Donnerstag, 13. November 2014

~ Ich sehe was, was Du nicht siehst! ~

Wie Volker hier auf seinem Blog beschreibt, gehört auch für mich das Fotografieren zum Laufen dazu.

Dass das im Winter in der Dunkelheit nicht so wirklich funktioniert, konnte ich Dienstag feststellen - will mal sagen: Ich hab kein Foto für Euch.

Dafür war es aber Premiere. Premiere gemeinsam mit meinem Laufnachbarn und Stirnlampe durch Gefilde zu laufen, die ich mich in allen den Jahren allein nicht getraut hab. Bin ich ansonsten die Straßen im Winter kreuz und quer gelaufen, öffnen sich jetzt neue Horizonte.

Aber auch wenn mein Smartphone keine Fotos in Dunkelheit machen kann (oder eher schlecht), so sehe ich zumindest was, auch wenn Ihr es nicht seht.

Trotzdem hab ich es heute noch mal versucht und mit der Einstellung HDR klappt es besser. Vielleicht muss ich auch mal ein paar Apps probieren, an denen man mehr einstellen kann.

Der Weg führt uns zum Rhein - Naturschutzgebiet und Campen dürfen wir hier heute auch nicht. OK, laufen wir halt weiter.


Jede Nacht liegen bei uns Schiffe vor Anker und ruhen sich aus - kann ich verstehen, ist ja auch schön hier. Ihr seht Licht inmitten von nix - ich sah den großen Baum, der sich am Rheinufer absetzte, darüber der abnehmende Mond und eben dieses Schiff, das auf dem schwarzen Band des Flusses liegt.


Wir schalten Stirnlampen ein und aus, weil der wenige Nebel, der über den Wegen liegt, die Sicht mit der Stirnlampe trübt - aber dafür strahlt das Licht am Schiff besser aus.


Und immer wieder die reflektierenden Schilder... von hier aus gehts überall hin... alle Wegen führen nach Rom.


Die Graffitis an der Hauptstraße, die wir zurück lang laufen, sehen angestrahlt mit der Stirnlampe besonders schön aus, da braucht es keinen Fotoeffekt mehr.


Selbst der düster dreinblickende Kerl sieht angestrahlt doch putzig aus.


Dass ich hier lieber rechts anstatt links abbiegen würde, ist jedem wohl klar, oder?


Und am Wochenende gibts wieder nen Lauf im Hellen aber so im Dunklen durch Feld, Wald und Wiesen hat wirklich was. Es ist toll, dass ich/wir jetzt nicht nur auf den Ort beschränkt sind.

Kommentare:

  1. Ein Hoch auf Deinen Laufnachbarn, dass er Dir als Begleitung diesen tollen Lauf ermöglicht hat. Es lohnt sich, gelle?

    Und irgendetwas bekommt man doch immer noch vor die Linse :-D

    So bleiben unsere Blogs doch "bunt" :-)))

    Liebe Grüße
    Volker

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    1. Ja Volker, das ist wahr! Sowohl das mit dem Laufnachbarn als auch das mit den bunten Blogs. Gruß Anja

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  2. ...besonders gut gefallen mir die "Graffitis in der Nacht" - sieht witzig aus ;-) Viel Spaß beim Laufen mit Lampe: ich hab gestern auch mein neues Modell bekommen... :-D

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  3. Die Fotos gefallen mir ausnehmend gut, das hat was, hättest du erst eine gute Kamera dabei....................

    Was deinen Laufnachbarn angeht, ich hatte auch früher einen lieben Lauffreund, der mich jeden Abend durch die dunklen Gassen begleitete, ein Segen für uns beide, denn jeder hatte Probleme, im Winter nach der Arbeit nochmals nach draußen zu gehen, damit war beiden geholfen, und es entwickelte sich eine tolle Freundschaft.

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    1. Ja, man spricht schon über viele Dinge während eines Laufs. ;-)

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  4. Welch schöne dunkle Eindrücke von dir. Wird wohl Zeit, dass ich auch endlich mal später loskomme ;)

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  5. Liebe Anja,
    die Nachtphotographie grassiert ja momentan in den Laufblogs und bei Dir kann man sehen, dass es sich lohnt. Der Rheinkahn sieht wirklich nett aus, aber wahrscheinlich nur in der Dunkelheit ;-)

    Salut und gut Licht
    Christian

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    1. Ja Christian, in der Dunkelheit wirkt es romantischer. Aber ich mag es irgendwie immer, wenn die hier vor Anker liegen - selbst bei Tankern etc. Gruß Anja

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  6. Schöne Bilder!
    Aaaaber, wohin willst du denn da rechts abbiegen?

    Was ist das schönste an Köln? - Die Autobahn Richtung Düsseldorf!

    Sorry, das musste jetzt sein... ;-)

    Besten Gruß,
    Jan

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    1. Hallo Jan, Willkommen auf meinem Blog und was für ein Einstand. :-)

      Soweit ich weiß, gibt es in Köln keine Autobahnen Richtung Düsseldorf. ;-))) Und jetzt sag mir nicht, dass Dir das Altbier schmeckt.

      Haha... unvereinbare Ansichten aber schön.

      Gruß

      Anja

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  7. Liebe Anja,
    ich finde auch, man muss das Beste aus allem machen, selbst laufend aus der Dunkelheit. Und auf alle Fälle ist es zu zweit sehr sicher, ich sehe schon, da wird die Nacht läuferisch zum Tage gemacht ;-)
    Liebe GRüße
    Elke

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    1. Genau Elke, wir machen die Nacht zum Tage aber eben anders.

      Gruß
      Anja

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  8. Liebe Anja,
    hihi - das ist super. Die Fotos plus Info was sonst noch zu sehen gewesen wäre, wenn es denn nicht so dunkel.... und so! :D
    Dass das fehlende Licht viele Dinge etwas weichzeichnet ist ja auch wieder ganz nett - so können wir in der dunkleren Jahreszeit eben mal auch andere Eindrücke sehen.

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    1. Ich möcht vor allen Dingen nicht wissen, in was ich alles reingetreten bin. Ich hoffe, das waren weiche Hügel von Laub.. ich hoffe, gerochen hab ich nix.

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  9. das momentan durchgängige Motiv und total up to date ist also -> Dunkelheit. Muss ich wohl auch mal los und mal wieder Schwärze knippsen. Sozusagen den Novemberraps ;)

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