Dienstag, 30. September 2008

Hamburg - Fehmarn!

Endliche eine Woche "off". Da der HotSpot im MacDonals auf Fehmarn ganze 8 Euro kostet und ich mir dafür das ein oder andere Fischbrötchen leisten kann, kommt hier die Kurzfassung für zwischendurch.

1. und 2. Tag Hamburg - schönstes Wetter, Treppenviertel, Elbperle, Hafen, Prototypen-Museum und ab nach Fehmarn.


3. Tag Fehmarn - die ersten 43 Kilometer mit Gegenwind, Fischbrötchen, Strand und was ansonsten so nach dazu gehört.

4. Tag - 20km mit dem Rad vor dem Frühstück, laufen geht immer noch nicht. Heute wird gefloatet (Floating-Bad für Frank und mich) und wenn der Regen einigermaßen nachlässt auch noch das Fischbrötchen erradelt.

Machts gut da Draußen!

Freitag, 26. September 2008

Die kleinen Dinge...

... ich sitze heute Morgen im Frühstücksraum eines Hotels an der englischen Küste. Blick auf die "Cliffs" und rechts von mir geht die Sonne auf.

Auf mein Toast wartend beobachte ich die Möwen, die in einer größeren Stückzahl über die Felsen gleiten. Es sieht unwirklich aus, fast so wie in der Augsburger Puppenkiste werden die Vögel über die Felsen hochgezogen.

Es dauert einen Moment, bis ich realisiere, was genau da so unwirklich ist. Die Vögel kommen vom Land geflogen, gleiten in Richtung Steilfelsen/Meer und werden von dem auftreibenden Wind nach oben geschossen, ohne, dass sie die Flügel bewegen müssen. Es sieht also so aus, als ob sie an einem Faden nach oben gezogen werden.

Tolles Spektakel und ich freue mir mal wieder ein Loch in den Bauch, weil es einfach so schön ist.

PS: Ich hab vom Frühstücksbuffet (was allerdings den Namen nicht verdient hat) zwei kleine Marmite-Päckchen geklaut. Wer will?

Montag, 22. September 2008

Ich seh es kommen!

Heute war ich nach der Arbeit noch in der Stadt, ein paar Besorgungen machen, eher ungewöhnlich für mich, ich verirre mich selten in die Innenstadt.

Natürlich "muss" ich mal kurz zu Karstadt Sport rein und mir die Radbekleidung für den Winter anschauen und mit Erschrecken stelle ich fest, dass ich möglicherweise - entgegen meiner bisherigen Vermutung - mit meinem Equipment aus Lauf- und Radklamotten nicht über den Winter kommen werde. Die Jacken und Hosen fühlen sich doch wärmer an als alles, was ich so zu Hause hab. Ich lass es mal auf mich zukommen aber da sind doch noch Investitionen vonnöten, wenn ich durchfahren möchte, was ich wirklich vor habe.

Zu Hause angekommen, hat mein Bester Post - von Vaude, Katalog der Radkleidung. Ich meine, wenn wir hier was anfangen, dann aber auch richtig.

Als ich das beigelegte Anschreiben durchlese, haut es mich aber bald weg. Hier ein Auszug:

Die technischen Softshells unserer RACE Linie zeichnen sich durch ein hochfunktionelles Bodymapping aus.
Watt iss? Die technischen Weichmuscheln aus unserer Wettfahrt Linie zeichnen sich durch eine hochfunktionelle Körperkartierung aus? Gehts noch?

Im Katalog begegnet mir die "Women's Lake Jacket". Ob sich dahinter Jesus Geheimnis verbirgt, wie man über den Teich geht, ohne unterzugehen?

Das "Womens Stage Shirt" hilft möglicherweise, bei DSDS nen Platz zu bekommen, und ich frage mich ob die "Women's Urban Pants" jetzt nur den städtischen Angestellten vorbehalten ist. Ganz gewagte Zeigenossen schmeissen sich in die "Venture Pants". Und wenn auch das Training nicht mehr hilft, dann kauft man sich halt die "Rapid Pants".

Und ich wollte eigentlich nur Rad fahren... hmmm

Sonntag, 21. September 2008

Auf der Suche nach der Apfelwaffel!

Das Rad ruft und ich finde weder im Netz noch in Büchern eine mir passende Strecke.

Also drauflos fahren - Richtung Solingen, irgendwie ins Bergische. Ihr könnt Euch überhaupt nicht vorstellen, wie viele Industriegebiete die Gegend hier so zu bieten hat. Hab ich heute alle besucht.

Was schlägt das Herz doch höher als ich bei Solingen endlich mal nen grünen Streifen erwische. Dann irre ich dort wieder umher. Die Radwege hören irgendwo an irgendwelchen Kreuzungen auf ohne Hinweis, wo es weiter geht. Also überlege ich, dass ich mir einen Weg zurück suche, nach Zons übersetze und mir dort eine Waffel gönne.

Die grobe Richtung stimmt, ich bin auch schon dicht dran und erkenne eine Straßenkreuzung wieder und schwupps, hab ich mich verfahren. Anstatt in Monheim bin ich auf einmal wieder in Düsseldorf und irre durch ein Hochhaus-Wohngebiet.

Als ich überhaupt nicht mehr weiß wo ich bin und mir auch die Fahrradkarte so überhaupt nicht mehr helfen kann, erinnere ich mich an die Garmin-Funktion und gebe "Home" ein. Klasse, funktioniert. Irgendwann bin ich dann im Naturschutzgebiet Kämpe, schlage dort noch einen extra Bogen weil es so schön ist, setze mit der Fähre über und wundere mich über die vielen Leute.

Es ist Stadtfest aber ich bekomm trotzdem meine Waffel - diesmal mit Zimtäpfeln. Während ich so durch die Häuserschluchten und diversen Industriegebiete irrte, hielt mich nur der Gedanke an diese Waffel bei Laune. Da machte es mir auch gar nichts, dass die Kellnerin mir eine längere Wartezeit prophezeite.

Das eine Bildchen zeigt meine Irrfahrt durch einen Düsseldorfer Stadtteil und das andere....hmmmm war lecker. Gesamt waren es 58km.

Samstag, 20. September 2008

Training auf dem 4.000er - mitten in Köln!

Sieht ein bißchen aus wie ein Affe auf dem Schleifstein.

Auf jeden Fall war es der Beginn eines Arbeitstreffens. Training in einem Höhentrainingscenter - simuliert den Sauerstoffgehalt auf einem 4.000er. Normalerweise wird auf 2.500er Höhe trainiert aber durch eine Besonderheit sind wir heute halt von 0 auf 4.000 geklettert.

Abwechselnde Sportgeräte, Körpermessung, Stressmessung, Sauerstoffgehalt - alles wurde getestet.

Hat Spaß gemacht - sowohl das Training als auch das Arbeiten danach.

Der Ausklang im anschließenden Biergarten mit Blick auf die Hochseitsgesellschaft mit Frack und Hut - je nachdem auch Wrack und Hut - war auch sehr belustigend.

Sonntag, 14. September 2008

Nur Fliegen ist schöner!

Irgendwann hatte ich mal ein Schild auf einem Radweg gesehen "Altenberger Dom - 17km". Dieses Schild steht wiederum nur 4 km von meinem Haus weg. Das ist eine überschaubere Strecke für eine Radtour, allerdings steht der Altenberger Dom im Bergischen Land, das zwar nicht wegen des Namens aber trotzdem recht hügelig ist. Und man muss über irgendeinen Berg drüber um ins Tal von Altenberg zu kommen.

Diesmal die Route nicht mit GPS vorab zusammengestrickt und ich erfahre es, wie es ist, wenn die Radwegsbeschilderung irgendwo einfach aufhört. So fahre ich wild umher und suche den Dom. Wer suchet der findet... irgendwann liegt er in seiner ganzen Pracht und umzingelt von vielen Tagestouristen vor mir.

Immer schon hab ich die Radfahrer bewundert, die die nur 2,5 km langen Serpentinen vom Altenberger Dom nach Blechern hoch fahren. Das wollte ich auch können und geb mich an den Start. Ich merke, dass ich es nicht ganz schaffe und entscheide mich, nicht zu schieben, wie der Typ vor mir das tut, sondern anzuhalten, wieder zu Atem zu kommen und neu zu starten.

Für einen "richtigen" Radfahrer ist das wahrscheinlich Kinderkram aber ich kam wirklich ins absolute Keuchen. Nun ja, ich hab es eben mit dieser einen Pause geschafft, komplett hoch zu fahren.

Und dann gings abwärts - nur Fliegen ist schöner. Als mein Garmin mir etwas über 50 Stundenkilometer anzeigte, drückte ich dann doch mal auf die Bremse. Aber ich hab schon viel Angst vor dem Rad verloren, kann nur besser werden.

Nach 45km sind die Beine gut schwer - nicht wegen der Kilometeranzahl sondern wegen der 450 Höhenmetern. Ich verstehe, wenn der geneigte Triathlet hier müde grinst aber ich merke, dass es für mich schon viel ist. Da kann ja nur Training helfen, fürchte ich. Aber wenn ich nach jedem "Berg" so schön fliegen darf, dann mach ich das doch gerne.

Samstag, 13. September 2008

Komplimente?

Also Männer, es gibt "Komplimente", die unterlässt man bei einer Sorte Frau am besten - die führen nicht wirklich zu hoher Akzeptanz oder unabdingbarer Hingabe. Der herzallerliebste Spruch kam mal wieder gestern:

Du kannst aber gut einparken.

Ich kann Euch Männern aber auch eine schöne Hilfestellung geben. Immer wenn Ihr im Anschluß an diesen Satz "für eine Frau" sagen würdest oder alternativ auch gerne "und dass als Frau", dann lasst es einfach sein. Also: "Du kannst aber gut einparken.. für eine Frau" oder "Du hast dies oder jendes gut im Griff... und das als Frau". Neee, ist nicht gut.

Mit das einzige, was ich gelten lassen würde wäre der Satz "Du kannst aber gut im Stehen pinkeln... und das als Frau". Da ich das aber jetzt nicht anstrebe, wird dieser Satz wohl hoffentlich nie an mich gerichtet werden.

Bevor jetzt Mißverständnisse entstehen - ich amüsiere mich über diese Aussagen und es macht mir immer viel Spaß, mit ein paar Antworten und Gegenfragen "die" Männer in Erklärungsnot zu bringen und ja ich weiß auch, dass Ihr es "eigentlich" nur nett meint und das Leben hart ist.

Dienstag, 9. September 2008

Mein eigener Triathlon - anders halt!

Ich war zwei Wochen nicht im Studio!!!

Warum unterliege ich nur jedes Mal diesem Irrtum, wenn es um die Zeit geht, die ich nicht im Studio war? Entsetzt schaue ich auf die Karte - 4 Wochen her, hmmm. Ich lege wenig Gewichte auf, das birgt ja Gefahr zum Muskelkater.

Irgendwann, nach 3 Sätzen Beinpresse, dann die Erkenntnis. Da war doch was mit meiner Hand, ich konnte ja gar nicht. Ok, ich bin wieder gnädig mit mir. Die Hand ist immer noch da, tut auch immer noch weh, wenn man mir die Hand gibt (blöd nur, dass ich das in meinem Job so oft tun muss) aber in Verbindung mit dem Studio war mir das jetzt nicht so präsent.

Egal, Geräte abgespult - warm gefahren hatte ich mich die 5km mit dem Rad auf dem Weg dahin. Nach dem Studio noch lockere 7km am Rheinbogen lang gelaufen (wunderbar bei dem Wetter heute) und wieder mit dem Rad zurück.

Mein eigener Triathlon - wenn auch ohne Schwimmen dafür aber mit Studio.

Hat endlich wieder Spaß gemacht - Gott sei Dank.

Ach ja, dem Kerl, der mich am Rheinbogen mit dem aktuellen Brückenlauf-Shirt "Ich bin dann mal WEG" überholte, hätte ich mich fast an die Waden gehängt, um ihm voller Stolz zu erklären, dass ich auch dabei war. Er war aber zu schnell und es hätte wahrscheinlich auch keinen guten Eindruck gemacht, was?

Sonntag, 7. September 2008

Rechnung beglichen!

Könnt Ihr Euch die Erleichterung vorstellen, als ich feststellte, dass ALLE nur 3 Sicherheitsnadeln in ihren Starterpaketen hatten? Also keine geheime Verschwörung gegen Frau Ridlberg und ihre Laufvorhaben. Mensch, was für ein Glück.

Ganz geschickt - kenne ich mich doch aus - parke ich mein Auto in der hintersten Ecke der längten Parkgarage von (ich glaube es ist) Europa. Mein Getüddel darf ich in einem naheliegenden Büro ablegen (Gott sei Dank keine öffentliche Beutelabgabe) und schluffe mit meiner Kollegin an den Start. Sie war angefixt von unserem Staffellauf und wollte jetzt, mit extrem wenig Training, die knapp 16km hinter sich bringen.

Ich hielt es für eine tolle Idee, sie zu begleiten, damit ich nicht zu schnell bin (reiner Egoismus). Und für langsame Zeiten könnte ich sie dann ja verantwortlich machen. Wir stehen bei der Startaufstellung ziemlich weit vorne, ich denke so zwischen den ersten 987 und 999 Läufern (von insgesamt 5.500). Das übliche Rumgezappel mit Arme hoch und Musik und so fängt an. Ich glaube, die machen das immer, damit auch wirklich jeder unerträgliche Gestank der verschwitzen und nie gewaschenen Heldenshirts Freigang bekommt. Ich - eher zu den kleinen Menschen zählend - hab da so mein Vergnügen mit.

Damit wir keine schnellen Läufer behindern, laufe ich hinter der Kollegin los, ganz am Rand - schnell löst sich das Feld auf und wir laufen den ersten KM in 7:15 - ok, das geht doch. Bei der ersten Brücke wird sie langsamer und ich merke, wie ich immer wieder unbeabsichtigt 2 Schritte vor ihr bin. Das hat so keinen Zweck, nicht für sie und nicht für mich. Nach KM 2 und über 8er-Schnitt trabe ich in meinem Tempo los und vergnüge mich vor mich hin. Es hat auf jeden Fall geholfen, ich bin nicht dem Tempowahn verfallen sondern laufe einfach in meinem normalen Sonntagstempo und nehme mir bei den Getränkestellen viel Zeit.

Ich höre den anderen Läufern bei ihren Gesprächen über Marathonzeiten und Kompressionsstrümpfen zu, ich beobachte die vielen Läufer und Läuferinnen, die mich überholen und die ersten, die schon nicht mehr laufen können. Ich sehe den Mann mit der Shirtaufschrift "Danke Schutzengel, dass ich hier laufen KANN" und denke darüber nach, was ihm wohl wiederfahren sein muss.

So kommt Kilometer um Kilometer - Brücke rauf, Brücke runter, lange Gerade, Brücke rauf Brücke runter, lange Gerade und ich denke nur, dass ich nun - seit 4 Jahren - endlich diesen verdammten Brückenlauf laufen kann. War ich 2005 doch schon mal angemeldet und konnte wegen der Schienbeine nicht, ließen mich 2006 die Knie nicht (zumindest hatte ich diesmal kein Startgeld in den Sand gesetzt). Was mich 2007 hinderte, weiß ich nicht mehr - aber dieses Jahr hindert mich nichts. Auch nicht die Sehne oder sonstwas. So zockel ich rum und merke nur, dass ich mit jedem Kilometer schneller werde. Der letzte Kilometer führt über eine lange Auffahrt zur Deutzer Brücke hoch, starker Gegenwind schlägt uns entgegen. Aber ich hab mich nicht verausgabt und laufe diese Runde mit 6:03 - dann geb ich auf den letzten 800 Metern noch mehr Gas, und spüre, wie viel Energie doch noch in mir steckt. Hätte der nette Herr nicht in lauter Euphorie seine Arme in die Luft und mir ins Gesicht gestreckt, wäre es ein toller Zieleinlauf geworden.

Ich krieche durch die feucht-säurisch riechende Luft an tausenden von Brücklauf-HeldInnen vorbei zum Getränkestand und warte noch auf die wahre Heldin, die fast ganz zum Schluß aber toll laufend ins Ziel kommt.

Mein Kohlehydratspeicher schreit nach Auffüllen und ich zappel gar nicht lange und geb mich auf die Heimfahrt. Blöd nur, dass ich anfangs so schlau war, mein Auto in der hintersten Ecke zu parken. Ich benötige fast 20 Minuten, um aus diesem verdammten Parkhaus raus zu kommen.

Nachdem ich nach dem Lauf wenig euphorisch war, freue ich mich doch jetzt, endlichen diesen verdammten Brückenlauf geschafft zu haben.

Fazit:
  • Parke immer direkt an der Ausfahrt
  • Lege Deine Klamotten lieber ins Auto und nicht in ein Büro, auf dessen Schlüssel Du möglicherweise 15 Minuten verschwitzt warten musst.
  • Laufe lieber Landschaftsläufe mit weniger Teilnehmern und dafür weniger Geruch am Ende der Strecke
Brückenlauf, die Rechnung ist beglichen - wenn ich nicht mehr komme, liegt es nicht zwingend an Dir.

PS: 15,8 Kilometer in 1:45 - aber das ist ja hier nicht so wichtig.

Samstag, 6. September 2008

Was soll mir das sagen...

... dass ich bei den Startunterlagen IMMER drei Sicherheitsnadeln hab anstatt vier.

Ich hab mit eigenen Augen gesehen, dass andere über vier Sicherheitsnadeln verfügen. So... und jetzt? Benutz ich halt das Startnummernband und die Sicherheitsnadeln verschwinden in der Kiste, um spätestens an Karneval wieder zum Vorschein zu kommen, um irgendein Kostüm in irgendeine Weise in Form zu bringen.

Ich bin dann mal WEG... steht zumindest auf dem Shirt des Brückenlaufs dieses Jahr. Ich werde ganz langsam WEG sein - das weiß ich sicher.

Tschö....

Dienstag, 2. September 2008

Ruhe!

Ich bin stolz auf mich, jawoll... nachdem ich ein paar Tage drüber nachgedacht hab, bin ich stolz auf mich.

Nach unserer Wanderung am letzten Samstag, zugunsten derer ich schon eine Trainingseinheit hab ausfallen lassen, war ich am nächsten Tag so müde, dass ich nicht zeitig genug zum Lauf aufstehen konnte. Als wir von unserer sonntäglichen Frühstücks-Verabredung zurück waren, fühlte ich mich auch nicht nach laufen - schon gar nicht bei den Temperaturen. Ich habs einfach gelassen.

Die Muskeln waren arg angespannt, ich war müde, die Sehne motzte nach den 20km Wanderung und irgendwie war es einfach nicht richtig. Ich hab noch einen Erholungstag rangehängt und heute meine erste 7km-Runde absolviert. Ich würde gerne sagen, dass es eine lockere war aber dann müsste ich lügen. Ich fürchte, dass ich irgendwas ausbrüte. Im Hals tuts weh, ich bin schlapp und die Energie reicht gerade noch, um auf der Arbeit gerade zu stehen. Allerdings waren die Muskeln gnädig, von daher war meine Pause sinnvoll.

Diese kleine Entscheidung hatte zur Folge, dass ich meinen Plan, während des Köln-Marathons den Halben zu laufen, ebenfalls über den Haufen geschmissen hab, was unserer Urlaubsplanung zugute kommt.

Und wisst Ihr was, es tut auch gar nicht weh. Jetzt schau ich erst mal, dass ich wieder fit werde und dann fange ich auch gerne den Plan wieder an - das hat mir nämlich Spaß gemacht. Es kommt ja noch der ein oder andere HM im Herbst und den Brückenlauf am kommenden Sonntag, den ich schon seit Jahren gerne laufen möchte, werde ich gaaaanz langsam angehen. Diesmal wirklich, ischschwöre!