Sonntag, 30. Juni 2013

Bohnenmarmelade - wir kommt man denn auf so was?

Die sehr resolute, engagierte und nette Botin meines wöchentlichen Gemüsoabos lässt mich beim Liefern desselbigen an dem Empfang zitieren, um mir die Botschaft zu überbringen, dass ich bei der Online-Bestellung 18kg!!!! Grüne Bohnen bestellt habe und ich doch da etwas besser aufpassen solle. Sie haben mir 1 kg Grüne Bohnen ins Körbchen gepackt und müssten jetzt schauen, was sie mit den 17kg machen würden, die jetzt bei ihnen stehen.

Grmpf... keine Ahnung, was da passiert ist aber ich bin den Abo-Leuten sehr dankbar. Das Wochenende mit 18 kg Grüne Bohnen wäre interessant geworden.

Diesen Fauxpas im sozielen Netzwerk postend, bekam ich den nicht ernst gemeintenTipp, ich solle doch Marmelade daraus kochen.

Kurz Herrn Google befragt und in die Tat umgesetzt.

Bohnenmarmelade

  • 350g Grüne Bohnen
  • 300ml Wasser
  • Saft einer Zitrone
  • 3 Nelken
  • 350g Gelierzucker 2:1
Bohnen waschen und putzen und mit Wasser und Nelken 20 Minuten kochen und anschließend kleinpürieren. Zitronensaft und Gelierzucker hinzufügen und nach Anleitung aufkochen. Evtl. Gelierprobe machen.

 In frisch ausgekochte Gläser heiß einfüllen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Schmeckt echt nicht schlecht.

So kommt man von einem unsinnigen Post im sozialen Netzwerk auf der Fertigen einer sehr ungewöhnlichen Marmelade.

Sonntag, 23. Juni 2013

~ Neue Wege ~

Ich hätt es nicht gedacht aber ich hab tatsächlich auf meinen Heimstrecken noch 2 unentdeckte Wege gefunden, die ich bei meinen "langen" Läufen einbauen kann.

Erstmal aber nach den Schwänen geschaut. Das Hochwasser ist weg und sie haben wieder Platz, sich auf dem Rasen niederzulassen. Mama und Papa immer in der Nähe. Mal schauen, wie lang sie sich noch berechenbar immer in der Nähe ihrer Brutstätte aufhalten.



Dann im benachbarten Ort durch das potentielle Hochwasserüberflutungsgebiet gelaufen und hier eben noch nen Weg bzw. ne Abkürzung gefunden, die ich noch nicht kannte. Trotz anfänglichem Regen kam die Sonne raus und schien mir die meiste Zeit auf meine Kappe.


Diese Woche waren es nur 2 Läufe, ich wollte meine Wade mal etwas schonen, was ihr auch gut bekommen ist. Jetzt abwarten, wie viel sie nach den heutigen 10+ Kilometer meckert.

Habt nen schönen Sonntag!

Samstag, 15. Juni 2013

~ Hipp, hipp ... Hokas ~

Angefixt... süchtig... schuldig.

Im Dezember berichtete ich über den Kauf neuer Hokas. Damals mal wieder in einer schmerzbedingten Laufpause - Stichwort Achilles-Sehne. Klar, dass man sich während einer Laufpause neue Schuhe kauft, warum auch nicht.

Mittlerweile bin ich 380km gelaufen und zwar regelmässig, sehr langsam aufgebaut aber - hab gerade noch mal nachgeschaut - in 2013 gab es nur eine Woche ohne Lauf, gar nicht mal so schlecht.

Die Achilles-Sehne hat sich sehr gut beruhigt. Es ist nach fast 2 Jahren immer noch nicht komplett weg aber ich kann schmerzfrei Laufen und hab im Alltag auch keine Probleme. Es gibt Bewegungen (wie z.B. beim Dehnen der Oberschenkel), die ich nicht ganz üblich durchführen kann, weil es sonst schmerzt. Aber das ist ja vermeidbar.

Woran liegt es, dass es sich gebessert hat? Keine Ahnung. Vielleicht liegt es an den Hokas, die ich seitdem ausschließlich getragen habe. Vielleicht liegt es an den Kräftigungsübungen von Oberschenkeln, Bauch- und Rückenmuskulatur. Vielleicht liegt es am konsequenten Dehnen, vielleicht daran, dass ich diverse Nebenbaustellen der AI-Erkankung behandelt hab. Vielleicht an allem zusammen. Ehrlich gesagt: Ist mir wuppe. Ich arbeite an allen Baustellen weiter, denn es gibt immer mal wieder was Neues aber dazu später, da vielleicht jemand ne Idee hat, was ich mir da wieder eingefangen hab. ;-)

Aber erstmal möchte ich doch über die Hokas berichten. Ich hatte Donnerstag einen Außendiensttermin in Gelsenkirchen - die Fahrdistanz zum Dealer waren von dort aus nur 7km. Muss ich doch hin, oder nicht? Dieser Versuchung konnt ich jetzt echt nicht widerstehen, obwohl bei diesen geringen Distanzen ein neues Schuhpaar doch wirklich Quatsch ist. Papperlapapp - Schuhe gehen immer!!! Und "frau" kann ja auch nicht immer in den gleichen Schuhen laufen - alte Läuferweisheit.

Kurz von Rolf beraten lassen und nun verfüg ich stolz über ein zweites Paar Hokas, diesmal mit mehr Gripp, damit ich bei nassen Straßen und matschigen Feldwegen nicht ins Rutschen komme, das ist bei den aktuellen nämlich der Fall. Wenn das nicht mal ein Grund für den Kauf ist. Wie sagte Rolf so schön, als ich in die Schuhe schlüpfte: "Fühlt sich an, wie nach Hause kommen, nicht wahr?" Genau so!


Zielstrebig greife ich zu den neongrünen Laufsocken im "Wat läuft" und erfahre erst nach Kaufentscheidung, dass ich da super-duper-Ultra-Socken eingepackt hab. Ich bin einfach nur froh, mal was Farbiges in die Hände zu bekommen. Bei der Auswahl von blau, grau und weiß bekommt man ja Depressionen. Wenn ich schon keine Laufkarriere hinlegen kann, dann solls wenigstens hübsch sein und das Neongrün passt so schön zum Laufkleid. ;-) Und was für die Ultras gut ist, kann dem Sensibelchen nur recht sein.

Heute früh meine 10km gelaufen und der Gripp ist tatsächlich extrem spürbar. War zwar heute nicht nötig aber jetzt freu ich mich mal auf ne Runde im Neandertal oder Bergischen an sich. Die gehören ins Gelände ausgeführt.

Hier nur ein Bild vom Lauf heute früh. Es zeigt das übriggebliebene Wasser vom moderaten Hochwasser. Hinten an den Pappeln fängt das Rheinbett an. Ich fürchte, da ist der ein oder andere Fisch mit in den Tümpfel gehüpft. Es riecht auf jeden Fall sehr fischig, um es nett auszudrücken. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie es den Leute geht, bei denen die Brühe im Haus steht.



Jetzt mal kurz ein Ausflug zum Zipperlein, ich komm nicht dahinter, was das ist. Aufgetreten ist es im Urlaub. An dem Tag bin ich 6km gelaufen und 14km gewandert - was in Summe ja eigentlich nicht so viel ist. Auf jeden Fall hab ich seitdem Schmerzen in der linken Wade und zwar auf der Innenseite der Wade. Ich würd sagen, es ist der Schollenmuskel, der da schmerzt. So lange ich mich nicht bewege, tut nichts weh. Wenn ich gehe, schmerzen die ersten Schritte und dann ist es weg. Das Gleiche beim Laufen. Hab auch mal andere Laufschuhe probiert. Das gleiche. Bin eben knapp 40km Rad gefahren, da tat es die ganze Zeit ganz leicht weh und jetzt ist besser. Hab viel gedehnt in letzter Zeit, um dem gegenzuwirken. Nehme Magnesium ein und trink viel gutes Gerolsteiner mit Magnesium und Calcium. What else can I do? Massage... ja, die lass ich mir noch verschreiben.

Und Rad fahren.. ja, bin einfach in die Stadt, um dort mit meinem Liebsten auf nen Kaffee einzukehren. Im Cafecafe noch ein lecker Gemüsegulasch, im Biomarkt noch ein paar Basics eingepackt und dann über mal wieder unbekannte Pfade und Parks Richtung Fähre. Erwähnte ich schon mal, dass ich das Fähre fahren liebe? ;-)



Den letzten veganen Apfelkuchen im Biomarkt ergattert und nen schönen Sojalatte dazu.



Euch noch ein schönes Wochenende und hipp hipp Hokas oder so!

Sonntag, 9. Juni 2013

~ Die Sonntagsläufe ~

Die Sonntagsläufe sind einfach die schönsten. So ganz ohne Druck, dass man noch zur Arbeit muss mit dem Gedanken daran, dass ich etwas länger laufen "darf" (ich gönne mir im Moment 10km am Sonntag) und danach ein schönes Frühstück folgt.

Wenn dann noch das Wetter so schön ist, dann steht einem wunderbaren Lauf nichts im Wege und heute führe ich zur Laufpremiere mein Laufkleid aus, dass ich mir im letzten Jahr aus den USA hab schicken lassen. Ich habs zwar schon beim Radfahren im letzten Jahr getragen aber  - soweit ich mich erinnere - mangels Läufen im Sommer eben nicht dabei.

Das Wasser ist immer noch hoch im Rhein, so dass ich das Ufer nur kurz streife, um dann die Seenrund anzustreben, und die surfende Ente begutachte.



Die Tiere haben es im Hafen nicht leicht, an Land zu kommen, weil das Wasser so hoch ist, dass die Böschung zu steil ist. So flüchten sie sich auf das umgedrehte Boot. Wahlweise findet man hier Enten wie auf dem Bild oder die neu geschlüpften Schwäne.

Das Getreide steht so schön und profitiert sicherlich vom vielen Regen der letzten Zeit. Hoffentlich bleibt es von schweren Gewittern verschont.


Ich versuche mit Selbstauslöser ein einigermaßen herzeigbares Foto von mir und dem Kleid zu schießen und dabei erwische ich den sehr klaren Beweis, dass ich KEINE Vorfußläuferin bin.


Manchmal ist es eben auch ländlich bei mir und ich liebe es.


Wenn es nicht immer solche Ignoranten gäbe.


Und scheinbar leben hier noch mehr Veganer als ich. Wer auch immer da das "Nein" weggekratzt hat....tsss...


Auch wenn die Frisur in keinem Fall sitzt... Blumenmond mit Laufkleid.


Und fast zum Schluss der 10km-Runde der "Entenkackesee", der ja eigentlich Gänsekackesee heißen müsste. Man versucht die Wildgänse immer wieder vom Badesee zu vertreiben, weil es sicherlich nicht viel Freude macht, die Handtücher in die Gänsehäufchen zu legen aber sie kommen immer wieder.


Einen schönen Sonntag noch. Wahlweise werde ich das Rädchen bewegen oder nur zur Erdbeere schleichen und selbige dort kaufen und auf meinem Balkon genießen.

Habt nen schönen Tag, macht was draus. Das Leben ist nicht immer nett zu einem und man sollte jeden Moment genießen, der schön ist.


Sonntag, 2. Juni 2013

~ Was sich so tut ~

Es tut sich so viel, dass es eigentlich total langweilig wäre, über mich zu berichten... aber zum Schluss kommt ne Kleinigkeit.

Aber erstmal möchte ich - auch wenn die meisten meiner Blogleser (huhu... ist da wer?) das eh wissen - auf 2 grandiose Läuferereignisse hinweisen.

"Mein" herzallerliebstes Grünhorn, Wander- und Veganbegleiterin, Inspiration für viele Dinge, Super-Fotografin und Laufheldin ist Ultreuse geworden.

Wer sich mit Laufen und Läufen beschäftigt, der weiß, dass der Rennsteiglauf mit Ziel in Schmiedefeld in harter und begehrter Lauf ist. Lange Rede, kurzer Sinn. Sie ist den 72 Supermarathon gelaufen und wer das mal nachlesen mag, der findet das hier:

Greenhornrunning

Ich - das mal vorweggenommen - war in Urlaub und hab von Irland die ganze Zeit aus mitgefiebert und meinen Besten wahrscheinlich genervt, indem ich den ganzen Tag rumfaselte von "sie läuft jetzt schon 3 Stunden", "sie dürfte jetzt die Hälfte geschafft haben" bis zu dem Punkt als ich bei facebook die Mitteilung sah, dass sie ins Ziel gekommen ist. Das ist so - um bei ihren Worten zu bleiben - unfuckingfassbar. Und das letzte Bild in ihrem Blog sagt wirklich alles aus. Echt phantastisch.

Dann hat gestern Steffen Kohler von den runningfreaks seinen 320km Nonstop-Spendenlauf erfolgreich in Bonn beendet. Man muss sich das mal vorstellen. 320km den Rheinsteig von Wiesbaden bis nach Bonn in einem durch und das ohne Begleitung. Wie mental hart muss jemand drauf sein, der so etwas durchhält. Auf jeden Fall Glückwunsch hier an der Stelle und irgendwann, wenn er regeniert ist, wird es hier wohl den Bericht dazu geben:

Runningfreaks

Sicher ist auf jeden Fall, dass er für 3 Kinderhäuser knapp 9.000 Euro erlaufen hat. Irre.

Und dann noch zu mir... wir waren in Urlaub, also ich (nenn mich ausnahmsweise mal zuerst), mein Freund und seine 5 gebrochenen Rippen. Vorsicht: Physiotherapie bzw. Osteopathen können gefährlich sein.

Hier der übliche Bericht und ne Menge Bilder:

Klick