistin (auch nicht überraschend, oder?) und ernte Beifall für meine Dehnfähigkeit der hinteren Beinmuskeln. Wenigstens etwas.

Ich schwinge mich dann noch mal 30 Minuten aufs Rad und befahre etliche virtuelle Hügel. Im Nachhinein hätte ich noch weiter fahren können aber ich wollte es für den Beginn nicht übertreiben.

Nach ca. 2 Stunden verließ ich mit neuem Termin (leider erst nächsten Samstag - aber das bin ich und mein voller Kalender selbst schuld) und bester Laune seit den letzten 3 Wochen das Studio, das demnächst Heimat meiner sportlichen Aktivitäten sein wird.

Zu Hause wartete Frank noch mit einem Highlight von Törtchen Törtchen auf mich... zumindest die Kalorien hab ich mir vorher abtrainiert.

Ein Nebeneffekt, dass ich nicht so kann wie ich will ist, dass ich eine alte Leidenschaft wiederentdeckt habe - das Strickzeug hat den Weg in meine Hände gefunden und die Socken, die schon seit einem Jahr angefangen hinter der Couch lagen, sind endlich fertig geworden. Jetzt kann ich anfangen und meine lange Bestellliste von warmen Socken "abarbeiten" - jetzt macht es mir wieder Spaß. Leute, die mich gut kennen meinen, dass Stricken so gut zu mir passt wie Paragliding zum Papst - aber einseitig ist auch doof, oder?

Ich freue mich auf nächsten Samstag und werde morgen dann mal den Muskelkater über mich ergehen lassen - aber jetzt bin ich wieder ein Mensch!

Freitag, 4. Januar 2008

Drugs ohne Rock'n Roll

Heute Morgen kam die Stunde der Wahrheit. Eigentlich brauch ich ja keine Ärzte - wozu gibt es Bücher, Foren und das WörldWeidWäb?? Ich weiß, was mein Fuß hat, ist ja ziemlich eindeutig und doch fährt Frau Prof. Dr. Ridlberg in die 7 Berge zu den 7 Zwergen, um den Sportarzt des Vertrauens aufzusuchen.

Abenteuerlich, der ist nämlich umgezogen - wirklich in die Berge. Aber was mach ich nicht alles für meine Füße und den Arzt meines Vertrauens.

Ich gehe geraden Schrittes mit meinen neuen Entschuhen, in denen ich meistens nicht humpeln muss, in die Gemeinschaftspraxis und würde am liebsten schnurstracks wieder rauswatscheln. Wenn man nicht krank ist, dann wird man es dort.

Aber was mach ich nicht alles für meine Füße und den Arzt meines Vertrauens.

Flott senke ich den Altersdurchschnitt um 50 % und bin immer Gewehr bei Fuß, sofort aufzustehen, wenn ein älterer Mensch einen der knappen Stühle benötigt. Ja... so alt. Alles hustet, prustet und näselt vor sich hin. Die ältere Dame neben mir, die sich selbst die ganze Zeit erzählt, dass es zu voll ist und dass sie nicht lange warten möchte und dass das alles blöd ist, macht das Bild nicht besser.

Aber was mach ich nicht alles für meine Füße und den Arzt meines Vertrauens.

Dann frage ich mich auch gerne, warum man - wenn man schon um 9.00 Uhr einen Termin hat - fast eine Stunde warten muss. Wie können Ärzte nur so schnell in Verzug kommen?

Aber was mach ich nicht alles für meine Füße und den Arzt meines Vertrauens.

Während ich da so sitze und lustlos in einer Zeitschrift blättere, darf ich mir alle Adressen, Telefonnummern, abgelaufene Karten und Gott sei Dank keine geheimen Krankheiten der anderen Patienten anhören. Aber wer Geldnot hat, sollte mal am Abend am Anfang eines Quartals die Kasse beim Arzt klauen. Wer um Himmels Willen baut bei einer neuen Praxis die Rezeption direkt in den Warteraum?

Aber was mach ich nicht alles für meine Füße und den Arzt meines Vertrauens.

Nun ja, als ich denn endlich meine Audienz bekomme, bekomme ich auch viel Zeit gewidmet und das versöhnt mich wieder mit der Wartezeit. Die wenigsten Ärzte nehmen ihre Patienten wirklich ernst - so langsam hab ich mir die rausgesucht, die das tun.

Dass es eine Morton-Neuralgie ist, hatte ich mir ja schon selbst diagnostiziert. Jetzt gibts Drops, Eis und Salbe - neue Einlagen sind auch direkt in Auftrag gegeben worden. Und wenn die Aussage vom Super-Doc stimmt, ist es vielleicht in 3 Wochen überwunden.

Also, so lange gibt es nichts übers Laufen zu berichten - aber ich werde mich im Fitness-Studio anmelden, vielleicht gibt es da ja was Interessantes. Auf jeden Fall für mich Musekelkater. Bilder wirds wohl keine geben, ohne dass ich von den Mitsportlern erschlagen werden.

Dienstag, 1. Januar 2008

Ab ins neue Jahr!

Im Leben hätte ich nicht gedacht, dass solche Bilder mal von mir entstehen - erinnert mich das doch stark an Fotoalben meiner Eltern.

Aber leg der kleinen Frau ne Tröte und nen Papphut hin und geb ihr 3 Gläser Wein und schon gehts los.

Das Krönchen gehörte im übrigen nicht zum Silvesteroutfit sondern fand irgendwie anders überraschend den Weg auf meinen Kopf.

Apropos Kopf - der ist dann heute mal etwas schwerer als sonst - trotz später Bettruhe schmeißt mich mein innerer Wecker bereits um 7.00 Uhr aus dem Schlaf.

Beschwingt durch den Wein, die nette Gesellschaft und meine Entenschuhe hab ich sogar gestern zum Schluss noch ein paar Tanzschritte zusammen mit meinem Regenschirm absolviert.

Die 3 Tage Ruhe haben meinen Füßen insoweit gut getan, dass ich beim Gehen nicht mehr humpeln muss - ist doch schon ein großer Fortschritt, finde ich auf jeden Fall.

So gehts also frohen Mutes und leicht lädiert ins Jahr 2008.

Allen Lesern (auch denen, die keine Kommentare hier lassen - hallo Michaela, hallo Klaus, hallo Ralph - wer noch??) wünsche ich ein tolles Jahr - auf das fast alle Wünsche in Erfüllung gehen, alle Wünsche wäre wohl etwas vermessen.

Allen Läufer-Lesern wünsche ich tolle, verletzungsfreie Kilometer - ich hoffe, dass wir uns bei dem ein oder anderen Wettkampf sehen!