Samstag, 30. August 2014

~ Frösche, Laufen und Kölsch ~

Was haben die 3 Dinge miteinander zu tun.

Ich kleide mich in grün-gelb - die neuen Hokas ebenfalls farbig inkl. Socken in schönem strahlenden Grün. Ich steige die Treppe herab, treffe meinen Laufkumpel und muss die Augen schließen, so grün strahlen neues Laufshirt und Schnürsenkel.

Macht uns das schneller? Nein! Macht uns das glücklicher? Ja, unbedingt. So machen wir zwei Frösche uns auf den Weg auf die Wochenendrunde. 14km peilen wir an und diesmal hab ich die Strecke nicht so genau aufm Schirm. Das zweite mal in einer Woche, ich werde schlampig.



Die Strecke hätte schön in die ugly destinations gehört aber die hab ich mal ausselektiert und (fast) nur die schönen Dinge festgehalten, wie dieses kurze Waldstück an der Wupper, schon oft von mir fotografiert.



7km sind rum, jetzt müssen wir langsam den Weg zurück finden... hier führt aber kein Weg links ab. Kurz vor dem Burger King, dessen Rest wir noch in der Natur finden, können wir grob Richtung Heimat den Weg einschlagen. Mein Laufkumpel schreit nach Wasser und wir überlegen, was wir für 3 Euro bei BurgerKing bekommen, wir wissen nicht genau, ob wir noch 7, 8 oder 10km laufen müssen - 3 Euro hab ich in der Tasche aber die geben wir Gott sei Dank an der Stelle nicht aus.


Denn im Nachbarort ist Bürgerfest und während die Jugendlichen des örtlichen Judoclubs ihre Künste zum Besten geben, haben wir nur Augen für den Getränkewagen. Jetzt ein Kölsch... ein Kölsch während des Laufs? Das geht doch nicht. Doch... das geht. Geht? Ja geht... so ungefähr der Dialog und die kleine Hürde des Bon-Kaufens noch hinter uns bringend, erstehen wir für meine 3 Euro 2 Kölsch und 1 Wasser. Zack... runtergekippt und weitergelaufen. Geht? Ja, geht tatsächlich.


Auf den letzten 2km noch unseren Badesee mal außerhalb der Morgenstimmung mitnehmen...


.. um zu erkennen, dass sie unseren Heimweg gerade umgegraben haben - laufen wir halt übers Feld.


Es sind tatsächlich genau 14km geworden und nun bin ich für den Abend (da gibts schon wieder Kölsch) gut eingestimmt.

Mittwoch, 27. August 2014

~ Ins Wasser gefallen und von der Sonne geküsst ~

Eigentlich (mein Vertrieblerinnenlieblingswort) wollten wir ja gestern direkt nach der Arbeit angesichts des nahenden Staffel-Marathons mal mit Kollegen gemeinsam laufen und eigentlich sollte das Meeting nur bis 17.00 Uhr dauern. Als es schlussendlich um 18.00 Uhr zu Ende war, lief nix mehr - zumindest kein Kollege mehr.

Gut, uns blieb die Rege-Dusche erspart, was mir aber ja nun nicht wirklich was ausgemacht hätte - aber so ist es eben ins Wasser gefallen ohne, dass wir nass geworden sind.

Da nun die Laufklamotten schon mal im Auto waren und es morgens so unpraktisch dunkel ist, sollte es dann heute nach der Arbeit noch mal eine Runde im benachbarten Neanderthal sein.

Alles ungeplant, hatte ich mir auch keine Strecke zurechtgelegt - zwar bin ich hier schon 2-3 mal gelaufen aber von Auskennen kann keine Rede sein. So unvorbereitet laufe ich erstmal hiervor. Ja... der Pfingststurm hat wirklich ganze Arbeit geleistet. Mal wieder kann ich mir die Ergebnisse auf der kompletten Tour anschauen.


Aber erstmal die kleine Hürde umlaufen, um dann diverse Kunstwerke im Wald betrachten zu dürfen - ich mag sowas ja. Kunst und Natur..




Das Profil wellt so vor sich hin und Frau Blumenmond keucht - aber schön das, so hoch und runter.

Mal wieder unten angekommen, gabs diesen hübschen Teich - bestimmt schon mal von mir fotografiert.


Nach 3,5 km komme ich sowohl an Blumen als auch an der Winkelsmühle an, um mit einem Gruß an die Blumenmädels da draußen ein Selfie zu schießen. Ja.. wo schaut man bei einem Selfie so hin, ich bin keine gute Selfieistin!


Und die Mühle dann auch mal ohne Selfie in ganzer Pracht.


Ab hier kenn ich keinen Rundweg und irre und wirre mich durch den Wald einen Fahrweg hinauf. Das Schild weist mir den Weg, denn dort vor der Tür des Museums steht man vierrädriges Fortbewegungsmittel und begann die Runde.


Blöd ist, dass es hier aus dem Wald geht und ich eine Weile an der Bahnstrecke langlaufen muss (vorheriges Aufladen von schönen Strecken hat Vorteile).


Aber als ich dann rasant nach rechts abbiege, bietet sich wieder dieses Panorama und "hoch" vom Berg gehts mit fliegenden Hokas runter.


Und schupps, ist die Strecke vorbei. Blöd irgendwie, 1-2 Kilometer wären noch gegangen aber ne Extrarunde wollt ich jetzt auch nicht mehr laufen.

Der gute Kerl hier begrüßt mich in der Abendsonne. Vielleicht sehen wir uns ja noch mal wieder, bevor der Herbst auch das Abendlicht für Läufe verschluckt.


7,5km wunderhübsche Kilometer. Da schon Mittwoch und das der erste Lauf war, wird wohl so viel nicht mehr kommen, fürchte ich.

Dienstag, 26. August 2014

Produkttests - oder der Blog lebt noch

Guten Tag,

falls hier nach Monaten Ruhe überhaupt noch jemand vorbei schaut... ich will hier noch mal was schreiben.

Die Zeit der kreativen Küche ruht im Moment. Ich koche, ich esse - durchaus auch lecker aber wenig Neues. So wie ich omnivor eingefahren war, so hab ich im Moment meine vegan eingefahrene Zeit.

Nun will ich hier aber ein paar Dinge - und sei es nur für mich - festhalten.

Es hat in meiner Reichweite ein Veganz geöffnet. Ich muss ganz ausdrücklich sagen, dass es mir im veganen Essen an nichts fehlt. Die wenigen Male, bei denen ich Gelüste auf Kindheit-gewohnte Geschmäcker wie Fleischwurst oder Züricher Geschnetzeltes habe, werden durch Produkte, die ich im normalen Biomarkt bekomme, gestillt. Ich bekomme 1 x im Monat eine vegane Box und bin meist mit den hierin teilweise befindlichen Halbfertiggerichten schon überfordert. Ich brauch sowas nicht bzw. nicht häufig.

Nun war ich Samstag zur Eröffnung im Veganz und dort findet man viele bekannte aber eben auch viele unbekannte Dinge, die es zu testen gilt, neugierig bin ich ja trotzdem. Am 2. Eröffnungstag war der Supermarkt natürlich heillos überlaufen und ich hab mir nur einen kleinen Teil an Produkten zugelegt.

Cocos-Joghurt hat mich total interessiert - wollte ich schon immer mal testen. Dann hätt ich so gerne eine leckere "Fleisch"wurst am Stück - dazu später mehr. Käse ist natürlich immer ein Thema und den Oatsnack will ich nur probieren, weil das Frollein davon Tonnen bevorratet und ich mal prüfen muss, was dran ist an dem Zeugs.

Als erstes hab ich die Fleischwurst auf mein Brötchen gepackt (nein, auf keinem Foto zu sehen). Die Konsistenz ist sehr gut allerdings riecht sie nach Parfum und schmeckt auch ein bisschen so. Am gleichen Tag hab ich mir Brötchen mit gestampften Kartoffeln und Olivenöl sowie Cashewmus und selbstgemachter Marmelade gemacht und das befriedigt deutlich mehr. Also, DIE Fleischwurst wird es nicht werden, da ist die Heirler-Wurst doch leckerer aber die gibts eben vegan nicht am Stück.

Als Kind bin ich ab und zu nach der Schule direkt zu meiner Patentante in die Metzgerei gelaufen. Dann bekam ich als erstes immer ein Fleischwurstbrötchen - mit ganz dick Wurst drauf und fand das toll, so verwöhnt zu werden. Die Wurst in der Form möcht ich nicht mehr essen aber das Verwöhnerinnerungsgefühl möcht ich schon haben (nur mal so als Erklärung für die Nichtveganer, die nicht verstehen, warum man manchmal Hunger auf Produkte hat, die aussehen wie Fleisch - wobei das mit den Jahren immer immer weniger wird).
 
Am Nachmittag war dann der Cocos Joghurt fällig - ich hatte in der Eile einen mit Mango gegriffen. Da ich gar nicht so richtig ans Regal kam (Menschenmassen) hatte ich nicht richtig Zeit, die Dinger zu studieren.

Wenn so ein 250g-Becher bereits 400kcal hat, dann weiß man, dass das sich hier nicht um ein Diätprodukt handelt. Das schmeckt man allerdings auch. Die Konsistenz ist sehr fest - eher wir Mascarpone und das Geschmackserlebnis wirklich sehr gut. Wird aber aufgrund des hohen Kaloriengehaltes kein Standard in meinem Kühlschrank sondern eher mal fürs Backen benutzt, wenn es eine Variante ohne zusätzlichen Geschmack gibt. Generell bevorzuge ich Sojajoghurt ohne Zucker, ohne Aromen, ohne alles eben... kann ich bei Bedarf selbst ein wenig Marmelade reinrühren oder - was ich im Moment dauernd mache - kleingeschnutzelte Gurken als Schnellform von Tzatziki. Aber trotzdem... kein schlechtes Produkt.

Diesen Burger gabs im übrigen am 2. Eröffnungstag vor dem Veganz. 6,00 Euro als Cheeseburger und - ich will die Sachen echt nicht schlechtreden - aber der Knaller war das nicht. Das Brötchen war nicht angewärmt/getoastet und damit kalt. Das Innenleben war aber ok und schmeckte auch gut. Aber ich hab in meinem Leben schon deutlich bessere vegane Burger gegessen - lass es mal dem hohen Ansturm geschuldet sein.

Es wurden auch Süßkartoffelchips mit Guacamole angeboten. Sollte ich noch mal die Gelegenheit haben, so werde ich sicherlich dazu greifen.

Dann hatte ich mir noch ein sehr kleines, sehr teures Stück Kuchen beim Bäcker Troll im Veganz geholt. Auch das werde ich noch mal testen, wenn weniger los ist. Da hab ich in Berlin und in Frankfurt im Veganz ganz deutlich besser gegessen und auch ein besseres Angebot gehabt.

Ihr merkt, hier besteht noch Optimierungsbedarf, der aber sicherlich auch Zeit benötigt.

Sonntag, 24. August 2014

~ Blogger-Blind-Date, Hokas, Veganz, 1. FC Köln, Eigelstein .. ~

... oder was passt alles in einen Samstag?

Als Gerd - Blogger von Dirosports - bei einer "Unterhaltung" im Gesichtsbuch bemerkte, dass er für ein paar Tage in meiner Stadt sein wird, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, ihn zu einem Sightseeing-Lauf einzuladen. Das hat sich - wie ich vermutet hab - als eine großartige Idee herausgestellt.

Gerd und seine Frau residierten nicht weit vom Rheinufer weg in einem Hotel und so konnte wir ohne Bewegung von Auto oder ÖPNV um 7.00 Uhr direkt von dort mit unserem Lauf starten und ich Gerd nach 11,5 km wohlbehalten aber etwas durchfeuchtet wieder abgeben.

Vorweg: Es gibt wenig Fotos vom Lauf. Wir haben uns so angeregt unterhalten, dass sowohl für Fotos als auch fürs Erklären der Sehenswürdigkeiten einfach keine Zeit blieb. Wie immer, wenn ich die Internetfreunde kennen lerne, war es ein tolles Treffen eines Menschen. Toll.. mal wieder toll. Danke Gerd an der Stelle. Und als kleiner Service für Dich untermauere ich unsere Strecke noch mal mit Links zum Nachlesen.

Wir sind von der Köln-Arena über die Deutzer Drehbrücke zu den Poller Wiesen gelaufen. Von hier hat man einen tollen Blick auf das Gelände des Rheinauhafens. Es geht über die Südbrücke (Achtung, Nase zuhalten im Treppenaufgang) und wir queren zum ersten mal den Rhein. Hier eines der wenigen Fotos, leider nicht ganz scharf geworden. Bemerkung an Gerd: Warum haben wir hier die dicken Wolken nicht wahrgenommen?


Linksrheinisch angekommen, gehts in den Friedenspark  und nach einer Runde dort in den Rheinaufen mit Kranhäusern und natürlich der Wurstbude aus dem Tatort. Wir kommen vorbei am Sportmuseum, am Schokoladenmuseum, um dann über die Drehbrücke im Rheinauhafen weiter am Rheinufer lang zu laufen. Hier kommt unaufhaltsam die große Wolkenwand auf uns zu und wir suchen Schutz unter der Severinsbrücke bis das Gröbste vorbei ist.

Bei der Deutzer Brücke gehts die Stufen hoch und ab wieder auf die Schäl Sick also das rechtsrheinische Köln. Hier laufen wir ohne weitere Betrachtung vorbei an den Ausgrabungen des Deutzer Kastells und dem Mahnmal bzw. Denkmal der Grauen Busse. An der Hohenzollernbrücke - bekannt nun bei allen durch die Liebesschlösser. Hier gibts dann doch noch mal Fotos.



Da die Altstadt, in die wir dann nach Brückenquerung laufen, so viele touristische Highlights zu bieten hat, verlinke und beschreibe ich das an der Stelle nicht. Das würde den Rahmen sprengen. Wir besuchen den Dom, laufen in die Altstadt runter und machen einen kurze Stopp bei Tünnes und Schäl - hier dann die letzten Fotos von der Tour.



Eine letzte Querung der Deutzer Brücke, ein Blick auf das Lommerzheim  mit den ungläubigen Augen von Gerd, dass die Kneipe wirklich in Betrieb und Kult ist, dann noch ein paar Straßenzüge kreuz und krach durch Deutz und dann sind wir auch schon wieder am Hotel.

Danke Gerd noch mal und ich hoffe auf Wiederholung.

Damit der Post hier sich nicht unendlich in die Länge zieht, versuche ich den Rest des Tages nur noch in Stichworten zu erwähnen.

Ab nach Hause, Duschen und schnell nach Wattenscheid zum Dealer... der hat neue Hokas für mich reserviert und ich breche - von ihm erwartet - in spitze Schreie aus, als ich Farbe und Design sehe... sind die nicht hübsch? Dazu noch Wrightsocks, das sind echt die besten und wenn es die auch noch in solchen Farben gibt.. juhu.. Und außerdem macht Einkaufen beim Dealer einfach Spaß. So!



Ach ja, 10km vom Dealer entfernt eröffnet heute das Veganz, der vegane Supermarkt in Essen. Es ist proppenvoll dort, ich kaufe nur ein paar Sachen, die ich mal probieren möchte und werde irgendwann, wenn der erste Hype rum ist, noch mal wieder kommen. Süss fand ich die kleine Oma mit ihrem Rollator, die sich durch die Massen zwängte und ein Eis kaufte. Die war sicherlich nicht vegan aber auf jeden Fall interessiert.

Vor Abflug noch schnell nen Burger auf die Hand.


Und das ist meine Ausbeute.


Zu Hause dann schnell ein paar rot-weiße Sachen schnappen und auf ins Müngersdorfer Stadion. Dort trifft der FC heute den HSV als erstes Spiel - back in the 1. Bundesliga.


Wie immer eine Wahnsinnsstimmung im Stadion. Das haben die Kölner einfach drauf.

video




Das durchaus spannende Spiel geht mit 0:0 zu Ende. Der blaue Fanblock oben im Bild hat sich redlich bemüht. Aber gegen wahrscheinlich 49.000 Kölner kommt man dann doch nicht an.

Während des ganzen Spiels hat es geregnet wie verrückt und hört dann pünktlich zum Ende auf, so dass wir noch - vielleicht einen der letzten für dieses Jahr - Abend bei unserem Lieblingsitaliener am Eigelsteintor Draußen auf dem Platz zu Ende gehen lassen können.



Respekt, wer sich bis hierhin durchgelesen hat - ein voller und ein toller Tag. Danke fürs Lesen!

Sonntag, 17. August 2014

~ Der Altenberger Dom, ein Bademantel und ein Sonntagslauf ~

Ich stelle mir manchmal vor, wie solche Verabredungen vor der Zeit von SMS, Facebook, WhatsApp verlaufen wären. Ich meine, die Laufverabredung funktioniert ja mit meinem Nachbarn insoweit so... man appt "Guten Morgen" und kommt dann in den Dialog... Wie lang? Wo? Welche Uhrzeit?. Wie könnte ich ohne die digitale Welt wissen, ob er schon wach ist? Ich könnt ja nicht zum Test klingeln gehen... nee... das ist doch heute einfacher.

Ich geb zu, es kostet mich ein klein wenig Überredungskunst... Höhenmeter, Matsch und so... das könnte uns passieren. Er nickt und um 7.00 Uhr (spät also) gehts los.

Erstmal steh ich aber vor anderen Herausforderungen und fürchte schon, den Laufpfad heute nicht betreten zu können. Ich kenne keinen, der mit zwei linken Füßen läuft. Aber ein Wühlen im Wäscheschrank half, mir auch den rechten Fuß ordnungsgemäß zu kleiden.

Wir starten am Altenberger Dom bzw. an einem Wanderparkplatz dahinter. Den Dom möchten wir uns als Belohnung für den Schluss aufbewahren. Direkt gehts im Wald bergauf und das soll auch im Großen und Ganzen die ersten 6-7 Kilometer häufiger passieren.



Ist das Rhabarber? Mitten im Wald?


Ich glaub, es ist noch kein Kilometer rum und wir sehen das hübsche Bergische Fachwerkhaus mitten im Wald und sind schon völlig entzückt. Da brennt im übrigen nix, das ist Nebel.


Und weiter gehts bergauf... wie so häufig, lässt sich das im Bild überhaupt nicht richtig festhalten. Ich war froh um die Fotopause. :-)


Beim ersten Zwischenplateau kommen wir an kleinen Bauernhöfen und den großen Maisfeldern vorbei.



Und extra hat sich der Himmel sein wunderschönstes Wolkenkleid angezogen.



Und zwischen Maisfeldern wieder bergab... was trügerisch war, weil es dann irgendwann auch wieder bergauf geht.



Und das Grün mal wieder so grün!


Mystische Bäume recken sich trotz sichtbarem Tod noch gen Himmel - hier stell ich mir Nebel vor, wie schön muss das aussehen.


Irgendwann nach 7-8 km kommen wir an die Dhünntalsperre. Wenig Wasser aber dafür die Sonne, die das Licht auf den Bildern erzeugt hat.



Die Ponys im Vordergrund, im Hintergrund sieht man noch die Talsperre.



Und ab dem Punkt gehts nur noch bergab. Haben wir uns das zwar gewünscht, bin ich direkt am Maulen. Das geht auf die Oberschenkel und die sind vom Aufwärtslaufen nicht gerade entspannt. Sowas aber auch. Mein Wunsch wird erfüllt und nach einer sehr steilen Strecke laufen die letzten 3-4 Kilometer nur noch eben, immer mal wieder hüpfen wir über Brücken über die Dhünn.


Um dann nach etwas mehr als 14 Kilometern am Altenberger Dom herauszukommen. Der Kerl zeigt sich unfotogen. So ganz bekomme ich ihn in seiner Pracht nicht aufs Foto. Soll bei einem kleinen Ausschnitt bleiben.


Was hat das mit einem Bademantel zu tun? Das ist die kleine Geschichte am Rande. Mein Nachbar hat immer Angst, nach dem Laufen mein Auto mit Schmutz und Schwitz nachhaltig zu zerstören. Also werden tonnenweise Handtücher ausgelegt.

Nicht so dieses mal, ziemlich pfiffig hatte er einen Bademantel dabei. Meine Bemerkung, dass das der ein oder andere Nachbar aus unserem Haus mißverstehen könnte, ließ uns schon schmunzeln.

Beim Bäcker kurzer Stopp und schon kam der erste Nachbar nebst Kind vorbei und reagierte irritiert. Dass seine schmutzige Laufschuhe noch in einer Plastiktüte steckten, machten es nicht besser. Die nächste Nachbarin wartet quasi vor der Haustür und ich würd jetzt gern Mäuschen spielen, was die sich erzählen und mutmaßen.

14km - die Höhenmeter liegen bei diversen Anbieter zwischen 300 und 900 :-) Hier die Strecke: