Montag, 31. Oktober 2011

~ Halloween kann kommen ~

Im letzten Jahr hab ich die abgehackten Finger gesehen und wollte sie nachbacken - da wir den Dresden-Urlaub einen Tag früher beendet haben als geplant, blieb mir Zeit für Einkauf und fürs Backen.

Frage nur, wie bekomm ich Farben (orange=Kürbis - rot=Blut) ohne Lebensmittelfarbe hin. Die Farben beinhalten für meinen Geschmack zu viele "E"s.

Ich hab mich dann entschieden, die Finger vor dem Backen mit Preiselbeermarmelade auszustatten. Die Kürbis-Kekse hab ich mit einem Zuckerguss aus Sanddornsaft und Puderzucker gemacht, der mir sehr gut schmeckt (ich hoffe, den Kindern auch). Der Guss für die Grabsteine wurde braun-meliert durch die Beimischung von Zuckerrübensirup.

Halloween kann kommen, bzw. die Kinder, die an der Tür klopfen werden.


PS: Ich bin nicht besonders stolz auf das Aussehen der Kekse - im filigranen Teil der Küche bin ich nicht so zu Hause.

Samstag, 29. Oktober 2011

~ Dresden - einmal sehen und möglichst nicht sterben ~

Ich musste unbedingt in Devil's Kitchen den Tofu-Tower-Burger essen. Die Auswahl war schwer, der Laden bietet 12 vegane Burger an (ist aber eigentlich ein "normaler" Imbiss). Der Tofu-Tower-Burger besteht aus paniertem und cross gebratenem Tofu und Kartoffelpuffer. Da ich ja alles aus Kartoffeln liebe, musste es das sein - ich geb zu, ich habs in Etappen gegessen.


Hier noch ein kleiner Ausflug für die Veganer zurück in die Altstadt - das Café Aha bietet eine kleine vegane Karte und sowohl die Linsensuppe als auch das afrikanische Bohnengericht waren sehr lecker - und bio noch dazu.

~ Dresden - einmal sehen und möglichst nicht sterben ~

Wenig Worte, mehr Bilder - als ich vor 1 Monat mit Freundinnen für 2 Tage in Dresden war, da wusste ich, ich wollte mehr. Gesagt, getan - anstatt an die Nordsee zu fahren (iss doch eh langweilig, nur Meer und Wind), ging es für eine Woche nach Dresden - also nicht ganz ne Woche. 5 Tage und dann bei der Rückfahrt noch Erfurt streifen.

Dresden empfing uns am Marathontag mit blauem Himmel und August der Starke ritt uns strahlend entgegen.


Am frühen Morgen noch diesig aber wunderschön - die "Skyline" von Dresden.


Es war kalt und sonnig - so richtiges Blumenmond-Wetter.


Die Semper-Oper war auch schon früh beliebt und die Menschen standen Schlange, um sich das Gebäude von Innen anzusehen - es lohnt sich.


Direkt daneben der Zwinger... hach...


Und der Zwinger von oben....


Es war Marathon-Tag und da durften auch die Samba-Gruppen nicht fehlen. Ich fands schön, ab und zu mal kurz an der Strecke zu applaudieren, um dann weiter durch die Altstadt zu schlendern.


Die Frauenkirche - schon bei der Stadtführung vor einem Monat hab ich gelernt, dass man für die Frauenkirche ein Programm erstellte, dass aufgrund der Lage der Steine in der Ruine erkennen konnte, wo sie im Original mal verbaut waren (man hatte die Ruine der Frauenkirche zu DDR-Zeiten als Mahnmal gegen den Krieg einfach da gelassen - ich behaupte mal, man war mit all den Trümmern einfach überfordert). Die Steine, die noch in Ordnung waren, wurden wieder eingebaut - man erkennt das hervorragend an den dunklen Stellen.


So schön sie von Außen ist - von Innen nochmal schöner hergerichtet.


Gewohnt haben wir in einer Ferienwohnung im Barockviertel in der Neustadt. Wir konnte so zu Fuß sowohl Alt- wie auch Neustadt erreichen und hab das zum Leidwesen unserer Füße auch fleißig genutzt. Im Hausflur stand ein SW-Foto des Zustandes des Hauses zur Wendezeit und ich hab die aktuelle Version daneben gestellt. Das hat man doch hübsch hinbekommen, oder? Und so sieht es fast komplett im Barockviertel aus. Der ein oder andere unrestaurierte Bau zeugt noch von der DDR-Zeit - aber das meiste ist schön hergerichtet.


Dresden ist aber eben nicht nur Altstadt - die Innere und Äußere Neustadt auf der anderen Seite der Elbe hat viel zu bieten. Kunst, (Sub)kultur und veganes Essen. :-))

Hier einen Ausschnit der Kunsthof-Passagen in der Neusstadt


Man  hat was zu sagen.
 
 

Ich musste unbedingt in Devil's Kitchen den Tofu-Tower-Burger essen. Die Auswahl war schwer, der Laden bietet 12 vegane Burger an (ist aber eigentlich ein "normaler" Imbiss). Der Tofu-Tower-Burger besteht aus paniertem und cross gebratenem Tofu und Kartoffelpuffer. Da ich ja alles aus Kartoffeln liebe, musste es das sein - ich geb zu, ich habs in Etappen gegessen.


Hier noch ein kleiner Ausflug für die Veganer zurück in die Altstadt - das Café Aha bietet eine kleine vegane Karte und sowohl die Linsensuppe als auch das afrikanische Bohnengericht waren sehr lecker - und bio noch dazu.



Ein einziges Mal ging es raus aus Dresden - kleiner sich lohnender Ausfluß nach Meißen.

 

Dort im Dom dann die Wahrheit des Tages.


Der letzte und etwas wolkenverhangene Tag gehörte der Staatlichen Kunstsammlung Dresden. Es war super interessant aber nach knapp 2,5 Stunden haben wir aufgegeben. Es war einfach zu viel für einen Tag. Ein Grund, wohl nochmal herzukommen.

Damit war dann auch Dresden beendet und es ging für einen Tag nach Erfurt (hier hab ich nur ein Foto von unserer Pause auf der Krämerbrücke) und Abendessen mit meiner jetzt thüringischen Schwester.


Und auf der Rückfahrt die Nichte noch an ihrem neuen Studienplatz besucht.



Es war echt schön, schöner hätten wir es uns nicht malen können.

Jetzt steht Halloween vor der Tür. Nicht, dass ich ein Partylaune wäre aber ich werde mal ein paar Plätzchen für die Kids backen.

Samstag, 8. Oktober 2011

~ Kürbis-Gnocchi - lange nicht mehr übers Essen geschrieben ~

Also, Ihr glaubt es kaum aber ich esse auch ab und zu noch was - oder vielleicht auch zu häufig.

Egal, ich hatte meinen ersten Kürbis für die Saison zu verarbeiten und da wollte ich doch endlich ...tatatataaaa... Premiere... Gnocchi selbst machen. Kürbisgnocchi (der Kölner an sich spricht das jenotschi aus... listen and repeat... jenotschi).



Ich hab mich an dieses Rezept hier angelehnt, wobei es hier nur um die Erstellung der Gnocchi ging. Dazu gab es ein Lupinen-Pilz-Geschnetzeltes (Zwiebel und Lupinengeschnetzeltes in der Pfanne anbraten, Champignons und ein klein geschnittener Portobello mit anbraten, mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen und mit Sojasahne sowie Salz und Pfeffer abschmecken) sowie Feldsalat auf rheinische Art (natürlich ohne Speck).

Das war Lecker-Schmecker-Essen! Also Jenotschis gibt es bei mir jetzt öfters - auch selbstgemacht mit und ohne Kürbis.

Sonntag, 2. Oktober 2011

~ Superjeile Zick - Marathon in Köln ~

Das wünsche ich Euch... wenn Ihr jetzt denkt, es geht um Tiere mit Hörnern...nein. Ich wünsche Euch einfach eine supergeile Zeit und geht mal davon aus, dass Euch dieses Lied um die Ohren fliegt (ich hoffe es zumindest).

Listen and repeat... was wünsche ich Euch? Ne

Superjeile Zick!!!

Ohren angelegt und los gehts!!! Ich denke, Ihr seid jetzt gut auf Kölle vorbereitet und es kann nichts mehr passieren.

Samstag, 1. Oktober 2011

~ Datt Wasser vun Kölle is joot" - noch 1 Tage bis zum Marathon ~

Damit meine ich nicht das Echt Kölnisch Wasser, dem kann ich doch so gar nichts abgewinnen bzw. muss aufpassen, dass es mir nicht das Essen aus dem Gesicht schlägt, wenn ich es rieche. Wobei ich zumindest das Frollein Holle oder damals noch Greenhörnchen zum ersten Mal vor dem 4711-Haus getroffen hab... :-))

Nein, ich hab den Eindruck, dass sich die Kölner Musiker schon sehr frühzeitig Gedanken um die Getränkeversorgung der Marathonläufer gemacht haben, lange, bevor der Hype des Volkslaufes um sich griff.

So singen die Bläck Fööss in ihrem ersten Lied ever "Drink doch ene met,
stell dich nit esu ann, du stehs he die janze Zick erüm. Hässt du och kei Jeld, dat is janz ejal, drink doch met unn kümmer disch net drümm. "

Was soll uns das sagen? Bitte nehmt Euch ein Wasser und haltet Euch bloß nicht an den Getränkestellen auf, bezahlen braucht Ihr nicht und lauft gefälligst weiter. Das sangen die schon vor 40 Jahren, unglaublich, oder? Und da war Eva noch lange nicht geboren... Wahnsinn!!! Denkt also daran, die Getränkestellen nicht zu verstopfen, einen mitzutrinken und weiterzurennen.

Dann gibt es später das Lied "Datt Wasser vun Kölle iss joot". Auch hier wieder die Botschaft für den Marathonläufer, den Wasserstellen zu vertrauen, selbst wenn das Gebräu direkt aus dem Rhein eingefüllt wird. Die Zeit (Zitat aus dem Lied), dass man im Rhein Filme entwickeln konnte, ist Gott sei Dank vorbei.

Also: Listen and repeat: Drink doch ene met und datt Wasser vun Kölle is joot!

Zwei Klassiker, die Ihr bitteschön noch üben müsst: