Samstag, 14. November 2009

~ Nüsse, Blumenkohl und ne Menge Phantasie! ~

Wie blöd ist das, wenn man was super leckeres gekocht hat, die Bilder vom Ergebnis aber sch... aussehen. Ich gebe zu, ich war etwas in Hektik, da ich gleichzeitig zwei verschiedene Abendessen (einmal vegan/einmal omnivor) zeitgleich auf dem Herd hatte - da ging dann schlussendlich die Hektik mit ins Bild über.

Auf jeden Fall gab es bei mir heute Abend:
Das müsst Ihr Euch jetzt einfach vorstellen. Das Rezept vom gebratenen Blumenkohl hab ich mir bei den Küchengöttern ausgeliehen. Für den Nußbraten hab ich mich aufgrund eines Rezeptes von Schrot und Korn inspirieren lassen und entsprechend verändert:

Nussbraten mit Tomatensoße (ohne Tier):
  • 180g gemischte Nüsse und 7og Sesam
  • Margarine für die Form
  • 100g Schalotten, gehackt
  • 2 Dosen Tomaten
  • 6 EL Sojamehl
  • 4 EL Hefeflocken
  • 1 TL Senf
  • 150g Seidentofu
  • 1 TL Thymian
  • 1-2 TL Salbei, gehackt
  • 1 EL Petersilie, gehackt
  • 2 TL Sojasoße
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, schwarzer Pfeffer
Wie beim Originalrezept hab ich die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten lassen und dann in einer Küchenmaschine ganz klein gehackt.

Die Tomaten hab ich auf einem Sieb abtropfen lassen (Reste bitte auffangen) und bis auf 2 Stück alle klein gehackt.

Alle Zutaten zusammen mischen, falls Flüssigkeit fehlt, Wasser zugeben und in eine gefettete Kastenform bringen. Im Backofen 45-60 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen, in Stücke schneiden und mit Tomatensoße servieren.

Tomatensoße:
  • Auffangsoße der Dosentomaten plus 2 Dosentomaten
  • 1 Schuß Weißwein
  • Sojasahne
  • Italienische Kräuter
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Schalotte
  • Olivenöl
Schalotte klein hacken und in Olivenöl glasig dünsten und mit Weißwein ablöschen, kurz einreduzieren lassen. Tomatensud und Tomaten, Kräuter sowie Sahne dazu geben und eine Weile köcheln lassen, bis alles eingedickt ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kommentare:

  1. Der gebratene Blumenkohl lockt mich, der Nussbraten irgendwie weniger und ich frag mich auch ob der wirklich gut aussehen kann? Also wäre es theoretisch überhaupt möglich das Nussbraten auf einem Foto ansprechend aussieht? ;)
    Schönen Sonntag!

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  2. Julia, das ist mal ne berechtigte Frage. Sieht halt aus wie Hackbraten - aber in Scheibchen geschnitten und mit Tomatensoße garniert, fand ich es ganz lecker - nur der Apparat halt nicht. Ich glaube, der Rest findet gleich Halt auf meinem Brötchen.

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  3. Mir fehlt der Seidentofu, ansonsten könnte ich mit dem unfotogenen Braten sofort loslegen. Zuerst dachte ich "oh Gott, viel zu kompliziert und dauert zu lange, ellenlange Zutatenliste", aber auf den zweiten Blick, sind es weitgehend ja mehr Gewürze, die die Liste so lang werden lassen.

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  4. Michi, falls Du Käse im Haus hast, kannst Du Dich ja ans Originalrezept halten. Boah, das Zeug ist kalt total lecker. Gleich gibt es frisch gebackenes Brot mit Nussbraten und einen Möhrensalat dazu.

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  5. Käse ist nicht da ;-)

    Kann man auch "normalen" Tofu nehmen? Glaube der Seidentofu ist cremiger und nicht so krümelig, oder?

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  6. @Michi - probieren würde ich es. Ich hab Seidentofu wegen der Konsistenz genommen aber ich kann mir vorstellen, dass es mit normalem Tofu auch klappt, zumal ich etwas zu viel Flüssigkeit im "Braten" hatte.

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