Sonntag, 29. Dezember 2013

~ 991 km ~

Auch wenn es mir schwer fällt aber die Vernunft lässt die letzten 9km zum 1.000er in diesem Jahr nicht voll werden. Damit ist das Laufjahr vorbei. Die Achilles-Sehne (auf die ich gar nicht näher eingehen will) ist es und ich bin bei einem guten Arzt in Behandlung und lass jetzt erstmal das Laufen bis ich grünes Licht bekomme.

Soll ich auf 2013 zurück blicken oder einfach schnell tschüss sagen und mich unter das Mäntelchen 2014 verkriechen? Mir ist danach.

Aber vielleicht muss ich ja genau jetzt noch mal zurück blicken auf das, was auch ein Jahr mit viel Angst, schlechten Nachrichten und Herausforderungen gebracht hat. Die vielen Freunde, die sich um mich/uns gekümmert und per Mail/Telefon/persönlich einfach immer wieder die Hand gereicht haben. Der ein oder andere liest hier mit und darf sich gerne angesprochen fühlen mit all meinem Dank dazu. Das war einfach großartig von Euch!

Das Laufen - um aufs Hauptthema des Blogs zurückzukommen - war mir ein treuer Begleiter und hat mir geholfen, mich zu strukturieren, zu fokussieren und Luft zu lassen. Von daher ist mein Wunsch für 2014, das das, was der Arzt da gerade tut, sehr schnell hilft - aber ich bin nicht verzweifelt, ich kenn es ja.

Ich hatte mir tatsächlich ein paar Dinge für 2013 vorgenommen. Nicht alles hab ich umsetzen können, die Umstände haben es nicht zugelassen aber eben ein paar andere schon, der Rest bleibt dann für 2014 übrig.

Meine Wünsche für 2014 sind groß wie bescheiden - Gesundheit für das Haus Blumenmond und dann lange nichts und dann, dass ich die 1.000km in 2014 gelaufen bekomme, das wäre schön. Ich brauche keine Zeiten, ich brauche keine Wettkämpfe. Ich brauche den Genuss der regelmäßigen Läufe am Rhein und um die Seen. Die Jahreszeiten im Wechsel und frischer, nasser, kalter, warmer... welche Wind auch immer um die Nase. Aber selbst wenn das nicht gehen würde, wäre das keine Katastrophe (nur ne kleine) und mein Rädchen und ich werden im Sommer auch wieder gute Partner sein.

Allen Lesern wünsche ich ein phantastisches Jahr 2014. Auf dass wir alle gesund bleiben und/oder werden.



Sonntag, 22. Dezember 2013

~So richtig besinnlich...~

... so richtig weihnachtlich kommt die Laufstrecke mir heute nicht daher. Seht selbst:


Nachdem ich gestern 3 (in Worten: drei) fette Wheaty-Würstchen beim nachbarscharftlichen Glühweintrinken gegessen hab, muss ich heute unbedingt auf die Bahn, stöhne die Achilles-Sehne, was sie wolle! Trotz Weihnachtsmucke auf den Ohren mag mir angesichts des Matsches auf den Wegen aber nicht so wirklich besinnlich ums Herz werden. Wobei... gestern Abend, als wir Draußen standen, hatte ich kalte Füße. Kalte Füße = Winter = Weihnachten. Alles gut also.

Aber stop... wer hat denn hier den Baum frühlingshaft geschmückt? Leute, so kann ich nicht arbeiten....


Also puste mal jemand kalte Polarluft ins Land, damit die Läufe weniger regnerisch, dafür mehr mit trockener Kälte ausgestattet sind. So siehts aus!

Damit die verbrannten Kalorien direkt wieder zugeführt wurden (und damit dreht sich das Hamsterrad) gings dann zum Solinger Veganbrunch, der wieder gut gefüllt, nett bequatscht und schön war.


Die Aussage "ich esse nie mehr was" werde ich heute Abend auf der Christmas Avenue in Köln mit einem Glühwein begießen oder gibts da vielleicht noch ne gebackene Kartoffel mit Champignons für mich? Wer weiß, wer weiß.

Ich wünsch auf jeden Fall allen, die hier noch vorbei schauen, ein schönes Weihnachtsfest - bis zum guten Rutsch ist ja noch Zeit, da kommt bestimmt noch was.

Also, stresst Euch nicht, völlt Euch nicht so (wie ich es heute tue) und lasst Euch reichlich beschenken oder auch nicht.

Sonntag, 1. Dezember 2013

~ Nebel - Innen und Außen ~

Das war gestern mein Arbeitsplatz. Immer am ersten Adventswochenende stehe ich (gerne) hier in der Waffel- oder Glühweinbude. Das Buch "Fast nackt" hatte mich vor Jahren angefixt, sich in der Nachbarschaft/im Wohnort zu engagieren. Auf jeden Fall nehmen wir mit dem Weihnachtsmarkt Gelder ein, die wir für Projekte im Ort einsetzen. Ob es die Weihnachtsbeleuchtung ist, die jedes Jahr die Hauptstraße ziert oder wie in diesem Jahr, dass wir die Tafel mit Weihnachtspaketen unterstützen. Schöne Sache das!


Neben diesen schönen Zielen haben wir aber auch ne Menge Spaß und so kam es, dass der ein oder andere Glühwein den Weg in mein Inneres fand. Das musste - als dann alle Gäste weg waren - noch im kleinen Team mit einem Kölsch abgelöscht werden und da das nicht reichte, kehrten wir zu Dritt beim Nachbarn ein, um einen Schlaftrunk zu nehmen.

Puh, man bereut es immer, wenn man morgens das erste mal die Augen öffnet. Aber was hilft dann mehr, als sich die Watte im Kopf mit einem Lauf zu vertreiben. Der maunzende Kater diskutiert zwar wild, dass das ne blöde Idee ist aber das Läuferherz weiß genau, dass es danach besser wird.

Nebel in der Birne, Nebel in der Natur und so weiß ich jetzt gar nicht, warum alles so nebulös daher kommt. Ist es der sich wegschleichende Kater oder ist es der Wettergott.


Fast unheimlich, dass man Nebel vom Wasser kaum unterscheiden kann.



Irgendwo am Ende des Wege muss mein Ort sein, irgendwo da...


Jetzt spür ich nur noch die Knochen vom Weihnachtsmarktaufbau und der langen Steherei. Noch 3 Stunden dann gehts wieder los, dann bin ich wieder die Waffel... vielleicht heute ohne Glühwein, vielleicht.

Sonntag, 17. November 2013

~ Was ist Glück? ~

Das ist diese Woche die Themenreihe beim WDR. Mich braucht man das nicht fragen, ich weiß, was Glück ist.

Wenn man zu zweit - jeder in seine Decke eingekuschelt - gemeinsam eine (zugegebenermaßen schlecht moderierte) Sendung zum 90. Geburtstag von Loriot guckt und zusammen lacht. Und wenn man einfach weiß, dass es Glück ist, dass man das gemeinsam tun kann. Viel Glück.

Und jetzt ein Test für die Leserschaft:
  • Mein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein.
  • Hoppenstedt, wir heißen alle Hoppenstedt.
  • Das Bild hängt schief.
  • Früher war mehr Lametta.
  • Sie haben mir ins Essen gequatscht.
  • Sie haben da was.
  • Herr Müller-Lüdenscheidt....
  • Ich sitz hier nur so rum.
  • Eine Hausfrau hat das im Gefühl.
  • Du dodl di!
  •  Ein Klavier, ein Klavier!
  • Ich heiße Erwin Lottemann.
  • Es saugt und bläßt der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann.
  • Renate, lassen Sie uns zur Sitzgruppe gehen.
 Na, wer hat jetzt nicht bei jedem der Zitate ein genaues Bild vor Augen und ein Lächen im Gesicht?

Glück ist auch, wenn man nach 2 Wochen wieder die Laufschuhe schnüren kann - es ist besser, sich darauf zu konzentrieren als auf die Tatsache, warum man es 2 Wochen lang nicht konnte.

Eine Bierdose lässt mich direkt in die Knie gehen... aber nur fürs Foto.


Hochwasser? Wie, was... hab ich verpasst. Ja, da war ein wenig mehr Wasser am Straße gesperrt?


Stellte sich auch als Fake heraus, nix war gesperrt, die Wege waren frei.. und gerade


und Laub, was das Zeug hält.


Und die Gäste auf diesem Flusskreuzfahrtschiff haben auch Glück. Sie dürfen nämlich beim Frühstück den Kölner Dom bewundern.


10 km glücklicher Lauf, danach gutes Frühstück und jetzt muss ich... noch ein wenig Arbeit erledigen. Aber mit Glück geht das schnell und vielleicht gibts noch nen gemeinsamen Herbstspaziergang, was ein ganz großes Glück ist.

Das wünsch ich Euch auch.

Sonntag, 3. November 2013

~ Herbstblues ~

Trübe, dunkel, nass und windig. Ja, das Wetter auch und heute früh auch die Gedanken.

Wofür hat der Läufergott die Bewegungssportart erfunden? Damit wir bloggen oder Medaillen sammeln? Nein, damit man dem Herrn Herbstblues so richtig eins vor den Latz geben kann.

Hier war ich schon bei km 6 - vorher war es in allerlei Hinsicht zu trübe zum Fotografieren.


Auch der Kerl hier lächelt mich verschmitzt an und hebt meine Stimmung. Von der Schnitzkunst her hätte er von mir sein können. ;-)


Und kurz vorm Ende kommt die Sonne raus. Das Gemüt und der Himmel sind gleichermaßen aufgehellt.


Und die Nass-Hokas sind voller Heldenschmutz im herbstlichen Novemberanfang. 


Aufgrund des dringlichen Flehens der Physio-Tante hab ich die Kompressionsstrümpfe (sei besser für die Sehne) gegen die giftgrünen Socken vom Dealer getauscht *schneuf*.

Montag, 28. Oktober 2013

~ Fast wie ein richtiger Marathon - Frankfurt 2013 ~

Wie es dazu kam:

Firmenläufe bei einem Arbeitgeber zu etablieren, ist wohl nicht so einfach. So werde ich als willige Läuferin quasi von der Organisatorin verdonnert, in Frankfurt als Staffel mitzulaufen. Das ist Monate her und ich kann nur vorsichtig quäcken, dass ich ja gerne mitlaufe aber nie versprechen kann, mich doch nicht kurzfristig zu verletzten.

Das passiert nicht und ich nehm mich auch fürchterlich in acht, weil ich weiß, dass eine Absage für die Organisatoren schwer zu ersetzen wäre (wie sich auch später zeigen wird).

Der Tag davor:

Schon lange war klar, dass wir uns treffen werden und ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich darauf freute. Nicola und José, die zwei Läufer, die ich schon seit Jahren per Netz kenne aber noch nie getroffen habe. Gerade die letzten Monate war der Kontakt so intensiv und ich war mal wieder mehr als dankbar, so tolle Menschen "getroffen" zu haben, so dass ich sie live erleben musste. Entsprechend aufgedreht war ich schon morgens, das Ganze noch mit viel Kaffee verstärkt, so dass ich mich fühlte wie Scrat aus IceAge und ich glaube, ungefähr so hab ich wohl auch gewirkt. Was soll ich sagen, die Zeit war eigentlich viel zu kurz. Ich meinte, wir hatten ja nur 50% unserer Krankheiten besprochen. Haha, wir sind in dem Alter - aber wir waren so verabredet und beim nächsten mal wird mehr über lustigere Dinge gesprochen. Ich bin mit den beiden noch auf die Marathon-Messe gefahren. Neidisch war ich auf all die "richtigen" Marathonläufer, die mit ihren Beuteln durch die Halle zogen, ich als kleine Staffelläuferin hatte sowas ja nicht.

Haha... gedacht, abends bekam ich bei der Lagebesprechung zur Staffel mein Beutelchen überreicht - es sah genau aus, wie das der großen Läufer und war noch zusätzlich mit einer (Firmen)jacke bestückt. Wenn man also nicht genau auf die Startnummer schaute, dann könnte man meinen, ich könne Marathon laufen, boah, was fühle ich mich groß. :-)) Dass uns von 8 Staffelläufern (2 Staffeln) 3 abgesagt hatten, erschütterte uns nicht sonderlich. 3 von 5 laufen einfach 2 Strecken, geht doch.

Der Tag des Laufes:

4 Uhr sind die Knöpfe auf - Zeitumstellung, geschlafen hab ich genug. Die Kaffeemaschine im Hotelzimmer ist Gold wert, der Fernseher auch - man muss sich ja die Zeit vertreiben.

Bratkartoffeln gibts am Frühstücksbuffet - die muss ich essen. Und genug Brötchen um meinen Brotaufstrich aufzuessen und die PeanutButter muss auch noch unter ein Marmeladenbrot - geht ja erst in 3 Stunden los, bis dahin ist das doch aufgebraucht. Grmpf.

Wieder bin ich aufgedreht wie ein durchgeknalltes Eichhörnchen. Die Vorfreude, zu viel Koffein und wahrscheinlich die durch die Messehalle wabernde Luft von Heldenschweiß und Massageöl bringen mich an die Grenzen des normalen Verstandes.

Die Läufer zu beobachten, wie sie sich für die 42 Kilometer vorbereiten, ist schon in Ding für sich. Die unterschiedlichen Outfits und Ernsthaftigkeiten - ach, es wurd schon viel drüber geschrieben.

Lange stehen wir später Draußen vor dem Start, mir wird trotz Jacke kalt. Und außerdem hab ich Seitenstechen, ohne einen Meter gelaufen zu sein. Na, das kann ja heiter werden. Die Bratkartoffeln hätten vielleicht nicht unbedingt sein müssen.

Es ist eine super Stimmung. Welle für Welle setzen sich die "richtigen" Läufer in Bewegung. Wir Staffeln kommen zum Schluss dran, 25 Minuten nach dem Start der Elite und noch hinter den 5.59er-Ankommballons.

Mein Adrenalinspiegel steigt bis zum Anschlag. Es geht um nichts, wir haben keine wirklichen Zeitziele aber die Atmosphäre eines solchen Laufes haut einen wirklich um.

Wie konzentriert ich kurz vor dem Start bin, kann man hier ganz gut sehen. Geht um Leben und Tod oder?

Es wird noch mal richtig runtergezählt, 10-9.....2-1 und los. Runtastic Livetracking an, Garmin an und wusch... links und rechts stürmen sie an mir vorbei. Schneller und schneller... Nee, Leute, nicht mit mir. Ich lauf hier mein Tempo, schließlich muss ich 12 Kilometer schaffen (was an sich kein Problem ist, nur halt nicht schnell). Lauft Ihr mal, pöh... seid Ihr halt sportlicher als ich. Ich lauf mein Temp. Wusch, wusch... alle ziehen an mir vorbei. Ich schaue auf meinen Garmin, der mir eine Pace von 4.50 angibt. Haha.. nee, da ist aber was verkehrt. Kilometer 1 in 5 Minuten. Häh? Das ist zu schnell für mich und warum laufen die anderen trotzdem noch an mir vorbei.

Es geht munter so weiter, ich werde überholt und drehe mich irgendwann mal um, ob ich so langsam die Letzte der Starter bin. Dem ist wohl nicht so, meine Pace immer noch viel zu schnell für mich aber das Tempo fühlt sich gut und richtig an. Ums kurz zu machen. Erst beim Kilometerschild 4!!! merke ich, dass mein Garmin falsch misst. Die Strecke viel zu lang - hier fange ich an, meine wirkliche Pace zu messen, die mit 5:45 immer noch für einen 12-Kilometer-Lauf sehr schnell ist.

Die Musik am Rand, die Menschen - ich nehme alles nur halb wahr. Ich laufe einfach für mich und es macht mir Spaß, ganz viel Spaß. Ca. kurz vor dem 4-Kilometer-Schild dann das, was ich nicht sehen wollte - ein Krankenwagen, Blaulicht und ich hoffe, dass es ein Fußgänger ist, der umgeknickt ist oder etwas ähnliches. Leider ist es das, was befürchtet wurde. Ein Läufer wird behandelt. Man hält Decken davor, dass alle vom Rand und beim Lauf nicht sehen, was passiert. Es zieht mir fast den Boden unter den Füßen weg. Ich will sofort zu Hause anrufen, hören, ob alles in Ordnung ist. Es gibt mir Flashbacks und ich bin verwirrt. Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen und aufs Laufen konzentrieren. Es ist alles gut zu Hause und jetzt laufen wir Frankfurt und haben Spaß gefälligst. Es dauert ein wenig, bis ich meinem eigenen Mantra folgen kann aber es kommt wieder.

Ich habe die unsägliche Ehre, die einzige Staffelläuferin zu sein, die sich dem Frankfurter Marathon-Regen aussetzen darf. Erst milde, später sehr stark - ich bin durch und durch nass, was mir nicht wirklich etwas ausmacht. Ich bedaure das Publikum, das bei diesem Sturm nicht wirklich Schutz unter Regenschirmen suchen kann. Ich spule Kilometer für Kilometer ab - immer im gleichen Schnitt und irgendwann hab ich den 5.59er Ballon eingeholt aber auch schon den ein oder anderen Staffelläufer. Ca. aber Kilometer 5 hat sich das Blatt nämlich gewendet. Die Läufer, die vorher an mir vorbeigeflitzt sind, sammel ich jetzt nach und nach wieder ein. Natürlich nicht alle aber viele - zu schnell losgelaufen und Geschwindigkeit nicht halten könnne.... pöh! Amateure!  Wenn ich es recht in Erinnerung hab, sammel ich bis zum 4.49er Ballon auch noch die Marathonläufer ein und verneige mich innerlich in absolutem Respekt, bei dem Wetter und überhaupt noch so lange auf der Strecke verweilen zu wollen.

Ich rechne, dass es mit einer guten 10er-Zeit bei mir klappen könnte. Weiß gar nicht mehr, was meine Bestzeit war aber zum Schluss hab ich mit offiziellen 57:25 eine neue PB für den 10er und da war noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Ein wenig schneller wäre noch gegangen. Aber es folgen ja auch noch 2 Kilometer, bis ich den nicht vorhandenen Staffelstab - also den Messchip - übergeben darf.

Kilometer 12 kommt und ich bin ziemlich irritiert. Wo ist denn nun mein Staffelübernehmer? Hab ich in meinem Tunnelblick was verpasst? Das wär ja ärgerlich. Aber wenn ich besser aufgepasst hätte, hätte ich gewusst, dass ich 12,5 Kilometer laufen musste - die Staffeln werden an die Seite geführt, mein Nachfolger nimmt den Chip, übergibt mir meine (trockene) Jacke und läuft weiter. 11.11 sind auf der Uhr, die ich durch Chipübergabe etwas später gestoppt hab. Ich bin zufrieden, glücklich und ... allein. :-)

Nach dem Lauf:

Der Veganer an sich ist ja immer gut informiert - so wusste ich, dass es mit der U-Bahn bis zum Veganz nur 3 Haltestellen ist. Schnell hin, Lasagne gegessen und zurück zur Festhalle. Dort wollen wir gemeinsam als Staffel einlaufen, und zwar beide Staffeln zusammen.

Dass ich mich in den vom Sturm verwehten Ästen verfange und mich großartig auf die Fre.... lege, war nicht so geplant. Hände aufgeschlagen, blaue Flecken am linken Oberschenkel aber mehr nicht passiert. Die Sanitäter rüsten mich mit Pflaster aus und dann stelle ich mich mit der Kollegin in die Festhalle und schaue den Marathonläufern zu, die unter 3 Stunden in die Halle einlaufen.

Gänsehaut pur. Die Freude der Läufer, die Musik dazu, das Licht. Es überwältigt mich und die unterdrückten Emotionen wollen sich nach Außen drängen. Aber da habt Ihr die Rechnung ohne den Wirt gemacht, Ihr lieben Emotionen. Ich heul doch nicht, während die Kollegin neben mir die Läufer anfeuert. So gehts noch mal gut und ich später wieder auf die Strecke. Wir laufen mit einer Zielzeit von 3:58 als Staffel gemeinsam in die Halle ein und freuen uns. Es war ein tolles Team, keiner spassbefreit ehrgeizig aber alle sind schneller und/oder weiter gelaufen, als sie ursprünglich wollten.

Die Staffelmedaille ist wunderhübsch und wird nen schönen Ort im Büro finden. Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei, das ist schon mal klar. Ob in Frankfurt oder in Köln oder wo auch immer wir als Staffel laufen werden.

Ich muss aufpassen, dass mich solche Veranstaltungen nicht anfixen. Das "schnelle" Laufen bekommt mir meist nicht und ich möchte möglichst das Jahr 2013 gesund zu Ende laufen. Wenn mir das gelingt, dann wird es ein komplettes Laufjahr werden und das hatte ich schon lange nicht mehr. Das ist ein Ziel.

Das war ein langer Bericht für 12,5 Kilometer und es wurde noch lange nicht alles gesagt. Aber für mich war es deutlich mehr als ein kleiner Staffellauf. Das Treffen am Tag vorher, die Erlebnisse während des Laufs und danach - für mich war es fast wie ein Marathon irgendwie. Danke für jeden, der es bis hierhin geschafft hat.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Kürbiskuchen mit Walnusshaube

Uih, lang war hier nichts mehr los aber manchmal hat das Leben andere Prioriäten als Kochen und Fotografieren.

Mal schauen, was ich in diesem Jahr hier noch reinbekomme, damit der Blog nicht gänzlich einschläft.

Auf jeden Fall berichtete meine Freundin drüber übers große Wasser in Canada, dass sie bald Thanksgiving haben und dass es Pumpkin Pie gibt. Hm, ich hab noch nen halben Hokkaido, vielleicht gibts ja ein Rezept, das ich umwandeln kann. Es wurde kein Pumpkin Pie im amerikanischen Sinne sondern eher ein nicht zu süßer Kuchen zum Kaffee.


Dafür benötigt man:
  • 80g Walnüsse - grob gehackt oder Walnussbruch, so wie ich es verwende
  • 30g Alsan
  • 60g brauern Zucker
  • 2-3 EL Mehl
Alles zusammen zu Streuseln vermischen und aufbewahren.


  • 200g Kürbisfleisch im Backofen weich backen und pürrieren
  • 120g Alsan
  • 160g Zucker
  • Mark einer Vanillestange
  • 2 x Eiersatz plus 100ml Wasser oder 2 EL Sojamehl plus 4 EL Wasser
  • 150g Soja-Joghurt natur
  • 50g HaferCuisine
  • 3 EL Milch
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250g Mehl
  • 1 TL Puderzucker
Margarine weich schlagen und mit Zucker und Vanillemark schaumig rühren. Eiersatz inkl. Wasser dazutun. Wenn alles eine homogene Masse geworden ist, das Kürbispürree mit dazu tun sowie Joghurt und Hafercuisine unterrühren.

Die trockenen Zutaten (Mehl/Backpulver/Natron) mischen und unter die Masse heben.

In einer gefetteten und mit Semmelbrösel ausgestreuten Ringform gießen und die Streusel obendrauf tun.

Bei Umluft und 170g ca. 45 Minuten im Backofen backen.

Nach Abkühlung mit Puderzucker bestreuen.

Die Konsistenz liegt zwischen "Käsekuchen" und Rührkuchen. Auf dem Foto kann man sehen, dass es unten ein wenig "datschig" geworden ist. Tut dem Geschmack keinen Abbruch. Aus dem Grund hab ich die Flüssigkeit im Rezept schon etwas reduziert, das sollte helfen.

    Samstag, 12. Oktober 2013

    ~ Frost, Nebel und Luftballons ~

    Gestern sagt der nette Mann beim Wetterkanal, dass der Regen gegen Mitternacht aufhören wird, es aufklart, sehr kalt wird und am Morgen Nebel zu erwarten ist. Was den gemeinen Autofahrer in Hab-Acht-Stellung versetzt, versetzt die Morgenläuferin in freudige Erwartung - also prophylaktisch mal um 20.30 Uhr auf dem Sofa eingeschlafen (als wenn das sonst anders wäre) und früh morgens schon mit Sehnsucht den Sonnenaufgang erwartend am Soja-Latte genippt.

    Und ich werde nicht enttäuscht, der Nebel wabert über den Rhein und durch die Auen und es ist frostelig kalt, so dass es der erste Mützenlauf in diesem Jahr wird.


    Am Wegesrand find ich das und als ich die Karte abzupfe, merke ich, dass sie gefroren ist - wir hatten tatsächlich Bodenfrost.


    Für die Absender des Luftballons hinterlasse ich noch ein Bild des Fundortes in Großaufnahme - watt ein Sonnenaufgang, oder?



    Ich musste ständig stehen bleiben und Fotos machen - aber es kommt ja schon immer aufs Gleiche raus.


    Damit man mal was anderes sieht.


    Da ich die Weste hier auf dem Foto schon meine fast 10 Laufjahre (unglaublich, oder?) trage, muss mal eine neue her - gibts Tipps von der Läuferschaft zu guten Westen, die ein Smartphone und Kleingeld tragen und wärmend um den Oberkörper liegen?

    Die "Blume" am Ohr ist fürs Grünhörnchen - sie weiß ja wieso. Der Rest kann das einfach ignorieren. Ich habs direkt wieder vom Kopf gepflückt, bin damit nicht weiter gelaufen. ;-)

    Das lustige Kilometerspiel prophezeit mir im übrigen über 1.000 Laufkilometer in diesem Jahr. Wollen wir hoffen, dass es hält. Aktuell sind alle Muskeln rund um den Gluteus Maximus mal wieder arg beleidig. Ich dehne mal so rum und hab mir sicherheitshalber mal ein Massagerezept ausstellen lassen. Noch 2 Wochen bis zum FFM/Marathon (Staffel).

    Samstag, 21. September 2013

    ~ I run for life ~

    Manchmal wach ich morgens auf und die Gedanken, die ich beim Aufwachen habe, lassen mich nicht los. Sie sind heute nicht schön und sie kleben wie Sirup an mir. Dabei völlig unnötig - irgendwas, was ich auf der Arbeit versäumt hab aber überhaupt nicht schlimm ist - trotzdem werd ich es nicht los. Das schlechte Gewissen nervt mich. Dabei ist die Deutsche Bahn schuld... aber das ist jetzt ne andere Geschichte und die Bahn ist halt immer schuld.

    Dann geht mir auch noch die Sojamilch aus, so dass nur 1 Kaffee drin ist. Als ich dann um 6.30 Uhr loslaufen will ist es zudem immer noch dunkel. Mist Herbst aber auch...

    Musik aufs Ohr und ab in die Dunkelheit. Die erste Versöhnung erhalte ich, als ich den Vollmond über dem Rhein sehe. Die Fotos sind natürlich nicht schön geben aber ein wenig von der Atmosphäre wieder.



    Als ich den Monheimer Rheinbogen erreiche, ist es schon fast hell und man sieht im Hintergrund die Schornsteine der Erdölchemie - total romantisch.


    Rückwärts gerichtet die diesige Sicht auf den Rhein.


    Und ich laufe so weiter vor mich hin und höre auf einmal ein Lied, das schon ewig auf meinem Iphone sein muss, ich aber noch nie wirklich wahrgenommen hab... "I run for life". Ich höre aufmerksam zu und meine Gedanken sind wie weggepustet. Ich bin umgeben von schönster Morgenstimmung, so wie ich es liebe. Ich kann laufen, schon seit Anfang des Jahres. Das Leben richtet sich so langsam wieder ein und alles wird gut. I run for life... träller....


    Wer kann bei einer solchen Ansicht schon trübe, unnütze Gedanken vor sich herschieben - ich nicht.


    Im übrigen werde ich "Frankfurt" laufen. Natürlich nicht komplett sondern als Staffel. Ich hatte mich bemüht, diesmal wieder die Schlussläuferin in der Firmenstaffel zu sein, um eben die Atmosphäre beim Zieleinlauf genießen zu können. Nun bekam ich die Mail, dass ich die Startläuferin bin - damit hatte ich mich schnell angefreundet, weil ein Start bei einem Stadtmarathon sicherlich (neben dem traffic jam) auch toll zu erleben ist.

    Wie sich später in der Mail rausstellte, werde ich beides haben. Die Staffeln werden den letzten Kilometer zusammen laufen und eben zusammen einlaufen. Ich freue mich schon sehr darauf - auch noch aus anderen Gründen aber das kommt später.

    Also Leute.. lauft, wenns eben geht.


    Sonntag, 15. September 2013

    ~ Zu Hause an den 3 Flüssen ~

    Ja Lizzy, lässt mich nicht los. Aber dennoch war es ein Zufall, dass es heute 3 Flüsse wurden, zumal ich bis ich eben mal bei Onkel Wikipedia nachgefragt hab, davon ausging, dass eins davon ein Bach ist - aber nein, die Dhünn ist ein Nebenfluss der Wupper, wieder was gelernt.

    Auf jeden Fall starte ich ohne genaue Idee, wo ich lang will, in den Sonntagslauf und erfreue mich direkt der aufgehende Sonne, die mir tolle Facetten bot. Endlich mal wieder ein Sonntagslauf zu Hause und die Aussicht, dass das länger so bleibt, erfreut mich. Ja, solche Sonnenaufgangsfotos werden bei mir inflationär behandelt, so ist das aber nun mal, wenn man meist morgens läuft. Dafür sieht man wenig Sonnenuntergänge in meinem Blog. (Wer die Fotos wirklich sehen möchte, bitte einmal drauf klicken.)

    Und hier die 3 Flüsse....



    Der Weg führte mich u.a. durch den Neulandpark, in dem ich u.a. diesen Büchertauschwagen sah - wusste gar nicht, dass Aspirin-City über so etwas verfügt. 


    Noch was generell zur Lauferei. Ich bin extrem kontrollgetrieben unterwegs. Ich nehme mir vor, 15km zu laufen und dann muss es das auch sein. So haderte ich die letzten Kilometer, ob ich ankommend etwas weniger auf dem Tacho haben soll oder noch nen Umweg mache. Mal ehrlich, es geht bei mir um nix. Keine Vorbereitung zu irgendwas - reine Lauferei. Warum mach ich das? Mit ganz viel Überredungskunst bin ich dann bei 14,6km gelandet und hab nicht noch mit Brötchen und Zeitung unterm Arm die 400m vollgemacht. Ich bin doch bescheuert, bin ich... oder nicht?

    Donnerstag, 12. September 2013

    ~ Eine kurze Nase französische Luft schnuppern ~

    Ja... meine letzte dienstliche Übernachtungsreise für die nächsten Wochen. Ausnahmsweise gehts ins Ausland, der Flug nach Paris, die Weiterreise ins Umland.

    Das Hotel ist in Chantilly gebucht, ein Ort, den ich vorher noch nie gehört hatte und mich auch nicht damit beschäftigte. Chantilly ist auf jeden Fall berühmt für die Pferderennbahn und Pferdezucht und das konnte man an jeder Ecke der Stadt sehen (zumindest den Bereich, den ich gesehen hab - Hotel/Restaurant). Wir wurden kurz vor dem Absetzen im Hotel am Abend am Schloss vorbei gefahren und es war klar, dass ich das in der Früh laufend erkunden werde.

    Es war auch nur einen Kilometer vorbei an der Rennbahn und dem Reitermuseum und schon lag es vor mir. Leider war es um die Uhrzeit und aufgrund des trüben Wetters noch zu dunkel für gute Fotos aber wie hübsch das Schloss ist, kann man hier schon gut sehen.


    Auch rund ums Schloss gab es schöne Ein- und Ausblicke, wobei ein Auge immer auf dem vorbeibrausenden Verkehr lag, die Franzosen jagen ganz ordentlich durch die Landschaft.


    Nun dachte ich, extra für Lizzy auch wieder nen Fluss an meiner Laufstrecke gefunden zu haben aber als ich das später bei runtastic kontrollierte, konnte ich sehen, dass es sich um einen Canal handelt, der mit dem Schloss zu tun hat. Beeindruckend.


    Ein schöner 7km-Lauf. Während meine Kollegen lange frühstückten und ich dafür wenig Zeit hatte, hab ich zumindest ein wenig was von der Umgebung gesehen - Laufschuhe gehören immer mit ins Gepäck.

    Jetzt gehts gleich noch mal ab nach Bernkastel-Kues aber nicht, um dort zu bleiben. Nach 2 Monaten hole ich ihn endlich wieder nach Hause und die Reiserei in der Form hat ein Ende. Es ist zwar in 2 Wochen wieder meine Mädels-Wochenend-Tour dran aber ist dann ja auch wieder was anderes.

    In dem Sinne... hier gibts demnächst wieder Fotos der aufgehenden Sonne über dem Rhein - juhu!

    Sonntag, 8. September 2013

    ~ Warum Laufen in Dresden schön ist, Sitzen unterm Heizpilz an der Mosel aber nicht! ~

    Das mit dem Heizpilz war mal wieder ein Erlebnis der Art, das ich nicht brauche. Aber erstmal das Schöne vorab.

    Ich war in Dresden, dienstlich - es war anstrengend aber die Veranstaltung schön mit einem Rahmenprogramm, das einen den wenigen Schlaf, der damit einhergeht, verschmerzen lässt. Selten sehe ich mit Ausnahme der Läufe etwas von den besuchten Städten, hier war es mal anders. Lustige Leute getroffen, gute Gespräch gehabt und vor allen Dingen... morgens früh in Dresden gelaufen. Im Bett um 1.00 Uhr, gelaufen um 6.00 Uhr - und es hat sich gelohnt.

    Es dämmert, die Sonne lässt sich noch nicht blicken aber dafür das Panorama der Dresdner Altstadt, das mir immer wieder den Atem verschlägt. 


    Unverkennbar hat die DDR auch ihre Spuren hinterlassen.


    Die Frauenkirche mal ohne die Massen an Menschen.


    Und auf den Brühlschen Terrassen die Morgensonne im Rücken gehabt.


    Und schnell noch ein Bild von der aufgehenden Sonne über der Elbe und ab ins Hotel und den Tag in Angriff nehmen.


    Samstag früh den Flieger gen Heimat, umpacken und ab an die Mosel. Das letzte Wochenende der Reha meines Liebsten.

    Wieder hat mich die extra hochgeladene Strecke auf dem Garmin im Stich gelassen aber da war noch was... man kann auch ohne vorgegebene Strecke laufen? Ja, geht - mimosenhaft suche ich mir Wege, die nicht direkt durch den Wald auf dem Kueser Plateau gehen - es ist mir zu früh, zu menschenleer und düster in den Wäldern. Nach 6km schaffe ich den Sprung in die Weinberge und bin entzückt. Auch wenn das Wetter  nicht so mitspielt, Weinberge gehen immer.


    Ja, ich weiß - hatten wir schon...


     Und die Mosel noch dazu.


    10 Kilometer mit Höhenmetern, die ich sonst nich gewohnt bin. Das soll für heute reichen.

    Nun die Geschichte mit dem Heizpilz: Mein Bester und ich flanieren mittags zum Italiener, den wir schon letzte Woche für gut befunden haben. Drinnen gibts keine Plätze mehr aber Draußen auf der Terrasse sind noch alle Stühle frei und nen Heizpilz gibts dazu - ökologisch natürlich Mist aber so ein wenig Wärme ist schon schön.

    Das Essen dauert lange, die erste Suppe war mit Fliegeneinlage (echt jetzt), die zweite mit fleischgefüllten Tortellini (meine Schuld, ich hatte vorab nix gesagt). Wir saßen auf jeden Fall ziemlich lange unter diesem Heizpilz.

    Auf einmal sah ich eine Gruppe Menschen aus dem Restaurant gehen und staunte etwas über das verschobene Gesicht einer Dame. Es sah so aus, als ob sie nur ein Auge hätte... komisch das. Die Gruppe blieb stehen und fröhnte ihren Rauchgelüsten und jetzt sahen auch andere Personen komisch aus - ob das Glas der Terrassenumrandung so verzerrt? Als aber auch meinem Besten fehlten plötzlich Teile des Gesichts, die eben noch da waren. Nun registrierte ich, dass meine Augen Probleme machten, ich hatte Sehstörungen aber ziemlich übel. Erst wollte ich nichts sagen, weil ich ihm keine Sorgen machen wollte aber das ging gar nicht. Wir zahlten schnell und gingen zur Klinik rüber - ich konnte kaum noch etwas klar erkennen, alles war verschwommen und verzerrt und Kopfschmerzen zogen auf.

    Ich kam gar nicht auf die Idee aber mein Bester tippte auf einen Sauerstoffmangel durch den gasbetriebenen Heizpilz und die Terrasse, auf der durch Schirme und Seitenteile kein Windchen wehte. Hab mich dann mal 30 Minuten ins Bett gelegt und es wurd schon besser. Irgendwann war ich in der Lage, mich wieder auf den Heimweg zu machen und jetzt sind nur noch dumpfe Kopfschmerzen geblieben. Also das brauch ich kein zweites Mal, Heizpilze sind für mich ab sofort tabu, ökologisch ja sowieso grenzwertig.

    Jetzt nächste Woche noch einmal verreisen, dann meinen Besten von der Reha abholen und das nächste Wochenende wird das erste seit gut 2 Monaten, das ich normal mit meinem Liebsten zu Hause verbringen werde, was freue ich mich darauf.