Samstag, 25. Oktober 2008

Nicht alles was gesund ist...

.... schmeckt auch wirklich.

Ich gehöre sicherlich zu den Personen, die beim Anblick von Vollwertzeugs, Müsli, frischem Gemüse und Obst ins Jauchzen kommen.

Ich mag Dinkelkekse und Dinkelkaffee - lieber als das Weißzeugs. Ob das so ist, weil es so ist oder weil ich es mir einrede - keine Ahnung. Aber ich weiß, dass ich mich immer dann besonders gut fühle, wenn ich mich gesund ernähre. Sei es, ob der Körper es einem sagt oder sei es, weil der Kopf das einfach so denkt. Vielleicht eine Mischung aus beidem.

Der Besuch im Biosupermarkt macht mir Spaß. Ich finde fast, dass die Lebensmittel mehr Freude ausstrahlen - ich meine, so ein normal gewachsener Kohlrabi hat ja auch was vom Leben, oder? So war ich auch heute früh wieder mit Freude einkaufen und sammel mir die Zutaten zusammen.

Weil ich mich gerade dafür interessiere, hab ich mir nämlich heute Mittag ein Habermus gekocht. Jetzt sitze ich hier vor einem riesen Teller Pampe, der besser dafür taugt, die Fenster abzudichten oder den Hund der Nachbarn zu vergiften.

Also liebe Hildegard von Bingen - was auch immer Dich damals in Deinem Kloster umtrieben hat - aber DAS geht gar nicht. Das nächste Mal, wenn ich Pampe haben will, mach ich mir ein Bircher Müsli, das schmeckt wenigstens.

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Lasst uns doch mal übers Laufen sprechen!

Letzten Donnerstag 4km, danach Aua. Bei der Wanderung auf dem Rheinsteig hab ich Frollein Holle dann immer vorgejammert, dass mir der A.... weh tut. Vielleicht meldet sich ja doch Herr Piriformis zu Wort.

Gestern hab ich dann runtergeschraubt auf unglaubliche 3km. Ja, dafür hab ich mir die Schuhe gebunden und hab es auch nicht bereut. Es war wieder Aua aber eben nicht so lang anhaltend. Mein Plan: Ich probiere jetzt so lange 3km aus, bis nichts mehr weh tut und dann steigere ich.

Irgendwann mach ich auch noch mal nen Physio-Termin aus. Aber es ist auch so mit der Zeit besser geworden. Ob Rücken oder ob Gluteus Maximus - wer weiß. Aber irgendwann wird alles wieder gut. Und der Unterschied der 3km vor der Laufpause (an dem Tag konnte ich nur noch humpeln vor Schmerzen) und heute (ich spüre kaum etwas) ist doch schon gewaltig.

Vielleicht hat mein Körper ja auch nur mit mir gesprochen - s. Hase.

Und ich bin nicht frustriert - echt nicht bzw. im Moment nicht.

Tschö und die besten Wünsche und viel Geduld mal wieder an alle Laufpausierenden.

Montag, 20. Oktober 2008

Zwei Frauen, der Rheinsteig...

... zwei Rucksäcke, ein Fleischkäse und ein Käse-Brötchen, Wasser und Apfelschorle, Dinkelkekse, 29km, 918 Höhenmeter. Braucht man mehr, um einen guten Tag zu haben? Nein!!!

Natürlich fängt der Tag mit Nebel an...

..der eine tolle Atmosphäre in den Wald zaubert...

... und irgendwann bahnt sich die Sonne den Weg so richtig durch den Nebel...

...und alles erstrahlt im schönsten Blau...

... und die Sicht ist weit...


... so dass man auf die Sachen, die offensichtlich sind, nicht mehr schaut...

...und fast zum Abschluss bekommt man dieses Geschenk!

Die Bildzusammenfassung:

Die schriftliche Zusammenfassung Teil 1 findet hier hier: Klick

Teil 2 soll ich nun schreiben....hmmm, wie nach solch poetischen Worten.

Ich sach mal so - erwähnenswert ist wohl der Part, als wir das tolle Rheinsteigschild sehen (s.o.), wohlgemerkt das größte und auffälligste auf der ganzen Etappe. Wir sehen es, bewundern es und latschen dran vorbei - 1km bis wir bemerken, dass weder so ein großes noch eines dieser kleinen blauen Schilder seit geraumer Zeit den Weg zierte. Ich meinte, eine Treppe gesehen zu haben, die in die unter uns liegende Schlucht führt und wir dackeln den Weg zurück. Es folgt keine Treppe (was mir arg zu denken gegeben hat) und als wir vor dem Rheinsteigschild stehen erschüttern uns heftigste Lachkrämpfe. Man muss schon arg blind, im Nebel gefangenen oder sonstwas sein, um dieses Schild und die folgende Reihe der blauen Schildchen nicht zu sehen.

So stürzen wir uns ab in die Klamm, ängstlich vor jeder Kurve, dass die Schlucht ihren Schlund öffnet und zwei plappernde Wanderinnen hinabstürzen lässt. Vor dem Sturz kommen aber die Gartenschläuche, die windige Waldarbeiter in die Wände geklopft haben und uns Halt bieten - es war nicht so spektakulär wie "man" vorher berichtet hatte aber schon steil und wiederum spektakulärer als es die Bilder hergeben.

Gekrönt wurde das Absteigen aus der Klamm von der Möglichkeit, unten an der Lahn angekommen, einen Kaffee im Schleusenhäuschen einzunehmen. So gekräftigt stürzen wir uns wieder mutig auf den nächten Berg und ich glaube, das ist der Moment, an dem ich merke, dass es wohl nicht nur ein schöner sondern auch ein anstrengender Tag wird. Die Sonne lacht vom Himmel und wir lachen mit.

Was noch lacht, ist das halb entblößte Hinterteil eines Waldarbeiters (oder privaten Waldbesitzers), der zusammen mit seinem (ich vermute mal) Vater versucht, riesige Holzstämme auf den Anhänger zu heben. Nein, das wollen wir jetzt nicht sehen - echt nicht. Er zeigt kein Erbarmen und beugt sich wieder über den Hänger just in dem Augenblick, als wir beide vorbei gehen. Immer wird dieses Bild des Bauarbeiter-Dekolletes wie ein mächtiger Dämon über dieser Wanderung liegen. Wer um Himmels Willen hat bei Hosenschnitten vorgesehen, dass DAS passieren kann. Ich verfluche meine guten Augen, weil ich offensichtlich noch mehr Details erkennen konnte, als datt blinde Daniela.

So geschockt stehen wir vor dem nächsten Anstieg, dem wieder ein Abstieg und wieder ein Anstieg folgt. Wir sind fasziniert, wie sich ständig die Landschaften verändern. Wandern wir jetzt noch fröhlich durch einen Teppich aus bunten Blättern, stehen wir gleich schon wieder auf einer Lichtung mit grünem Gras oder Streuobstwiesen. Dann lichtet sich auf einmal wieder das Panorama Richtung Rhein und gleich verschluckt einen schon wieder der Wald.

Es gäb mal wieder noch viel zu erzählen. Von einem verlaufenen Kätzchen, von steilen Felsen, von nicht zuzuordnenen Ruinen und so. Aber auf jeden Fall sind wir am Ende der Wanderung ganz schön kaputt und schleppen uns in Braubach nur noch gen Bahnhof. Das Glück ist uns hold, der Zug kommt wenige Minuten nach Erreichen des Bahnhofs. Allerdings ist uns das Glück nur noch so lange hold, bis wir merken, dass dieser Zug die Rheinseite wechselt und wir unverhofft auf dem Koblenzer Bahnhof anstatt in Ehrenbreitstein landen.

Was tun? Hektisch fummel ich auf dem Fahrkartenschalter rum, um rauszubekommen, wann der nächste Zug nach Ehrenbreitstein fährt - noch 45 Minuten, neee, das will ich nicht. Olafmylove hatte sich bereit erklärt, uns abzuholen - aber das wäre jetzt für die 3-4km bis zum Auto auch irgendwie doof. Wir schauen uns an, nicken uns zu und tun das, was richtige Wandermännerinnen tun müssen. Wir latschen quer durch Koblenz, über die Brücke und schleppen uns noch die letzten Kilometer bis zum Auto. Wir sind Heldinnen - aber sowas von!

Danke Frollein Holle, das war eine so geniale Wanderung. Scheiß die Wand an!

Dienstag, 14. Oktober 2008

Tal im Nebel - von 4 Tagen Lahntalradweg!

Es gäbe viel zu erzählen. Von Nebel, von Äpfeln, von Farben, von Hotels, von Suppen, von .... aber lassen wir das.

Feudingen bis Marburg - 59km - Tag 1

Wir starten im Nebel und es ist schweinekalt.


Die Sonne lässt sich erst blicken, als wir abends in Marburg ankommen. Macht aber nix.


Marburg bis Wetzlar - 54,5 km - Tag 2

Wir starten wieder im Nebel - im Gepäck eine Verpflegungsbox vom Hotel - wie nett. Äpfel über Äpfel und lustige Schwimmvereine. Abends Abschied, Frank fährt heim, ich fahr alleine weiter.

Wetzlar bis Limburg - 73 km - Tag 3


Na, wie ist wohl das Wetter, als ich starte? Neblig vielleicht?

Aber am Mittag, da lässt sich dann die Sonne blicken. Keinen Schimmer, warum ich 73 anstatt 60km gefahren bin. Stimmt was mit der Berechnung im Buch nicht, glaube ich. Ich sehe einen Bahnhof, an dem ein Bahnbeamter noch per Hand die Schranke bedient *freu* und finde leckersten Apfelkuchen.


Limburg bis Lahnstein/Koblenz - 60 km - Tag 4

Nein, ich starte nicht im Nebel sondern in einer wunderbaren Stimmung und tollem Licht so früh das Tageslicht es mir zulässt.

Und auf einmal isser wieder da - der Nebel.

Ein Teilstück fahr ich mit der Bahn (eine Station), so wie es im Buch empfohlen wird, da dort die Strecke längs der Lahn noch nicht ausgebaut und man heftige Steigungen überwinden müsste. Meine Vernunft siegt über meinen sportlichen Ehrgeiz, mir tun nämlich verdammt noch mal die Oberschenkel weh.

Trotzdem geht es noch ganz schön hoch und runter und ich flehe bei jedem Hügel, dass es denn jetzt nun der letzte sei.

Habe fertig - hier küsst die Lahn den Rhein und fließt in ihn über.


Dann auf eine sich ewig ziehende Zugfahrt Richtung Heimat und der Dom lacht mich an.


PS: Ich arbeite gerade noch an einer Dia-Show für Leute, die gerne Nebel-Fotos sehen;-)

PS1: Hier ist sie - draufklicken und auf DiaShow klicken!

Lahntal im Nebel

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Normal ist das nicht...

... dass ich hier umringt von 4 Laptops in meinem Heimbüro (nein, ich sag jetzt nicht Home Office) sitze.

Der eine ist kurz vor dem Exitus und dem saug ich gerade noch die letzte Datensicherung von der Festplatte. Der andere gehört jetzt neu meinem Liebsten, dort muss dann gleich die Datensicherung wieder drauf. Der dritte ist mir von der Firma zur Verfügung gestellt und auf dem tippe ich gerade.

Bei dem vierten handelt es sich um ein schönes Relikt von 2001 - so einen kleinen hübschen Mini-Sony Vario. Ganz klein, damals schweineteuer gewesen und für die normale deutsche Hand einfach zu klein zum Tippen. Aus dem Grunde wurde er mir mal von meinem Chef vermacht, in der Firma wollte ihn auch niemand mehr benutzen und kommt immer wieder dann zum Vorschein, wenn ich mal was Kleines brauche, was nicht viel Platz weg nimmt. Virensoftware muss erneuert werden, Bildprogramm drauf und so... das läuft dann gerade im Hintergrund.

Also, normal ist das nicht!

Dienstag, 7. Oktober 2008

Vorfreude!

Hach, die Urlaubsplanung ist aber auch schwierig dieses Jahr. Welcher Urlaub eigentlich? Der auf Fehmarn war der erste dieses Jahr und nächste Woche folgt noch eine Kurzetappe. Und nach Hin und Her und dem Blick auf die Wettervorhersage am Wochenende entschied ich mich nun doch nach verständlicher Absage meiner Freundin die Tour alleine zu fahren.

Nach neuester Erkenntnis begleitet Frank mich sogar 2 Tage. Wenn ich dann Dienstag irgendwann wieder daheim bin, werde ich Mittwoch bis Sonntag (wahlweise ab Donnerstag) noch in ein nicht so weit entferntes Wellness-Hotel fahren - eigentlich weniger wegen Wellness sondern weil die auch Sportaktivitäten im Freien anbieten, die so Möchtegern-Invalide wie ich machen können.

Und dann wartet noch was auf mich, auf das ich mich freue.

Hört sich das gut an oder hört sich das gut an? Vorfreude ist ja doch ne schöne Freude.

Sonntag, 5. Oktober 2008

Doch noch mal Fehmarn!


Nach Sichtung von Franks Fotos müssen die drei hier noch rein.

Das erste zeigt, dass wir wirklich KEIN Fischbrötchen bei McDonalds gegessen haben sondern nur zum kurzen Checken äh Prüfen des WörldWeidWäbb dort waren.
Das zweite zeigt die unübersehbaren Windräder auf der ganzen Insel, die ich nicht fotografiert habe.
Das dritte Bild zeigt dann meinen ersten Hühnergott-Fund.

So, jetzt ist aber Schluß mit Fehmarn - für 6 Tage Urlaub waren das ganz schön viele Einträge.

50km auf den Punkt!

Ich: "Schatz, ich dreh noch ne schnelle Runde mit dem Rad - was denkst Du, wie weit es bis zur Blabla-Brücke und zurück ist?"
Er: "Och, so 20 hin, 20 zurück oder so - kommt darauf an, wie Du die Rheinbögen fährst."

Vor dem Rad fahren ist aber erst das Anlegen der richtigen Klamotten vonnöten. Ich besitze aber keine Radfahrklamotten für den Herbst/Winter und stülpe so gerne diverse Lauf-/Rad-/Wanderkleidung übereinander.

Allerdings kann ich nicht - wie beim Laufen - die richtige Lagenanzahl zum Wetter anpassen. Geht noch nicht.
Ich stelle fest, dass die Radunterhose (von der Sommerhose) unter der Laufhose dafür sorgt, dass ich am Oberschenkel irgendwelche dicken Wülste formen, die sehr sehr unschön aussehen. Neee, so kann ich nicht raus. Also Radlerhose über Laufhose - passt farblich überhaupt nicht, kommt aber der Figur mehr entgegen (apropos, die leidet gerade akut unter Laufmangel und Überernährung).

Mütze auf, Helm auf und ab gehts. Auf der Fähre bin ich froh, den ganzen Krempel anzuhaben, lässt sich der Fährmann mangels Besucher doch viel Zeit und der Wind ist kühl.

Als ich dann allerdings auf der anderen Rheinseite loslege, wird es a) schnell warm, kommen mir b) viele Rennradfahrer entgegen, die ohne Mütze fahren und überhaupt nicht so dick angezogen sind. Nach ungefähr 5km zwingt mich genau die Situation, eine Lage abzulegen. Mütze bleibt aber auf.

Ich kämpfe mit gegen den Wind, immer gegen den Wind und freue mich auf die Rückfahrt auf der anderen Seite.

Zu früh gefreut. Irgendwie hatte ich da auch Gegenwind - Michi beschreibt das ja auch schonmal bei ihren Läufen - ständig Gegenwind. Hin und zurück. Kann irgendwie nur daran liegen, dass der Wind von der Seite schräg kommt und man durch die Rheinbögen durchläuft/-fährt und irgendwie immer in diesen Wind kommt.

Ich war etwas frustriert, weil ich dadurch nur gekämpft und überhaupt keine Geschwindigkeit aufbauen konnte. "Nur" 21,5km im Schnitt und als ich vor der Haustür anhalte, springt der FR auf genau 50km um. Dafür bin ich aber ganz schön kaputt, uff.

Freitag, 3. Oktober 2008

Fehmarn im Sturm

In der Nacht stürmt es schon so stark, dass ich mir mal wieder die morgendlich vorgenommene Radtour vor dem Frühstück klemme. Auch nach dem Frühstück schaut das nicht besser aus, so dass wir uns für einen Strandspaziergang entscheiden - auch wunderbar.

Meine Augen streifen die meiste Zeit über den Strand, will ich doch Hühnergötter finden. Und tatsächlich kann ich 4 Stück mit nach Hause schleppen.


Zur Belohnung geht es in die Aalräucherei, in der ich herrlichen Lachs esse. Aal esse ich sowieso nicht gerne aber die aufgespießten "schreienden" Aale laden auch nicht wirklich ein. Ich mag lieber Tiere ohne Köpfe und Augen essen (also wenn ich sie serviert bekommt).

Wir entscheiden uns wegen des Wetters den geplanten Zwischenstopp in einer noch nicht definierten Stadt in Norddeutschland ausfallen zu lassen und sind so schon wieder daheim.

Wenn Fehmarn für uns nicht so weit weg wäre, würde ich sicherlich öfters mal zu Besuch kommen.

Jetzt wird eine Woche gearbeitet und dann hab ich noch mal ne Woche Urlaub und hoffentlich Wetter, um mit dem Rad zu fahren. Die Pläne für die Woche sind noch nicht fix aber ein paar schöne Dinge hab ich im Auge.

PS: Ich hatte irgendwie gedacht, dass ich meine neueste Laufverletzung kundgetan hab. Hab ich wohl nicht. Irgendein Nerv ist eingeklemmt - seit 3,5 wochen (so die grobe Vermutung des Physios). Auf jeden Fall schnürt mir der nach schon 100m Laufen den Oberschenkelmuskel und alles was drumrumsitzt zu. Kann ich ganz schlecht beschreiben - kenn ich auch so noch nicht. Im Alltag spüre ich das kaum, beim Rad fahren nur, wenn ich mich stark anstrenge. Übergeh ich den Schmerz (beim ersten Auftreten war ich so 3km gelaufen), kann ich allerdings auch normal nicht gehen, weil dann alles verkrampft ist. Schau ma mal, nicht wahr?

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Fehmarn II

Fehmarn Tag 2

Es regnet wie aus Kübeln, vor dem Frühstück konnte ich noch im Trockenen eine Runde drehen, danach keine Aussicht auf Erfolg.

Wir finden per Auto den Weg nach Puttgarden, dort wo die Fähren Richtung Dänemark anlegen und marschieren in den BorderShop, die letzte Einkaufsmöglichkeit für die Dänen.

Und das, was wir dort vorfinden, lässt uns doch staunen. Ein riesiger Supermarkt über 4 Etagen, wovon 3 Etagen voll mit Alkohol sind. Man stellt sich also ein mittelgroßes Kaufhaus vor, 3 Etagen voller Schnaps, Bier, Wein, Likör usw. Alle Achtung Herr Däne! Die vollen Einkaufswagen lassen staunen und ich frag mich, wie hier die Grenzkontrollen sind. Es gibt doch sicherlich eine Mindestmitnahmemenge. Die 4. Etage war im übrigen voll mit Süssigkeiten, die Frank mit großen Augen unter die Lupe nahm.

Die Empfehlung eines Kollegen in eine Fischräucherei zu gehen und dort einen Snack zu nehmen entpuppt sich als super Tipp. Welch Unterschied zu dem ollen Fischbrötchen (selbstverständlich nicht von McDonald's) von gestern. Hmmmm….

Das „Floaten“ – also schweben im Salzwasser lies uns am Nachmittag gut entspannen.


Fehmarn Tag 3

Das Wetter schaut besser aus, heute konnte ich mich nicht aus dem Bett pellen, um vor dem Frühstück schon meine Runde zu drehen.

Wir starten also nach dem Frühstück. Ungefähr auf der Hälfte der Strecke fängt es nun doch an zu regnen und wir können unsere Regenkleidung testen – klappt prima. Ich hätte durchaus den ganzen Tag so radeln können.

Frank entschließt sich, auf dem Deichweg, der über Grasnarben oder durch eine blankgefahrene Rinne führt, eine Flugtechnik vom Fahrrad zu üben, die gekrönt wird von einem anschließenden Rutscher übers nasse Gras auf dem Bauch. Gott sei Dank nix passiert aber die Geschwindigkeit ist extrem langsam, mit der wir vorsichtig über die Deichkrone radeln. Die Schafe beäugen uns neugierig und unsere Fahrräder sind nachher über und über mit Schafkacke behaftet.