Sonntag, 8. Juni 2014

~ Too much ~

Too much an Arbeit letzte Woche, too much an Aktivitäten, too much an Endorphinen, too much an schöner Natur?

Ach papperlapapp... erfülltes Leben halt.

Ich könnt so viel erzählen aber damit hier nicht noch größere Romane entstehen, bleibt es bei dem heutigen Lauf, der einfach too much schön war sooo too much schöne Landschaft, so too much wow!

Urdenbacher Kämpe ist ein Naturschutzgebiet zwischen Monheim und Düsseldorf und eben gar nicht weit von uns weg. Ich bin dort schon gelaufen und häufig mit dem Rad durchgefegt. Das wollte ich Hakan mal zeigen, auch wenn wir dafür ausnahmsweise mal mit dem Auto zum Lauf fahren müssen.

Wir kommen recht schnell durch einen Wald am Campingplatz vorbei und dann zum Rhein - weit hat sich der Strom zurückgezogen und heute Nachmittag wird das sicherlich hier von Sonnenbadenden bevölkert sein.


Die Sonne scheint aber wir haben das Glück, dass wir auf der Strecke die meiste Zeit im Schatten laufen können - schon über 20°, obwohl es noch so früh ist.


Und meine Endorphine wissen überhaupt nicht, wo sie sich noch hin entladen sollen, wenn ich solche Bilder sehe. Der arme Hakan bekommt meine ganze Begeisterung zu spüren. Ich lasse ihn zwar physisch unberührt aber ständig müssen wir stoppen, damit ich fotografieren kann und werfe die Arme wild in die Luft, um meine Begeisterung  kund zu tun.


Wir kreuzen die Hauptstraße, die das Naturschutzgebiet quert und nehmen uns den zweiten Teil der Kämpe vor. Hier gibt es immer wieder kleine Brücken, die die umliegenden Anwohner ins Gebiet bringt.


Überall sind Teiche und das Gequake der Frösche ist unglaublich. Wir sehen Fischreiher, wir sehen Enten, wir sehen natürlich wieder Schwäne. 


Als wir die letzten 2km durchs freie Feld zurück laufen, hab ich das Gefühl, dass mich jemand mit einem Gummiband zurück zieht. Es ist warm und es gibt leichten Gegenwind. Trotzdem freue ich mich über die Schmetterlinge, die Libellen und wie hier die Hummel, die sich um uns tummeln.


Wunderbare 10,2km in einer 6:53er Pace. Eine Flasche Wasser verschwindet sofort wieder in meinem Körper.

Dank an Hakan für ein Bild meiner meist ausgeführten Tätigkeit.. aber wenns doch so schön ist - tooo much halt.


Kommentare:

  1. Ach, schöne Stimmungen hast Du wieder eingefangen! Da MUSS man doch stehenbleiben um das zu verewigen...!
    Liebe Grüße
    Elke

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    1. Find ich auch - stetiges Weiterlaufen wird überschätzt. :-)

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  2. Hach, Anja, Bild Nr. 2 und 3 sind atemberaubend schön, so etwas erwischt man wirklich nur am Morgen, echt toll. Ich kann Deine Endorphin Ausschüttung sehr gut nachvollziehen.
    Ich war etwas überrascht von der Landschaft, aber Du hast ja das Auto bemüht um mit dem Lauf zu starten...und ganz ehrlich, das hat sich wirklich gelohnt. Vielen Dank fürs Mitnehmen.

    Salut
    Christian

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    1. Es ist nur 10km von meinem zu Hause weg, lieber Christian. Es ist erstaunlich, was man sieht, wenn man sich nur auf die socken macht.

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  3. Ein Genuss von soviel Begeisterung und Naturerleben zu lesen. Schön!

    Die Bidler sowieso.

    Liebe Grüße
    Volker

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  4. Liebe Anja,
    ***lach***, ich stelle mir gerade vor, wie du vor Begeisterung springst und fuchtelst, juchizt und fotografierst, während ein etwas konsterniert schauender Laufbegleiter sich in sicherem Abstand zu dir hält.... Da hast du mein Gedankenkino zu tollen Bildern animiert! :D
    Für solche Eindrücke und eine schattige Strecke rentiert es sich wirklich auch mal, das Auto für den Anfahrtsweg zu bemühen... Schön!

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  5. Ja, der arme Kerl muss schon was aushalten mit mir.

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  6. Zauberhaft, liebe Anja! Da MUSS man einfach a) juchzen und b) fotografieren. Und dein Laufbegleiter muss da einfach durch ... er schlägt sich offenbar tapfer! :-)

    Liebe Grüße,
    Anne

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    1. Ja, er lässt sich einfach nicht verschrecken. ;-)

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