Sonntag, 23. März 2014

~ Mal anders herum ~

Warum lauf ich meine Runden immer in die gleiche Richtung? Noch nie drüber nachgedacht. Der Zufall will es, dass ich es ändere und eine wohlbekannte Laufstrecke in einer anderen Perspektive wahrnehme.

Die ersten zwei Kilometer werde ich von meinem ebenfalls frühputzmunteren Laufbeginnernachbarn begleitet. Dann trennen sich unsere Wege - er zurück, ich will noch ein wenig weiter.

Die Gärten sind schon alle frühlingshaft herausgeputzt.

Die Pfützen vom gestrigen Regen spiegeln die nur leicht belaubten Bäume.


Da ich anders herum laufe, nehme ich zum ersten mal das moosbefleckte Schild wahr.


Und wie immer am Tag eines Fußballspiels rufe ich (nur mental) Herrn Kießling beim Vorbeilaufen an seiner Wohnung einen Gruß zu und dass er gut spielen soll, da sehe ich dieses Schild - auch noch nie gesehen, weil es eben anders herum ist. Da ist aber jemand gemein... so was.


So laufe ich 7km anders herum. Es läuft noch nicht fluffig leicht aber schon ganz gut für 2 Monate Pause. Mal schauen, wo es noch drauf hinausläuft.

Die Motivation reicht jetzt auch wieder für alle Drumrumgedönse wie Kniebeugen, Liegestütz und Situps... 

Kommentare:

  1. Ich habe gesehen, dass du nun wieder "komplett" trainierst-finde ich klasse! Und so langsam entwickelst du duch dich ja zum "Revoluzzer" :-), einfach mal so anders herum zu laufen. tststs....

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  2. Soso, einfach mal dich umpolen lassen und schon läufts anders (herum). Finde ich eine sehr gute Idee, vor allem eben wegen den neuen Eindrücken auf der doch eigentlich so bekannten Strecke

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    1. Hätt ich ja auch mal früher drauf kommen können aber Mensch ist ein Gewohnheitstier.

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  3. Hab ich auch schon mal gemacht und lohnt. Wenn man alle "seine" Strecken in Gegenrichtugn läuft, hat man ja glatt die doppelte Anzahl an Streckenvarianten!
    Liebe Grüße
    Elke

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  4. Interessanterweise finde ich andersrum oft anstrengender, was ja eigentlich unlogisch ist, denn die Höhenmeter sind ja gleich… Deshalb laufe ich irgendwie lieber in eine Richtung, aber es stimmt schon, die Perspektive ändert sich wirklich beträchtlich.

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    1. Vielleicht ist anders herum anstrengender, weil man die Strecke nicht so "kennt"... weiß auch nicht aber Fakt ist: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. :-)

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