Sonntag, 29. November 2009

~ Baby, was kochen wir heute? ~

Was kochen wir dieses Jahr zur Weihnachtsfeier? Vegan? Es ergab sich halt so, für meine Freundinnen ist das auch unüblich und neu und sie wollten mal sehen, was es da so gibt.

Mutig vor allen Dingen von B., dass sie uns ihre Küche zur Verfügung stellt. Wer uns und unsere nicht in den Griff zu bekommende Energie kennt, weiß, wozu das führen kann. Erstmal gemütlich mit einem Stück Apfelkuchen starten. Dann wurde die Küche innerhalb von 2 Sekunden von rechts nach links gedreht, der Pürrierstab glühte und B. ertrug stoisch die ständigen Fragen nach "Haste mal ein Messer? Haste mal dies, haste mal das..". (PS: Das Foto bitte groß klicken und die Liebesbotschaft auf dem Zettel lesen.)

Nach knapp 3 Stunden standen Feldsalat mit Linsenpüree, eine Kürbissuppe mit Kokosmilch, Rohkostsushi, ein Kastanienbraten mit Blaubeersauce und Rotkohl sowie als Nachtisch eine Kürbistarte auf dem Tisch. Dazu Kichererbsenmus, Auberginenmus und Paprika-Nuss-Mus mit reichlich verschiedenen selbst gebackenen Broten.

Irgendwie hatte ich mich beim Einkaufen/Planen doch etwas mit den Mengen vertan - wir hätten noch eine ganze Kompanie damit durchfüttern können - einzig unvegan war das Essen der Kinder.

Wie die kleinen Kinder wurde das Wichteln betrieben - es dauert mit Würfelei schon ne Weile, bis jede ihr Geschenk hat.

Und das Schrottwichteln anschließend durfte auch nicht fehlen.

Bis 3.00 Uhr morgens (das ist für mich ne ganz empfindliche Zeit) saßen wir zusammen. Es war schön und Mädels, ich danke Euch, dass Ihr das Experiment mit mir gewagt habt.

Samstag, 28. November 2009

~ Heimatklänge ~

Wie wahr, wie wahr - mein Patenonkel (oder wie man hier sagt Pättche) schickte mir heute diesen Film. Und schon bei dem ersten Zitat saß ich grinsend vor dem Rechner. Liebe Eltern, ich möchte für jedes Mal, wo ihr auf meine Aussage "Ich hab Hunger" geantwortet habt "Leck Salz, dann krieste och noch Doosch" einen Euro und ich hör sofort auf zu arbeiten.

In dem Sinne allen einen schönen Advent - ich muss mich jetzt noch ein bisschen weglachen - der Eifler an sich ist einfach ein großer Philosoph: "Chrisdaach öss wie Weihnachte"

Freitag, 27. November 2009

~ By accident! ~

Da will man eine süße Kürbistarte kreieren und verhuddelt sich im Rezept und schüttet den guten, eigens importieren Ahornsirup in den Teig (gehört in die Kürbismasse). Was macht frau dann? Packt ein wenig Backpulver und genügend Mehl bei und backt Kekse. Wäre ja zu schade gewesen, das zu entsorgen.

Ich hab das zum Anlaß genommen, unsere Weihnachtsdeko auszupacken - zwei Holzelche und einen Engel. War dann in 2 Sekunden passiert. Minimalismus hat seine Vorteile.

Montag, 23. November 2009

~ Durcheinander ~

Meine Roberta ist total durcheinander - gestern hab ich eine Knospe entdeckt, ob das man gut geht. Viel zu warm für den Herbst, ich hätt jetzt auch gerne knackige Temperaturen.

Sonntag, 22. November 2009

~ Mittelmäßige Brotzufriedenheit ~

Heute bin ich Frau Deichrunner mal fremd gegangen (tschuldigung) und hab mich auf der Seite von Ketex umgetan.

Das Nussbrot, das Bauernbrot und die Kaisersemmel sollten es werden. Vor allen Dingen das Bauernbrot ist ganz weit weg vom Original. Die Krume ist bei beiden nicht ganz so toll und vor allen Dingen fehlt mir die kräftige Kruse beim Bauernbrot - aber schmecken tuts trotzdem. Ich hab noch etwas Brotgewürz untergemischt, so schmeckt es etwas kräftiger.


Na ja, ich übe noch. Ich hab zwar keine Ahnung, woran es gelegen hat, dass die so anders sind als letzte Woche - vielleicht fehlte der Stress. ;-)

Ansonsten nur noch mal den Tipp - vom Frollein Holle abgeschaut - Nusscreme, ob selbst gemacht oder gekauft, unter Marmelade. Das ist einfach ein Traum... erwähnte ich es schon mal?

Donnerstag, 19. November 2009

~ Olivenöl-Seminar ~

Wir waren heute auf einem Olivenöl-Seminar. Was lernt man da eigentlich?
  • Hinweise, woran man von Außen ein gutes von einem schlechten Öl unterscheiden kann
  • dass es nur kaltgepresste Öle gibt (also lasst Euch nicht veräppeln, diese Aufschrift sagt mal so gar nix über die Qualität aus)
  • dass "Natives Olivenöl Extra" oder "Olivenöl extra vergine" eigentlich nur aussagt, dass das Öl aus 100% Oliven besteht und ansonsten trotzdem ziemlich schlecht sein kann
  • dass man aber die Finger von allen Olivenölen lassen soll, die o.g. Bezeichnung nicht haben - dann sind es nämlich gepanschte und recht abenteuerlich hergestellte Öle
  • dass 1. Pressung ebenfalls nix aussagt
Tja, und nun?

Wir haben leckere Öle probiert, ich hab anstatt Thunfisch-Carpaccio einen frischen Kartoffelstampf mit Kräutern und Olivenöl bekommen, von dem ich an die Thunfisch-Esser aus Futterneid auch noch was abgeben musste. Die Weine dazu waren auch nicht schlecht und ansonsten bleib ich einfach weiterhin dabei, gutes Öl zu verwenden - keine große Umstellung.

Hier noch mal der Satz an alle Zweifler gerichtet - Zitat eines Kochs, bei dem ich mal einen Kurs hatte: "Die Deutschen sind wirklich bescheuert - ins Auto kommt das teuerste Öl und in den eigenen Motor wird nur der billigste Müll geschüttet."

Montag, 16. November 2009

~ Und Brot gabs auch noch... ~

Natürlich wurde am Wochenende auch Brot gebacken und da ich ein wenig Stolz aufs Ergebnis bin (Kruste und Krume werden immer besser) und ich es Eva versprochen hab und überhaupt ich damit ja eh nicht hinterm Berg halten kann ... hier ein Foto und der direkte Link auf Evas Rezepte.

Mit dem Schwarzbrot von letzter Woche war ich durch die Verkrümelung etwas brotunterversorgt. Das soll nicht mehr passieren also wurden direkt mal zwei Brote angesetzt, die da waren:

Das Mischbrot sieht total unspektakulär aus und genau das ist es, was mir gefällt. Meine Kollegin, die ich häufiger mit Brot und meinem veganen Essen mit versorge, fragte ungläubig, da es so normal aussah, ob ich das wirklich selbst gebacken hätte. Ein richtig schönes Graubrot ist es, wie ich es einfach manchmal total liebe.

Sehr schnell komme ich dann aber wieder auf Körner- und Vollkornbrote zurück - so isset.

Davon mal abgesehen ist es schon lustig, was frau so anstellt, um die richtige Gärtemperatur für Sauerteig oder Brot zu bekommen. Mein Backofen wird genau 32,4° warm, wenn man nur das Licht anmacht - hättet Ihr das gewusst? Dafür musste ich dann das Bad nicht auf die erforderliche Temperatur aufwärmen, wass ich unter ökologischen Aspekten auch fragwürdig gefunden hätte.

Das zweite Foto zeigt die Resteverwertung ala Blumenmond. Nussbraten auf frisch gebratenem Brot mit den Resten der Möhrenschredder von den am Vortag gemachten Buchweizenbratlingen und dann einen schönen Smoothie mit Kiwi, Bananen, Orangen, Apfel und - taraaaaa Feldsalat. Datt iss wegen datt Chlorophyll.

Angeblich soll Chlorophyll krankheitsverhindernd sein. Täglich konsumiert hilft es, den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren.

Mir schmeckts (sonst würd ichs nicht trinken) und ich bin irgendwie in letzter Zeit fit wie ein Turnschuh. Muss nicht zwingend am Chlorophyll liegen aber langsam kommt mir die gute Laune und Energie schon etwas zu viel vor.

Sonntag, 15. November 2009

~ Es wird - Teil 2! ~

Ich hab eine Antwort auf meinen Blogeintrag per Mail bekommen, möchte ich gerne hier veröffentlichen:

Habe Blumenmond gelesen, Ich hoffe,daß Deine Beine bald wieder funktionieren wie damals. Alles Gute: Papa

~ Es wird! ~

Laufen! Was ist das? Mein liebstes Hobby, mein Abschalten, mein Nachdenken, meine Meditation. Am 09. September 2008 war mein letzter Lauf über knapp 7km - am 11. September dann das Aus mit sehr sehr heftigen Hüftschmerzen.

Jetzt, 14 Monate später ist wieder Land in Sicht. Alles Pausieren half nicht, die Ursache wurde nicht beseitigt und dazu einfach kurz ein paar Worte.

Mein rechter Fuß ist/war schuld. Das Fußgelenk war blockiert und hat die ganze Statik durcheinander gebracht. Nun hat sich das Problem über Jahre eingeschlichen und darum ist Geduld angesagt, wenn das Ganze wieder rückgängig gemacht werden soll. Seit April bin ich bei einer Osteopathin in Behandlung und seitdem geht es langsam aber stetig aufwärts.

Hab ich anfänglich allein durch das Tragen von schweren Gegenständen Probleme gehabt und generell meine Hüfte/die Leiste durchgängig gespürt, spüre ich heute nur noch was, wenn ich laufe. Allerdings provoziere ich mittlerweile keine Verschlechterung mehr - ich vermute eher so was wie einen Erinnerungsschmerz.

Das Fußgelenk will natürlich auch gerne wieder in seinen alten Zustand zurück, fühlt sich da wohl und muss langsam lernen, dass es anders besser ist - so die Osteopathin. Die Termine sind im Abstand von 5-6 Wochen - so lange braucht der Körper, um die Behandlung umzusetzen. Wenn ich es nicht selbst spüren würde, würde ich es gar nicht glauben. Alle Probleme, die ich bisher beim Laufen hatte (Schienbeine/Knie/Rücken/Hüfte) stammen aus dem gleichen Problem und tauchen mit Ansage auch nach Behandlungen wieder auf, um dann wieder zu verschwinden.

Ich bin noch nicht am Ziel und ich bin vorsichtig und ich kann mir vorstellen, dass auch wieder Rückschläge kommen. Aber ich hab eine Woche mit 3 Läufen (2 x 5/1 x 6km) hinter mir und alles ist gut. Wie gesagt, es ist weiterhin spürbar aber es wird besser und die machbaren Strecken werden länger.

Was die gute Frau alles so mit mir veranstaltet, will ich gar nicht im Detail erzählen, manchmal spektakulär, manchmal ruckelt sie ne 3/4 Stunde nur am Fuß rum, während wir übers Laufen und Kochen reden. Auf jeden Fall hat sie Wunderhände.

Zweimal hat sie mir mein Schambein eingerenkt, das ist schon ne lustige Aktion - also so viel dazu, was eine Fehlstellung im Fuß ausrichten kann, die komplette Hüfte war falsch auf Spannung und hat recht schmerzhaft das Schambein aus der Fuge gezogen.

Jetzt aber genug der Erklärung - ich bin einfach sehr dankbar, dass ich die Kilometer jetzt wieder laufen kann. Der Rhein hat auf mich gewartet und steht mir für die Läufe am Tage - so wie heute früh - zur Verfügung. Etwas hektisch war das Kombinieren des Laufes mit dem Brot backen - ich musste nach 3km unterbrechen, schnell den Backofen von der Temperatur reduzieren und dann die restlichen 3km laufen, um dann wieder zu Hause zu sein und das fertige Brot aus dem Rohr zu holen.


Ich freue mich einfach. Die Zeit hab ich genutzt, um mich mit Brot backen und enttieren von Rezepten zu beschäftigen - ich bin froh darum. Alles ist für irgend etwas gut, so mein Motto.

Aber zum Abschluss noch mal was zu meinem Nussbraten von gestern. Ich hab heute früh 3 halbe Brötchen damit belegt gegessen und hätt mich reinlegen können. Kalt schmeckt es auch wunderbar. Das erste Mal, dass ich etwas richtig lecker finde, was mich an frühere Fleischgerichte erinnert. Sollte ich also das Verlangen nach Fleisch haben (was eher selten vorkommt), dann weiß ich, was ich zu tun hab.

Samstag, 14. November 2009

~ Nüsse, Blumenkohl und ne Menge Phantasie! ~

Wie blöd ist das, wenn man was super leckeres gekocht hat, die Bilder vom Ergebnis aber sch... aussehen. Ich gebe zu, ich war etwas in Hektik, da ich gleichzeitig zwei verschiedene Abendessen (einmal vegan/einmal omnivor) zeitgleich auf dem Herd hatte - da ging dann schlussendlich die Hektik mit ins Bild über.

Auf jeden Fall gab es bei mir heute Abend:
Das müsst Ihr Euch jetzt einfach vorstellen. Das Rezept vom gebratenen Blumenkohl hab ich mir bei den Küchengöttern ausgeliehen. Für den Nußbraten hab ich mich aufgrund eines Rezeptes von Schrot und Korn inspirieren lassen und entsprechend verändert:

Nussbraten mit Tomatensoße (ohne Tier):
  • 180g gemischte Nüsse und 7og Sesam
  • Margarine für die Form
  • 100g Schalotten, gehackt
  • 2 Dosen Tomaten
  • 6 EL Sojamehl
  • 4 EL Hefeflocken
  • 1 TL Senf
  • 150g Seidentofu
  • 1 TL Thymian
  • 1-2 TL Salbei, gehackt
  • 1 EL Petersilie, gehackt
  • 2 TL Sojasoße
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, schwarzer Pfeffer
Wie beim Originalrezept hab ich die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten lassen und dann in einer Küchenmaschine ganz klein gehackt.

Die Tomaten hab ich auf einem Sieb abtropfen lassen (Reste bitte auffangen) und bis auf 2 Stück alle klein gehackt.

Alle Zutaten zusammen mischen, falls Flüssigkeit fehlt, Wasser zugeben und in eine gefettete Kastenform bringen. Im Backofen 45-60 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen, in Stücke schneiden und mit Tomatensoße servieren.

Tomatensoße:
  • Auffangsoße der Dosentomaten plus 2 Dosentomaten
  • 1 Schuß Weißwein
  • Sojasahne
  • Italienische Kräuter
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Schalotte
  • Olivenöl
Schalotte klein hacken und in Olivenöl glasig dünsten und mit Weißwein ablöschen, kurz einreduzieren lassen. Tomatensud und Tomaten, Kräuter sowie Sahne dazu geben und eine Weile köcheln lassen, bis alles eingedickt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Montag, 9. November 2009

~ Wirsing-Nudeln mit "Schwazbrut-Stöckcher"

Ein halber Wirsing ging für "Herr Wirsing im Leckerland" drauf. Was mach ich nun mit der anderen Hälfte und was mach ich nur mit dem mißlungenen Schwarzbrot, das zwar lecker schmeckt aber in großen Teilen nur in Stücken bzw. auf kölsch "Stöckcher" zu ernten war.

Heraus kam nach Inspiration aus dem Netz das nachfolgende Rezept:

1/2 Wirsing
1 rote Paprika
2 Tomaten
1/2 Zwiebel
3 TL Tomatenmark
200ml Sojamilch (alternativ auch Hafer- oder Reismilch)
2 EL Sojasahne (alternativ auch Hafersahne)
2 EL Hefeflocken
1 TL Senf
2 TL Sojamilch
1 EL Mehl
1 TL Wasser
2 TL Paprikapulver
Salz
Pfeffer
2 EL frisches Basilikum
250g Nudeln

Gehackte Zwiebeln in Olivenöl anbraten bis sie glasig sind, dann Tomatenmark unterrühren und mit Milch-/Sahne ablöschen. Wirsing (in Streifen) und Paprika (in Streifen) dazugeben und 10-15 Minuten dünsten.

2 EL Milch, 1 EL Wasser, Hefeflocken, 1 EL Mehl, Senf zusammenrühren und übers Gemüse geben. Gewürze und Basilikum untermischen. Tomaten in Stücken dazu schmeißen und 5 Minuten weiter dünsten.

Die gekochten Nudeln unterheben und alles zusammen noch 5 Minuten ziehen lassen.

Das gebröckelte Schwarzbrot (Schwazbrut) in Öl kräftig anrösten und über das Nudel-Wirsing-Gemisch geben. Bei uns gabs früher oft Schwarzbrot geröstet auf Nudeln (ich hab gelogen, neben Kartoffeln mochte ich natürlich auch Nudeln mit Ketchup) und so konnte ich mir die Kombination auch gut vorstellen und wurde nicht enttäuscht.

Samstag, 7. November 2009

~ Nie über 42°! ~

Wenn man Fieber hat und das die 40°-Grenze überschreitet, so wird Mensch nervös. Bei 42° gerinnt das Eiweiß im Blut und das endet tödlich.

Heute gab es ein Seminar zusammen mit meiner Freundin Birgit, das uns die Geheimnisse der Rohkost näher vermitteln sollte. Was das mit dem ersten Satz zu tun hat? Ne Menge. Eben diese Grenze wird bei der Rohkost auch eingehalten, um Enzyme im Essen nicht zu zerstören und sie dem Körper unmittelbar zur Verfügung zu stellen.


Mit Skepsis und mit Freude sah ich dem Seminar entgegen. Skepsis, weil gerade ich ein großer Verfechter des gekochten Essens mit - schmeckt mir einfach besser. Freude, weil ich genau aus diesem Grund gerne mal meinen Horizont erweitern wollte.

Ich breche das Ritual schon, indem ich meinen selbst mitgebrachten Tee trinke - öhrgsss, passt ja nicht ins Konzept, ist ja heiß. Hmm, nicht aufgepasst, aber ich bin ja noch Rohkost-Lehrling, ich darf das. Ich lerne, einen Apfel inkl. Gehäuse zu zerkleinern (alles ist gut, was in so einem Obst ist - man muss halt dran glauben) und dass man Kräuter nicht waschen soll. Das bisschen Erde dient der Aufnahme von B12 - jaja, weiß ich wohl, werde ich mich aber mit Sicherheit nicht dran halten.

Ich kann gar nicht alles erzählen, was ich heute gelernt hab und es ist erstaunlich, was man ohne Kochen doch für dolle Sachen zaubern kann.

Hier kurz unsere Menüliste:

Wildkräuter-Smothie
***
Frühstücks-Obst mit Erdmandeln oder Hirse
***
Erdmandelmilch
***
Paprika-Cashew-Suppe mit Auberginen-"Speck"
***
Reibekuchen mit "Apfelmus"
***
Rohkost-Sushi
(hier wurde der Reis durch Blumenkohl ersetzt - total spannend und echt lecker)
***
Gemüse-Spaghetti mit Pilz-Ragout
***
Schokoladenpudding
***
Zimt-Apfel-Rolle

Alles hat wirklich hervorragend geschmeckt und ich hab zumindest bei dem Menü nix vermisst, was hätte gekocht sein müssen. Zur Verkostung gab es "Brot" und "Käse".

Mein Horizont ist definitiv erweitert, ich hab nette Leute kennen gelernt und lecker gegessen.

Freitag, 6. November 2009

Feldsalat mit Mus - ein Muss!

Als Kind war ich wenig experimentierfreudig, was mein Essen angeht. Kartoffeln waren mein Leibgericht, danach kamen Kartoffeln und wenn gar nix ging, mochte ich Kartoffeln. Viel mehr war in mich auch nicht reinzubekommen - wobei Kartoffeln in jeglicher Form gingen und heute noch gehen. Gott sei Dank hat sich mein Geschmacksnerv dann doch irgendwann der großen weiten Welt geöffnet.

Eine der wenigen grünen Dinge, die ich als Kind mochte, war Feldsalat (und Endiviensalat). Wahrscheinlich, weil das traditionell im Rheinland mit einer Kartoffelsauce gemacht und auch noch mal mit Kartoffeln untergemischt gegessen wird.

Sobald also Endivien- oder Feldsalat mein Biokörbchen betritt, denke ich in Kartoffelstampf mit Feld- oder Endiviensalat. Aber heute sollte es mal was anderes sein.

I proudly present - Feldsalat mit Mus aus roten Linsen und Frolleins Tempeh-Talern (zugegebenermaßen bei mir etwas mißglückt).


Der Feldsalat wurde ordnungsgemäss geputzt und gewaschen.

1 Tasse rote Linsen wurde in 2 Tassen Wasser 15 Minuten gekocht.

1 EL Öl
2 EL Sojajoghurt
1 EL Hafersahne
1/2 TL Kumin
Pfeffer/Salz
1 EL gemischte Kräuter (TK)
1/2 TL Senf

miteinander vermischen und unter die gekochten Linsen rühren. Das Mus wird dann über den Feldsalat als Sauce gegeben.

Ich liebe das Gemisch von kaltem Salat und warmen Essen, zumal die Konsistenz des Rote-Linsen-Mus arg an Kartoffelstampf erinnert. ;-)

Montag, 2. November 2009

Was isst man denn dann noch?

Also, falls in naher Zukunft mal jemand auf die Idee kommt, mir diese Frage angesichts der fast-veganen Ernährung zu stellen, dem knall ich mal all die ungekochten Rezepte um die Ohren.

Ich hab ein richtiges Problem mit all den lecker scheinenden Rezepten, die ich so sehe. Kaum ein Gericht findet sich zweimal in meiner Küche wieder und trotzdem schaff ich nicht all die Sachen nachzukochen, die in einem separaten Reiter unter "ungekocht" vor sich hinschlummern. Es ist aber auch wirklich zum Mäuse melken... ähmmm, nee, geht ja auch nicht.

Probleme hat man.....