Montag, 27. Dezember 2010

~ Und vorbei ! ~

Keine Fressgelage, kein Stress - nicht vorher, nicht währenddessen. Wunderbar. Also nicht, dass es nichts Gutes zu essen gab aber es waren eben keine Gelage.

Am ersten Weihnachtstag war mein Bester arbeiten und ich hab die Chance für einen Tag in der Küche genutzt. Eigentlich wollte ich ja nur eine Kürbis-Kokos-Suppe für meinen Bruder kochen und vor allen Dingen einkochen. Was früher normal war ist heute ja eine Sensation, zumindest für mich. Ich hab zum ersten Mal in meinem Leben eingekocht, so richtig in Weck-Gläser, und hatte Spaß dabei. Darum kam neben der Kürbis-Kokos-Suppe noch eine Harira dazu und in Schokokuchen im Glas. Ok, hätte ich gewusst, dass meine Familie allesamt keinen Schokokuchen mag, hätte ich wohl etwas anderes gebacken - wenn die mir das aber auch NIE sagen:-). So kam es, dass neben meinem Bruder auch meine Eltern nun ein paar Gläser Suppe und einen Schokokuchen haben (wir schenken uns ja nix:-). Es könnten ja schlechte Zeiten kommen.

Den Rest des Tages nutzte ich bei Sonnenschein einen Spaziergang am Rhein. Der Gute weitet sich täglich etwas mehr aus und ich glaube, das wird mal ganz spannend, wenn der ganze Schnee schmilzt. Auf jeden Fall muss man das in Bildern festhalten. Wer weiß, wann man in unseren Breitengraden noch mal so viel Weißes sehen wird.



In dem Sinne eine schöne Jahresrestzeit.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

~ Frohe Weihnachten - auch bei Blumenmonds ~

Und da ich das ach so herzergreifend finde, wünsche ich allen auf diesem Wege ein Weihnachtsfest nach eigenen Vorstellungen.

Erst eine kleine Geschichte und dann noch ein Lied. Bis zum Rutsch "lesen" wir uns bestimmt wieder.

Es war vor langer Zeit, kurz vor Weihnachten, als der Weihnachtsmann sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen wollte, aber nur auf Probleme stieß.

Vier seiner Elfen feierten krank und die Aushilfs-Elfen kamen mit der Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Weihnachtsmann begann schon den Druck zu spüren, den er haben würde, wenn er aus dem Zeitplan geraten sollte. Dann erzählte ihm seine Frau dass ihre Mutter sich zu einem Besuch angekündigt hatte.

Die Schwiegermutter hat dem armen Weihnachtsmann gerade noch gefehlt. Als er nach draußen ging, um die Rentiere aufzuzäumen bemerkte er, dass 3 von ihnen hochschwanger waren und sich zwei weitere aus dem Staub gemacht hatten, der Himmel weiß wohin. Welche Katastrophe!

Dann begann er damit den Schlitten zu beladen, doch eines der Bretter brach und der Spielzeugsack fiel so zu Boden, dass das meiste Spielzeug zerkratzt wurde - Shit!

So frustriert ging der Weihnachtsmann ins Haus, um sich eine Tasse mit heißem Tee und einem Schuss Rum zu machen. Jedoch musste er feststellen dass die Elfen den ganzen Schnaps gesoffen hatten. In seiner Wut glitt ihm auch noch die Tasse aus den Händen und zersprang in tausend kleine Stücke, die sich über den ganzen Küchenboden verteilten.

Jetzt gab`s natürlich Ärger mit seiner Frau. Als er dann auch noch feststellen musste, dass Mäuse seinen Weihnachts-Stollen angeknabbert hatten, wollte er vor Wut fast platzen.

Da klingelte es an der Tür. Er öffnete und da stand ein kleiner Engel mit einem riesigen Christbaum. Der Engel sagte sehr zurückhaltend: "Frohe Weihnachten Weihnachtsmann! Ist es nicht ein schöner Tag. Ich habe da einen schönen Tannenbaum für dich. Wo soll ich den denn hinstecken?"

Und so hat die Tradition mit dem kleinen Engel auf der Christbaumspitze begonnen

Sonntag, 19. Dezember 2010

~ Es weihnachtet sehr ~

Dem Geschenketerror sind wir nun Gott sei Dank entronnen. Keine Geschenke in der Familie, keine Geschenke zwischen meinem Besten und mir. Bleiben noch ein paar gute Freunde, die ich beschenken MÖCHTE. Und inspiriert durchs Frollein Holle und einem komplett freien 3. Advent hab ich mich dann zum einen auf die Suche nach Marmeladengläser und zum anderen ans Einkochen ein paar Dinger gemacht.


In meine Päckchen kommen: 
  • eine Adventmarmelade - genannt Adventzauber
  • eine Paprikamarmelade, die sicherlich nicht fürs Brot gedacht ist sondern als kalt oder warm als Saucenbeilage möglichst für tierleidfreie:-) Produkte genommen werden soll
  • ein Orangensenf (fand ich persönlich am spannendsten, weil ich noch nie Senf selbst gemacht hab) und 
  • ein Kräutersalz nach Schuhbeck.

Da ich das erste Päckchen gestern überreicht hab und eins schon auf dem Postweg ist und damit alle bedient sind, die meinen Blog lesen, kann ich jetzt auch das Bild posten. Ist jetzt etwas spät aber vielleicht kann ich auch noch eine kleine Weihnachts-Selbstmach-Insipration übers Netz in die Welt schicken. Das Geld für die "normalen" Geschenke floss bei uns dieses Jahr in Kanäle für Menschen, die grundlegende Dinge nötig haben.

Freitag, 10. Dezember 2010

~ Pak Choi meets Lupinen ~

Laufen kann ich ja NOCH nicht aber Kochen geht schon wieder gut.

Für alle Freunde von Lupinen hab ich die heute mal in ein asiatisches Gericht verarbeitet.
Zutaten (2 Hungrige oder 4 für einen Hauptgang mit Vor- und Nachspeise): 


  • 300g Lupinengeschnetzeltes
  • 1 Pak Choi
  • 1 großen Kräuterseitling
  • 1 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 2 Möhren (ich hab hier die Purple Haze verwendet, komm ich gleich noch mal drauf zu sprechen)
  • 1 rote Peperoni
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stück Ingwer - je nach Dicke 2-4 cm
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 EL Balsamicoessig
  • 4 TL Agavendicksaft
  • 2 EL Rotwein
  • 1 EL Speisestärke
  • Curry
  • Erdnussöl
Zubereitung:

Den Pak Choi waschen - das Grüne abschneiden und in Streifen schneiden, die Stile in Stücke schneiden - getrennt aufbewahren. Paprika in Streifen schneiden, Zwiebel würfeln, Ingwer ganz klein schneiden oder reiben, Seitling in Würfel schneiden und Möhren in dünne Scheiben.

Etwas Öl in einem Wok erhitzen und das Lupinengeschnetzelte knusprig anbraten und dann aus der Pfanne nehmen und auf Seite stellen. Zwiebel in der Pfanne (evtl. Öl nachlegen) glasig dünsten, dann Paprika, Pak Choi-Stiele, Pilz, Ingwer und Möhren in den Wok geben und für ein paar Minuten anbraten, so dass das Gemüse noch bissfest ist. Dann die Blätter mit dazugeben und dem Gemisch aus Sojasauce, Balsamico, Wein, Agavendicksaft und Speisestärke ablöschen. Das Lupinengeschnetzelte wieder einwerfen und kurz durcherhitzen - mit Curry würzen.

Das Ganze mit Reis servieren. Yummy!

PS: Zu den Möhren. "Man" sagt, dass Purple Haze die Ursorte der Möhren ist. Auf jeden Fall sieht sie sehr hübsch aus, ist sehr aromatisch und soll angeblich noch mehr Nährstoffe enthalten als die komplett orangene Möhre, die Wohl Ergebnis einer Kreuzung ist, um im 17. Jahrhundert dem Holländischen Königshaus zu huldigen. Die Holländer.. was soll ich sagen.

Die Möhre wird am besten nicht geschält sondern nur "geschrubbt", damit sie auch im Essen weiterhin so schön aussieht.

Sonntag, 5. Dezember 2010

~ Done! ~

Schon ein paar Tage her aber das Sitzen am Rechner war (und ist noch) ein bisschen erschwerlich und deshalb hatte ich wenig Lust, einen Statusbericht zu schreiben. Also....mein Leistenbruch ist geflickt. Juhuuu!

Donnerstag war es soweit und es gibt eigentlich nicht viel zu berichten. Lustig fand ich - weil wir bei der Hinfahrt noch Scherze drüber gemacht haben - dass ich die richtige Seite mit einem Stift markieren durfte. So haben die Ärzte auch die richtige Leiste gefunden. Ich hätte nämlich nix mehr dazu sagen können, da ich unvorbereitet schon beim Spritzen des Beruhigungsmittels in den Tiefschlaf fiel. Das nächste, was ich sah, waren weihnachtlich geschmückte Trennwände im Aufwachraum.

Ich hab mich nicht für eine ambulante OP entschieden, sondern bin einen Tag im Krankenhaus geblieben, was m.E.n. auch die richtige Entscheidung war. Die Schmerzen bei den ersten Gehversuchen etc. sind schon nicht ohne und auch wenn ich keine Hilfe benötigt habe, war es einfach gut zu wissen, dass sie da gewesen wäre.

Abends kam mein Bester mit einem lecker Linsensüppchen aus dem Souppresso  vorbei und im Krankenhaus gab es diesen sehr nett gefüllten Teller zum Abendessen. Juht, oder?

Seit Freitag bin ich zu Hause und die Schmerzen werden deutlich besser. Wie angekündigt, macht das normale Sitzen auf einem Stuhl die meisten Probleme, während das Gehen und Liegen seit gestern Nachmittag richtig gut ist. Niesen, Husten und Lachen unterdrücke ich, soweit es geht.

So... das war es von der Krankenfront. In ca. 2 Wochen wird dann nur noch übers Laufen geschrieben. ;-)

Sonntag, 28. November 2010

~ Ich bin ein Glückskind ~

Die Woche hängt mir in den Knochen. Deutlich zu wenig Schlaf für meinen Körper und meinen Geist. Und dann "soll" ich auch noch laufen? Wozu? Ist ja eh der erste Lauf diese Woche und nur für die 4-5 km den geschundenen Körper noch quälen?

Ach, das Wetter ist doch so toll. Es hat gefroren und der Himmel ist blau, komm pack die Laufhose und geh raus.

Nöö... ich geh nur zum Bäcker und hol Brötchen, das reicht heute.

Quatsch, Du weißt doch genau, wie gut Du Dich nach dem Lauf fühlst.

Wer kennt diese inneren Unterhaltungen nicht. Als ich mit Mütze bewaffnet auf die Straße gehe, laufe ich am Haus der nettesten aller Nachbarn vorbei, die gestern die Tür-an-Tür-Situation verlassen aber unweit neu eingezogen sind. Ich sehe ihn mit Kind am Fenster stehen, wir winken uns zu, wie schön.

Kurz darauf schmettere ich einer anderen Läuferin ein guten Morgen entgegen, was darin endet, dass sie mich bei meiner Runde begleitet. Eine fremde Frau, deren Namen ich auch jetzt nicht kenne, und wir unterhalten uns auf den kurzen 4km über das Dorf, den Weihnachtsmarkt, die Laufstrecken und das Laufen im Gesamten.

Ein schöner Morgen für einen bestimmt tollen Tag. Und was soll ich sagen, das ist noch Nix gegen meinen gestrigen Abend. Aber der war so toll, dass man ihn gar nicht beschreiben kann. Wenn ich mir Freunde malen würde, dann würde ich sie exakt so malen. Was bin ich für ein Glückskind.

Sonntag, 21. November 2010

~ Geboren, um zu l.... ~

Krrrrrrrk, krrrrrrrk, krrrrrrrk... 5.00 Uhr morgens... ich liege wach und höre dieses Geräusch. Musik in meinen Ohren. Ok, derjenige, der da gerade sein Auto frei kratzt, der findet das wahrscheinlich nicht schön aber ich weiß, was mich erwartet.


Es hat gefroren, und zwar ordentlich und das verspricht bei Sonnenaufgang eine wunderbare Atmosphäre, ich werde nicht enttäuscht.
Die Mütze zum ersten Mal über den Ohren, die Fleecejacke mit den angeknöpften Handschuhen, die klare Luft...es ist ein Traum.

Eine Industriestadt erwacht in der Ferne.


Vater Rhein atmet aus und der Dunst wabert über das Wasser.

 

Ein paar Getriebene sind unterwegs, um die Tiere auszuführen, so wie das noch sehr müde aussehende Frauchen dieses Border Collies, der schon mächtig Spaß hatte, die Frisbee-Scheibe zurückzubringen.



Ein perfekter Tagesbeginn. 5km und so viel gesehen.

Samstag, 20. November 2010

~ Alles-muss-raus-Tag ~

Die Themenwoche zu Lebensmitteln und Ernährung hat mir u.a. aufgezeigt, dass ich im Bereich Lebensmittelverschwendung echtes Entwicklungspotential habe. ;-))

Ich bin bzw. war echt empfindlich, was das Thema Haltbarkeitsdaten bzw. Öffnungsdaten von Lebensmitteln anging und hab sie vorsorglich entsorgt, auch wenn noch nix Böses zur erkennen war.

Das hört jetzt auf, ich gehe sorgsamer mit den mir zur Verfügung stehenden Lebensmitteln um. Das ist aber teilweise leichter gesagt als getan. Ich bin nicht jeden Tag zu Hause, um zu kochen. Manchmal bin ich ein paar Tage unterwegs und da fehlt auch die Energie mich recht gut um den Kühlschrank zu kümmern. Jetzt hab ich beschlossen, einmal in der Woche einen Alles-muss-raus-Tag zu machen. Da wird das gekocht, was weg muss.

So gab es gestern bei mir Lupinengeschnetzeltes (das war 15 Tage über dem Haltbarkeitsdatum) mit Paprika-Sahne-Sauce (die Hafersahne war schon 2 Wochen geöffnet). Dazu Kartoffeln. Es war super lecker, ich lebe noch und ich hab natürlich die Produkte vorher geprüft. Geschmack und Äußeres waren 1a in Ordnung.

Fürs Foto war ich zu gierig und hab alles flott aufgegessen. Das wäre es echt wert gewesen. Ich hab nämlich ein wenig passierte Tomaten (hatte ich auch noch offen) und Cidre (den hatte ich vom Marmelade-Kochen noch auf) an die Sauce gemacht. Gut gewürzt und es war echt lecker. Mal schauen, was mir über den Handel noch so begegnet.

Freitag wird mein Alles-muss-raus-Tag!

Sonntag, 14. November 2010

~ Kurze Stipvisite in Südindien ~

Wie hier angekündigt, werde ich beim Durch-Das-Buch-Kochen schon mal die Route ändern müssen. Ich hatte Spitzkohl im Körbchen, der verarbeitet werden wollte. Das Rezepte im Buch dazu war so profan, dass ich mir echt keine besonderen Geschmackserlebnisse vorstellen konnte. Ich sollte eines Besseren belehrt werden.

Es wurde einfach Ingwer mit Chili und Curry (eigentlich Curryblätter, die hatte ich aber nicht) angebraten, dann schwarze Senfkörner mit Kurkuma - den Kohl geschnibbelt ab mit rein und garen lassen. Dann Kokosraspeln, Zucker und Salz. Klingt einfach, war es auch. Aber der Geschmack war irre.

Da ich nächste Woche viel unterwegs bin, hab ich mir die praktischen Pita-Taschen gekauft, die ich mir für den ersten Reisetag immer gerne als Proviant fülle. 4 Stück sind in der Packung, das ist zu viel für einen Tag. So wurde heute eine zum Kohl getoastet und watt soll ich sagen? Ich hab die mit dem Kohl gefüllt und war hin und weg. So einfach und so lecker. Ich bin begeistert.

Samstag, 13. November 2010

~ Und sie laufen immer noch! ~

Ich bin dann mal (einigermaßen) spontan nach Troisdorf zum 6-Stunden-Lauf gefahren. Gab es doch mal die Gelegenheit, den Martin persönlich kennen zu lernen. Die Chance muss man nutzen, wenn man sich schon so viele Jahre "kennt". Und dazu war Frau Monster auch noch da, den Steffen und die Melanie hab ich kurz kennen gelernt und erfreulicherweise kurz Peter (alias Miatara) gesehen. Hach, wie fein.

Eine gute Stunde hab ich es auf der Tribüne als einer der wenigen Zuschauer ausgehalten, während die Läufer bei einsetzendem Regen ihre Runden für die 6 Stunden begannen. Dann war ich trotz 15° und mitgebrachtem Tee angesichts des usseligen Wetters total durchfroren und hab die Flucht ergriffen - bitte Ihr Läufer, verzeiht es mir. ;-))

Sollte das Wetter, das ich auf der Rückfahrt in Köln angetroffen habe, weiter nach Troisdorf gezogen sein, dann möchte ich mein Mitleid aussprechen. Bäh wie fies.

Ich bin gespannt auf Eure Heldenberichte und finde den Gedanken wirklich interessant, dass Ihr jetzt noch 3 Stunden laufen müsst, während ich schon zurück gefahren bin, mir Mittagessen gemacht und den Blog gepostet habt. Irre.

Montag, 8. November 2010

~ Neues Kochbuch ~

Ich gebs zu, ich bin süchtig nach Kochbüchern und ich besitze auch immer mehr als ich eigentlich "verkochen" kann. Vor ein paar Monaten hab ich die meisten konventionellen Kochbücher versteigert, schließlich brauchte ich Platz für neue im Regal. Ich geb mir aber wirklich Mühe, nicht allzu oft zuzuschlagen. Doch letztlich hab ich wieder eins erstanden und vermute, dass sich das aber mal so richtig lohnt. Das Buch heiß world food café und ist von Besitzern eines gleichnamigen vegetarischen Restaurants in London geschrieben worden (ich bin nicht verwandt und nicht verschwägert und bekomme keinen Tantiemen).

Neben einer wunderbaren Auswahl an Rezepten gibt es zu jedem eine kleine Geschichte/einen Hinweis auf die Herkunft des Rezeptes und wunderbare Fotos sowohl vom Essen als auch vom Herkunftsland. Alles in allem ein Genuss. Ich hab bereits mehrere Rezepte des Buchs ausprobiert und fand alle bisher sehr lecker.

Nun hab ich beschlossen, das Buch der Reihe nach zu kochen - mal schauen, wie lange es klappt. Ich muss und möchte natürlich auch Rücksicht auf meine wöchentliche Gemüsekiste nehmen, um saisonal zu kochen. Ok, dann spring ich halt ein bisschen.

Gestern wurde eine Harira-Suppe gekocht. Diese Suppe ist im arabischen Raum sehr verbreitet, wird auf Märkten in großen Töpfen gekocht und auch gerne beim Ramadan als erstes Gericht zum Fastenbrechen genommen.

Alle Zutaten sind normal bei uns erhältlich und heraus kam eine pikante, leicht scharfe und gut sättigende Suppe mit viel Eiweiß (Linsen/Kichererbsen/Bohnen). Ich hab das volle Rezept gekocht, zwei Kollegen heute im Büro mit verpflegt und mir noch zwei Portionen für Notfälle eingefroren. Nun ja, geplant war das so nicht aber ich hab meinen Zeitbedarf fürs Kochen falsch eingeschätzt und bis zur mittwöchlichen Gemüsekiste muss alles weg sein.

Deswegen wurde auch heute (wieder für 6 Personen) eine Marrakesh-Tajine gekocht (Ihr merkt, ich bin immer noch in Marokko unterwegs;-)), die nun auch schon aufgeteilt für die morgenliche Bürospeisung von mir und meinen Kollegen wartet - morgen Abend auch noch mal und für übermorgen wird wohl auch noch was bleiben. ;-)) Verschiedene Gemüse mit Kurkuma, Zimt, Kreukümmel gekocht, verfeinert mit Rosinen, Aprikosen, Oliven - dazu Couscous... ich bin begeistert. So kann es weitergehen.


Ach ja, das Buch geht über die unterschiedlichsten Länder, ich muss mich jetzt also erstmal durch den nahen Osten und Afrika kochen.

Samstag, 6. November 2010

~ Gyros und Sesamsauce ~

Speziell für Lizzy und die Gelüste: Hier mal wieder Lupinen, immer wieder gerne gezeigt. Dazu hab ich mir ein Fladenbrot aus verschiedenen Mehlen frisch gebacken (und ärgerlicherweise das Salz vergessen... ist ganz übel). Da ich aus meinem Kühlschrank handeln musste, weil das gezielte Einkaufen nicht möglich war, gab es keine Joghurtsauce sondern eine Sauce aus Tahin, Knoblauch, Gewürzen und etwas Wasser zum verflüssigen. War lecker... aber das Salz... das wär es noch gewesen. ;-)

Donnerstag, 4. November 2010

~ Wenn Muttern sagt... ~

... dass ihr Freundin IMMER Sellerieschnitzel macht und die vegane Tochter das noch nie ausprobiert hat, dann wird es wohl Zeit.

Also, von der Sellerieknolle eine Scheibe abschneiden und teilen. Kichererbsenmehl mit Wasser zu einer flüssigen Panade anrühren und mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken. Selleriescheiben in etwas Wasser 3 Minuten kurz ankochen und dann in Kichererbsenpanade und Sesam wälzen.

Das Ganze in der Pfanne von jeder Seite goldgelb anbraten und dazu gabs Kartoffeln, Gurkensalat und vegane braune Sauce mit etwas Sojasahne angedickt.

Mir hats geschmeckt, Mutter - sicherlich etwas anders, als Ihr das macht aber noch mal nen guten Anreiz für etwas, das ich eh schon länger mal machen wollte.

Montag, 1. November 2010

~ Heute ist Weltvegantag ~

Ein Tag wie jeder andere. Was mir mal völlig strange erschien, ist nun für mich normal. Für die Umwelt nicht, das merke ich leider noch zu oft. Es gibt auch viele positive Reaktionen und damit meine ich nicht bedingungslose Zustimung sondern Dinge, die den Alltag erfreuen, wie einfache Akzeptanz und Gastronomiebetriebe, die gerne die Wünsche der Kunden erfüllen.

Ich hab damals in einem Experiment zu einem Vegan-Jubiläum vom Frollein mal einen veganen Tag probiert. Meine Güte war das aufregend. ;-)

An alle Wagemutigen, Experimentierfreudigen und Freunde im Geiste. Vielleicht probiert Ihr auch mal nen veganen Tag. Es macht Spass!

Freitag, 22. Oktober 2010

~ Terminiert ~

Also... es war einmal ein kleiner Blumenmond, der laufen wollte... blablabla... Aua... balblabla.. Aua.

So, und was ist es am Schluß? Ein Leistenbruch. 2 Jahre hab ich gebraucht, um es rauszufinden und das lag einerseits an meiner Ärztemüdigkeit und der festen Überzeugung, dass es eine Laufverletzung sein muss. Und andererseits daran, dass eine sog. Hernie bei Frauen deutlich schwerer feststellbar ist und bei mir auch überhaupt nicht ausgeprägt ist.

Also die ganzen Physios, die zwar immer die Leiste "in Angriff" nahmen, konnten nicht fühlen, dass es ein Bruch ist - muss ich mal zur Ehrenrettung sagen.

Erst nach einem MRT vom Rücken, das besagt, dass dieser total in Ordnung ist - mit Ausnahme kleinerer Verschleiße, die völlig normal sind - kam noch einer Diskussion über einen Behandlungsversuch auf einmal die Idee eines Leistenbruchs auf. Und dann... dann erschien mir alles so logisch. Der Hausarzt konnte das auch direkt feststellen. Gestern vom Hernienspezialisten bestätigen lassen und Anfang Dezember schnipp-schnapp wird das Ding repariert.

Und wenn mir die Englein wohlgesonnen sind, dann werde ich wohl 2011 wieder auf die Laufbahn gehen. Ganz langsam und behutsam. Ich hab mal so überhaupt keine Eile mehr.

Das als Information an all die, die mir immer die Daumen drücken. Danke! Ich sach doch... alles wir gut. Ohmm...!

Samstag, 16. Oktober 2010

~ Apfel-Ingwer-Konfitüre~

Wow, über die Hälfte der Suchbegriffe, die meinen Blog in der letzten Woche mit anzeigen beziehen sich auf Apfel-Ingwer-Konfitüre.

Ich muss sagen Leute, es lohnt sich. Spätestens nächste Woche ist sie bei mir auch wieder dran.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Und wieder da!

Da sind wir wieder. Gestern zurück. 3 Wochen Canada.



Wer bei dem wunderbaren Wetter nix besseres zu tun hat, kann sich gerne den Blog anschauen. Bilder sind hier zu sehen. Klick

Zusammenfassung: Unschlagbar.

PS: Aufgrund der Menge an Fotos und Einträgen kann ich gut verstehen, wenn es nicht gelesen wird. Hauptsächlich schreibe ich das für mich selbst auf. Ich merke, dass ich immer wieder Stellen/Lokale/Orte vergesse (die Namen, nicht den Ort an sich), so kann ich ab und zu selbst nachlesen und mich gedanklich wieder in den Urlaub hineinversetzen.

Freitag, 1. Oktober 2010

Donnerstag, 30. September 2010

Sonntag, 26. September 2010

~ Füllfoto und Rätsel ~

Nach Lizzys Vorbild hier auch ein Füllfoto für den Blog.

Damit möchte ich aber ein Rätsel verbinden. Wer erkennt, wo ich gewesen bin (Veganer klar im Vorteil)? Ich möchte nicht das Land, nicht den Staat sondern mindestens die Stadt, wenn nicht sogar den Link zum Geschäft. Wer es errät, erhält ein (selbstverständlich veganes) Mitbringsel. ;-))


Sonntag, 12. September 2010

~ Desperate Housewives? Pöh... Dreck gegen uns! ~

Früher nannte man uns mal Girls - ich fürchte angesichts der vielen runden Geburtstage in diesem Jahr können wir eindeutig sagen, dass wir diesem Ausdruck nicht mehr wirklich gerecht werden. Wobei... wenn ich bedenke, wie wir uns benehmen... doch... es passt immer noch.

Es ist der wirklich beste Verbund von Freundinnen, den man sich vorstellen kann. Und wir hatten ein paar schöne Tag in Holland am Meer, den Geburtstag gefeiert, uns als Düsseldorferinnen verkleidet, Prosecco aus Dosen getrunken, Fritjes gegessen, gequatscht und Spaß gehabt. Das war mein Wochenende.

Sonntag, 5. September 2010

~ 50km von Hitdorf, Mocki und ich! ~

Zum 3. mal findet quasi direkt vor meiner Haustür ein Ultra statt. 50km von Hitdorf - pro Runde 5km. Man kann aussteigen, wann man möchte.

Zwar bin ich mitnichten in der Lage, einen Wettkampf auszutragen, allerdings fühle ich mich irgendwie fröhlich verpflichtet, eine solche Veranstaltung zu unterstützen, damit sie auch dann noch stattfindet, wenn ich mal richtig laufen kann.

Gemeinsam ist schöner - nach dem Motto konnte ich Frau Blättertanz begeistern, ihren langen Lauf in Hitdorf zu absolvieren. Die erste Runde laufe ich mit und ab dann groupe ich, was das Zeug hält.

Mit mal wieder Schmerzen in der Hüfte traute ich mich nicht so richtig, mich anzumelden - was Quatsch ist, ob ich nun für 5km Geld zahle oder für nix... wenn ich unterstützen will, will ich unterstützen.

Auf jeden Fall wackelten heute früh zwei motivierte Frauen in Laufkleidung Richtung See - bepackt mit Isomatte, ausreichend Essen, Getränke, Buch und Lesebrille - die typische Ausstattung für eine Laufveranstaltung;-) Eine ging mit Anmeldung, eine ohne. Spannend wurde es an der Stelle, an der verlautet wurde, dass für die Nachmelder bereits alle Startunterlagen weg seien... ein bisschen Aufregung hin und her... irgendwann hatte ich dann meine Startnummer.

"Lauf ruhig schneller, wenn ich Dir bei meinem langen Lauf zu langsam laufe." sagte sie. "Iss ja Quatsch, dann ist der Lauf für mich ja schneller vorbei als ohnehin schon." entgegnete ich. So stellten wir uns hinten auf und absolvierten die ersten 5km gemeinsam.

Unsere Pluten hatten wir derweil bei einem italienischen Ehepaar deponiert, die mit viel Spaß ihre erwachsenen Kinder begleiteten. Ich machte es mir in der Sonne gemütlich und genoss es sehr, den Läufern zuzusehen und die Kommentare des wirklich guten Moderators zuzuhören. Alle 5km begleitete ich Frau Blättertanz für ein paar Meter, einmal reichte ich so'n Energiezeugs. Ansonsten lag ich faul in der Sonne und erlag - trotz der nicht gerade leisen Ansagen des Moderators - der Schwerkraft und döste vor mich hin. Entsprechend ist mein Teint heute Abend.

Als Frau Blättertanz das dritte Mal die Ziel-/Startlinie überlief stellte der Moderator fest, dass sie von den Gesichtszügen her doch sehr Frau Mockenhaupt ähnlich sei. Stimmt... dachte ich mir so. Die Entgegnung von Frau Blättertanz zu Herrn Moderator sag ich jetzt nicht. Ich fand es auf jeden Fall toll, zusammen mit Mocki die Veranstaltung betreten zu haben. ;-)

Nach 25km war auch Frau Blättertanz durch und wir schauten interessiert zu, wie die schnellen Läufer nach 50km ins Ziel kamen. Danach noch Pflaumenkuchen und Sojamilchkaffee auf dem Balkon und ein schöner Sonntag neigte sich dem Ende.

Ich hatte noch mal eine Startnummer am Bauch und bin jetzt stolze Besitzerin einer Medaille mit 50km von Hitdorf... insgesamt bin ich sie ja auch schon mal gelaufen. ;-)

Sonntag, 29. August 2010

~ AufLAUF / Tag 7 ~

7. und letzter Tag des Projektes AufLAUF. 4km in Free, Brötchen ganz früh.. das Übliche halt. Das Frühstück entsprach exakt dem gestrigen, weshalb ich mir neue Fotos gespart hab. Ein Ciabatta-Brötchen mit Olivenöl heute Mittag ist der Linse entkommen.

Heute Mittag hab ich dann für heute Nachmittag mit dem Hefeteig für Riemchenapfel (das ist ein in der Eifel typisches Gebäck) gekämpft. Hat "frau" meist das Problem, dass er nicht aufgeht, war meiner hyperaktiv. Ich hab mit
275g Weizenmehl
125ml Dinkelmilch
40g Zucker
25g Margarine
1/2 Würfel Hefe den Teig gezaubert, wobei ich Milch, Zucker und Margarine in einem Topf hab warm werden lassen, um dann die Hefe einzurühren. Das durfte dann 20 Minuten abgedeckt agieren. Anschließend mit dem Mehl zu einem Teig kneten und das wiederum 30 Minuten in den Backofen (nur Licht anschalten, das gibt die optimale Gehtemperatur).

Das Rezept ist für eine kleine Kuchenform, die ich mit 2/3 des Teiges ausgekleidet habe. Darauf kam ein frisch gemachtes Apfelmus aus 3 Äpfeln, etwas Wasser, Vannillezucker und Ahornsirup. Aus dem restlichen Teig wurden kleine Streifen geschnitten, um ein Gitter zu kreieren. Das mit Dinkelmilch bestrichen für 30 Minuten bei 200° in den Backofen. Den Rest Hefeteig hab ich ausgerollt, mit Dinkelmilch bestrichen, mit diversen gehackten Nüssen sowie Zucker und Zimt beschmissen und zu kleinen Rollkuchen gedreht und geschnitten. Abgekühlt wurde alles mit einem Zuckergruss garniert. Von den kleinen Arschlöchelchen (so hieß das bei meiner Oma) hab ich wahrscheinlich so 8-10 Stück gegessen, plus ein Stück Kuchen (Mandy;-)))

Am Abend gab es bzw. sollte es Enchiladas geben. Da meine Gier wieder so groß war, hab ich zu viel auf die Fladen gegeben und ich konnte sie nur noch zu Burritos falten - 2 davon fanden sich später in meinem Inneren wieder. Teile des Rezeptes findet Ihr hier, wobei ich diesmal frisch gemahlenes Vollkornmehl genutzt hab und Lupinengeschnetzeltes mit Paprika, Curry, Salz und Pfeffer scharf angebraten hab. Das Schöne ist... es gibt noch Reste für Morgen, sowohl vom Kuchen als auch von dem Abendessen.

Jetzt ist das Projekt rum - danke Eva für die Idee, hat Spaß gemacht, jetzt bin ich aber auch froh, dass es rum ist. Jeden Tag posten und alles bildlich festhalten, erfordert mehr Zeit und Konzentration als ich gedacht hab.

Samstag, 28. August 2010

~ AufLAUF / Tag 6 ~

Den Tag mit den Vibrams in 2km starten, Brötchen und Zeitung holen und frühstücken. Das ist doch ein schöner Wochenendbeginn.

Scrambled Tofu oder auch eggless eggs genannt - ist einfach Tofu gekrümmelt (am besten in einem Nussmilchbeutel ausdrücken) und mit Zwiebeln in Öl angebraten. Kurkuma, Salz und Pfeffer dazu und fertig ist ein eiweißreiches Frühstück. Das zweite Brötchen wieder mit Erdmandelmus und Rhabarber-Möhren-Marmelade.

Wir sind dann nach Köln. Zum einen wollte ich ein neu eröffnetes veganes Lebensmittelgeschäft plündern, das aber geschlossen war (wer lesen kann, ist klar im Vorteil  - Anfang September - aber da bereits Eröffnung war, hab ich gedacht, es wär eröffnet - auch nicht so abwegig, oder?), zum anderen wollten wir uns den Film Kleine Wunder in Athen anschauen und hatten noch genug Zeit, vorher im Souppresso Bio noch eine Suppe zu essen. Das Souppresso hat für jeden Geschmack etwas dabei. Ich hätte wählen können zwischen 3 veganen Suppen, einer veganen Lasagne, diversen veganen Quiches und veganem Kuchen. Man unterteilt alle Gerichte in vegetarisch, vegang und omnivor. Es ist einfach sehr angenehm, wenn man sich nicht erklären und nicht fragen muss. Eingestellt auf Suppe gab es für mich eine Rote Linsensuppe mit Spinat.

Wenn wir schon mal in der Stadt sind, nehmen wir uns gerne Sushi mit - hier am Wohnort ist das nicht gut erhältlich. Also frisch fertigen lassen, mit nach Hause nehmen, zum Abendessen genießen und wohlfühlen.

~ AufLAUF / Tag 5 ~

Hach... Mißgeschicke beim Tag 5 - ich hab vergessen, das Abendessen zu fotografieren und überhaupt, war ich so unkonzentriert. Es war aber auch - zumindest tagsüber - einer der Tage, die man nicht wirklich häufig braucht.

Erstmal muss ich noch meine Schokolade von vorgestern zeigen. Es ist ein Riegel, der ähnlich wie Snickers schmeckt und vegan ist. Ich esse alle 1-2 Wochen einmal so ein Ding - und dann freue ich mich total. Fürs Protokoll, das ist keine Disziplin, ich "brauch" das nicht öfters.

Daneben die aktuelle Lektüre. Das Buch werde ich wohl dieses Wochenende auslesen und es bewegt mich, wie keine andere Literatur zum Thema. Warum das so ist? Genau weiß ich es nicht, vielleicht weil Herr Foer nicht in jedem zweiten Satz borniert alle Fleischesser verurteilt aber auch ungeschminkt die Folgen der Massentierhaltung, Massentötung, Umweltverschmutzung etc. aufzeigt. Er lässt "alle" zu Wort kommen, die PETA-Aktivistin, die vegetarische Viehzüchterin (ja, so etwas gibts), den Geflügelzüchter, der sich rührend um seine "Brut" kümmert und keinen Schlachthof mehr findet, der ihm seine Tiere korrekt und ohne Leid schlachtet usw. usw. Es werden interessante Fakten/Zahlen dargelegt. Wer sich ein bisschen fürs Thema interessiert, dem kann ich das Buch sehr empfehlen.

So, jetzt zum gestrigen Essen. Es gab ein Früchtemüsli mit Dinkelmilch und Sojajoghurt mit einem
Apfel geschnitten zum Frühstück (Mandy, das Foto zeigt nur die Hälfte;-))) Der Smoothie aus Kiwi, Basilikum und Holunderblütensirup war lecker.

Zu Mittag hab ich unseren Azubi sowie eine vegetarische Kollegen und mich mit dem Rest von vorgestern versorgt.

Nachmittags war keine Zeit, ich konnte mir die wohlweislich mitgebrachten Trockenfrüchte (die sehr gut für den Eisenhaushalt sind) hinter die Kiemen schieben.

Abends dann Treffen mit lieben Freunden. Meine Freundin hat bei der Reservierung auf das vegane Essen hingewiesen, was wohl erstmal für etwas Verwirrung gesorgt haben muss. Aber ich hab dann einen leckeren Rucolasalat mit Rote Bete und Pinienkernen bekommen und Spaghetti mit Pfifferlingen - sowas geht immer.

2 Tage noch;-)

Donnerstag, 26. August 2010

~ AufLAUF / Tag 4 ~

Heute keine Spielzeuge sondern nur Essen.

Frühstück waren zwei Scheiben Vollkornbrot, einmal mit Salat und einmal mit Erdmandelmus und Kirschmarmelade. Der Smoothie heute aus Kiwi und Apfel mit Zitrone. Ist trotzdem bräunlich geworden.

Zum Mittagessen gab es Salat mit Kichererbsen und Wachsbohnen. Vor lauter Jedöns hab ich dann ganz vergessen zu knipsen, so dass nur noch der Rest aufm Foto ist.

Der Nachmittag wie üblich mit Obst - das sind noch die Reste vom Gemüseabo-Körbchen.

Zum Abendessen gabs dann ein grünes Curry wie folgt:

1 Zwiebel in Scheiben schneiden und in Sonnenblumenöl anbraten.
Asafoedita, 2 TL schwarze Senfsamen und 3 TL Curry mit anbraten sowie 3 in Scheiben geschnittene grüne Peperoni.
350g Kartoffeln (festkochend, klein geschnitten) sowie 3-4 EL Kokosflocken mit zu den Gewürzen geben, anbraten und dann mit Gemüsebrühe aufgießen (gut bis über die Kartoffeln) und aufkochen
1 Zucchini in Scheiben geschnitten sowie 1,5 Brokkoli (nur die Röschen) nach 10 Minuten dazugeben, 400ml Kokosmilch aufgießen, Saft einer Limette dazu und weitere 10 Minuten kochen.

Dazu Reis kochen und essen. Den Rest gibts morgen im Büro - das Rezept ist für ca. 4 Personen und ich werde mind. ein Opfer finden, das mit mir teilt.

Mittwoch, 25. August 2010

~ AufLAUF / Tag 3 ~

Da ist der Tag 3 schon. Und wieder ein Lieblingsspielzeug. Meine Kitchen Aid mit der Getreidemühle. Gestern Abend wurden je 1,5 Löffel Dinkel, Weizen und Roggen geschrotet und über Nacht mit Wasser eingeweicht (Frischkornbrei), den hab ich mir dann mit einer großen Pflaume und den restlichen Blaubeeren sowie gerösteten Walnüssen, Sonnenblumenkernen, 1 TL Zuckerrübensirup und Sojajoghurt schmecken lassen.

Der Smoothie heute Morgen war aus Apfel und Kiwi mit etwas Zitronensaft.

Gestern schon vorgekocht hatte ich meine Lieblingssuppe "Rheinische Grüne Bohnensuppe mit (Soja)Milch". Die Konsistenz erinnert zwar eher an Kartoffelpüree, ist aber Suppe;-)) Das "Rezept gibts beim Link".

Heute Mittag kam dann mein Abo-Körbchen ins Büro geliefert mit Brokkoli, Möhren, Wachsbohnen, Salat, Tomaten, Gurke, Zucchini und Pflaumen und Trauben. Das meiste stammt aus der Region bzw. direkt vom Hof, der das Abo liefert. Nur die Trauben sind natürlich nicht regional sondern aus Italien. Ich mag das Verarbeiten saisonaler Produkte und versuche, wenn möglich, regional zu kaufen. Gelingt mir bei Bananen und Kiwi aber immer schlecht. Komisch. ;-)

Zum Abendessen wurden Möhren mit Kartoffeln geraspelt, mit einer halben Zwiebel, Pfeffer, Salz, Muskat und 1EL Sojamehl vermischt und in mehr Öl als mir lieb ist, angebraten.

Und hier zu den Mengen. Ich habe 8 (in Worten: acht) dieser Reibekuchen gegessen und noch mal die gleiche Menge an Salat. Heut gibts wohl auch keine Schokolade für den Blog. ;-)

Zwei Sätze zum Zeitaufwand: Ich war heute um 18.15 Uhr zu Hause - um 19.00 Uhr saß ich bereits mit fertigem Essen am Tisch und für morgen ist auch schon mit vorbereitet. Geht, oder?

Dienstag, 24. August 2010

~ AufLAUF / Tag 2 ~

Ich möchte dann mal die AufLAUF-Gelegenheit nutzen und ein mehr oder weniger neues Spielzeug vorstellen. Unsere Küche hat recht wenig Arbeitsfläche, so dass ich mir meinen Traum des Foodprozessors von KitchenAid nicht erfüllen kann. Da ich aber super gerne Smoothies trinke, Kräuter hacke, Erdmandeln zerstückle und mein bisheriges Gerät nicht so gut funktionierte, hab ich zu diesem kleinen Teil gegriffen. Man kann Smoothies für 2 Personen machen und kleine Portionen hechseln... genau das richtige für so nen Yuppie-Haushalt.

Es gab wieder Erdmandel-Haferflocken-MÜSLI;-)) mit Banane, Blaubeeren und gerösteten Sonnenblumenkernen und Walnussstückchen. Dazu einen Kiwi-Bananen-Smoothie und meinen Sojamilchkaffee in Lieblingstasse. Da ich heute etwas mehr Zeit hatte, weil ich später zur Physio musste, wurde sogar zu Hause gefrühstückt.

Das Mittagessen war ein kleines Mißgeschick. Meine Avocado war innen geschimmelt und ich musste auf Tartex (hatte ich Gott sei Dank noch in der Firma) und geplanten Tofu Rosso zurückgreifen.

Nachmittags dann den Obststeller, den ich mit meinem Leben gegen die Fruchtfliegen verteidigen musste.

Und Abends gabs Vollkornspaghetti mit einer Pilzbolognese. Hier wurden Zwiebeln und Möhren in Öl angebraten, Champignons dazugepackt, dann Weißwein aufgegossen. Thymian und Oregano dazu und später Reis-Cuisine. Reis-Cuisine hab ich zum ersten mal probiert. Blöd ist, dass das Weiß mit Hitze transparent wird. Gut ist, dass sie saulecker schmeckt.

Falls es heute noch Schokolade geben sollte, werde ich das nachposten.;-)

So war der Tag 2.

Montag, 23. August 2010

~ AufLAUF / Tag 1 ~

Das Monster hat zum Projekt AufLauf aufgerufen - eine Woche lang in die Kochtöpfe schauen lassen. Da simmer dabei... ist doch klar.

Der Tag beginnt mit müden Beinen, einem (Soja)Milchkaffee und einem Smoothie aus Banane, Heidelbeeren und ner Kiwi.

Das Frühstück, das ich extra fürs Foto hübsch hergerichtet und danach achtlos in eine Tupperschüssel verfrachtet habe (ich esse immer erst im Büro), ist ein "Müsli" (ja, Frollein, ich weiß;-))) aus pürierten Erdmandeln, Haferflocken, Banane und Heidelbeeren.

Zum Mittagessen hab ich Pellkartoffeln mit Marmorbohnen, Buschbohnen, Kichererbsen, Zitronensaft, Öl, Kumin und Salz und Pfeffer gemischt. Die Portion auf dem Teller (auch vorab zu Hause angerichtet) war nur die Hälfte - ich hab das Doppelte verspeist.

Der Nachmittag wurd mit ein paar Kirschen und Mirabellen verbracht, damit ich abends mit einer Kollegin noch eine Gemüse-Kartoffelpfanne verspeisen konnte. Der Wirt hat auf meinen Wunsch Käse, Butter und Sauce Hollandaise (uahh) weggelassen.

So sieht wohl ein üblicher Tag bei mir aus... ich fürchte, nach der Woche gelte ich hier als Fresssäckin!


Einige Bilder sind Mobiltelefonaufnahmen.. ich bitte es zu entschuligen.

Getrunken hab ich zu wenig aber davon war es Kräutertee und ein allloholfreies Weizen bei der Gemüsepfanne.

Jaja... das sind so meine Kochtöpfe.

Sonntag, 22. August 2010

~ Wer hat...~

.... von meinem Tellerchen gegessen?
Wer hat aus meinem Becherchen getrunken?
Wer hat an meiner Roberta geknabbert?

Sachdienliche Hinweise werden mit einem veganen Keks belohnt.

Apropos vegan,  mir fällt auf, dass ich extrem wenig über mein Essen berichte. Das liegt zum einen daran, dass es so normal ist und zum anderen, dass ich in den letzten Wochen wenig experimentiert habe.

Wenn die Diskussion auf "vermisst Du denn kein Fleisch?" kommt, antworte ich meistens mit - selten und wenn ja, dann koche ich mir etwas ganz Herzhaftes, das reicht. Ich bin davon überzeugt, dass es der gewohnte Geschmack ist (so gut, wie Oma halt gekocht hat), den man vermisst als wirklich das Fleisch. Nun sind die Nahrungsmittel, die Fleisch im Geschmack ersetzen sollen, nicht mein Ding. Aber eins - und das ist komischerweise im veganen Umfeld gar nicht so verbreitet - ist der echte Knaller. Lupinen.

Züricher Geschnetzeltes aus Lupinen ist für mich richtiges Heimatessen (auch wenn es das bei uns nie gab;-)) Jetzt hab ich mir Lupinen fertig gewürzt als Gyros bestellt und mit selbst gemachtem Fladenbrot, Kräuterjoghurt, Reis und Gemüse vertilgt und es war toll. Ich "brauche" das nicht häufig, so wie ich früher selten Fleisch "gebraucht" hab - aber so einmal im Monat ein Lupinengericht schmeckt toll und gesund ist es auch noch (so lange man keine Allergie hat).

Samstag, 21. August 2010

~ Mein Lieblingsbild ~

Frank hat das Foto in Schottland geschossen. Es ist nicht bearbeitet sondern so war es. Mit gefällt das total.

Sonntag, 15. August 2010

~ Frau Schmitt ist schuld... ~

Irgendwer muss ja schuld sein, wenn ich Geld ausgebe und es gibt ein paar Dinge, bei denen ich einfach anfällig werde. Erst empfiehlt SIE das Buch "Born to run", das ich verschlungen habe und dann berichtet sie auch noch von den Vibram Five Fingers. Dort geht es dann um die Natürlichkeit der Laufbewegungen und im Buch wird davon berichtet, wie wir durch die gedämpften Schuhe die Natürlichkeit der körpereigenen Bewegungen unterbinden. Mir leuchtets ein und ich fange erstmal an, mit meinen uralten NikeFree die kleinen Strecken zu laufen.
Aber so richtig barfuß ist das ja noch nicht und dann kann ich nicht mehr widerstehen. Die Five Fingers finden den Weg in meine Hütte und an meine Füße. Ist die Farbe nicht dezent?

Ich bin jetzt 5 x jeweils 2 bzw. 3 Kilometer gelaufen und es fühlt sich gut an ... sehr geerdet, möcht ich sagen. Extrem geerdet, wenn die Steinchen auf dem Feldweg zu picksig sind. ;-) Allerdings deuten die Blicke der anderen Passanten eher an, dass man ein Alien ist... sehr lustig.

Nachdem ich vor dem Schottland-Urlaub dank eines eingeklemmten Nervs und dann der Radtour das Laufen für 1,5 Wochen unterbrochen habe, bin ich jetzt wieder täglich mit 2-5 km dabei. Ich nehme das, was ich kriegen kann.;-) Zur Sachlage: Ein MRT hat ergeben, dass ich keinen Bandscheibenvorfall hab (wovon ich sowieso ausging aber der Arzt wollte sicher sein) und jetzt muss ich nach der Urlaubszeit mir die richtige Diagnose (irgendwas mit angeborener Fehlstellung) abholen und schauen, ob das überhaupt Ursache für meine Probleme ist bzw. ob ich etwas dagegen tun kann. Ich bin geduldig... auch wenn es langsam vorwärts geht und die Schmerzen immer wieder kommen, so nehme ich doch gaaanz langsam eine Besserung wahr. Was daran dem Barfußlauf geschuldet ist, kann ich natürlich nicht beantworten. Vielleicht ein Puzzlestein, vielleicht auch Zufall, vielleicht auch hilfreich. Egal aber Barfußlauf fühlt sich super an.

Dienstag, 10. August 2010

~ Toll ~

Ich glaube, dass die meisten meiner LeserInnen sowieso auch beim Frollein vorbei schauen, sollte aber jemand nicht dabei sein, dann unbedingt das hier anschauen. Ich finds toll - Kochen ohne Knochen Teil 3!

Sonntag, 8. August 2010

~ Geschafft ~

Hier nun, für den der mag, der Reiseverlauf mit Bildern zu 7 Tagen Schottland - Klick

Samstag, 7. August 2010

~ Zurück! ~

7 Tage Schottland - hier nur ein kleiner Vorgeschmack:



Sollte ich Dämel die Speicherkarte mit den Bildern der ersten 3 Tage aus dem falschen bzw. nicht passenden Steckplatz im Laptop (ich probier mal ob das geht ...haha!!) wieder rausbekommen, so werde ich wohl im Reiseblog einen kleinen Bericht hinterlassen.

Freitag, 30. Juli 2010

~ Golden ~

Goldene Hochzeit - wer erreicht das heute noch?



Mutter wollte das Krönchen nicht aufsetzen, dass wir ihr teuer;-) (im Karnevalsladen) erstanden haben.


Alles Gute zur Goldenen Hochzeit!

Donnerstag, 29. Juli 2010

~ So ist das ~

Ich war mal wieder versojareist (angelehnt an so ein kleines gepunktetes Männchen, das für Kalorienbomben als echte Nahrung Werbung macht).

Die Chance wurde genutzt, dass www zu besuchen. Also nicht das Ganze aber zumindest 2 liebe Menschen.

In München durfte ich mich als Gast in den Garten von Uschi setzen und Jerry begrüssen. Was für ein knuffliges Ding. Uschi hat für mich gekocht und an den Mengen, die ich verputzt hab, durfte klar sein, dass es sehr gut geschmeckt hat. Sogar einen veganen Zwetschgendatschi - oder bei uns Prummetaat - mit veganer Sahne gab es. Prummetaat ist mein absoluter Lieblingskuchen - danke Uschi, es war echt unterhaltsam, lecker und entspannend bei Euch.

Von München aus hab ich mich dann wieder gegen Norden raufgearbeitet und nach mehrmaligem Mailvekrehr gabs dann ein Treffen mit der lieben Julia in einem vegetarischen Restaurant in Frankfurt. Wenn auch kurz, weil ich doch einige Kilometer in den Knochen und auch noch vor mir hatte, war es schön. Ich liebe diese Blind Dates und das Gefühl, dass der Mensch hinter dem virtuellen Kennenlernen so oder anders ist. Julia, Du bist so... klasse.

Jetzt muss ich zwingend mal dienstliche Termine in der Pfalz und in Eisenhüttenstadt machen, glaube ich. ;-)

Montag, 26. Juli 2010

~ 2 Frauen, 4 Räder, 200km und Millionen Höhenmeter ~

Aus Zeitmangel hier einen kleinen Bericht der 3-Tagesradtour entlang der Sieg:

Der Zug war voll - wir passten so gerade noch rein.


Wir schätzten die Höhenmeter auf dem Weg zur Quelle falsch ein (och, lass uns noch nen Schlenker machen) und verzweifelten (ich zumindest) bei 1.200 Höhenmetern auf die ersten 35km. Aber ne schöne Aussicht gabs.


Hier die zwei Hühner an der Quelle.


Auf dem Weg gabs wilde Tiere. ;-)


Wald und Wiesen


Noch was zum  Lernen.


Wunderhübsche Häuser


Noch schöne Häuser.


Über Geschmack lässt sich doch streiten.


Und noch mehr wilde Tiere.


Und gaaaaanz viel Regen. So viel Regen, dass die Füße in den Schuhen schwammen und dann kam auch noch ein Berg (ja, das war als Radweg gekennzeichnet), der nur mit Gepäck- und Radeinzelhebungen zu bändigen war.


Matsch von oben bis unten.


Und wunderbare Landschaften.


Und Hindernisse, die zu überwinden waren.


Bis wir dann endlich am Ziel waren - die Mündung der Sieg in den Rhein.


ca. 200km - ca. 2.200 Höhenmeter, viel Spaß und nass bis zum kleinen Zeh!

Fazit: Und wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt immer noch ein Fünkchen Kraft irgendwo her. Boah, hab ich am ersten Tag gelitten!