Montag, 24. Mai 2010

~ Ziel: 33 % ~

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel... (Albert Schweitzer- 1875 - 1965)

Und schon wieder bin ich gestolpert - über einen interessanten Bericht und Forderungen. Wer Lust hat, einfach mal drauf klicken (Klick) - dort steht sehr schön zusammen gefasst, um was es eigentlich geht. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen - für uns, für die Tiere und für unsere Kinder. Es ist ein tägliches Abwägen für mich. Warum bin ich schon wieder mit 180 über die Autobahn gedüst? Wo kauf ich meine Klamotten sinnvoll ein, ohne sowohl beim Anbau als auch bei der Verarbeitung einem Menschen oder Tier zu schaden? Ich hinterlasse mit all meinem Tun Spuren auf unserer Welt und ich versuche (entgegen meinem sonstigen Charakter;-)) immer wieder ein bisschen leiser und unauffälliger in dem Zusammenhang zu sein. Damit meine ich weniger meine Extrovertiertheit. ;-))

Es geht nicht um das eine Kotelett beim Grillen - es geht um viel mehr und ich finde, das dürfen wir nicht einfach mit "Mein Fleisch ist mir wichtig." wegputzen, oder? Eine Reduzierung des Fleischkonsums um 33 % wird gefordert - das würde uns sicherlich allen gut tun. Weg vom billigen Fleisch, hin zum Sonntagsbraten.

Und dann an der Stelle auch mal eine Antwort auf die viel gestellte Frage: "Eier? Warum denn keine Eier?":

Kommentare:

  1. Hach Anja - darf ich dich mal schnell knutschen? Ich liebe deine Blogeinträge! :o)

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  2. Hase, das hätt ich ja nun gar nicht vermutet. Du?? ;-))

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  3. "Weg vom Fleisch, hin zum Sonntagsbraten." Mit dem Satz hast du ziemlich genau meine Umstellung vor gut 2 Jahren beschrieben. Sich Gedanken machen, woher etwas kommt und was auf dem Weg zu deinem Teller passiert, finde ich auch wichtig. Viel zu viele Menschen verschließen da einfach die Augen.

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  4. Nö, ich bin selber auch völlig überrascht und von den Socken davon!!

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  5. So, genauso meine ich es auch!
    mandy

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  6. @Dirk - vor schätzungsweise 6 Jahren hat ein Koch (bitte alle, die das schon zig mal gehört haben, jetzt drüber lesen) in einem Seminar gesagt, dass der Deutsche das teuerste Öl in sein Auto aber den billigsten Dreck in den eigenen Motor schüttet. Das war der Anfang meines Umdenkens. Und bis jetzt hat es mir wirklich gut getan.

    @Mandy - huhu!

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  7. Thumbs up!
    Um mit welcher 'Radikalität' jeder nun versucht, diesen Schritt in seinen Alltag einzubauen, bleibt jedem selbst überlassen. Aber eben jeder ein bißchen und vor allem: anfangen zu denken!!!

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  8. Das weniger was ich tun kann ist viel, nämlich auf meinen Teller gucken. Ohja!!
    Das Video mit den Kücken hat mich arg erschreckt ... ich backe gerne, mit Ei und gerade weiß ich nicht mehr recht ob ich das will.
    Du bist doch die Ersatz-Fachfrau, was nimmst Du im Kuchen anstatt Ei?

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  9. Ich war auch hier und habe auch den Artikel gelesen, jawoll ja, und nachdenken tu ich öfter, jawoll ja.

    Pienzi, Soja Mehl (Reformhaus, Bioladen) kann man als Eiersatz nehmen. 1 EL Soja Mehl + 2 EL Wasser = 1 Ei, habe ich so zumindest schon verwendet in seltsamen Pfannkuchenteilen.
    Falls das falsch sein sollte und nicht immer funktioniert, mögen die Mädels mich korrigieren.

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  10. @Julia - mir war das auch nicht so klar, bis mich das Frollein mal drauf aufmerksam machte.

    Fürs Backen nehme ich ne Mischung aus Sojamehl und Sojamilch/Wasser oder lass die Eier ganz weg. Es gibt ne Menge Kuchenrezepte ohne Eier aber am liebsten probier ich "normale" Rezepte und vergewaltige sie eilos (hihi). Geht wirklich gut, muss ich sagen.

    PS: Leider gibt die heutige Hühnerzucht keine sog. Hybridhühner her - auch nicht im Biobereich. Ist also auch keine Lösung.

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  11. @Michi - genau so.

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  12. @Michi und @Anja, vielen lieben Dank. Werde ich sofort am Woend mal ausprobieren - wobei ich auch eher für die Version mit den "normalen" Rezepten umwandeln zu haben bin ;)

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