Sonntag, 28. Februar 2010

~ Gewürzrisotto - Kochen nach Schuhbeck ~

Kochbücher - ich liebe Kochbücher. Ich liebe Kochbücher so, dass ich jetzt einen Rundumschlag machen musste und ca. 35 Kochbücher über Ihbäh versteigerte. Viele der Bücher entsprechen einfach nicht mehr meinen Vorlieben - jetzt mal unabhängig ob mit oder ohne Fleisch.

Zum Geburtstag bekam ich aber ein neues - kein veganes/vegetarisches sondern eins von Alfons Schuhbeck "Meine Küche der Gewürze". Es macht unendlich viel Spaß, in dem Buch zu blättern. Jedes Gewürz umfasst eine Doppelseite - auf über 100 Seiten werden so die Gewürze in Herkunft/Geschichte, Qualität und Inhaltsstoffe sowie Verwendung in der Küche beschrieben. Immer mit einem Tipp versehen. Toll. Das Geschenk kam deswegen zustande, weil wir ihn in einer Talkshow über Gewürze haben referieren hören - den Mann würd ich gern mal treffen. Der lebt seinen Beruf wirklich.

Viele der Gerichte im Buch kann ich vegan umstellen und ich bin heute gestartet mit einem Gewürzrisotto. Natürlich kann ich das Rezept hier nicht posten aber ich sag einfach mal, was drin war:

Risottoreis, Weißwein, Gemüsebrühe, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Aprikosen, Curry, süsses Paprikapulver, Vanilleschote, Pinienkerne, Kokosmilch, frische Minze, Chili, Salz. Darüber gabs angebratenes Gemüse.

Nach Schuhbeck zu kochen ist deutlich aufwändiger als nach anderen "Promiköchen". Das Ergebnis ist aber auch hervorragend. Das hat mal echt Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf den nächsten Schuhbeck.

PS: Heute war der erste Tag, an dem ich ein Glas Wein echt gern getrunken hätte - schon während des Kochens. Aber ich war standhaft.

~ Wo ist der Rhein? ~

Das bedarf doch mal einer Kontrolle am frühen Morgen. Wie vorwitzig ist er mittlerweile und ist die Laufstrecke noch da.

Fazit: Alles im grünen Bereich - mein Weg führte zwar irgendwann ins Wasser aber das ist alles noch im Rahmen. Warum ich ausgerechnet den Umweg über die Baustelle nehmen musste und damit bis zu den Knöcheln im Schlamm versank, kann ich selbst nicht beantworten.

Der Wind fegte und ich war eindeutig schlecht angezogen. Eiskalte Hände, eiskalte Ohren und die 4km kamen mir schon wieder vor, wie ein schnell gelaufener 10er... wird Zeit, dass das besser wird und sich mein Körper an frühere Konditionen erinnert.

Jetzt hoffe ich, dass der heutige Regen nicht so viel Wasser in die Flüsse spült und Köln mit seiner U-Bahn nicht das nächste Unglück droht. Nein... ich schreib jetzt nichts darüber, wie sehr ich mich aufrege... nein.

Mittwoch, 24. Februar 2010

~ Sch... Technik ~

Um 5 Uhr laufen? Pöh, das ist doch ne Kleinigkeit, da mach ich mit. Den virtuellen Tritt in den Hintern (wenn auch nicht an mich gerichtet) hab ich doch gebraucht.

Natürlich möchte ich direkt nach dem Aufstehen der vernetzen Welt als allererstes mal vermelden, dass ich JETZT einen KAFFEE trinke. Ich meine, das ist doch wirklich wert, dass man alle Communities und Netzwerke mit dieser Information füttert, oder? Soll ich mich noch bei Twitter anmelden, damit es auch wirklich der letzte in der Kette erfährt?

Tja, das hab ich mir nur so gedacht. Den vor kurzem eingesetzten W-Lan-Verstärker hatte ich - damit auch er mal zur Ruhe kommt - auf eine Nachtphase von 23.00 bis 05.00 Uhr gesetzt. Nun saß ich aber - MIT MEINEM KAFFEE - bereits um 4.45 Uhr vor dem Rechner. Das blöde Ding ließ sich partout nicht austricksen. Ich konnte sowohl das als auch die Fritzbox anpingen aber trotzdem kam ich nicht online. Ab und zu tauchte mal das Google Startfenster auf - aber alles andere ließ sich nicht aufrufen. Verdammt noch mal, wem soll ich denn jetzt erzählen, dass ich mit einem KAFFEE vor dem Rechner sitze. Denke kurz drüber nach, bei den Nachbarn zu klingeln, verwerfe die Idee aber angesichts der zur Zeit guten Freunschaft wieder - reicht, dass wir einen Pflegefall im Haus haben - ich sollte mich da zurückhalten.

Nach 30 Minuten frustrierten Versuchens ging ich - nachdem ich den ersten KAFFEE für diesen Morgen auf hatte - dann auf die Bahn. Bestückt mit Blinkearmband und ner Taschenlampe (hier gibt es aktuell große Baustellen - sicher ist besser) absolvierte ich dann meine 4km und freute mir ein Loch in den Bauch, dass es Vögel gibt, die den Frühling erkannt haben. Wahrscheinlich hatten auch die schon ihren KAFFEE auf.

Zurück im trauten Heim, das zweite braune Gesöff angeschmissen und den Rechner wieder auf Touren gebracht. Und siehe da... jetzt gehts.

Also Welt... ich trinke gerade meinen zweiten KAFFEE und möchte, dass Ihr das wisst!

Sonntag, 21. Februar 2010

~ Leise rieselt der Schnee... ~

... warum hab ich nur gedacht, es wär vorbei. Als ich heute früh an den Rechner ging, dachte ich mein Google-Mail (im Hintergrund wird immer das aktuelle Wetter angezeigt) würde mich verarschen, weil auf dem Maileingang ne Menge Schnee lag. Ich bin im Schnee nicht gelaufen, ich frag mich selbst, ob es Faulheit war aber ich glaube, die rationelle Entscheidung, dass es sich für 3km nicht lohnt, die Gefahr eines Sturzes zu provozieren, war wirklich übermächtig. Da den Gemeinden das Salz oder Geld oder beides ausgegangen ist, gab es hier nämlich nichts als Eis, Eis und Eis.

Ich hab dann heute morgen noch nicht mal rausgeschaut, so sicher war ich, dass es nicht sein kann, bevor ich mich auf meine kleine Runde begab. Und dann das.

Ok, Margitta und Martin werden da wohl nur müde drüber lächeln aber selbst dem Rheinländer geht so langsam der Schnee auf die Mütze und bis vor ein paar Tagen gab es auch noch ordentlich davon.

Und heute morgen mal wieder die Erkenntnis, wie schwer 4km nach langer Pause sein können. Ich weiß, das geht schnell vorbei und es macht mir auch nichts aus - aber frau fühlt sich schon wie ein bleierner Sack und das inmitten der Fastenzeit wo doch die Leichtigkeit Überhand gewinnen sollte.

Mein Müsli aus Erdmandeln, Banane und einer halben Ananas, gespickt mit gerösteten Mandelblättern hört sich doch gar nicht nach Fasten an, oder? War wirklich sehr lecker.

Ach ja - noch lieben Dank für die Teilnahme an der Umfrage. Hier das Ergebnis:

13 % der abgestimmten User nutzen die Fastenzeit.
54 % finden es interessant, haben es aber noch nie probiert.
keiner findet es doof (wie interessant)
22 % wissen nicht wer oder wer Herr Fasten eigentlich ist.

Donnerstag, 4. Februar 2010

~ Fenchel-Rotwein-Risotto mit Kräuterjoghurt ~

1 Fenchelknolle (in kleine Würfel geschnitten)
1 Zwiebel (in kleine Würfel geschnitten)
0,5 l Gemüsebrühe
125 Reis (am besten Risottoreis - war nicht im Schrank, bei mir also Duftreis)
50ml Rotwein
20 g Margarine
1 EL Hefeflocken
3 EL Sojajoghurt
1 EL italienische Kräuter (TK)
Pfeffer, Salz
Olivenöl

Olivenöl in einem großen Topf auf mittlerer Flamme erhitzen. Zwiebeln und Fenchel darin ca. 2 Minuten andünsten. Dann Reis auch ca. 2 Minuten andünsten, salzen und mit Rotwein ablöschen. Den Reis gerade so mit Brühe bedecken und so lange unter Rühren schmoren, bis die Brühe verdampft ist, dann wieder neu zugeben - ständig rühren und immer wieder Brühe nachgießen, bis die Brühe verbraucht ist (ca. 20 Minuten). 5 Minuten vor Ende 3 Cocktailtomaten halbiert hinzugeben. Zum Schluß 1 EL Hefeflocken und die Margarine unterrühren.

Joghurt mit Kräutern, Salz und Pfeffer und einem Schuß Olivenöl mischen.

Risotto auf einem Teller anrichten und mit Joghurtsauce verfeinern.

Guten Appetit!

Mittwoch, 3. Februar 2010

~ Patriarchat im Flieger! ~

Mädels, was ist los? Immer das gleiche Bild im Flieger, die aufgrund der Uhrzeit hauptsächlich Business-Flieger sind: 98 % Männer in dunklen Anzügen und 2 % Frauen.

In meiner techniklastigen Arbeitswelt bin ich es ja schon gewohnt - aber warum eigentlich?

Nee Mädels, so wird das nix mit der Gleichberechtigung und Emanzipation - ich bin für eine 50/50-Quote im Flieger.