Sonntag, 27. April 2014

~ Endlich Wasser ~

Nicht das Hämmern der dicken Tropfen eines Gewitterregens, die entweder sofort wieder verdampfen, wenn sie auf die warme Erde fallen oder im schlimmsten Falle irgendwelche Keller überfluten sondern das leise Platschen des richtigen Regens fällt auf die Dachschrägenfenster.

Endlich Regen, der Rhein hat sich schon so weit zurückgezogen, dass die Schiffe nur noch halbe Fracht laden können und das im April. Die Pflanzen schreien ebenfalls nach Wasser und mein ökologisches Ich freut sich deshalb über den Regen und mein Läufer-Ich ebenfalls, da ich gerne im Regen laufe.

So richtig dichte Kleidung besitze ich nicht - wozu auch, bin ja nicht aus Zucker. Endlich mal wieder die Schlamm-Hokas rauskramen, die waren lange nicht benutzt.


Die Einlagen umgepackt, an die mich mich mittlerweile schon gut gewöhnt habe. Es scheint zu funktionieren mit den Dingern.

Und dann ab in den Regen, ein richtig schön durchnässender Regen. Als ich zum Rhein runterkomme, sieht es so aus, als ob über Nacht alles ums doppelte gewachsen sei. Grün über grün, der Rasen so hoch, die Brennesseln so dicht und überhaupt.

Die Pusteblumen allein schauen etwas bedröppelt aus der Wäsche und lassen ihre Flügelchen hängen.


Bloß keine Nacktschnecke und bloß keinen Regenwurm zertreten. So freue ich mich, immer nasser werdend, des sonntäglichen Laufs. Ich peile die 10km-Strecke an, unterwegs nur ein paar einsame Hundehalter, die raus müssen, egal welches Wetter.

Zurück über den Wupperdeich und Richtung Bäcker.


Nach 10km komme ich zufrieden und nass dort an. Die Brötchen bezahle ich mit einem völlig durchtränkten 5-Euro-Schein. Nunja...

Weil ich alleine unterwegs war, war ich mal wieder schneller als ich es eigentlich bei meinen "langen" Läufen möchte. Aber da gehts immer wieder mit mir durch. Schnitt 6:47er Pace. Nun liegt die erste Woche mit 30 Laufkilometern hinter mir. Das ist so in etwa das, was ich erfahrungsgemäß gut vertrage. Hier soll es sich einpendeln.

Die Sehne kommuniziert seltsam. Dachte ich Ostermontag noch, dass mir wieder eine lange Pause droht, hat sie sich nach dem Lauf plötzlich wieder regeniert. Es ist immer etwas spürbar aber ich hab den Eindruck, wenn ich fleissig dehne, viel gutes Wasser trinke, Magnesium nehm und meine Stabi-Übungen mache, kann ich es im Griff halten. Schön wäre es, um wieder ein Laufjahr nach meinem Geschmack absolvieren zu können.

Hier endet der Laufbericht - ich halte im Nachgang noch ein paar Eindrücke von gestern fest. Nur so als Warnung, ist heut ein langer Post. Die Laufinteressierten können ja hier aufhören:

Samstag, 26.04.2014

Unsere meist samstäglichen Spaziergänge durch Kölner Viertel sind mindestens mal Tradition geworden. Heute möchten wir uns mal gerne das Urban Gardaning Neuland in Köln anschauen. Wenn man mich kennt oder denkt zu kennen, dann weiß man, dass mir so etwas gut gefällt. Ich fürchte aber, es gibt in Köln nicht so irrsinnig viele Anhänger dessen. Schade für die, die das so vehement betreiben und verteidigen. Es waren nicht viele Kisten in einem guten Zustand. Man sah, dass das Geld an allen Ecken und Enden fehlt.


Aber überall versucht man, mit wenig Geld sich ein wenig nett einzurichten.



Es scheint, dass ein Café betrieben wird, war aber zu, als wir wohlgemerkt sehr früh am Tag dort waren.

Dann weiter zu einem alten Fort, von denen es viele im Kölner Stadtgebiet gibt. Das hier ist der Friedenspark.


Abgebrochene Bierflaschen verwachsen hier mit Pilzen.


Direkt vor dem Wohnzimmer dieser Truppe... wobei es nicht danach aussah, als ob das hier noch aktiv ist.





Der Weg führt uns weiter durch die Südstadt... überall sieht man Bemühungen, die wenigen Grünflächen zu schmücken. Echt Kölsch ist die Umrandung mit Bierkronen.







Insgesamt waren es lt. runtastic 14km, die wir durch die Stadt gelaufen sind. Noch mal nachgemessen ergeben sich 11km.. also irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit. Anschließend waren wir auch wirklich kaputt. Wer weiß, was mein Bester im letzten Jahr hat durchmachen müssen, kann vielleicht abschätzen, was diese Strecke per pedes für uns bedeutet. Wunderbar!


Freitag, 25. April 2014

~ Gefangen im Nebel ~

Gestern Abend, endlich... ein paar Tropfen Regen. Es scheppert für 10 Minuten oder vielleicht auch länger auf unsere Dachfenster. Aber es ist der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.

Ich entscheide mich deshalb heute früh wieder für die Straßentreter, nicht für die Matschtreter.

Aber ein Gutes hat der Regen und die frühe Kühle... es bildet sich Nebel.


Mutig laufe ich rein... man muss wissen, dass ich ein Schisshase bin und der vor 30 Jahren geschaute Film "Fock, Nebel des Grauens" hat sich tief in meinen Hirnwindungen verankert. Ich fürchte also sofort von irgendwelchen Nebelwesen um die Ecke gebracht zu werden. Kein Scherz.... 


Aber irgendwie siehts halt nicht nach Nebel des Grauens sondern Nebel der Schönheit aus.

Achtung... Schwindelgefahr:


Der nun schon so oft fotografierte See... immer wieder schön.


 Seufz...


Und dann kommt mir der kleine Kerl hier entgegen und ist eindeutig zu schnell für mich. Keines der Fotos ist scharf geworfen. Hier sagen sich Hase und Igel guten Morgen. :-)


Euch allen ein laufreiches und schönes Wochenende.

Montag, 21. April 2014

~ Es werde Licht ~

Frühaufsteher unter sich:

Er: Wann laufen wir morgen? 6.00 oder 7.00 Uhr?
Sie: Keine Ahnung... lass uns morgen früh schauen.

Sie: Bin ERST um 5.45 Uhr aufgestanden - lass uns um 7.00 Uhr laufen. Jaja...

Das tun wir dann, schöne 7km - mittlerweile ist 6.00 Uhr eigentlich die attraktivere Zeit, weil die Stimmung bei Sonnenaufgang einfach wunderschön ist. Dachte sich auch dieser Ballon.


 Und ein wenig Graffiti gibts auf der Strecke auch noch.


Eine kleine Geschichte von Samstag noch, weil sie mich so amüsiert und berührt. Wir waren in Ehrenfeld auf Fototour unterwegs. Mittags dann das obligatorische Kölsch in der Traditionskneipe.


3 Pärchen mittleren Alters sitzen am Tresen und unterhalten sich - über Umwege kommen sie auf das Dunkelrestaurant zu sprechen, das lange Jahre ermöglichte, im absoluter Dunkelheit zu speisen.

Er: "Datt iss ein Restaurant, wo man im totalen Dunklen isst."
Sie: "Wattene Quatsch".

Auf den Punkt gebracht, oder?

Wenn ich mich trauen würde, würd ich die Leute gerne fotografieren und mit ihren Zitaten einen eigenen Blog füllen. Die Lebensweisheiten in Kölner Eckkneipen sind anrührend und schön. Ich liebe es, hier zu wohnen.


Sonntag, 20. April 2014

~ Frohe Ostern ~

Herr und Frau Blumenmond sowie Otto, meine einzige hart umkämpfte Osterdeko und treues Haustier wünschen allen Lesern ein Frohes Osterfest!


PS: Der Tag fing mit Sonne auf dem Balkon an und ich konnte mit einem leckeren Soja-Latte den Kindern zuschauen und -hören, wie sie Ostereier sammelten. Natürlich bin ich GEGEN den Verzehr von Ostereiern ;-)) aber das Treiben der Kinder und das Jauchzen beim Finden der Überraschungen war wirklich nett anzuhören. Schönes Osterwetter, das!

Samstag, 19. April 2014

Kohlrabiblätterchips

Gestern hatten wir Besuch... endlich noch mal konnte ich Gäste bekochen. Ich liebe es, Stunden in der Küche zu stehen und alles vorzubereiten. Alles muss so sein, dass ich nur noch wenige Handgriffe hab, um es auf den Tisch zu bekommen, trotzdem muss alles frisch sein. So waren alle Tupperdosen etc. in Beschlag und meine Spülmaschine war total überfordert.

Was hat das mit Kohlrabiblätterchips zu tun? Nix... nur ein wenig Vorgeplänkel, weils halt so schön war.

Als Vorspeise gab es Tapas "Germany" also ein Teller mit unterschiedlichen regionalen und saisonalen Gerichten. U.a. ein Kohlrabi-Apfel-Süppchen. Da ich einen Tag vorher mein Bio-Abo bekommen hab, waren die Kohlrabi noch frisch und die Blätter daran ebenfalls. Also zu schade, um sie einfach achtlos in die Tonne zu drücken. Mein Gegoogle ergab nicht wirklich etwas Sinnvolles. Aber wenn Grünkohlchips gehen, müssen auch Chips aus Kohlrabiblättern gehen. So hab ich das Rezept von veggi.es genutzt die sehr leckeren und knackigen Kohlrabiblättercihps gemacht - ergab eine kleine Schale voll.
  • Blätter von 2 Kohlrabi waschen
  • Strunk enfernen und sie in chipsgroße Stücke zupfen (ergab 50g)
  • 1,5 EL ÖL
  • 1 guten TL Erdnussmus
  • 1 Dreher der Chili-Mühle
  • Salz
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • vermengen und die Blätter in der Marinade gut vermischen
  • bei 130°C im Backofen ca. 40 Minuten gross garen
Genutzt wurden Sie beim Essen für dieVorspeise Tapas "Germany", bestehend aus Kartoffelsalat, Labskaus, Kohlrabisüppchen,Eiersalat und Pflücksalat. Die restlichen Chips haben wir beim Wein nachher einfach so weggeknabbert.

Mittwoch, 16. April 2014

Pizza, Pizza...

Pizza ist nicht gleich Pizza. Wer den Italiener seiner Wahl gefunden hat, der weiß das. Wer das ultimative Pizza-Rezept gefunden hat, der weiß das auch.

Das ultimative Rezept entdeckte ich vor Jahren auf dem Foodblog von Frau Deichrunner. Wenn auch noch nie persönlich getroffen, "kennen" wir uns über das Laufen und teilen die gleiche Leidenschaft fürs Kochen und Backen, wenn auch ich vegan agiere und sie nicht.

Warum dieser Pizzateig besonders ist, weiß ich gar nicht. Am besten ausprobieren und das gleiche Erlebnis teilen. Hier einfach der Text kopiert.

Pizza nach Art des Hauses
2 Stück (à ca 25 - 26 cm Durchmesser)

Zutaten

  •     300     Gramm  Mehl 550 (oder 200 g + 100 g Weizendunst)*
  •     180     Gramm  Wasser
  •       1     klein. TL Salz
  •       6     Gramm  Hefe
  •       3      Teel. Olivenöl
Quelle
            Rezept von Marla21 - Chefkoch Userin
            -- Erfasst *RK* 16.05.2008 von
            -- Eva Ohrem
Zubereitung
Hefe, Salz, ein bisschen vom Wasser mit einander vermischen, gut 10 -
20 Min stehen lassen, dann alles zusammen (bis auf das Olivenöl) in
die Rührschüssel, gut kneten, Olivenöl langsam dazu laufen lassen;
insgesamt ca. 8 - 10 Min kneten (Anja: KitchenAid Stufe 2)
Den Teig in 2 Teile teilen und zu Kugeln formen. Eine
Plastikschüssel leicht mit Olivenöl einölen, die Teigkugeln hinein
legen und alles mit Folie oder einem Gefrierbeutel abdecken und in
den Kühlschrank stellen; da kann er einige Tage stehen bleiben.(Man
kann also gut mehrere Portionen im Voraus zubereiten und dann immer
nur so viele Teigkugeln nehmen, wie man gerade braucht, den Rest
dann wieder in den Kühlschrank stellen)

 
Falls vorhanden rechtzeitig Backsteine im Backofen 30 bis 60 Minuten
bei 250 Grad aufheizen lassen (Blumenmond: Ich hab sowas nicht und begnüge mich damit, das Backblech im Ofen mit anzuheizen).
Die benötigten Teigkugeln mit der Hand gut durchkneten und wieder zu
Kugeln formen, diese dann Zimmertemperatur annehmen lassen (30 - 60
Min genügen), nun Pizzen formen, nach Belieben belegen





und bei 250
Grad 10 Minuten backen.


Pizzasauce
4 Pizzen

Zutaten
  • Olivenöl
  • 1 Bd. frisches Basilikum - die Blätter in feine Streifen geschnitten
  • 1 klein. Dose geschälte Flaschentomaten (240 g Abtropfgewicht)
  • Meersalz
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  •  Zucker
Quelle
                Rezept Frau Dreichrunner
            -- Erfasst *RK* 16.05.2008 von
            -- Eva Ohrem
Zubereitung
Einen Topf aufsetzen, einen Spritzer Olivenöl hineingeben und die
Knoblauchscheiben leicht darin anschwitzen, bis sie hellgelb sind.
Die Hälfte des Basilikums, die Tomaten und einige Prisen Salz und
Pfeffer sowie eine kleine Prise Zucker hinzufügen.
Die Sauce gut 20 - 30 Minuten köcheln lassen, anschließend mit dem
Stabmixer pürieren und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken,
restliche Basilikumstreifen dazugeben.
Diese Sauce dann auf dem Pizzateig verteilen und Pizza mit
Wunschzutaten belegen und backen.

~ Das musst Du bloggen ..~

... sagt mein neuer frühaufstehender Laufbegleiter. Aber von vorne:

1 Kaffee muss es mindestens sein - 2 sind besser, bevor es morgens früh an den Laufstart geht. Da ich heute Abend verabredet bin, müssen vor dem Lauf sogar noch die Stabi-Übungen sein, ich will ja nicht aus dem Tritt kommen, nicht wahr?

Dann Treffen vor der Haustür - es ist noch dunkel und das Schöne an laufender Begleitung ist, dass "frau" auch dann Richtung unbewohntes Terrain laufen kann. Könnte ich alleine auch, bin ich aber zu schissig für. :-)

So gehts ab auf die Rheinstrecke. Die Verwandlung meines Laufbegleiter zu Superman verläuft in zwei Stufen.

Zum einen wird die Jacke des Laufbegleiters bald zu warm und da sie als Bauchumwicklung nicht hält, wird sie um die Schultern geschwungen und versucht,  in Superman-Pose gen Himmel abzuheben.

Klappt nicht ganz aber fast.

Wir starten mit einer Pace von 7:45 und werden schneller, immer schneller. Ich versuche zwischendurch mal, das Tempo zu drosseln aber Superman mit Fahrradjacke als Umhang lässt sich nicht bremsen.

Auf dem letzten Kilometer gibt er noch mal so richtig Gas und wir laufen mit einer (Garmin gemessenen) Pace von 7:06 auf 7km ein. Das ist mal so richtig, richtig schnell für jemanden, der erst vor wenigen Wochen mit der Lauferei angefangen hat.

Er hat mir versprochen, dass wir die nächsten Läufe wieder langsamer machen. Zum einen soll er ja noch lange kontinuierlich weiterlaufen können, zum anderen hab ich auch so ne bessere Entschuldigung für meine langsamen Läufe. Jaja...



Noch flott für Frollein Holle ein Blümchen ins Haar gesteckt....


... und dann gings ab zu einem Augenarzttermin, auf den ich schon 5 Monate warte. 5 Monate!! Unfassbar, oder? Die gute Nachricht ist, es ist alles gut und es sind nur die üblichen Alterserscheinungen zu beklagen. Damit kann ich gut leben.

Dienstag, 15. April 2014

Rhabarber - Hefeschnecken

Der erste Rhabarber und Hefe hab ich noch zu Hause... das wird was:


Teig
  • 70g gemahlene geröstete Haselnüsse
  • 30 g frische Hefe
  • 50g Rohrzucker
  • 150ml Sojamilch
  • 370g Mehl
  • 70g weiche Margarine (Alsan)
  • 2 EL mildes Sonnenblumenöl
Streusel
  • 70g kalte Margarine (Alsan)
  •  100g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 20 gem. geröstete Haselnüsse
     Füllung
    • 150ml Sojamilch
    • 15g Vanillepuddingpulver
    • 15g Rohrzucker
    • 300g geschälter Rhabarber in kleine Stücke geschnitten 
    Für den Teig die Hefe in lauwarmer Sojamilch und dem Zucker auflösen. Haselnüsse, Mehl, Öl und Margarine mit der Hefemilch 8 Minuten kräftig durchkneten (mit der Maschine).

    Den Teig an einem warmen Ort 1,5 Stunden gehen lassen.

    Die Streusel vorbereiten, indem alle Zutaten mit der Hand gemischt werden. Den Pudding für die Füllung ganz normal kochen und den Rhabarber in 1/2 Zentimeter große Stücke schneiden, nachdem man ihn gewaschen und geputzt hat. Der Rhabarber soll geputzt 300g ergeben.

    Wenn der Teig schön gegangen ist, noch mal kräftig kneten und dann in ein Viereck (wie eben ein Viereck bei einem Hefeteig so geht) in 25 x 40cm großes Stück ausrollen.




    Mit der Hälfte des Pudding, der Hälfte des Rhabarber und der Hälfte der Streusel bestreuen und mit der langen Seite aufrollen. Dann ca. 2cm große Scheiben mit einem scharfen Messer abschneiden und die so entstandenen Schnecken auf ein Backblech legen. Ach ja... Backofen vorheizen nicht vergessen - Ober-/Unterhitze auf 180°C.



    Dann die Schnecken mit dem Rest des Pudding bestreichen, auf jede etwas Rhabarber legen und Streusel draufpacken.



    Dann ab in den Backofen und 25 Minuten backen. Ergeben 13-15 Stücke und ich hab jetzt gar keine Idee, wo ich die an den Mann bringen soll. :-)


      Sonntag, 13. April 2014

      ~ 7 - 10 - 8 - 7 ~

      Das sind die Zahlen des heutigen Tages.

      7km - mit Hakan gemeinsam
      10km - für mich gesamt
      8er Pace - mit Hakan gemeinsam
      7er Pace - allein

      Nicht ganz. Also, zum einen war es eine 7:55er Pace mit Hakan und man beachte die Geschwindigkeitssteigerung zu unserem letzten gemeinsamen 7-km-Lauf. Respekt, Herr Nachbar, Respekt!!! Und eine 7:15er Pace alleine. Bin gespannt, wann Hakan mich überholen wird und wg. mir langsamer laufen muss. :-)

      Diesmal haben wir uns den Monheimer Rheinbogen angesehen.


      Riesen Misteln in den Bäumen - das sieht total klasse aus.


      Natürlich darf der Raps nicht fehlen, der ja im Moment überall (was ja gar nicht so klasse ist aber trotzdem hübsch aussieht) sein gelbes Kleid zeigt.


      Nach 7km steigt mein Läuferazubi (hat bald schon die Lehre hinter sich) in sein Auto und ich muss darf die letzten 3km bis zum Bäcker und den frischen Brötchen nach Hause laufen.

      Dabei noch den Mäuseturm fotografieren und mir ein Loch in den Bauch freuen.


      Ich wills final noch mal festhalten. Das waren schon wieder 10km, bin ja gerade erst wieder gestartet. Die Sehne hält (meldet sich aber immer zaghaft zwischendurch) - heute tut mir aber mal die linke Wade weh - das ist aber nix, was ich nicht mit Dehnen in den Griff bekommen kann.

      Danach noch Situps, Liegestütz und Kniebeugen. Dafür darf ich dann auch heute Nachmittag die Rhabarber-Hefe-Schnecken essen, die ich gerade vor sich hingehen lasse.

      Polentaschnitten auf Spargel-Champignon-Gemüse mit Weinschaumsauße

      Auf den ersten Spargel in der Saison freue ich mich immer wie verrückt. Der sollte heute in einem Gericht verschwinden, das es bei uns schon mal gab und aus einem meiner Lieblingskochbücher stammt. Allerdings hab ich bei diesem speziellen Kochbuch mittlerweile ein "Geschmäckle" aber kochen kann ER ja trotzdem....

      Ich nehme sehr gerne "normale" Rezepte als Anregung und kreiere daraus meine eigenen veganen Gerichte. Konstellationen wie sie ein süddeutscher Spitzenkoch, der (s. Geschmäckle) leider aus welcher Profit- oder Profilierungsgier auch immer, sich an ein Fast-Food-Restaurant verkaufte, bekomme ich allein in der besonderen oder feinen Form nicht hin - bin ja schließlich auch Amateur und nicht Profi. Was ich aber kann, ist die richtigen Zutaten eines Gerichts durch vegane ersetzen aber auch sonst gerne mal - wie hier geschehen - so ein Gericht komplett (mangels diverser Zutaten) umwandeln.

      Herausgekommen sind nun eben die

      Polentaschnitten auf Spargel-Champignon-Gemüse mit Weinschaumsauße


      für 2 Personen

      Für die Polentaschnitten

      • 125g Maisgrieß
      • 500ml Gemüsebrühe
      • gemischte Kräuter nach Wahl
      • Sonnenblumenöl
      Für das Gemüse und die Sauce
      • 300g weißer Spargel
      • 150g Champignons
      • 100ml Gemüsebrühe
      • 1 gestr. TL Puderzucker
      • 4 EL Reiswein (oder Weißwein wie im Originalrezept)
      • 60g Hafersahne
      • 2-4 EL Alsan (Margarine)
      • Chiliflocken
      • 1/2 TL abger. Schale einer Orange
      • Kümmel gemahlen
      • frische Petersilie (ca. 1 EL)
      • Salz
       Ca. 2 Stunden vor dem Essen 500 ml Gemüsebrühe aufkochen und die Polenta (Maisgrieß) und nach Wahl die Kräuter gründlich unterrühren und ca. 10 min. köcheln lassen ... Vorsicht, immer wieder umrühren. Danach in eine kleine Springform o.ä. umfüllen und ganz kalt werden lassen.

      Ca. 1/2 Stunde vor dem Essen: Den Spargel schälen, in ca. 3-4 cm starke Stücke schneiden. Die Champignons mit einer Bürste putzen (trocken) und dann vierteln.

      Spargel in der Gemüsebrühe ca. 15 Minuten bissfest garen und abgießen, dabei das Kochwasser auffangen. In einer Kasserolle den Puderzucker auflösen und karamelisieren lassen und mit dem Wein ablöschen. Den Wein einkochen lassen, das war bei mir sofort nach Ablöschen der Fall (Pfanne sehr heiß). Dann die Brühe und die Sahne dazu und mit Chiliflocken und der Hälfte der Orangenschale abschmecken. 1 EL Alsan darin auflösen und auf Seite stellen.

      Jetzt 2 Pfannen auf den Herd. In der einen Pfanne das Öl heiß werden lassen und den nun geviertelten Polenta-Kuchen goldgelb von beiden Seiten anbraten.

      In der anderen Pfanne ebenfalls 1 EL Alsan erhitzen und die Champignons anbraten. Hier warten, bis die Flüssigkeit aus den Champignons ausgetreten und wieder verdampft ist. Dann den Spargel dazu geben und erwärmen und ebenfalls mit Chili, einer guten Prise Kümmel, der restlichen Orangenschale und Salz abschmecken. Dann die Petersilie dazu packen.

      Wenn alles fertig ist, die Sauce noch mal kurz erwärmen und mit einem Stabmixer aufschäumen.

      Gemüse in einen tiefen Teller geben, Polenta-Schnitte dazu und mit der Schaumsauce aufgießen. Guten Appetit.

      Das Rezept mit nur einer Polenta-Schnitte und etwas weniger Grundzutaten ist eine perfekte Vorspeise. Mit 2 Schnitten und wie oben beschrieben eine Hauptspeise

      Mittwoch, 9. April 2014

      ~ Falsche Schuhe, neue Strecken und Samosas ~

      Eine Dienstreise ohne neue Laufstrecken wäre wie Rührtofu ohne Schwefelsalz. Geht - aber zusammen ist besser.

      Ein Hoch auf gpsies. Im Leben nicht, never ever würd ich diese Strecken ohne finden. 

      Es startet am sozialen Brennpunkt von Reinbek. Mein Mitleid ist groß angesichts dieser ärmlichen Behausungen.


      Kurz drauf gehts aber ab in den Wald mit Treppen ohne Ziel.


      Wagemutig laufe ich trotz des Warnschildes weiter.


      Seltsame Bäume säumen den Weg.


      Hier war wohl mal früher was.


      Spätestens hier merke ich die falsche Schuhwahl. Ich hab die Straßen-Hokas mit anstatt die Dreck-Hokas.


      Wunderschön das!


      Italiener oder Inder, wofür hab ich mich entschieden?


      Die vegane Antwort auf das kleine Steak.



      Und mit Gruß an Anne: Stabi-Übungen trotz Auswärtsspiel ausgeführt, dank Walross! :-)