Mittwoch, 31. Dezember 2014

~ Das war 2014 ~

Da ich die Bilderzusammenstellung vom Fratzenbuch nicht annehmen möchte, mach ich hier mal meine eigenen Rückblick. Das kann ich doch (noch) viel besser als Facebook.:-)

War 2014 ein gutes Jahr? Bestimmt - in jedem Falle besser als 2013, was allerdings keine große Kunst ist.

Trotzdem wirkte noch vieles nach und es dauerte bis zum letzten Drittel in 2014 bis wir aufatmen konnten und sagen konnte... ja, jetzt gehts wirklich aufwärts.

Ich wär nicht Blumenmond, wenn ich nicht versucht hätte, die Zeit bis dahin auch gut zu bestimmen. Es kommt ja schließlich drauf an, was man selbst draus macht.

Highlights am Anfang des Jahres war sicherlich, dass wir für uns unsere Fototouren entdeckten. Für meinen Liebsten war nach den schweren OPs körperliche Anstrengung noch nicht so einfach und so erkämpften wir uns "spielerisch" jeden Fußkilometer.

Laufen konnte ich aufgrund der Achilles-Sehne noch nicht und so entstanden aber auf unseren Touren ein paar nette Fotos.

Januar:

Hier ein Foto vom Melaten-Friedhof in Köln.


Februar: Laufen ging noch nicht aber das Wetter war schön. Mit diesem wunderhübschen Helm bewaffnet hab ich mein schwarzes Pferd ein paar mal bewegt. Ansonsten ist das Rädchen in diesem Jahr nicht sonderlich oft ausgeführt worden.


März: 2 Ereignisse. Ich starte wieder mit dem Laufen und nach mehrmonatiger Laufpause muss ich mich einem 7km-Lauf mit einem Kunden in Barcelona stellen, den ich ganz gut überstehe, so dass ich alleine noch mal 5km unter die Hufen nehme.

Außerdem startet mein Laufnachbarazubi mit seiner Läuferkarriere und ich realisiere, dass man auch in einer 8:xxer-Pace noch laufen kann.


April: Das Wetter zeigt sich permanent von seiner schönsten Seite und wir sehen einen Sonnenaufgang nach dem anderen. Die Kondition des Nachbarn steigt stetig und meine kommt auch wieder zurück.


Mai: Ich bin in Süddeutschland auf einer Messe und freue mich über einen fröhlichen Morgenlauf mit Sonne und Klatschmohn. Aufgrund des frühen guten Wetters steht das Getreide schon sehr hoch.


Juni: Dieser wunderbare Lauf an der Urdenbacher Kämpe (Naturschutzgebiet) beschert uns diesen tollen Ausblick. Wir laufen 12km, was sowohl für meinen Laufazubi als auch für mich eine Herausforderung ist. 2 Tage später tobt der Pfingssturm Ela über dem Rheinland und lässt diese und andere Landschaften verwüstet zurück.


Juli: Mit meinen Eltern gibts endlich die schon lang geplante Radtour, in der ich zeigen werde, wie grün und schön es rund um das Ballungsgebiet ist. In München treffe ich nach gefühlten 100 Jahren Blogbekanntschaft endlich mal die Lizzy.


August: Gerd ist in der Stadt und wir treffen uns frühmorgendlich zu einem schönen Lauf, Kennenlernen und Quatschen in Köln - ich liebe diese Bloggertreffen.


September: Ein Traum geht in Erfüllung, ein morgendlicher Lauf im Central Park in New York. Der Urlaub, der sich dem 3tägigen doch stressigen Aufenthalt in New York anschließt, wird zu einer hervorragenden Erholung für uns beide. Wir kommen gestärkt und mit neuem Mut zu Hause an und es soll anhalten.


Oktober: Der Frankfurt Marathon - ein Läuferhighlight in 2014. Nicht nur, dass viele Kollegen meinem Aufruf gefolgt sind - ich traf auch meine lieben Läuferfreunde Nicola und José. Mit Nicola konnte ich sogar meine Staffel gemeinsam laufen. Was war das für ein tolles Wochenende in Frankfurt.


November: Die Tage werden kürzer, die Läufe finden jetzt schon meist im Dunkeln statt. Noch ein Lauf morgens in Frankfurt im Rahmen einer Messe am Main-Ufer lang. Jetzt gilt es, irgendwie durch den Winter zu kommen. Wie immer ist das ein beruflich stressiger Monat aber Durchhalten ist angesagt.


Dezember: Was für ein Marathon - von einem Weihnachtsmarkt oder Abendessen zum anderen. Was mir angesichts des vollen Kalenders erst als Stress vorkam, entpuppte sich als wunderbare Zeit mit vielen netten Treffen und Gesprächen. Es ist toll, wenn man so viele liebe Menschen kennt und trifft. Hier auch wieder eine/zwei Blogger-Netzbekanntschaften zu nennen - mit Conny und Sigi von Cosibullig besuche ich den Weihnachtsmarkt in Erkrath. Es war toll mit Euch.

Minuspunkt: Die angefutterten und angetrunkenen Kilos muss ich jetzt wieder bekämpfen aber das wars wirklich wert.


Es gab noch so viele Highlights in 2014 - der Gewinn beim Fotowettbewerb, die vielen Fotoausflüge, die wir gemacht haben, die netten Situationen in Kölsch-Kneipen, die wir erlebt haben. Der NightRun in Köln, der Lauf rund um Hitdorf, der Weihnachtsmarkt, den ich mit betreiben durfte, die Müllaufräumaktion in diesem Jahr, die Torten/Kuchen, die ich fürs LALELI gebacken habe, die Spiele des 1. FC Köln (auch wenn sie immer verlieren, wenn ich im Stadion bin), das Plätzchen backen mit meiner Nichte und der Lauf mit Fidel, die Läufe im Bergischen Land, das Verlaufen an der Alster, die Nacht auf der Reeperbahn mit meinen Mädels, der morgendliche Lauf mit meinem Hamburger Freund Frank und einem Kollegen an der Alster (ohne Verlaufen) und vieles, vieles mehr.

In diesem Jahr hab ich wieder deutlich mehr gebloggt. Danke Euch fürs treue Lesen. Ohne Euch und Euer Feedback wäre die Schreiberei arg langweilig.

Jetzt wünsche ich Euch allen ein tolles 2015. Bleibt vor allen Dingen gesund. Das ist nicht so dahergesagt... es ist einfach das Wichtigste und den Rest bekommt man dann auch schon hin.

Samstag, 27. Dezember 2014

~ Da jagt man doch keinen Hund vor die Tür ~

Wintereinbruch? Ja, hätt ich gern. Es kribbelte schon, als ich die Wettervorhersage las - Schnee bis in die Niederungen. Wir sind hier aber sowas von in den Niederungen und deswegen liegt hier auch selten Schnee.

Hätte ich aufmerksam gelesen, hätte ich auch die Information bzgl. der Sturmböen gesehen. Die schreckten mich diese Nacht um 4.00 Uhr hoch, als unser Dachfenster drohte, einen Salto zu machen.

Mein Plan, ganz früh schon mit der Kamera Fotos vom stillen Ort (also nicht dem stillen Ort sondern dem stillen Ort) zu machen, verflüchtigten sich schnell. Da bleibt ja kein Stativ stehen.

Laufen? Hmmm.. soll ich? Soll ich nicht? Soll ich? Soll ich nicht?

Nun ja, als der Wind etwas weniger wurde, hab ich mich getraut. Wer weiß, wann noch mal Schnee kommt. Meine Regenbuxe, die höchstens einmal im Jahr zum Einsatz kommt, hatte auch jetzt Premiere, was sich als richtige Wahl rausstellte, der Schnee war ja fast mehr Regen.


Trotzdem schlidderte ich ein wenig in meinen Regen-Hokas - bei Regen haben die Gripp, über schneetaugliche Schuhe verfüge ich nicht - nur noch über Schneeketten aber das wär wohl jetzt auch nciht gegangen. Trotzdem siehts hübsch aus.


Der Wind treibt mir auf den ersten 3 Kilometern den Schnee ins Gesicht, so dass ich Bankräuber spielen muss, war nur keine Bank greifbar. Es fehlte mir allerdings auch an der Waffe.


Worauf muss man hier achten?


Im Moment wohl auf große Pfützen. Ich musste mehrmals meinen Lauf unterbrechen, um nicht schwimmen zu gehen. Das wär mir dann doch heute zu kalt.


Kurz vor Schluss noch die Fähre beim Übersetzen - viel Schnee war das nicht. Mal schauen, was noch kommt. Es soll ja jetzt knackig kalt werden - ich könnt mir vorstellen, dass dann aufgrund von Eis erstmal nix mit Laufen iss... Wir werden sehen. 6km haben mir und meinen Schienbeinen dann für heute gereicht.



Und wie ist bei Euch so die (Schnee)Lage?

Freitag, 26. Dezember 2014

~ But butt ~

Achtung, kein weihnachtlicher Eintrag:

Wörterbuch:
butt (Am.)
Arsch (vulg.)
Po (ugs.)

oder auch Gesäß.

Wikipedia:

Das Gesäß ist aus zwei halbkugelförmigen, spiegelsymmetrischen Hälften, den beiden Gesäßbacken, aufgebaut, die von der Analrinne (Crena ani) getrennt werden. Es besteht aus den Sitzbeinen (Os ischii) des Beckens als knöcherner Grundlage, den Gesäßmuskeln Musculus gluteus maximus, medius und minimus und ausgeprägten Fettpolstern.

Wenn man also mit einem Butt Training startet, dann sollte man sich nicht wundern, wenn der Gluteus Maximus und andere Muskeln mit Protest antworten. So kommt es, dass ich - anhand des Trainings an Heilig Abend (ja, es ist immer eine gute Zeit mit guten Vorsätzen zu beginnen) einen höllischen Muskelkater entwickel, der mir das Aufstehen und Gehen am 1. Weihnachtstag deutlich erschwert bzw. mich aussehen lässt, wie ne alte Frau.

U.a. haben mich meine schmerzenden Schienbeine daran erinnert, dass es sehr sinnvoll ist, Stabi-Übungen zu machen. So kombiniere ich die relativ neue runtastic-App Butt Training mit den bereits bekannten Übungen für Bauchtraining und Liegestütz. Außerdem hab ich das volle Shin Splint-Abwehrprogramm aufgefahren. Mind. 3 x am Tag Eismassage, Dehnen der Wadenmuskeln, Wadenmuskelnmassage mittels Blackroll, Fußmassage mittels profanem Golfball.

Als Gegenmaßnahme zum Muskelkater hab ich dann heute früh wieder eine Trainingseinheit absolviert. Jetzt gehts schon besser, fühlt sich gut an. Ich hoffe, ich kann das "fühlt sich gut an" bewahren und halte die Stabi-Übungen mal durch.

Ob ich heute noch laufe? Weiß ich nicht, ich schaue, wie sehr die Schienbeine heute schmerzen. Woher das kommt? Keine Ahnung. Ich hab meine Umfänge nicht gesteigert, meine Geschwindigkeit auch nicht. Aber ich muss es nehmen wie es kommt und den Feind kenn ich ja schon.

In den meisten Fällen hat sich gezeigt, dass ich mit Laufpause nicht weiter komme, sondern mit moderatem Training und Gegenmaßnahmen. Ob es diesmal auch wieder klappt? Ich werde sehen und nehme es einigermaßen gelassen. Et kütt wie et kütt - ich kanns eh nicht ändern.

Und ja... mein Iphone verfügt über die SpiderApp aber das ist eine andere Geschichte - ich kann mich nicht entscheiden, das noch funktionierende IPhone reparieren zu lassen oder mir ein neues zu kaufen - das schon mit einer deutlich besseren Kamera ausgestattet ist.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

~ Stille Nacht ~

Es ist schon fast Tradition. Wenn ich kann, laufe ich an Heilig Abend zur Bescherungszeit. Es ist einfach schön, die vielen Gerüche vom Festessen zu riechen, die Kinder durch die Fenster am Baum zu sehen und überhaupt überall die Vorbereitungen auf sich wirken zu lassen.

Auch wenn wir in unser kleinen Mikrofamilie (also mein Bester und ich) Weihnachten nicht feiern, so nehm ich die Atmosphäre doch gerne auf.

Diesmal war ich zum ersten mal nicht allein unterwegs. Trotzdem Weihnachtslieder auf ein Ohr und los gehts, erstmal in der Dämmerung eine kurze Runde am Rhein lang. Schönes Weihnachtswetter sieht anders aus - Nieselregen und immer noch unangenehmer Wind.


So biegen wir nach 3km ab in den Ort, durch die weihnachtlich geschmückte Gasse. So langsam wirds dunkel und je mehr wir in den Ort kommen, um so mehr werden unsere Geruchssinne von sicherlich nicht veganen Essensgerüchen umströmt.


Wir laufen kreuz und krach und schmettern den wenigen Fußgängern, die mit Geschenken bepackt zu ihren Familien unterwegs sind ein "Fröhliche Weihnacht" entgegen, die jeweils erstaunt aber dann erfreut erwidert werden.

Wir laufen zu der kürzlich entdeckten und schön geschmückten Gasse....


... und spielen Weihnachtsbaum.


Nach 7km und etwas durchweicht sind wir wieder daheim und begeben uns jeweils in unsere Nichtweihnachtsfeier. Aber trotzdem gibts das hier zu Abend: Kartoffelsalat mit (Wheaty)Würstchen.

Noch mal Frohe Weihnachten in die Runde, wir lesen uns.


Sonntag, 21. Dezember 2014

~ Die 1000 muss stehen ~

Erwartungsgemäß kommt er, der Blogeintrag zum 1000 Laufkilometer in diesem Jahr.

Gestern bin ich noch mit einem tollen Essen verwöhnt worden. 4 Gänge vegane Leckereien, gute Gespräche und dann doch wieder spät im Bett. Aber es wird ja auch spät hell, macht also nix.

Mein Laufnachbar ist so lieb, trotz Übernachtungsbesuch und Achillesblödeleien mit mir meinen Jubiläumslauf zu begehen.

Festlich wollen wir über die Wupper gehen bzw. laufen, die nach dem vielen Regen mit sehr viel Wasser aufwartet.


Ich hüpfe munter drauflos, in einem Ohr den Stöpsel mit den Weihnachtsliedern, so langsam muss man ja mal in Stimmung kommen.

Die 702 km hab ich schon lange hinter mir gelassen und schiebe sie lässig beiseite (schön im Hintergrund der Kamin der Müllverbrennungsanlage, sehr romantisch).


Leider hat die Schiffbrücke um diese Uhrzeit noch zu, so dass wir abdrehen müssen. Aber Einigkeit und Recht und Freiheit, wie die 3 Schiffe heißen, ruhen friedlich nebeneinander.


Sogar die Sonne ist milde gestimmt und begrüßt mich mit einem schönen Sonnenaufgang - Danke dafür.


Und hier ist es dann soweit - nach 8km steht die 1000 bzw. ist die 1000 voll für dieses Jahr. Kurzes Jubiläumsfoto und dann gehts auch schon weiter auf dem Rheindeich Richtung Bäcker.


Ein Weihnachtskugelselfie darf es dann auch noch sein.


Und nach etwas über 10km stehen wir beim Bäcker, freuen uns über frische Brötchen und Brot und ich bekomme noch ein Jubiläumsglücksschwein geschenkt.


Das war also der ersehnte 1.000 Kilometer in 2014. Immer eine magische Grenze für mich, die es zu überschreiten gibt. Mal schauen, was 2015 läuferisch zu bieten hat.

Aber das Jahr ist noch nicht zu Ende - noch keine Zeit für einen Rückblick.

PS: Das LALELI verfügt heute über eine saftige Schokotorte, die eigentlich eine Sachertorte werden wollte aber das ist eine andere Geschichte.

Allen einen tollen 4. Advent.

Freitag, 19. Dezember 2014

~ Vom Winde verweht! ~

Muss ich erwähnen, dass ich gestern Abend auf dem Weihnachtsmarkt war? Mal wieder in Köln, mal wieder Christmas Avenue. Nee, watt wor datt wieder schön! Ach!

Aber nach dem Weihnachtsmarkt ist ja - wie schon geschrieben - vor dem nächsten Glühwein und so müssen die sowie schon zu vielen Kilos in die Natur gebracht werden und da interessiert es ja nicht, ob es draußen stürmt.

Aber was zieh ich an? Ich hab ja schon gestern in der Stadt meine Jacke von mir geschmissen. TShirt und Sakko reichten da völlig aus. Man bemerke, es war der 18.12. und ich stand mit TShirt und Sakko auf dem Weihnachtsmarkt - abends um 21.00 Uhr.

Aber zurück zum Lauf: Das kurze Laufshirt und leichte Windjacke werden es, entpuppt sich schon als fast zu warm.

Der wind pfeift heftig und drückt mich von hinten in die Pfützen rein, die Wege sind aufgeweicht und ich laufe Slalom vorbei. Ein Glück ist der Wind nicht von vorne aber ich muss ja wohl irgendwann zurück.


Hier liegen haufenweise Futterrüben rum. Interessant, dass hier nur Futterrüben angebaut werden - scheinbar keine Zuckerfabrik in der Nähe. 


Schon 6km gelaufen und immer noch kein Wind von hinten. Aus Versehen hab ich es geschafft, fast die ganze Strecke geschützt oder mit Wind von hinten zu laufen - das ist angenehm. Trotzdem laufe ich kaum unter oder an großen Bäumen vorbei. Bei Sturm ist es mir unter Bäumen nicht so wohl.

Mittlerweile ist mir trotz leichter Kleidung schon recht warm und so erfreut es mich, dass leichter Nieselregen einsetzt. Der See "schlägt" Wellen im Sturm - hier an der Kiesgrube ist sonst alles glatt wie ein Kinderpopo.


Am Badesee auch weit und breit kein Gast zu sehen. Selbst die Taucher mögen sich nicht ins Wasser begeben.


Und an dieser Stelle werden die Beine schwer, der Schlamm setzt sich unter die Hokas und es braucht ne Weile, bis sich die natürliche Erhöhung wieder erübrigt hat.


Auf den letzten 1,5 Kilometern dann "endlich" Wind von vorne. Buah.. muss nicht wirklich sein aber ich bin ja keine Memme.

Nach 8km bin ich an der Bäckerei. Die Verkäuferin sagt: "Watt? Bei dem Wetter joggen?" Ich weise sie weder darauf hin, dass ich laufe und nicht jogge :-) noch darauf hin, dass das bestes Laufwetter ist - ich hab ihr nur gesagt, dass es Spaß macht. Verstehen konnte sie es nicht.

Noch 8km to go! :-)

Mittwoch, 17. Dezember 2014

~ Ich habs versucht! ~

Und ich wundere mich die ganze Zeit, wo denn der ganze Weihnachtsterror hin ist. Als ich dann heute früh extra mal kreuz und quer durchs Dorf laufe, realisiere ich, dass die alle Strom sparen. Gut gemacht.

Den kompletten Weihnachtsterror kann ich wohl nur abends sehen.

Da ich aber (hoffentlich) ab Morgen Urlaub habe - wenn nicht die ganzen Krankheiten der Kollegen diesen Traum zerstören - werde ich für die nächsten 14 Tage nur noch im Hellen laufen und dann wird ja auch schon bald wieder abgerüstet.

Apropos Krankheiten: Viele schleppen sich mit Magen-Darm durch die Landschaft. Meinem Besten geht es auch nicht gut und bei mir grummelt es im Bauch. Ich hab dann heute früh kurz überlegt, was ich machen soll und dachte: "Och, läufste Dir das mal weg.". Drückt die Daumen, dass es klappt.

Wegen der Stromsparerei ein paar dürftige Fotos der Weihnachtsbeleuchtung, die eben morgens schon leuchtete.





7km gelaufen - noch 16 to go... 1.000 :-)

Sonntag, 14. Dezember 2014

~ Wer hätte das gedacht? ~

Bald ist er geschafft, der Weihnachtsmarathon. Ich hab aber echt viel Spaß im Moment und so ein Glück, wo viel liebe Menschen zu kennen und zu treffen. Da nehm ich die wenige Ruhezeit gerne in Kauf. Das Einzige, das mich betrübt ist, dass ich für meinen Besten so gar keine Zeit hab und so freue ich mich, wenn es ab Anfang übernächster Woche ruhiger wird. Aber vorher gibts noch 2-3 Weihnachtsmarktbesuche und Essen mit Freunden. :-)


Aber nach dem Feiern ist vor dem Lauf und der steht heute unter einem besonderen Stern. Mein Laufazubi vom Frühjahr und jetzt Profiläufer wird heute die 1.000er Jahresgrenze überschreiten.

Pünktlich dazu kommt die Sonne raus und schiebt den Nebel auf Seite und lässt uns einen freien Blick vom Deich auf die Erdölchemie.


Die Mistelzweige am Baum sind in der Sonne und ohne Blätter so schön sichtbar. 


Wir laufen unsere Deichbogenrunde - das sind gesamt immer 12km und es gibt einen tollen Blick auf den Rhein, über den jetzt wieder so langsam der Nebel aufzieht.


Da wir heute erst um 9.15 Uhr los sind, begegnen uns unendlich viele Hundehalter (ein wenig Slalom ist angesagt) und Kirchengänger (auch hier ist Slalom angesagt). Jetzt ist der Rhein wieder komplett vernebelt, man kann kaum die andere Seite sehen (das hier ist ein Hafenbecken, der Rhein ist dahinter erst).


Heute müssen wir mind. genau 12,3 km laufen, damit die 1000 voll werden und siehe da... geschafft. Glückwunsch Hakan! Wer hätte das gedacht, als wir im letzten Jahr um diese Zeit beim Glühweintrinken mit den Nachbarn uns mal so lose verabredet haben. Erst 3 Monate später, im März 2014, ging es los und jetzt sind 1.000 km auf der Uhr!


Die Heldenschuhe samt Buff und Handschuhe und Glück(wunsch)schweinchen werden von der Nachbarskatze beäugt, die die Aufregung darüber wohl nicht ganz so versteht.


Es waren diese Woche 3 Läufe mit 25km und die Schienbeine haben sich nach Eismassagen wieder beruhigt, so dass ich wohl am nächsten Wochenende ebenfalls die 1.000 vollmachen werde - noch 23km to go!

PS: Heute hab ich Weihnachtsmarkt/feier-Pause :-)