Mittwoch, 28. August 2013

~ Wo war das? ~

8 wunderbare Kilometer am frühen Morgen und nicht die vorherigen Kommentare zu Rate ziehen. ;-)

Der frühe Vogel frisst den Wurm...


Ab durch die Mitte...


Alles ist im Fluss ...


 oder über dem Fluss... oder Bach..


In welchem Teil Deutschlands war ich?

Sonntag, 25. August 2013

~ Frau kommt rum ~

Für meinen Geschmack komm ich im Moment zu viel rum aber das lässt sich nicht ändern. Wobei ich schon gerne an die Mosel fahre, um dort meinen Besten zu besuchen. Dass ich das mit Laufen und Essen verbinde, ist wohl selbstverständlich.

Blöd, dass die Nacht eine einzige Katastrophe war - mein Zimmerchen, das ich für die Nacht gebucht hatte, lag in Zell und dort war ein Weinfest zugange, wie in vielen anderen Orten auch. Das Haus war nicht sonderlich gut schallgeschützt und ich war mitten in der Nacht so verzweifelt, dass ich überlegte, 2 Stunden nach Hause zu fahren oder ein anderes Hotel zu suchen. Irgendwann mit Musik auf den Ohren bin ich wohl eingeschlafen, viel zu kurz - nicht erholsam genug.

Aber der Lauf am frühen Morgen soll trotzdem sein und tat auch gut. Die Fotos sind in keinster Weise entsprechend der schönen Landschaft. Grmpf... die besten der schlechten dann hier aufgeführt.


Die Touristenschiffe warteten, dass der Tag anbricht.


Weinberge über Weinberge...


Über eine - wie ich finde - hübsche Eisenbahnbrücke auf die andere Seite und zurück.


Also, über die Geschmäcker der Moselanwohner kann man an vielen Stellen durchweg die Stirn runzeln - aber das war besonders "hübsch".


Besonders schön ist auch, dass in der Nähe der Reha-Klinik meines Besten ein Hotel/Restaurant ist, das eine vegane Karte bzw. ein ganzes Restaurant vegan hält. Wir waren letzte Woche dort schon essen und der erste gemeinsame Samstag Abend nach vielen Wochen wurde durch ein besonderes Abendessen noch schöner. Ich werde wohl irgendwann noch mal auf dem Vegan-Blog dazu was schreiben. Also, ab zur Weinstube nach Zeltingen-Rachtig. Wer ins "normale" Restaurant geht, bekommt dort auch die veganen Gerichte und der Mitesser (so in meinem Falle) hat die große auswahl.

Safran-Suppe mit Gemüse - sehr lecker.


Selbst gemacht Frühlingsrollen mit Reisbällchen - zum Reinlegen - super, super!


Fazit - Laufen geht immer, auch mit/ohne Schlaf und Essen hält Leib und Seele zusammen aber das ist ja nicht wirklich eine neue Erkenntnis.

Freitag, 23. August 2013

~ Im Neanderthal geht ein Licht auf ~

Das Greenhörnchen schriebs heute schon im Fratzenbuch - es herbstelt, was mit einem späten Sonnenaufgang einhergeht. Ich bin noch nicht reif für Läufe im Dunkeln, noch lange nicht. Und außerdem - neue Strecken müssen her. Ok, ich hatte das Vergnügen, zwei Wochen hintereinander um die Alster zu laufen, ich will mich nicht beklagen und auch die nächsten Tage stehen andere Routen an.

Nach der Arbeit komme ich immer durchs Neanderthal. Dort bin ich vor Jahren schon mal gelaufen und wusste, dass es echt hübsch ist - und hügelig. Ich bin nicht hügelgewohnt, das merk ich.

Schon an der ersten Steigung keuche ich, ich muss lernen, die Steigungen langsamer zu laufen. Allerdings hab ich nicht ein Foto von einer Steigung gemacht und Pfälzerwaldäufer & Co. lachen sich wahrscheinlich drüber schlapp aber für mich wars HOCH.

Aber vor allen Dingen hübsch. Der Wald hat noch sein grünes Kleid an dampfte auch etwas vor sich hin.


Der Himmel in die Richtung wolkte ein wenig unter blauem Zelt von links braute sich aber schon ein graues Etwas zusammen. Genau auf der Strecke bin ich schon mal in eine Gewitter gekommen, muss ich nicht haben, hatte ich auch nicht.


Dieser wunderschöne Tümpel hat sich nicht schön fotografieren lassen - Miststück!


Und die ganze Zeit freute ich mich schon auf Knödel mit frischen Pfifferlingen. Ok, Knödel ausm Beutel aber  nach Arbeit und Laufen darf das sein. Pfifferlinge mit einem Trick entdreckt und flott in die Pfanne geschmissen. Simpel und sehr lecker.


Jetzt noch ein alkoholfreies Bier und ich fall ins Bett.

Sonntag, 18. August 2013

~ Was bleibt denn da auf der Strecke? ~

Das ist durchaus übergreifend gemeint.

Heute Sonntag = "langer" Lauf. Gestern Abend Hausfest = Kölsch. Mittleweile passt dies gut zusammen - zum einen kann man bei dem obergärigen Kaltgetränk aufpassen, dass man nicht zu viel zu sich nimmt und die Reste sind wunderbar bei einem langen Lauf zu verbrennen.

Eine Nachbarin - gestern auch beim Hausfest dabei -  begegnet mir direkt am Anfang mit ihrer Walking-Truppe - wir werfen uns schnell unseren Allgemeinzustand zu, lachen und jeder läuft/walkt seines Weges.

Die ersten 7 Kilometer sind durchaus ansehnlich und ich plane gar keinen Blogeintrag, deshalb keine Fotos. Erst als ich diese "Durststrecke" von einem Kilometer überwinden muss, zücke ich das Eifohn zum Bilde.


Kurz darauf (ohne Foto) kommt der Kerl mir joggend mit weißem Muskelshirt entgegen...uahh.. hübsch. ;-)

Die Sammlung im Garten, ich hoffe mal, dass es der Sperrmüll ist.


Nur einen Hüpfer über die Autobahnbrücke und ich bin zurück in ländlichen und schönen Gefilden. und jemand hat das hier aufgehängt. Wie ist das wohl auf der Strecke geblieben?


Und an meinem herzallerliebsten Entenkackesee stehen herrenlos dies Wanderschuhe. Ist der Mensch nun barfuß weiter? Hatte er noch ein Ersatzpaar dabei? Die hier werden sicherlich die nächsten Tage von fleißigen Aufräumern entsorgt.


Nach meinen Läufen in der letzten Woche und dem Mucken der Sehne war ich unsicher, ob der Lauf heute geht. Ich hatte die Sehne mit Eis ganz gut in den Griff bekommen und sie hat mich 13km laufen lassen ohne, dass ich sonderliche Beschwerden gehabt hätte. Gleich wird sie dafür wieder mit Dehnen und Eis belohnt. Das Laufen ist gerade so wichtig für mich, ich muss halt unheimlich aufpassen, nicht auf der Strecke zu bleiben und tue aktiv so viel dafür, wie ich kann.

Heut hab ich ne Menge Papierkram noch zu erledigen. Das werd ich gleich zügig durchziehen, um mich wohl den Rest des Tages aufs Sofa zu legen und Gott nen lieben Mann sein zu lassen.

Der Welt da Draußen einen wunderbaren Sonntag. Gönnt Euch was Schönes!

Donnerstag, 15. August 2013

~ Staffellauf und warum ich kurze Läufe nicht mag ~

Mopo-Staffellauf in Hamburg - unsere Firma nimmt teil und bei mir klappt es terminlich sehr gut. Da mach ich doch mit, noch mal nen offiziellen Lauf und das mit Kollegen - klingt super. Ist super.

Das Firmen-Outfit ist bunt, die zugehörige kurze Hose wird aufgrund der Temperaturen gegen eine 3/4 getauscht. Meine neongrünen neuen Laufsocken runden das Ensemble hervorragend hab. Stil ist alles, oder?


Ca. 5.000 Läufer verteilt auf 1.000 Staffeln rücken mit Grill, Getränken etc. an, so steht auch bei uns vor dem Vergnügen *räusper* die Arbeit des Aufbaus. Noch schnell werden die Plätze der kurzfristig abgesagten Läufer vergeben und verteilt. In meiner reinen Damenstaffel bin ich an Platz 5, also Schlußläuferin. Unüberlegt hab ich meinen erst eingeteilten 4. Startplatz einer Kollegin überlassen. Was es bedeutet, erfahr ich erst zum Schluß. Aber so viel ist sicher, egal wie spät ich ins Ziel komme, mein veganes Grillzeugs wird mir keiner wegessen.

Hier muss ich hin und finds eklig, vor allen Dingen als ich realisiere, dass ich mit der Nase fast im rechts aufgehängten Pissior hänge. Buähhh..


Und damit hört meine Fotoreportage des Laufs auch schon auf, schade eigentlich. Der Stadtpark war übersäht mit Zelten und die Stimmung war sowohl bei uns als auch bei den anderen Firmenzelten super. Es wurde angefeuert, was das Zeug hält und da ein Wettbewerber von uns auch zugegen war, gab es für die schnellste Staffel das (erfolgreich umgesetzte) Ziel, vor deren erster Staffel einzulaufen. Yeah.

Ich brauch nicht erwähnen, dass es sich nicht um meine Staffel handelte. Wir waren 5 Mädels und keine von den Vorläuferinnen konnte mir die Zeit sagen, alles nicht so Zahlen-fokussiert wie ich. Es war absolut schön, den Läufern und den unterschiedlichen Laufstilen zuzuschauen. Blöd nur, dass ich wie verrückt gefroren hab, hat sich doch der Sommer mal kurzzeitig verabschiedet.

Nach gut 1,45 Stunden ein wenig warmlaufen und schon steh ich an der Staffelübergabe und uhpss... ich bin fast alleine dort. Die meisten sind schon durch und ich muss fürchten, als Letzte zu starten. Es kommt nicht ganz aber fast so. Ich ziehe mit meinem Staffelstab los und bin sicher, dass ich viiiiel zu schnell bin. Als ich bei km 1 aber merke, dass ich nur knapp unterm 6er-Schnitt laufe, bekomm ich doch echte Bedenken, ist doch eine 5km-Zeit unter 30 Minuten Ehrensache, oder?

Schon jetzt wünsche ich mir das Ende des Laufs herbei. Die Laufstrecke an sich ist fast leer, nur ganz wenige andere Mitstreiter sind noch unterwegs und dann sehe ich ihn... Opfer Nr. 1.. zack, eingesackt... Opfer Nr. 2.. eingesackt, Opfer Nr.... uhps, das bin ich. Wo gehts denn jetzt hier lang? Streckenposten, wo bist Du? Roter Pfeil wo bist Du? Sollte man sich vielleicht die Strecke vorher einprägen? Nun ja... Zeit verloren. Weiter gehts.. den ein oder anderen Schleicher kann ich noch mitnehmen, gezählt hab ich sie nicht, schätzungsweise 10 Plätze konnte ich wohl noch rausholen. Ist aber auch keine Kunst, wenn Staffel Tchibo geht anstatt zu laufen.

Die Streckenposten lächel ich freundlich an, wenn sie mir schon nach 1,5 Kilometern erzählen, es sei nicht mehr weit. Innerlich mache ich sie für meine läuferische Quälerei verantwortlich. Verdammt... schon wieder weiß ich nicht, wo es lang geht. Eine Mitläuferin ist so nett und weist mir den Weg. Nach langen wehen Kilometern gehts auf die letzte Runde und jetzt vorbei an den Zelten. Kaum jemand nimmt noch Notiz von den Schlussläufern, es wird gefeiert, sich bejubelt und teilweise schon aufgebrochen.

Jetzt noch mal alle Kraft zusammen nehmen, um bei unserem Zelt ne gute Figur abzugeben. Ob es mir gelungen ist, mag ich bezweifeln. Mal schauen, wann ich die ersten Fotos sehe. Bei 4.88km und 27.53 Minuten (glaub ich) stoppe ich die Uhr, Es hat gereicht, um unter 30 Minuten zu bleiben und damit bin ich zufrieden.

Mein Grillzeugs schmort schon und schnell noch 2 alkfreie Biere und Vürstchen und dann gehts auch schon ab ins Hotel. Den Rotwein, den ich mir dort genehmige, hätte ich auch direkt intravenös nehmen können, hätte wohl die gleiche Wirkung gehabt.

Als mich die lästige Mücke (wie kommt die nur in den 6. Stock) dann um 5.15 Uhr weckt und ich merke, wie Wade zwickt und Sehne muckt, schwanke ich, ob meine Überlegung, heute früh - also wenigen Stunden nach dem Staffellauf, die Alster zu umrunden ne gute Idee ist.

Wie man sieht, hab ich mich dafür entschieden. Es war etwas mühevoll aber in meinem Tempo und es war schön, wie es immer schön an der Alster ist.


Ich bin nicht die einzige Läuferin!


Und ich bewundere mal wieder, wie aufgeräumt das um die Uhrzeit schon ist - da sollten sich die Kölner Parks mal ein Beispiel dran nehmen.


Die Rückfahrt mit der Deutschen Bahn wäre mal wieder ein eigener Blogeintrag wert - nur so viel sei gesagt. Es war so kalt im Zug, dass ich kurzerhand meine Jeans ausgepackt und unterm Kleid angezogen hab - kann man ja heutzutage auch tragen. So fror ich nur wenig und nicht mehr ganz viel.


Und auf dem Heimweg vom Bahnhof ein veganes Bürüm ergattert und eben einverleibt.


Ich hab Muskelkater und werd jetzt mal mind. 2 Tage Pause machen - aber es war schön. Wenn auch der Staffellauf ne Quälerei war. Aber nachher ist immer schön.

Ich glaub, ich bin in meinem Läuferleben schon schneller gewesen aber ich pack ja auch Intervalltraining etc. mit Rücksicht auf meine Gräten nicht mehr an. Die längeren, ruhigen Läufe nur für mich werden definitiv immer mein Favorit bleiben. So wars also mit dem Mopo-Staffellauf.

Sonntag, 11. August 2013

~ Mal wieder neue Wege ~

Immer, wenn ich zu dem Punkt komme, in dem ich regelmäßig laufe, dann kommt das Bedürfnis nach neuen Strecken. Meine Gedanken gingen in letzter Zeit dahin, doch mal sonntags mit dem Rad oder Auto zu einem anderen Startpunkt zu fahren.

Aber auch diesmal wieder Dank gpsies hab ich vor der Haustür noch mal neue Wege finden können. Diesmal nicht als Strecke eines anderen Läufers sondern durch die Möglichkeit, Gehwegen zu folgen, so dass ich mir einfach eine Route zusammengestellt hab und die war auch echt hübsch.

Aber erstmal ein Bild das u.a. zeigt, warum ich mich immer freue, wenn ich hier so schöne Ecken finde. Hauptsächlich sieht die "Natur" hier so aus. Und das ist noch die milde Variante, in viele Richtungen rauchen Schornsteine, es ist halt ein Gebiet mit viel Industrie.


Und dann läuft man die Autobahnbrücke hoch und wieder runter (die einzigen "Berge", die ich vor der Haustür laufen kann) und dann kommt man an diesen netten Tierchen vorbei:


 Und diese nette Blumenwiese vor einem Bauernhof, über die ich mich total freue.


Ne Menge Brombeeren am Rand, die meisten Sträucher schon geräubert aber hier gabs ne Menge sehr leckerer reifer Exemplare. Mal schauen, vielleicht fahr ich noch mal mit dem Rad vorbei, um Marmeladengrundlagen zu pflücken.


Diese Woche war mit knapp 34 Kilometern die Woche mit den meisten Laufkilometern seit langem. Die Kilometer von 2012 hab ich jetzt auch übertrumpft. Vielleicht hab ich ja Glück und es geht noch ein wenig so weiter. Es zwickt ja immer irgendwo und so lange es läuft, läuft es halt, mal so vorsichtig ausgedrückt.

Ach ja.. Mittwoch laufe ich noch mal nen offiziellen Lauf als Staffel mit Kollegen in Hamburg beim Mopo-Staffellauf. Freue ich mich schon drauf.

Samstag, 10. August 2013

~ Es radelt und es freut sich ~

Wer auch immer dieses GPSies aufgesetzt hat, den möchte ich heiraten, sofort!

Ich war gar nicht so sicher, ob ich heute mit dem Rad raus sollte. Diesmal nicht die übliche Tour der letzten Wochen nach Köln und zurück sondern hier in der Gegend. Mal so ein bisschen bei GPSies gestöbert und eine 40km-Runde gefunden (inkl. Hin- und Rückfahrt zum Anfang), die ich noch nicht kannte.

Die erste Strecke führte über bekanntes Areal aber schon nach ca. 8km war ich an der (Gott sei Dank) noch schlummernden Bierbörse in Opladen angekommen. Das ist mal ein Geruch morgens früh nach abgestandenem Bier - großartig. Aber schon dort ging es in unbekannte Gefilde, teilweise auf ganz schmalen Wegen, die die Brennessel zärtlich über meine nackten Beine streicheln ließen und auf einmal fand ich diese schöne Eisenbahnbrücke über der Wupper im Wald.


 Und der Weg führte teilweise sehr schmal und holprig ne ganze Weile an der Wupper lang.


 Auf einmal - hatte ich nicht mit gerechnet - stand ich am Eingang zum Sinneswald - echt schön und jedem zu empfehlen, der in der Ecke ist.


Am Murbach vorbei bis zu Diepentaler Talsperre (keine Fotos) und immer weiter durch den Wald und immer ein wenig aufwärts, bis ich von oben diese schöne Ansicht hatte


oder diese


oder (ohne Foto) über Köln Richtung Aachen schauen konnte.


Das letzte Drittel ging dann doch noch durch Aspirinhausen an alten, mittelalten und neuen Industriegeländen lang.


Was für schön 40km - ok zwischendurch wirklich schmale Pfade und teilweise eher Mountainbike-Tour als Radtour aber mein schwarzer Esel hat das gut mitgemacht, ich bin hier mit meiner Angst vor großen Steinen und Abwärtsfahrten das höhere Risiko.

Genau das hab ich gebraucht, danke Universum und Frau oder Herr GPSies! Danke!

Dienstag, 6. August 2013

~ Was läuft? ~

"Was geht?" fragt mich mein Bester oft zur Begrüßung. Na, gehen tut gerade nix aber dafür läufts dann halt. Der Hamster dreht sich so im Rad und meine Strategie mit Sport und gutem Essen geht immer noch auf. Verlasse ich den Weg (2 Gläser Rotwein), bereue ich es sofort. 

Samstag war eigentlich geplant, mit dem Rad in die City zu fahren (das sind hin und zurück immer so zwischen 45 und 50km) - mein Plan wurde zeitlich durcheinander geschmissen und so hab ich kurzerhand den Samstag als Lauftag erkoren. Spät war ich für meine Verhältnisse unterwegs und so konnte ich die Fähre auch mal in die andere Richtung benutzen und meine Lieblings-12-km-Runde gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Das übliche Schwanenbild - isss aber auch immer so schön.


Jeden Samstag sehen ich das THW nun Wasserübungen absolvieren, ich glaub einfach, dass die bei dem Wetter die Möglichkeiten genießen, mit den Bötchen über den Rhein zu schippern.. Erschreckend viele Menschen schwimmen im Rhein, obwohl fast jedes Wochenende ein Mensch ertrinkt. Jeder hält sich für unantastbar, so ist das wohl menschlich.


Ich bin doch immer wieder erstaunt, welch schöne Bilder sich so zwischen Aspirin-City und Köln ergeben. Einen Meter aus den Städten raus und es gibt Natur, Landswirtschaft etc.


Und wenn das nicht mal ein Beweis für die deutsche Ordnung ist.


Mutig begeb ich mich über die schlagzeilenträchtige Brücke. Jedes mal bekomme ich Probleme und bin froh, wenn ich diese Brücke hinter mir habe. Ich hab gar keine Höhenangst und nur auf dieser Brücke hab ich Kreislaufprobleme. Wenn ich mit dem Rad fahre, geht es. Laufend bin ich jedes mal froh, wenn ich wieder runter bin und das dauert nen Moment. Der Rhein ist doch ein breiter Fluss.


Hier mal die hübsche Kulisse der Bayer-Town.


Und Kunst am Rand!





Und zur Belohnung später in der City einen Zucchini-Kuchen beim Signor Verde, sooo lecker.







Das waren 12km bei ungewohnem Tageslicht und ungewohnter Wärme. Mit den Hokas bewaffnet gabs ausnahmsweise mal keine Problemchen - weder mit der bösen A-Sehne noch mit den Waden. Das könnt mal so bleiben.

Und das Kilo Heidelbeeren wurden Sonntag noch zu einer netten Marmelade verarbeitet (mit Zimt, Vanille und Portwein). Die anschließende obligatorische Radtour nach Köln und zurück wird auch schon zur Routine. So siehts aus beim Blumenmond. Zumindest läufts, wenns auch nicht geht.