Dienstag, 28. Juli 2009

~ Süsskartoffel meets Suppengemüse! ~

Gierig, wie ich bin, hab ich mir heute bei meiner Suppe die Zunge verbrannt. Ich lerns aber auch nie. Mal wieder ein schnelles Rezept für den Feierabend.

Zutaten:
1 Schuß Erdnußöl
1 Zwiebel
2 Süßkartoffeln
3 Handvoll TK-Suppengemüse
800ml Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch
1 Schuß Sojasauce
2 EL Currypaste
geröstete Erdnüsse
Basilikum

Zwiebeln schälen, fein hacken und im Erdnußöl anbraten. Suppengemüse mit dazutun und anrösten. Süßkartoffeln schälen, in Stücke schneiden und mit der Brühe zusammen in den Topf geben und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Kurz vor Ende die Kokosmilch dazu und zum Schluß alles pürieren. Mit Gewürzen abschmecken und mit Basilikum und Erdnüssen servieren. Dazu schmeckt getoastetes Weißbrot (das ist immer noch von meinem ersten Sauerteigbrot übrig).

Das reicht jetzt auch noch für morgen, *freu*.

Sonntag, 26. Juli 2009

~ The same procedure... ~

Ja, es ist Sonntag, ja ich war Samstag einkaufen, ja, die Küche wird benutzt.

It's not just a Butterbrot.

Bei Frau Deichrunner bin ich wieder nach der Suche zu einem Brotrezept fündig geworden. Es fehlten ein paar Zutaten, die es in meinem Bio-Supermarkt einfach nicht gab, aber so langsam bekomme ich den Dreh raus, was ich tun muss, damit es trotzdem was wird. Also nicht wundern, dass es gänzlich anders aussieht. Mir fehlte u.a. das Kraftma, das die dunkle Farbe gibt. Außerdem bin ich noch ungeübt, was das Formen eines solchen Brotes angeht. Mangels eines Gärkörbchen hab ich das Brot in einer Auflaufform garen lassen, was zu dieser lustigen und viel zu breiten Form geführt hat. Außerdem hab ich vergessen, das Brot zu wirken. Das heißt, man muss das Brot so in Form bringen, dass die Schwerkraft es im Backofen nicht in die Breite treibt. Zwar war das nicht das Hauptproblem sondern die Auflaufform aber Ihr merkt, es gibt noch viel zu lernen. Schmecken tut es gut.

Und darum ist es nicht "just a Butterbrot", zumal natürlich keine Butter drin oder drauf ist, die Buttermilch wurde durch Sojamilch ersetzt.

Pflaumen mit Dach

Die Pflaumen, die ich mir gekauft hatte, verlangten nach einem schönen Dach aus Streuseln mit Zimt und Zucker, Mandeln und Walnüssen. Besser als jeder Kuchen. Watt lecker!

Zum Abendessen gab es dann Taboulé, das ich mir gestern schon auf Seite gestellt hatte (denn Taboulé war mein Beisteuern bei der nachbarschaftlichen Gartenparty).

Dazu dann noch flott ein Fladenbrot gebacken, ein gefrorenen Bratling gebrutzelt und fertig war die Laube. Ich muss aber zugeben dass das Fladenbrot auf dem Bild besser aussieht, als es in Wirklichkeit ist. Ich hätte beim Rezept von Frau Deichrunner bleiben sollen.

Schade eigentlich, ich hätte gerne noch mehr gekocht aber das ergibt gerade keinen Sinn, wer soll das denn alles essen? Meine zwei Gefrierfächer sind schon voll.

Und irgendwann wird die Verkäuferin beim ortsansässigen Bäcker nachfragen, warum diese kleine Frau nicht mehr ihre Better-Fit-Brötchen kaufen kommt.

Mittwoch, 22. Juli 2009

~ Gefährliches Kochen! ~

Hach, was freute ich mich auf mein Bohnen-Kartoffel-Curry, das ich mir brutzeln wollte. Im Rezept steht, dass man die Gewürze (Kurkuma, Kreuzkümmel, Asafoedita, Chilli) im trockenen Topf anrösten soll.

Wichtig wäre an dieser Stelle, dass man sich nicht mit anderen Dingen beschäftigt, wie noch wild auf dem Blackberry rumtippen oder so. Dann kann es nämlich passieren, dass diese Gewürze im Topf anbrennen. Und wenn das passiert, dann steigt der ganze Dampf mit den Gewürzen durch die ganze Wohnung und nimmt einem den Atem.

Wir haben sicherlich 10 Minuten lang gehustet, was das Zeug hält. Den Raum gewechselt, gings wieder los, weil sich der Dampf mit den Gewürzen flink in der ganzen Wohnung verteilt hat.

Naja, Kartoffeln, Böhnchen mit angebraten, nachher noch Tomaten dazu. Es war super, super lecker aber die Lunge ist noch immer etwas belegt.

Dienstag, 21. Juli 2009

~ Was kommt da auf uns zu? ~

Das sah schon sehr bedrohlich aus, was sich da so über unserem Haus formierte. Die Wolken drehten sich gegeneinander in verschiedene Richtungen. Es blitzte fortwährend im auf dem Bild nicht festgehaltenen ganz dunklen Teil.

Als es uns streifte, fegten heftige Böhen über die Häuser und der Regen und Hagel kam von allen Seiten. Und dann war es wieder weg. Uns hat es wohl nur gestreift, keine Ahnung wie es dort aussah, wo es vollends runtergekommen ist. Aber schon spektakulär zu beobachten.

Sonntag, 19. Juli 2009

~ Auf der Suche nach dem Gemüseburger! ~

Zucchini, wohin das Auge reicht. Gemüsefach auf und die Zucchini springen mich an. Was damit tun? Ach, Gemüseburger, das wollte ich doch schon immer mal ausprobieren. Ich kaufe ab und zu mal fertige Gemüsetaler im Biomarkt aber die Dinger sind richtig teuer. Also selbst probieren. Die Herausforderung ist halt, das Ei wegzulassen.

Herausgekommen ist im ersten Step Folgendes:

3 große Kartoffeln
1 Karotte
1 Zucchini
40 g TK-Erbsen
1 EL Soja-Mehl
1 Schuß Sojamilch
3 EL Paniermehl
1 EL Kartoffelstärke
Petersilie
Schnittlauch
Salz, Pfeffer
Muskatnuss

Kartoffeln, Karotte, Zucchini fein reiben. TK-Erbsen 4 Min. kochen. Alle Zutaten vermischen und mit Gewürzen abschmecken. Öl erhitzen und die Zucchini-Kartoffel-Puffer ausbraten.

Da mir das aber für öfters zu fettig war, obwohl es so richtig gut schmeckt, hab ich Variante 2 probiert:

400 g Kartoffeln
1 Zucchini
1 Möhre
50g Erbsen
2 EL Soja-Mehl
1 Schuß Sojamilch
3 EL Paniermehl
Petersilie
Schnittlauch
Salz, Pfeffer
Muskatnuss

Kartoffeln kochen und stampfen, Zucchini und Möhre fein reiben. Erbsen 4 Min. kochen. Alle Zutaten zusammen vermengen und etwas durchziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Da ich nun ja bereits Puffer genug hatte, hab ich diese Taler einfach angefrostet und in Tüten verpackt. Die können dann so aus dem TK-Fach für den schnellen Hunger in die Pfanne geschmissen werden.

Rezept ist wahrscheinlich noch zu optimieren aber erstmal muss ich jetzt das Produzierte wegessen.

Da der Sauerteig nun im Kühlschrank vor sich hin wartet und nicht länger als 7 Tage dort sein Dasein fristen sollte, muss Brot her.

Gebacken wurde dann "Bernd das Kastenbrot", geklaut von Frau Deichrunners Blog. Darauf gab es einen Brotaufstrich aus Avocado, Zitrone und Sojasahne. Sehr erfrischend und lecker.

Für die nächsten Tage wurde schon der Pizza-Teig angesetzt, um im Zweifel ne schnelle Mahlzeit hinzubekommen (Arbeit ruft) oder aber ein Foccacia zum Salat zu backen.

Als Abendessen gab es Linsen-Spinat-Topf (und immer wieder bin ich baff, wie sich der Spinat angesichts Hitze minimalisiert) und fürs Büro morgen wurde der Zucchini-Spaghetti-Salat vorbereitet, in dem die Kichererbsen natürlich nicht fehlen sollen. Die Woche kann kommen und das Gemüsefach ist immer noch voll. Im übrigen brauche nicht nur ne KitchenAid sondern auch ne Industriespülmaschine.

Samstag, 18. Juli 2009

Samstag, 11. Juli 2009

~ Beweis - Rote Linsen werden gelb! ~

Hier der Beweis für Frau Hase - rote Linsen werden gelb.

Irgendwo aus dem Netz hatte ich ein Rezept für einen Brotaufstrich aus Linsen, das musste ich unbedingt mal probieren. Hier meine leichte in Gewürzen abgewandelte Version:
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 0.5 Tl Kurkuma
  • 0.5 Tl Koriander
  • 0.5 Tl Kreuzkümmel
  • 0,5 Tl Gewürzmischung Kajun
  • 1 Stange(n) Lauch
  • 200 g Linsen rot
  • 2 El Margarine
  • 1 Tl Salz
  • 2 El Zitronensaft
Linsen in Gemüsebrühe 10 Minuten kochen, dann Lauch dazugeben und ca. 5-10 Minuten mit den Gewürzen weiter kochen. Pürieren, mit Zitrone und Salz abschmecken - fertig! Ich freue mich auf was ganz anderes auf dem Büro-Brot.

Der Sauerteig ist im Keller (diesmal im kalten Keller) verbannt und wartet darauf, später verarbeitet zu werden. Huih, spannend. Ich würde mich nicht wundern, wenn es nichts wird. Ist schon recht aufwändig und den ein oder anderen Fehler hab ich mir schon geleistet. Trotzdem blubbert der Teig so vor sich hin, er lebt also noch. Sollten die Brötchen, die ich heute backe, nichts werden, kann ich zumindest den Sauerteig als noch anwendbar weg packen.

Ach ja und ich hab zum ersten Mal in meinem Leben Marmelade eingekocht. Dieses Jahr Bergfest gehabt und noch nie Marmelade gekocht... komisch irgendwie. Die Heidelbeeren in der Gefriertruhe warteten schon zu lange auf den Verzehr, da hab ich sie kurzerhand aufgetaut, püriert, geliert, mit etwas Zitrone, Zimt und Campari (ja ich weiß, das ist nicht vegan) verfeinert.

Freitag, 10. Juli 2009

~ Mein erstes Fast-Sauerteigbrot! ~

Nein, keine Angst, das ist es nicht. Das ist nur mal eine Abbildung von "Außen huih, Innen pfuih!" Also eins der nicht gelungenen Möhren-/Wallnußbrote.

Heute dann die Premiere zum ersten Fast-Sauerteig-Brot. Es ist noch kein wirkliches Sauerteigbrot, weil ich beim ersten Ansatz des Sauerteigs noch Hefe hinzufügen muss. Merksatz für mich: Immer die komplette Anleitung bis zum Ende lesen, dann hätte ich die Tipps zur Umgehung der Schwerkraft gesichtet und das Brot wäre nicht ganz so arg in die Breite und dafür mehr in die Höhe gegangen.

Insgesamt war es so viel, dass ich es in 4 Viertel geschnitten und 3 davon eingefroren habe. Schmecken tut es schon gut, auch wenn es "nur" Weizenbrot ist. Aber der Geschmack ist nicht so hefelastig, das mag ich nicht so gerne.


Aber jetzt kommt die eigentliche Königsdisziplin, das Anfüttern des Teiges in 3 Etappen. Als Konsequenz steht jetzt eine mit dem Sauerteig angerührte erste Etappe im Heizungskeller unseres Hauses. Warum und wieso könnt Ihr hier nachlesen: Klick - Ja - es gibt ein Sauerteigforum, warum eigentlich auch nicht.

Jaja, und morgen früh - in der Hoffnung, dass keiner der Nachbarn meinen Sauerteig klaut - werde ich das gute Stück wieder füttern und morgen Abend dann Brötchen backen. Hälfte Weizen mit Mohn und Sesam für meinen Schatz, Hälfte Dinkel oder Roggen für mich. Ich bin sehr gespannt.

Donnerstag, 9. Juli 2009

~ Schlechte Brotbackaura! ~

Jetzt ist mir schon zweimal hintereinander das Möhren-Walnußbrot misslungen. Scheinbar hab ich ein schlechtes Karma fürs Brot backen im Moment. Wahrscheinlich liegt meine Küche über eine Wasserader oder hab ich die Mehlsorten nicht feng-shui-gemäss geordnet. Ich meditier jetzt mal und werde sicherlich eine Eingebung bekommen.

Montag, 6. Juli 2009

Linke Linsen und Fettnäpfchen!

Jedes mal wieder bin ich verärgert, wenn sich die roten Linsen beim Kochen gelb färben. Im Kopf hab ich immer ein schön rot-durchädertes Gericht und wenn es fertig ist, ist es gelb. Das ist doch doof.

Und dann sollte man überlegen, bevor man über eine dritte Person jemandem etwas am Autotelefon erzählt, ob dieser vielleicht einen Mitfahrer hat - möglicherweise sogar die dritte Person. Da hat man dann schon mal heftige Schwitzattacken, bis raus kommt, dass er keine Freisprecheinrichtung sondern einen Knopf im Ohr hat.

Samstag, 4. Juli 2009

~ Wochenendprogramm! ~

Oh weh, da ist es wohl mit mir durchgegangen. Der Einkaufswagen voll. Der Inhalt des Gemüsekörbchens auch noch im Kühlschrank. Jetzt ist Fleiß angesagt aber ich habs ja so gewollt und ehrlich... so schwer wars dann auch noch nicht. Aber allein die Kräuter nur fürs Wochenende (und es war kein Besuch angesagt) ließen Böses vermuten.

Samstag Abend gab es Schnelle Falafel mit selbstgemachtem Fladenbrot und Minzsauce. Die Sauce hab ich mit Sojajoghurt (Premiere), frischer Minze, Zitronensaft, etwas Knoblauch und Salz und Pfeffer nach Geschmack gefertigt.

Dazu gab es Tomaten, Gurken und Blattsalat. Beim ersten Brot (s. Foto) war das Fladenbrot etwas überladen, danach wurde sparsamer bestückt und zusammengeklappt. War echt super. Der Herr im Haus hatte vorher mariniertes Hähnchenfleisch dazu und war auch zufrieden. Wir verständigten uns darauf, kurzfristig Enchiladas zu machen. Jetzt bleiben noch einige Falafel für meine Kollegin und mich am Montag. Ob ich Montag früh wohl noch mal Fladenbrot backen sollte? Bekloppt genug wäre ich ja.

Sonntag früh, 5.45 Uhr - die Augen wollen nicht mehr zu bleiben. Brötchen, Brötchen bräuchte man jetzt, was gibt denn da das Netz her? Aha - das hier sieht doch gut aus. Die Küchenmaschine kann ich jetzt nicht anstellen (da nützt auch keine Kitchen Aid), der Beste schläft noch und ich will ihn ja eher mit Brötchen überraschen anstatt wecken - also wird mit der Hand geknetet. Während die Brötchen gehen, laufe ich meine kleine Runde. Noch mal kneten, noch mal gehen, noch mal kneten, noch mal gehen und da sind sie. Hmm.....

Der Tag lädt ein, ihn unter der Markise zu verbringen - ein bisschen Arbeit, ein bisschen dösen und gedanklich auf die nächste Küchenattacke vorbereiten.

Ich schleppe das Gemüse auf den Balkon und putze und schnibble, was das Zeug hält. Heute Abend gibt es Taboulé (Couscous-Salat) mit den Falafeln und der Minzsauce von gestern. Die Spaghetti primavera dienen als Büroverpflegung für morgen und übermorgen. Und liebe Grüße an P.;-) - es wurde nix zerkocht - nur die Möhrchen und der Brokkoli bekamen eine kurze warme Wanne. Über meine Recherche zu weiteren Brötchenrezepten bin ich auf Sauerteig-Brötchen gestossen. Also wurde präventiv fürs nächste Woche der Vorteig angesetzt und ich ziehe mir meinen eigenen kleinen Sauerteig - wie schön. Nebenher wurde die überfällige Petersilie gehackt und eingefroren und vorab Zitronensaft gepresst und auch eingefroren.

Das Möhren-Walnußbrot für morgen ist auch fertig und eigentlich müsste ich noch neue Süße-Aprikosenkern-Creme machen. Das ist nämlich total lecker und schon weg - passt super als Brotaufstrich unter Marmelade - und dann krachen die Kalorien nur so vor sich her. Aber ich glaube, ich gebe für heute mir und dem Zauberstab mal Ruhe.

~ Gute Nachrichten! ~

Die Preise purzeln. Milch wieder 7 Cent und Käseprodukte 14 Cent günstiger. Na, da freut sich doch der Verbraucher und der Bauer kann wieder schauen, mit welchen Mitteln er es irgendwie hinbekommt, seinen Arsch zu retten.

Sorry für die ausnahmsweise mal deutliche Aussprache - aber das Thema kotzt mich so an! Ich will und werde nie und niemals jemanden bedrängen wollen, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren. Wie könnte ich, hab ich doch bis vor Kurzem noch Fleisch gegessen und überhaupt ist mir das fremd. Das hier nur mal rein präventativ, da ich in letzter Zeit den Eindruck habe, dass mein alleinig mir (und der davon profitierenden Kollegin) Freude bereitender Kochaktionismus und noch weiteres Ernährungsbewusstsein falsch ankommt.

Aber ein bisschen mehr Verantwortung im Bereich Lebensmittel würde ich mir so arg wünschen - viele von den Lesern, das weiß ich ja, machen das bereits. Aber als ich eben die Zeitung las und dann diese Meldung las direkt neben dem Artikel über falschen Schinken hab ich mir nur gedacht "Wir habens halt nicht anders verdient!" Ok, jetzt kann man sagen, ist doch nicht schlimm, wird man nicht krank von - ja, wird man vielleicht nicht krank von aber ist denn Qualität und Genuß nun echt nix mehr wert?

Immer wieder das Zitat des Kochlehrers, das mich vor 5 Jahren um Umdenken im Bereich Ernährung geführt hat: "Die Deutschen schütten das teuerste Öl in ihr Auto und den billigsten Dreck in sich rein." Und genau so ist es zum größten Teil.

Nein, ich mache nicht alles richtig und ja, ich hab in den letzten 5 Jahren trotzdem noch Mist gegessen aber immer weniger und ich will es einfach nicht mehr! Gebt den Bauern das Geld, das sie zum Überleben brauchen und dann bekommt man auch - schwarze Schafe ausgenommen - die Qualität, für die man bezahlt. Soweit mein Wort zum Sonntag!

~ Bruce, die 6. und unberechtigte Urteile! ~

Gestern war er wieder in der Stadt. The Godfather of Rock - Bruce Springsteen. Wir hangeln uns über die durch Ferienfahrer verstopfte A3. Wo um Himmels willen kommen eigentlich so viele Niederländer her? Da ist bestimmt das Licht ausgemacht worden, wir sollten mal nachschauen.

Frankfurter Waldstadion, alleine der Fußweg vom Parkplatz aus geht als Langwanderung durch. Blöd nur, dass ich meine Wanderstiefel nicht anhatte.

The Boss rockt das Haus und legt eine Energie an den Tag, die dem Alter des Mannes eigentlich schon nicht mehr angemessen ist. Hier ein paar Fotos aus der Nähe - 59 Jahre und 3 Stunden lang absoluter Körpereinsatz.

Ich bin nicht so in Feierstimmung sondern beobachte, was sich so alles tut. Im Innenraum am Rand sehe ich eine Familie. Das Kind nicht älter als 4/5 Jahre. Mein erste Reaktion: "Spinnen die, ein Kind mit zu einer solchen Veranstaltung zu nehmen?". Ich werde in dem Moment eines Besseren belehrt, als Bruce an den linken Bühnenrand geht, das Kind auf den Schultern das Vaters ganz vorne ist und von Bruce das Mikro hingehalten bekommt und den Refrain von "Waitin' on a sunny day" mitsingt. Ein zweites Kind, etwas älter darf ebenfalls. Das wird wohl DAS Erlebnis für diese Kids schlechthin sein.

Donnerstag, 2. Juli 2009

~ Die Dinge, die das Leben schwer machen! ~

"Bitte die Toilette sauber hinterlassen!", prangte der Zettel auf der Firmentoilette. Ich "simmelierte " so vor mich her, warum dieser Zettel nun wirklich an jeder Toilettentüre in Firmen klebt.

Es sind die selbstverständlichen Dinge, die uns das Miteinander erschweren.