Sonntag, 15. Januar 2012

~ 2. Woche 2012 - und rechne immer mit einem Kopfbahnhof ~

Das war so... ich steig in Ulm in einen ICE ein - entweder stimmte der Wagenstandsanzeiger nicht oder ich war in der Zeile verrutscht - auf jeden Fall stand ich am ganz falschen Ende, als der Zug einfuhr und quälte mich dann samt Koffer und Co. durch sämtliche Abteile, um auf meinen reservierten Platz zu kommen (frag jetzt bloß keiner, warum ich nicht einfach irgend einen freien Platz genommen hab). Auf jeden Fall lande ich (fälschlicherweise) in dem Abteil, das genau hinter dem Lokführer ist - auch hier fand ich meinen Platz nicht, fands aber so nett, bei voller Fahrt dem Kerl über die Schulter schauen zu können und machte mich in erster Reihe breit - bereit für die Fahrt und vor allen Dingen die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Frankfurt und Köln.

Jetzt weiß man ja eigentlich durch die ganzen Stuttgart21-Diskussionen, dass man nicht so einfach durch den Bahnhof in Stuttgart durchbrettern darf. Trotzdem denke ich an einen Schichtwechsel als der Lokführer dort angekommen seinen Platz verläßt, vorher das Licht ausmacht und die Tür abschließt und geht... erst als ich rückwärts rausgefahren wurde, ging das Lämpchen an und mir war klar, wie schnell das geht, von der ersten in die letzte Reihe gerückt zu werden. Jaja...da kann man was fürs Leben lernen.

Laufen war ich nur zweimal - ich bin vorsichtig, so bald sich Schmerzen melden, setze ich lieber aus. Dafür hatte eine 1,5ständige Walking-Runde mit meiner Mutter in der alten Heimat und der heutige Lauf am Rhein Qualität. Wie schön doch die Eifel ist und das besser werdende Wetter tat seins dazu. Oben rechts ist im übrigen meine Mutter. Unten links das ist ein Wollschwein. :-) (tschulligung):-)))

Nicht zu vergessen, dass es vor der Walkingrund von meinem Vater eine Gemüsesuppe und vegane Reibekuchen gab. Das war schon das Dritte mal, das er vegan für mich gekocht hat - immer sehr lecker. Respekt.


Heute früh dann kurz schauen, was der Rhein so macht und es war ein Traum. Nicht nur, dass auf meinem Ipod mit Laufbeginn die gute-Laune-Musik Michaels Ride erklang, bei der ich immer die Bilder aus dem Film im Kopf hab sondern es war auch einfach atemberaubend schön. Der Rhein, der wieder zurück in sein Bett gekrochen ist, hat Seen hinterlassen, wo normalerweise Wiesen sind sondern es gab dort scheinbar auch Sonderessen für die Möwen, die in großen Gruppen auf- und abstiegen. Toll... so, wie ein Lauf sein soll.

Kommentare:

  1. Hach wie schön, Du hast genau das fotografiert, was ich hätte, hätte ich eine Kamerera dabei gehabt. Im "Märchenland" standen die Weiden im Feld auch noch unter Wasser, das mit den Spiegelungen ... sagenhaft und am kleinen Strand hätte ich gerne die Kamerera in Bodenhöhe auf die Möwen gerichtet. Danke, schöne Bilder, an einem schönen Wintertag :-)

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  2. Was ich mich gerade frage: ob's auch Socken aus Schweinewolle gibt?

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  3. Hach Michi... ich sehe schon, wie verstehen uns wieder. Es war soooo schön. :-)

    @Lizzy, nee.. aber besonders gutes Fleisch *grmpf*. Aber dafür leben diese Schweine ein schönes Schweinleben auf einer riesigen Weide und können wühlen und alles. Das Essen sah auch gut aus - Rotkohl, Weißkohl, Spitzkohl - lag alles da rum.

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