Samstag, 29. Oktober 2011

~ Dresden - einmal sehen und möglichst nicht sterben ~

Wenig Worte, mehr Bilder - als ich vor 1 Monat mit Freundinnen für 2 Tage in Dresden war, da wusste ich, ich wollte mehr. Gesagt, getan - anstatt an die Nordsee zu fahren (iss doch eh langweilig, nur Meer und Wind), ging es für eine Woche nach Dresden - also nicht ganz ne Woche. 5 Tage und dann bei der Rückfahrt noch Erfurt streifen.

Dresden empfing uns am Marathontag mit blauem Himmel und August der Starke ritt uns strahlend entgegen.


Am frühen Morgen noch diesig aber wunderschön - die "Skyline" von Dresden.


Es war kalt und sonnig - so richtiges Blumenmond-Wetter.


Die Semper-Oper war auch schon früh beliebt und die Menschen standen Schlange, um sich das Gebäude von Innen anzusehen - es lohnt sich.


Direkt daneben der Zwinger... hach...


Und der Zwinger von oben....


Es war Marathon-Tag und da durften auch die Samba-Gruppen nicht fehlen. Ich fands schön, ab und zu mal kurz an der Strecke zu applaudieren, um dann weiter durch die Altstadt zu schlendern.


Die Frauenkirche - schon bei der Stadtführung vor einem Monat hab ich gelernt, dass man für die Frauenkirche ein Programm erstellte, dass aufgrund der Lage der Steine in der Ruine erkennen konnte, wo sie im Original mal verbaut waren (man hatte die Ruine der Frauenkirche zu DDR-Zeiten als Mahnmal gegen den Krieg einfach da gelassen - ich behaupte mal, man war mit all den Trümmern einfach überfordert). Die Steine, die noch in Ordnung waren, wurden wieder eingebaut - man erkennt das hervorragend an den dunklen Stellen.


So schön sie von Außen ist - von Innen nochmal schöner hergerichtet.


Gewohnt haben wir in einer Ferienwohnung im Barockviertel in der Neustadt. Wir konnte so zu Fuß sowohl Alt- wie auch Neustadt erreichen und hab das zum Leidwesen unserer Füße auch fleißig genutzt. Im Hausflur stand ein SW-Foto des Zustandes des Hauses zur Wendezeit und ich hab die aktuelle Version daneben gestellt. Das hat man doch hübsch hinbekommen, oder? Und so sieht es fast komplett im Barockviertel aus. Der ein oder andere unrestaurierte Bau zeugt noch von der DDR-Zeit - aber das meiste ist schön hergerichtet.


Dresden ist aber eben nicht nur Altstadt - die Innere und Äußere Neustadt auf der anderen Seite der Elbe hat viel zu bieten. Kunst, (Sub)kultur und veganes Essen. :-))

Hier einen Ausschnit der Kunsthof-Passagen in der Neusstadt


Man  hat was zu sagen.
 
 

Ich musste unbedingt in Devil's Kitchen den Tofu-Tower-Burger essen. Die Auswahl war schwer, der Laden bietet 12 vegane Burger an (ist aber eigentlich ein "normaler" Imbiss). Der Tofu-Tower-Burger besteht aus paniertem und cross gebratenem Tofu und Kartoffelpuffer. Da ich ja alles aus Kartoffeln liebe, musste es das sein - ich geb zu, ich habs in Etappen gegessen.


Hier noch ein kleiner Ausflug für die Veganer zurück in die Altstadt - das Café Aha bietet eine kleine vegane Karte und sowohl die Linsensuppe als auch das afrikanische Bohnengericht waren sehr lecker - und bio noch dazu.



Ein einziges Mal ging es raus aus Dresden - kleiner sich lohnender Ausfluß nach Meißen.

 

Dort im Dom dann die Wahrheit des Tages.


Der letzte und etwas wolkenverhangene Tag gehörte der Staatlichen Kunstsammlung Dresden. Es war super interessant aber nach knapp 2,5 Stunden haben wir aufgegeben. Es war einfach zu viel für einen Tag. Ein Grund, wohl nochmal herzukommen.

Damit war dann auch Dresden beendet und es ging für einen Tag nach Erfurt (hier hab ich nur ein Foto von unserer Pause auf der Krämerbrücke) und Abendessen mit meiner jetzt thüringischen Schwester.


Und auf der Rückfahrt die Nichte noch an ihrem neuen Studienplatz besucht.



Es war echt schön, schöner hätten wir es uns nicht malen können.

Jetzt steht Halloween vor der Tür. Nicht, dass ich ein Partylaune wäre aber ich werde mal ein paar Plätzchen für die Kids backen.

Kommentare:

  1. Sehr tolle Fotos, macht unbedingt Lust auf Dresden (Ein Ziel, was demnächst endlich mal angegangen wird)

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  2. wow, schön.....Wunschtage würde ich das nennen.

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  3. @Juniwelt - wirklich empfehlenswert. Auch das Wohnen mitten in der Stadt (aber ruhig - bis dass um 7.00 Uhr die Bauarbeiter kamen;-)) finde ich in so einem Falle sinnvoll und gut.

    @Mandy - Wunschtage, das ist sehr passend.

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  4. Da wären wir uns in Dresden ja fast begegnet. Wir waren laufbegleitend beim Marathon unterwegs.
    Ich freue mich immer wenn anderen meine Geburtsstadt gefällt. Wenn sie beschreiben was sie gesehen haben, denke ich immer: da muss ich bei Gelegenheit auch mal wieder hin, zum Nachschauen was sich verändert hat.

    Viele Grüße
    Tati

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  5. @Tati, schön, dass Du Dich in meinen Blog verlaufen hast. Ich dumme Nuss hab erst nach dem Urlaub im bekannten Forum gestöbert und gesehen, wer alles da war. Hätte ich mich ja auch zu Erkennen geben können. Hätte, wenn, wäre... Dresden ist wirklich ne tolle Stadt und hat uns mit bestem Wetter und allem versorgt, was man für einen Kurzurlaub so braucht.

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  6. Hachja, da bekommt man direkt Appetit auf Dresden. ;-) Mal sehen... aber so oder so: nach Dresden mag ich mal und den OE auch mal laufen. Ein schönes Wetterchen hattet ihr da für euren Urlaub und wir mal wieder tolle Eindrücke.

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  7. Dresden steht bei mir ganz oben auf der List wohin ich mal will, danke für´s nochmehr Lust drauf machen!
    Das klingt nach wundervollen Tagen und ich bin sehr gespannt auf die veganen Hellwoeen-Kekes, dafür würde ich auch an Deiner Tür klingeln;)

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  8. Huch, das schalte ich hierher und merke fast gar nicht, dass ich woanders gelenadet bin... hihi... gleiches Design!
    Aber bei dir dafür sehr viele schöne Bilder von einer schönen Zeit in einer schönen Stadt! Schön!

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  9. Wir sind, familientechnisch, öfters mal in Dresden und staunen immer wieder, wie viel sich seit unserem Studienende dort verändert hat. Das ist wohl auch die Stadt, wohin es uns in fernerer Zukunft noch mal verschlagen könnte...
    Vor 2 Jahren waren wir mal in Meißen, was sich auch toll heraus gemacht hat. Zu DDR-Zeiten drohte es nämlich gänzlich zu verfallen. Dort kann ich den Elb-Wanderweg nach Diesbar-Seusslitz empfehlen. Auf dieser Strecke gibt es im Herbst auch einen Lauf, den man aber so lange wie möglich auskosten sollte (im wahrsten Sinn des Wortes ;-))

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  10. @Julia - dann mal los - sowohl nach Dresden als auch zu den Keksen. :-)

    @Jasmin- danke!

    @Anett - dann umso schöner, dass Meißen gerettet wurde. Es wäre echt schade drum. An manchen Ecken konnte man den Zustand der Häuser noch erahnen aber insgesamt wirklich hübsch, ich war überrascht, da mir Meißen natürlich durchs Porzellan bekannt war aber nicht als so hübsche kleine Stadt.

    Einen Wanderweg/Laufweg dort an der Elbe lang stell ich mir schön vor. Die Landschaft ist toll - ob sich bei mir laufen und Wein trinken gut vertrag, mag ich bezweifeln. :-)

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  11. Der Wanderweg geht eher durch die Weinberge mit herrlichem Ausblick. Und nebenbei kann man sich an den reifen Weintrauben laben :-).
    Den "Lauf" darf man nicht so wörtlich nehmen. Vereinskollegen von mir waren länger unterwegs als wir bei unserer Wanderung incl. Rastpause *unglaublich aber wahr*

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