Samstag, 28. Februar 2009

Let's do the time warp again!

Kaum fängt es an, werde ich schon von heimtückischen Theaterbesuchern mit Reis beschmissen. Nicht so ein bisschen, wie man sich bei einer Hochzeit vorstellt, nein - der ganze Inhalt des Küchenschrank ergießt sich über mein Haupt, rutscht über den Ausschnitt in den Pulli und fällt erst beim Umkleiden gänzlich wieder raus.

Kurz darauf werde ich mit Wasser bespritzt, irgendwann mit Toilettenpapier beworfen und später mit Konfetti. Die Spielkarten bekomme ich nicht mehr ab.

Zwischendurch stehe ich auf und hüpfe aufgeschreckt durch die Gegend... put your hand on your hips

Ja, ich war in Rocky Horror Show, in D... in D.... in der verbotenen Stadt wurde es aufgeführt. 2 Stunden Power, 2 Stunden eine so was von geniale Musik und 2 Stunden einfach eine tolle Aufführung. Hach.... Let's do the time warp again!

Besonders bemerkenswert fanden wir fünf Frauen es natürlich wieder, wie Frank N. Furter mit den roten Highheels laufen konnte und dass er selbstverständlich keine Delle am Bein hatte. Die wichtigen Dinge sieht man halt sofort.

So, jetzt alle vor dem Rechner aufstellen und mittanzen:

Mittwoch, 25. Februar 2009

Fastenzeit!

Jetzt steht sie an, die Fastenzeit. Nicht aus religiösen Gründen sondern einfach so, weil ich es will. Das 3. Jahr in Folge zwischen Karneval und Ostern: Kein Fleisch, kein Alkohol, keine Süßigkeiten.

Natürlich ist es schwer, motiviert zu bleiben, wenn man nicht ans Fegefeuer glaubt. So kippt die Sache mit den Süßigkeiten irgendwann meistens. Das finde ich vor allen Dingen vor dem Hintergrund interessant, dass ich "eigentlich" ja gar kein Süßmensch bin. Aber wahrscheinlich liegt es an den verbotenen Früchten, die man naschen will.

Übernächste Woche hab ich endlich den lang ersehnten Termin bei einer neuen Osteopathin. Mal schauen, was die so bei mir findet und ob es eine Grundlage gibt, dass ich doch irgendwann noch mal laufen kann. Seit September ist keine Besserung bei dieser dubiosen Geschichte eingetreten. Sport meiden hilft nicht. Sport machen (also zumindest laufen) geht auch nicht. Tanzen an Karneval ist auch nicht gerade förderlich. Je nach Ergebnis werde ich zumindest mit dem Fitness-Studio wieder starten.

Irgendwann würde ich den Blog nämlich gerne wieder für das nutzen, für das er gedacht war - Anjas Laufgedanken oder so! Aber Leute, Samstag soll Frühlingswetter werden, ich glaube, da muss das Rädchen mal wieder bewegt werden.

Sonntag, 22. Februar 2009

Echte Fründe...

... stonn zesamme!

Und wenn dann eine von weit her kommt und gerne noch mal wie früher Karneval feiern möchte, dann ist es wohl Ehrensache, dass wir alle mitmachen.


Man sieht sich Jahre nicht und es ist einfach so, als wenn es nie anders gewesen wäre. Ok wir sind in Kontakt und wir anderen sehen uns auch regelmäßig. Trotzdem gibt es zwei, die es nicht so häufig da sein können und es ist einfach toll.

Mittlerweile haben "wir" uns gut vermehrt:


Und ein paar andere waren auch noch unterwegs.


Und damit ist Karneval für dieses Jahr für mich vorbei. Morgen wird schon wieder normal gearbeitet - et wor schön!

Samstag, 21. Februar 2009

Zwischennachricht!

2 Tage "überstanden" und mächtig viel Spaß gehabt.

Achtung bei tieffliegendem Wurfmaterial - das kann schon mal das ein oder andere Kölschglas kosten. Aber Hauptsache, es wurde kein Bier verschüttet.

Zusatz: Wer einen kleinen Eindruck von Weiberdonnerstag bekommen möchte, klickt einfach hier: Klick

Dienstag, 17. Februar 2009

Und tschüss....

.... sag ich schon mal - bis die Tage. Am Donnerstag geht es los, Freitag geht es weiter und Sonntag lade ich alle zum Karnevalszug nach Bad Münstereifel ein - irgendein Schaf dort werde ich wohl sein. In dem Sinne - Kölle Alaaf!


Samstag, 14. Februar 2009

Vegantinstag!

Be my Vegantine, so lockt das Frollein Holle mit einem veganen Tag anlässlich ihres einmonatigen Vegan-Jubiläums. Ich mein, wer Frollein Holle kennt weiß, dass man sich so einer Aufforderung doch ganz schlecht entziehen kann. Außerdem wollte ich immer schon mal Hafermilch probieren.

Blöd nur, dass ich es nicht schaffe, vorbereitend einzukaufen. So sitze ich also früh morgens mit einem doppelten Espresso anstatt meinem Milchkaffee vor der Tastatur. Iss mir zu bitter, ich liebe die aufgeschäumte Milch.

Im Supermarkt angekommen, kaufe ich alles, was ich so brauche und fühle mich extrem schuldig, als ich an der Fleischtheke Rinderrouladen für meine Essenseinladung am Montag bestelle. Ohne Essen im Bauch, ziehe ich mir ein unbelegtes weißes Brötchen rein. Na, das kann ja heiter werden. Von Genuss noch keine Spur.

Die Avocados im Supermarkt sind alle hart - dieser Brotbelag für heute fällt aus, aber die veganen Aufstriche, die ich sonst auch kaufe, sind ja auch lecker.

Hafer-Sahne fürs Abendessen und ein paar Rindswürstchen als Friedensbekenntnis an meinen Besten kommen auch mit. Hafermilch für den Kaffee. Ach ja, ein veganes Haarshampoo kommt auch mit - aber das benutze ich sowieso immer.

Zu Hause angekommen, staune ich über die wässrige Konsistenz der Hafermilch, hatte ich mir ja anders vorgestellt. Kaffee damit gemacht und ich muss sagen, dass es schmeckt aber um die Bitterkeit des Kaffees zu vertreiben, muss man doch einiges mehr in den Kaffee schütten.

Nachmittags sehe ich auf Frollein Holles Blog das Rezept für die Mehrkornpfannkuchen. Wow, das klingt verdammt gut. War mein erster Vegan-Tag in meinem Leben bisher doch essenstechnisch sehr unspektakulär, was sicherlich an mangelnder Vorbereitung meinerseits liegt, lockt mich das sehr. Prima, schreib ich, hab ich alles zu Hause, mach ich. Ok, "alles zu Hause haben", war etwas übertrieben. Ich hatte nicht genug Backpulver, anstatt Mehrkornflocken konnte ich mit Dinkelflocken aus meinem Habermus-Versuch aufwarten. Ich hatte keine Rosinen und hab statt dessen etwas Mandeln reingetan. Sojamehl fehlte auch, das hab ich dann einfach ignoriert. Ganz froh war ich, dass ich die Hafermilch benutzen konnte, weil ich die ja heute eigentlich nur für ein paar Kaffee brauche. Also 40 % der Zutaten hatte ich nicht, nicht genügend oder andere - aber egal.

Ab in die Pfanne mit den Teilen, schon das Ablecken des Teigs vom Löffel ließ Gutes erwarten. Ich hab mir auf die Schnelle jetzt kein Fruchtkompott gekocht sondern einfach die Rhabarber-Marmelade mit Rotwein dazu genommen. Es war phantastisch und ich hab genug Teig, dass ich mir morgen früh noch mal ein paar Pfannkuchen brutzeln kann. Danke für die Inspiration, genau das hatte mir heute gefehlt.

Weiter gehts mit dem Abendessen. Es gibt: Linsensuppe mit Orangen-Senf und Cumberland-Balsam-Essig. Zu Recht darf man sich hier fragen, die wie kleine Frau auf so was kommt. Es entsteht aus einem Geschenk, das ich zum Geburtstag bekommen hab. Alba-Öl, Cumberland-Balsam-Essig und Orangensenf, gepaart mit diesem Rezept. Das ist genau das Richtige für heute, nur Crème fraiche muss ich durch Hafersahne ersetzen - alles andere ist vegan:

200g Linsen rot
2 Schalotten
200g Möhren
2 EL Alba-Öl
1 l Gemüsebrühe
3 EL Cumberland-Balsam-Essig
4 EL Orangen-Senf
2 EL Crème fraiche
1 Orange unbehandelt
Salz, Pfeffer, 1 Bund Koriandergrün

Linsen waschen und gut abtropfen lassen, Schalotten und Möhren schälen und fein hacken. Öl im Topf erhitzen. Schalotten und Möhren dairn anschwitzen, mit der Gemüsebrühe ablöschen und zum Kochen bringen. Linsen hinzugeben und 10-15 Minuten bei kleiner HItze garen. Balsam-Essig, Senf und Crème fraiche unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Orange heiß abwaschen. Mit einem Zesternreißer die Orangenschale abziehen, den Saft auspressen und nach Geschmack zur Suppe geben. Koriander hacken, Linsensuppe in die Teller füllen und mit den Orangenscalenzesten und dem Koriander garnieren.

Wie man sieht hab ich das Gestrüpp mangels Masse und die Orangenschalen mangels Gerät weggelassen. Hat aber auf jeden Fall auch so geschmeckt. Nur reine Körperbeherrschung hat dazu geführt, dass ich beim Schnibbeln der Würstchen für meinen Besten ein vom Brett runtergekullertes Stück nicht flott in den Mund geschoben hab. Meine Güte, ist die vegane Lebensweise anstrengend.

Auf jeden Fall hat es mir gut geschmeckt, nun bin ich gerüstet für die Fastenzeit, in der ich jetzt im dritten Jahr auf Fleisch, Alkohol und Süsses verzichten möchte - ganz ohne religiösen Hintergrund. Einfach so und weil ich es richtig finde.

Danke Frollein Holle und natürlich auch Hase, die ja mit der Thematik angefangen hat, für einen veganen Tag. Mit so lecker Pfannkuchen könnt mir das glatt gefallen.

Freitag, 6. Februar 2009

Riesen-Kohlrabi!

Heute in meinem Lieblingssupermarkt. Ich tobe so durch die Gemüseabteilung, nicht wirklich einen Plan, was ich fürs Wochenende kaufen soll. Unvorbereitet war ich in der Nähe des Supermarktes und wollte die Chance nutzen.

Da entdecke ich das: Einen Riesenkohlrabi. Der Titel des Kohlrabi ist "Superschmelz". Das hört sich gut an. Da ich im Biosupermarkt bin und dort eher nicht genmanipulierte Riesenmutanten zu erwarten sind, greife ich zu.

Und jetzt - hier zu Hause mit diesem riesen Teil - frage ich mich, was ich damit soll. Eine flotte Recherche im Netz hat ergeben, dass dieser ganz normal nutzbar ist. Wenn ich für uns koche, reicht aber ein größerer oder zwei kleine Kohlrabi für eine normale Mahlzeit für 2 Personen aus.

Ich nehme also Kohlrabirezepte entgegen. ;-)

Mittwoch, 4. Februar 2009

Stöckchen werfen!

Ganz gut, dass ich hier ein Stöckchen von Hase zugeworfen bekomme. Jetzt hab sogar ICH verstanden, was es mit der Stöckchenschmeißerei auf sich hat.

Hier das 4. Foto aus meinem 4. Ordner. Die Geschichte dazu denkt Ihr Euch am besten einfach selbst aus.

Ich reiche das Stöckchen dann weiter an: