Mittwoch, 20. April 2011

~ Altes Gemüse ~

Rübstiel - ich kannte dieses Gemüse nicht, bis ich es vor ein paar Jahren im Gemüse-Abo hatte. Ähnlich erging es mir in der Zeit auch mit Pastinaken, Topinambur, Petersilienwurzel, Goldrübchen, und sogar Mangold - wahrscheinlich auch noch weiteren Würzelchen und Gemüsen.

Als ich in der Vorschau sah, dass es diese Woche inbegriffen ist, war ich schon hoch erfreut. Die Zubereitung ist recht simpel und so hab ich es auch dabei belassen.

Es gab also heute Abend: Rübstiel im Kartoffelpüreenest mit cross gebratenem Räuchertofu.

Dazu wurden für 1 Person

  • 300g Kartoffeln gar gekocht und mit 
  • 1 TL Alsan 
  • 1 Schuß Sojasahne
  • 1 Schuß Sojamilch
  • Salz, Pfeffer und Muskat
ein Kartoffelpüree gestampft.

Der Rübstiel wurde geputzt und grob geschnitten und in

  • 1 Zwiebel klein gewürfelt in 
  • 1EL Alsan glasig gedünstet und dann 
  •  1 Bund Rübstiel mit 
  • 75 g Gemüsebrühe 2-3 Minuten gedünstet.
Aus dem Kartoffelpüree wurde ein Nest gelegt und der Rübstiel darin schön warum eingebettet, mit 1/2 cross gebratenem Räuchertofu geadelt und dann schnell aufgemampft. Ein richtiges heimeliges Essen - und dazu noch Sonne auf dem Balkon.

Als ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal Rübstiel verarbeitet hab, war zufällig mein Vater zu Gast, der das Gemüse aus der Kriegs-/Nachkriegszeit kannte und sich freute, das noch mal zu essen. Ist schon irre, wie viele Produkte doch in wenigen Jahrzehnten fast verloren gegangen sind.

Wer es nicht kennt: Rübstiel schmeckt in etwa in die Richtung Spinat/Mangold.

Kommentare:

  1. lecker aussehen tut's eindeutig,
    die Kohlblätter lesen sich aber wirklich ein bisschen nach Kriegszeit ;)

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  2. Was aber ja nicht schlecht sein muß, nicht wahr? Rheinisch, heimisch, direkt vor Ort gewachsen. Das ist gut.

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  3. Letzten Samstag habe ich ein Gemüse gesehen welches ich noch nie gesehen hatte und hab den Namen vergessen. Wenn ich es schaffe guck ich morgen nochmal in dem Lade vorbei und dann befrag ich Dich statt dem Netzt.
    Spannend das es immer noch neuealte Lebensmittel zu entdecken gibt.

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