Dienstag, 28. April 2015

~ Lost in Lunchtime ~

Da es Sport war, ist es wert, einen Post dazu eröffnen.

Wir haben uns verlaufen.. in der MITTAGSPAUSE. Da will man mal seinen Horizont bzw. seine Mittagsrunde erweitern und schon geht man verloren.

Ich könnte jetzt ne lange Rede draus machen aber schlussendlich hatten wir es mächtig eilig, wieder zur Werktätigkeit zurückzukehren und waren so schnell wie noch nie und so lang wie in noch keiner Mittagspause unterwegs. 5km... aber wir wissen jetzt, dass es auch in 4km geht. Das ist ja von den Kilometern her nicht so lang - aber wir haben 30, max 40 Minuten Zeit. Die 5km gingen dann schrammen Schrittes und mit "Bergen" in 50 Minuten.

Dafür gabs ne Menge neuer Motive (noch nicht ausgeschöpft) - zugegebenermaßen mit einer App bearbeitet.




Dass wir es geschafft haben, den gefühlt seit Jahren defekten Wasserhahn in der Küche auszutauschen (ich hab dabei so schön klassisch im Küchenschrank gelegen, wie man es in amerikanischen Filmen immer sieht) und es leckeren Labskaus zum Abendessen gab, rundet den Tag ab.

Morgen gibts wieder Spritzen in den Rücken, die helfen auf jeden Fall. Ob 5km schnelles Gehen (obwohl ich das ausdrücklich tun soll) förderlich ist, muss ich morgen noch mal sicherheitshalber erfragen.

Sonntag, 26. April 2015

~ No sports, a lot of sports ~

Das war dann wohl nix mit meinen Radtouren diese Woche. Entschuldigungen gibt es nur vage - zu spät von der Arbeit gekommen, Hunger, Punkt. Und nun ist das Wetter umgeschlagen und die Natur erfreut sich über Regen und das Radeln .. ach schauen wir mal.

Trotzdem hab ich meine Mittagspausenrunden eingehalten (bis auf einen Tag) - sind zumindest 2-3 Kilometer strammes Gehen und so das gute Wetter genutzt.


Außerdem war ich sportlich in der Küche aktiv. :-) Vegan bake sale stand an und dafür galt es Heringsstipp und Bananen-Zimt-Hefe-Schnecken zu machen. Kann ich wirklich empfehlen, die Schnecken. Rezept hab ich extra separat abgespeichert, dann können die Uninteressieren drüber weg lesen.

Da mein Bester und ich noch Karten fürs Lokalderby, nämlich 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen hatten, konnte ich selbst nicht lange Standdienst machen. Es war aber interessant, welche wirklich netten Gespräche dort entstanden. Wie interessiert sich die Leute zeigten und Fragen stellten und gerne Süsses und Herzhaftes wie "Eier"salat, "Mett" und "Herings"stipp probierten.

Der Morgen war im übrigen für mich auch Sport, hatte ich mir in der Zeit von 5.00 Uhr morgens bis 10.00 Uhr (Start des vegan bake sale) doch etwas zu viel vorgenommen. Zwischenzeitlich sah es aus wie auf einem Schlachtfeld, im Ankleidezimmer rührte die Kitchen Aid vor sich hin, während ich mit Puderzucker, Schokolade (Trüffeltorte wurde auch noch gebacken), Mehl und anderen Dingen kämpfte. Da ich von meinem Vater gelernt habe, in einer ordentlichen (und natürlich penibelst sauberen) Küche zu arbeiten, war das sicher ein lustiges Bild - ich im Schlafanzug mit Schürze.. aber mich sieht ja um die Uhrzeit keiner und mein Bester schläft den Schlaf der Gerechten.

So sah es auf jeden Fall später am Stand aus:


Vom Standdienst (den ich echt gerne länger gemacht hätte) flott nach Hause, den Schal geschnappt, die rote Jacke angezogen und im strömenden Regen ab ins Stadion. Zum ersten mal gabs bei einem Spiel eine wirklich imposante Anzahl an Hundertschaften - es war "Stimmung" in der Luft. Zugegebenermaßen hat die doch im Verhältnis recht kleine Anzahl an Bayer-Fans im Stadion kräftig Krach gemacht - aber wir Kölner haben heftig dagegen gehalten.

Als dann Bayer einen ungerechtfertigten Elfmeter bekam und der Kölner Torwart das Ding gehalten hat, war die Stimmung unglaublich. Als der 1:1-Ausgleich erfolgte, kochte das Stadion und hätten die Leverkusener nicht am Schluss so ne Bummelei betrieben, wer weiß.. die Kölner hättens drauf gehabt. Wenn auch "nur" ein Ausgleich dabei rumgekommen ist, es fühlte sich an wie ein Sieg (so schrieb es ein FC-Fan auf FB). Und so war es auch. Mit der Leistung konnten wir durchaus zufrieden sein und ich hab geschrien, als ob es um mein Leben ging - und so war das auch Sport - und der 2km lange Weg bis zum Auto strammen Schnittes gehörte dann auch noch dazu.











Zum Schluss bleibt zu sagen, dass mein Facettenjedöns wieder vollumfänglich zurück gekommen ist, nachdem es besser war. Also morgen neue Spritze abholen. Wird schon.

Jetzt aber Daumen drücken für Elke und Rainer, die heute in der verbotenen Stadt ihren Marathon laufen - das Wetter gar nicht so schlecht wahrscheinlich, wenns nicht Dauerregen gibt. Ach ja und Markus ist in Hamburg unterwegs... Lauft Leute, lauft! Richtig heftig Respekt auch an die liebe Daniela, die seit gestern für Miezen den Seilersee wandernd umrundet - Laufen fällt hier wegen Kniejedöns aus und trotzdem geht sie an den Start. WAHNSINN.. wenn so viele Leute so viel Sport machen, kann ich ja auch pausieren.

~ Bananen-Zimt-Hefeschnecken ~

Gestern war Vegan Bake Sale und "mein" Verein Vegan in Solingen e.V. , der auch das Café Laleli betreibt, hatte - ich glaube - zum 3. mal in Folge einen Stand in der Ohligser (Solingen) Einkaufsstraße. Da war es mir natürlich eine Ehre, die Kollegen mit Futtereien zu versorgen und so stand ich um 5.00 Uhr in der Küche, um diese genialen Bananen-Zimt-Hefeschnecken zu backen. Das Rezept kommt von einer amerikanischen Seite und da ich sowohl mit den Angaben von Cups (hab mir extra mal aus Canada so ein Cup-Maß mitgebracht) und dem Rezpet in der englischen Sprache alles durcheinander gebracht hab und dann improvisieren musste, betrachte ich das Rezept als mein eigenes, die Ursprungsangaben passen nicht mehr aber meins war total lecker. ;-)



Bananen-Hefe-Zimt-Schnecken


  • 1 P Trockenhefe
  • 225ml Mandelmilch
  • 100g Margarine (hier Alsan) plus 50g
  • 80g Zucker plus 2 EL
  • 1 Prise Salz
  • 2 Bananen
  • 500g Mehl
  • ½-1 EL Zimt
  • ½ Tasse Walnüsse gehackt

Mandelmilch und Margarine schmelzen, so dass sie lauwarm sind. Dann die Trockenhefe unterrühren und 10 Minuten angehen lassen. Nach 10 Minuten 1 EL Zucker, Prise Salz und 1 mit der Gabel gut zerdrückte Banane unterrühren.

In einer Rührschüssel das Mehl und Zucker mischen. Die Milch-Bananen-Hefe Masse aufgießen und alles zu einem schönen festen Teig zusammen kneten. Der Teig ist gut, wenn er sich zu einem Klumpen vom Schüsselrand löst. Falls das nicht der Fall ist, noch etwas Mehl zugeben.

Alles 1 Stunde gehen lassen (an einem warmen Ort, z.B. bei eingeschaltete Lampe im Backofen), bis der Teig die doppelte Menge angenommen hat.

Teig durchkneten und auf eine Größe von 60x40cm auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Mit 50g geschmolzener Margarine bestreichen und mit 2 EL Zucker und dem Zimt bestreuen. Die ganz dünn geschnittene Banane und die gehackten Walnüsse auflegen und von der langen Seite her aufrollen. In 4-5 cm dicke Scheiben schneiden und entweder jedes in eine Muffinform setzen oder alle nebeneinander in eine Auflaufform geben.

Mit etwas Butter bestreichen, etwas Zucker und ein paar Nüsse bestreuen. So lange gehen lassen (etwa 10 Minuten), bis der Ofen auf 180° vorgeheizt ist. Dann für 28-35 Minuten backen, bis die Schnecken goldbraun sind.

Bei Bedarf mit Topping versehen hier wie folgt:

  • 2-3 EL Margarine (hier Alsan)
  • 250g Puderzucker
  • 70g veganer Frischkäse
  • ¼ TL Vanille-Extrakt

Margarine und Frischkäse in einem Topf erhitzen. Vanille hinzufügen und verrühren. Puderzucker esslöffelweise hinzufügen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Es soll dick sein aber noch zu verstreichen.

Mittwoch, 22. April 2015

~ Das Kind hat einen Namen ~

Facettensyndrom, um die Antwort mal an den Anfang zu setzen.

Aber von vorne: Dass meine Gräten so gar nicht auf die Behandlung reagieren bzw. alles nur noch schlimmer wird, lässt wohl einen Schluss zu. Da ich mich innerlich ja nicht wirklich gegen eine Heilung wehre, muss da wohl ne Entzündung vorliegen.

Da man sich ja als Lauffreund einen Arzt hält, wenn der auch eher der Veterinärmedizin zugetan ist, gab er mir trotzdem den Tipp, mal zu versuchen, mit Ibuprofen der möglichen Entzündung den Garaus zu machen. So nach dem Motto: Versuch macht kluch.

Da das aber hochdosierter gegeben werden muss und ich nicht einfach ohne ärztliche (also humanmedizinische;-)) Betreuung irgendwas in mich reinkippen möchte, frage ich erstmal den Physio nach seiner Meinung, der den Versuch gut findet. Dann wage ich mich endlich mal zum Orthopäden und der stimmt der Ibu-Behandlung ebenfalls zu. Aber was viel wichtiger ist: Der findet die vermeintliche Ursache des ganzen Dilemmas. Wie schon bei der letzten Physiositzung vermutet, liegt das Problem an der Lendenwirbelsäule - eben das Facettensyndrom.

Ich bekomme eine Spritze neben diese beleidigten Facetten (bzw. Wirbel) gesetzt. Nun - das war gestern. Heute kann ich mit den Fingerspitzen schon wieder die Erde berühren. Ich hab mir das eben mal erklären lassen, warum Muskeln beleidigt sind, wenn Facetten sich als Diva aufführen.

Ob jetzt das Ibu wirkt oder die Spritze, weiß ich nicht genau. Physio meint, es muss von der Spritze kommen, da Ibu zwar an den Facetten wirkt aber nicht an dem ebenfalls beleidigten Ischias.

Ich hätte vielleicht Medizin studieren sollen, um das immer zu verstehen.

Ach ja... ich soll die Bauchmuskulatur stärken - das mach ich dann schon seit gestern. Das Six-Pack-Programm von runtastic kommt mir da recht. Aber ich denke drüber nach, mir mal für ne Weile nen Personal Trainer zu gönnen (Danke G. für den Tipp;-). Vielleicht verrät mir jemand, wie man vernünftig einen Personal Trainer findet.

Der Ortho sagte: Sollte Freitag noch was weh tun, dann noch mal ne Spritze holen. WAS? Das soll so schnell weg gehen? Na, dann schau ich mal.. und was das mit der Leiste war und ob das beim Laufen wieder kommt? Das wird sich dann beim ersten Testlauf zeigen, der möglicherweise gar nicht so weit weg liegt.

Es bleibt spannend... think positive.

PS: Ich wollte nichts posten ohne Bild.. hat aber nix mit dem Thema zu tun. :-)

Montag, 20. April 2015

~ Sachen gibts, ... ~

... die gibts gar nicht.

Wie z.B. veganer Heringsstipp. Genau so wenig, wie es veganen Mett gibt. Halt stopp.. das mit dem Mett hatten wir doch schon.

Aber mal im Ernst. Als ich kürzlich im Netz über ein Rezept für veganen Heringsstipp (im Rheinischen heißt das so - ansonsten wohl eingelegter Hering oder Heringssalat) stolperte, war ich dann doch erstaunt. Ich weiß, wie ich mittels Avocado und Schwefelsalz ein Ei aufm Brot fake. Oder ich kann mit Nudeln und Kichererbsen Eiersalat machen. Ich mache Sahne aus Cashewkernen und eben Mett aus Reiswaffeln.

Aber Heringsstipp? Wie soll das denn gehen? Was soll denn da als Hering in den Salat gehen? Und als ich das Rezept las, fiel es mir wie Schuppen vom Hering oder eben den Augen. Auberginen.. ja klar. Wer hat nicht schon mal ne Aubergine beim Italiener als Vorspeise gegessen und gedacht, die hätt zu nah an den Sardellen gelegen? Also mir gings auf jeden Fall häufiger so und seit ich vegan bin, bin ich ja eh empfindlich geworden.

Nicht, dass ich jetzt in der omnivoren Zeit jede Woche Heringsstipp gegessen hätte - mitnichten. Wahrscheinlich alle paar Jahre mal und jedes mal war mir von der Sahne nachher schlecht. Aber ab und zu zu nem Quallmann oder ner schönen Scheibe Schwazbrut - das war schon was.

Deswegen gehörte das Rezept ausprobiert und meine vegetarischen Kolleginnen wurden angeheizt. Gestern Abend spät noch  - anstatt Tatort schauen - in der Küche gewerkelt, ein Pfund Schwarzbrot gekauft und auf der Arbeit probiert. Bähm! Datt schmeckt fast wie Heringsstipp.

Und zu den schönen Pellkartöffelchen nochmal ne Ecke besser - dazu ein schönes alkfreies Bierchen und der Feierabend macht seinem Namen alle Ehre.

Und da das Rezept mit Joghurt daher kommt und nicht mit Sahne, wird mir auch nicht schlecht.

PS: Mal ne Frage in die Leserschaft... da da drüben in meinem veganen Blog nix los ist (mangels Einträge von mir) würde ich die kleinen Ausflüge in meine Form der Ernährung hier schon mal zwischenmogeln. Wär das ok? Es lohnt sich quasi nicht, zwei Wohnen staubzuwischen und feucht durchzuwedeln, wenn man doch mehr in der Erstwohnung lebt.

PPS: Nicht, dass ich ständig versuche, irgendwelche Omnigerichte zu kopieren. Meist ist mein Essen einfach, was es ist.. ein veganes Essen. Aber dann überkommt einen doch ein Gericht von früher und dann freue ich mich über den gewohnten Geschmack und die Erinnerung, wenn man Vater und ich eben Heringsstipp mit Quallmännern gegessen haben.

~ Die frühen Sportler sind die besseren Menschen ~

Nein, bitte Ihr Abendsportler, die Ihr meinen Blog lest. Nicht böse werden, Ihr seid nicht gemeint.

Nachdem ich ja Samstag die 47km mit Kölschunterbrechung geradelt bin und das Wetter so schön werden soll und mein Bester und ich dann sicherlich auf ne Fototour machen, möchte ich doch auch am Sonntag noch ein kleines Sportpensum absolvieren und schmeiße mich um 8.00 Uhr auf das schwarze Ross. Es ist noch empfindlich kalt und die lange Winterradhose ist von Vorteil, die Winterjacke muss ich nach 2 km allerdings in eine Übergangsjacke (hihi.. ich liebe dieses Wort) tauschen.

Der Raps fängt schon an zu blühen und kündigt eine Blogger-Rapsfelder-Bilder-Serie ein - meins gelingt nur mäßig, so dass es keinen Platz im Blog findet, noch nicht gelb genug.

Ich bin auf meiner Standardtour. Ich mag sie einfach - eine ausgewogene Mischung aus Feld- und Waldwegen sowie ein wenig Hoch und ein wenig Runter.

Am Schloß Garath mal ein Foto im Rad-Outfit, das mich (in verschiedenen Varianten) wohl noch ne Weile begleiten wird - die Hokas weinen.


Ich bin ohne Frühstück los, kenne ich ja vom Laufen aber nach ca. 15km macht sich doch eine Leere in der Magengegend breit. Vorgesorgt und mit Oat Bar das Loch aufgefüllt, schön im Wald auf einer Bank, während die Frühsportler laufend, walkend oder radelnd an mir vorbei ziehen.


Die Strecke führt immer wieder an schönen Fachwerkhäusern vorbei, die in kleinen Weilern in den Feldern liegen.


Die Magnolienblüte ist ja fast schon vorbei, einmal noch festhalten. So schön ich diese Blütenmeere in jedem Jahr finde, so blöd sind für die Eigentümer wahrscheinlich die Teppiche, die sich aus den schnell verblühenden Blättern bilden.


Und was hat es jetzt mit den Frühsportlern auf sich? Es waren doch schon einige Läufer und vor allen Dingen auch Hundehalter unterwegs. Mit einer Ausnahme wurden alle Hunde zeitig auf Seite genommen und waren gut erzogen. Alle Läufer und Radfahrer waren so fröhlich und grüßten. Die Welt scheint heut gute Laune zu haben, da mach ich doch glatt mit. Abends scheint "man" schon etwas genervter zu sein. Oder lags an mir? ;-)

35 schön Kilometer am frühen Sonntagmorgen.

Teil 2:

Wie schon gedacht, gehen wir in dem schönen Wetter noch mal vor die Tür - wie ungefähr 20.384.993 andere Menschen auch. Es dauert schon ne gefühlte Stunde, bis wir in der Nähe der Flora ein Plätzchen für mein Auto bekommen.

Logisch, dass die Flora bei einem solchen Wetter und um die Uhrzeit gut besucht ist. Allerdings ist es keine gute Zeit, um Fotos zu machen - und nur Blömsche zu fotografieren, ist langweilig.


Viel interessanter wären die türkischen Hochzeitsgesellschaften gewesen, deren Fotografen es scheinbar trotz der Masse Menschen schaffen, ihre kitschigen (oder wahlweise romantischen) Hochzeitsfotos zu schießen aber ich war zu "faul" mich in Position zu bringen.

Dafür gabs dann auf der Terrasse der Flora nen leckeren Kartoffelsalat aus dem Glas. Dass hier die veganen Gerichte gekennzeichnet sind, wundert mich nicht. War der Betreiber früher Pächter eines guten Restaurants in meiner Gegend und schon sehr früh bereit, mich mit köstlichen veganen Gerichten zu versorgen. Ich trauere immer noch, dass sie hier weg sind.

Später noch in die Stadt und u.a. durch diesen belebten Park gegangen. Hier - wer sich in Köln auskennt - stand mal der Klingelpütz - das Gefängnis.Wie ich in einer der Stadtführungen erfahren hab, mit furchtbarer Historie im 2. Weltkrieg. Dieser Park wird, wie man auf dem Foto sehen kann, sehr gut genutzt... und soll bebaut werden.

Auch wenn Köln über einen Grüngürtel verfügt - innerstädtisch (man sieht hier die Nähe zum Dom) gibt es wenig Naherholungsgebiete -, es wäre wirklich eine Schande, den Leuten diesen Raum zu nehmen.


Der Abschluss beim Lieblingsitaliener auf dem Platz vor dem Eigelsteintor war dann Kür nach der Pflicht und schwupps, ist schon wieder das Wochenende rum. Aber zumindest kann ich auf ein vernünftiges Sportprogramm und schöne Momente zurückblicken.

Sonntag, 19. April 2015

~ Viele Wege führen nach Ihrefeld ~

Ihrefeld ist der kölsche Ausdruck für Ehrenfeld und ein Stadtteil in Köln.

Wikipedia schreibt dazu: Der ehemalige Arbeiter- und Industriestadtteil hat heute einen hohen Anteil von Migranten aus allen Teilen der Welt. Entsprechend bunt ist die Geschäftswelt mit vor allem türkischen und italienischen Geschäften und Betrieben, aber auch mit vielen weiteren Unternehmen von Inhabern aus Nah- und Fernost sowie aus Afrika. Ehrenfeld hat eine sehr lebendige Kulturszene und wird als Wohnviertel immer beliebter – steigende Mieten und eine wachsende Zahl von Theatern, Restaurants und Szenekneipen zeugen davon.

In Ihrefeld bin ich mit Hechta Schmitz verabredet.. ich hab ihr von unseren schönen Begegnungen in Kölner Traditionskneipen tagsüber erzählt. 1-2 Bier trinken und den Thekengesprächen lauschen - so der Plan. Ob der Plan aufgeht, verrate ich noch nicht.

Aber erstmal wird das Avocado-Orakel befragt. Meine FB-Freunde kennen das schon. Gibt es eine perfekte Avocado, wird es ein wunderbarer Tag. Da ich mir die Tage gerne sowieso rosarot male, hab ich das ja selbst in der Hand, nicht wahr?







Um meinen Fitnessstand auf Trab zu halten und das gute Wetter auszunutzen, werden die ca. 20km nach Köln natürlich mit dem Rad gefahren - das geht entweder über die marode Leverkusener Brücke oder über meine Fähre. Wo immer ich kann, nutze ich die Fähre. Kurzurlaub - immer.


Zugegebenermaßen ist die Radstrecke nach Köln nur an wenigen Stellen wirklich schön. Entweder muss ich an den Fordwerken vorbei oder durch Stadtteile, die nicht wirklich idyllisch sind. Hier sieht es noch recht nett aus aber im Hintergrund lauert schon Chorweiler - keine schönen Geschichten hört man von dort.


Mein Komoot hatte ich eingestellt, mir eine Mountain-Bike-Strecke nach Köln zu dirigieren. Das hat dann die Konsequenz, dass ich durch möglichst viele Parks und auf möglichst vielen Schotterstrecken fahre. Nur höre ich diesmal schlecht und ständig muss Komoot sich und dann mich korrigieren. Da ich extra zeitig los gefahren bin, führte das zumindest nicht zu Stress und Verspätungen und bald schon stand das erste Obergärige auf dem Tisch.

In der ersten Kneipe ging der Plan des Zuhörens nicht auf - wir hatten uns zu viel zu erzählen als dass wir den Kneipengesprächen lauschen konnten. So früh am Tag, so schön das Wetter.. raus in die Sonne und ein Wässerchen und was Essen. Und was sieht mein freudiges Herz... Das EngelBÄT und das LizBÄT, die schon im letzten Jahr zusätzlich veganes Hack für ihre Crepes mit aufgenommen hatten und wo ich angesichts des sicher nicht veganen Teigs dann ein Auge zudrückte, haben ihr Klassiker jetzt auch in einer veganen Variante auf der Karte. Welche Freude und lecker wars natürlich auch.

So gestärkt, konnten wir den nächsten Versuch wagen.. wie man sieht... hier ist noch Platz nach oben. :-) Wieder nur Gequatsche unsererseits und kein ruhiges Lauschen der Kneipenphilosophien. So findet sich auch heute nichts im Nachbarblog.


Auch hier zieht uns aber die Sonne wieder nach draußen und wir verbringen noch ein wenig Zeit in der Altstadt, um über Junggesellenabschiede, Pinkelvermeidungsspiegel und sonstige wichtige Dinge zu philosophieren.

Beim Lieblingsitaliener noch gestärkt, dränge die Uhr. Ich hatte meine Radlampe zu Hause liegen lassen und hatte die Option, entweder zeitig im Hellen die Heimreise anzutreten oder mein Rädchen alleinig am Bahnhof zurück zu lassen und mit der Taxe weiter zu kommen. Ich entschied mich fürs hektische Radeln Richtung Heimat mit heftigem Gegenwind.

Die untergehende Sonne bekam ich so gerade noch über der maroden Leverkusener Brücke eingefangen.


Was aber natürlich am Rheinufer die - Ihr habts so gewollt - wirklich kitschigen Lichtmomente hergab.



47 km hatte ich schlussendlich auf der Uhr - und bevor ich hier wieder Schimpfe bekomme... ich hab natürlich nicht so viel getrunken, dass ich nicht mehr hätte fahren können - viel Zeit dazwischen und gutes Essen. :-) Vielen Dank meine liebe Hechta.. et wor wie immer schön mit Dir.

Samstag, 18. April 2015

~ Eigentlich... ~

Yep... das ist das Unwort.. "eigentlich". Wenn ich es benutze, dann setze ich meist mit meinen Händen zwei Anführungsstrichelchen in die Luft.

Das Wort "eigentlich" ist ein Unwort und beschäftigt sich mehr damit, eine Entschuldigung zu finden, warum man etwas nicht getan hat, was man hätte tun sollen oder wollen und wird ergänzt durch das nächste Unwort "aber". Also "eigentlich" wollte ich ja Sport machen, aber.. also "eigentlich" wollte ich die Küchenschränke abwischen, aber...

Diese Woche hab ich die Situation verdreht und sage... also "eigentlich" hätte ich für Mittagspause keine Zeit gehabt, aber ich hab sie trotzdem genossen. Jeden Tag eine Runde von mind. 2km, flott gegangen.

Das Wetter so schön, der Frühling so präsent... da geht nix, da geht nur Mittagspause und somit sende ich herrliche Kurzurlaubsgrüße aus der Mittagspause in die Bloggerwelt.


Also "eigentlich" wollte ich ja gestern noch ne Radtour machen aber...

Dienstag, 14. April 2015

~ Kurz und gegen den Wind ~

Kurz und kurz. Radrock und kurzes Shirt und das nach Feierabend im April. Wow!

Der Vorteil beim Radfahren ist, dass man vorher essen und dann fahren kann. Dachte ich. Der Topf Nudeln (vielleicht lags ja auch nur an der Menge) lag mir wie Wackersteine im Bauch.

Und dann der Wind, erwähnte ich, dass ich beim Radfahren Wind hasse?

Und trotzdem hab ich mich aufgerafft auf meine Lieblingsrunde. Dass ich die Strecke zum ersten mal ohne Navi gefahren bin und sie trotzdem gefunden hab, ist auch ganz ok - geht teilweise kreuz und krach durch den Wald.. aber ich bin zu Hause angekommen.

Die Natur ist explodiert, überall blüht es in allen Farben. Ich radel ein wenig gegen die Zeit und phasenweise kräftig gegen den Wind. Die Radlampen waren nicht aufgeladen also muss ich vor Einbruch der Dunkelheit zu Hause sein. Heißt also: Nicht bummeln und Fotos machen und so nen Quatsch sondern wild drauflos radeln.

Aber dann kommen sie in der untergehenden Sonne und ich muss sie einfach festhalten.

Hübsch sind sie, oder?



Ich muss bemerken, dass doch viel mehr Leute sporteln als ich das so denke, ich treffe morgens so wenig. Aber am Abend sind doch viele Jogger, Walker und Radler unterwegs.

"Mein" See mal von der anderen Seite mit untergehender anstatt aufgehender Sonne... da bin ich schon fast zu Hause.


Und dann kehre ich nch 36km für ein kleines Bierchen in unseren Biergarten ein und erspare Euch weitere Kitschfotos von der untergehenden Sonne am Rhein.


Radfahren nach der Arbeit? Radfahren bei Wind? Radfahren nach nem Pfund Nudeln im Bauch? Geht nicht? Geht doch!

Montag, 13. April 2015

~ Liebe ist... ~

... wenn die zweie Söhne ihren gebrechlichen Vater am Sonntag Nachmittag im Rollstuhl in die Kneipe schibbeln, damit man gemeinsam mit Enkelkind das FC-Spiel schaut und der Vater bei jedem Tor oder jedem geretteten Ball einen dicken Kuss auf das Haupt bekommt.


Und noch ein neuer Eintrag in Kneipenphilosophie.

Samstag, 11. April 2015

~ Bilder im Kopf ~

Er geht stolz an seinen vielen Tulpen vorbei, zärtlich betrachtend, als wären es seine Kinder. Sind sie ja auch irgendwie. Ich glaube, dass er sich über den Frühling sehr freut, wie viele ja auch. Gerne würde ich die Szene im Bild festhalten. Aber ich kann ja schlecht sagen: "Junger Mann (das sagt man hier im Rheinland in jedem Alter), darf ich Sie vor Ihren Tulpen fotografieren? Das sieht so schön spießig aus."

Also fahre ich mit dem Rädchen weiter und behalte das Bild im Kopf.

Der Greifvogel steht in der Luft, leicht flattern die Flügel wie bei einem Schmetterling. Kann ich nicht festhalten. Ich fahre weiter.

Die Jäger, die auf dem Feld stehen und mit den Hunden Hasen aufscheuchen... blödes Bild. Möchte ich nicht festhalten.

Dann finde ich den Himmel so schön über dem Rhein. Heute soll das Wetter ja nicht so dolle werden, deswegen hab ich mich auch schon früh aufs Rad geschwungen. Aber gerade die aufziehenden Wolken und die noch recht frische Morgensonne malen ein schönes Bild. Das kann ich dann jetzt mal festhalten.


Der Fasan, der im hohen Gras steht, so stolz und bunt. Er weicht nicht weg, als ich vorbeifahre. Ob ich anhalten soll? Ob er dann weicht? Ich überlege kurz und behalte auch das Bild einfach in meinem Kopf.

An der Urdenbacher Kämpe angekommen, zeigt sich ein ganz anderes Bild. Hier, wo im letzten Jahr der Pfingststurm arg gewütet hat, haben die Bäume bei Niklas wohl aufgegeben. Mein Bild im Kopf ist die Vorstellung, wie es hier noch letzte Woche ausgesehen hat, bevor fleissige Waldarbeiter aufgeräumt haben.


Verletzt stehen sie da und strecken noch vorhandene Äste in die Luft aber die abgebrochenen sind unübersehbar und schmerzen.


Hinter mir ziehen sich die Wolken zusammen und geben ein wunderbares Bild - immer noch mit dem schönen Morgenlicht über den Feldern.


Hingegen gibt mein Rädchen ein dreckiges Bild ab, was wohl daran liegen kann, das ich nach meiner wortwörtlichen letzten Spritztour nicht Wasser und Lauge verwendet hab.


An der Zonser Fähre darf ich lange warten - heute hat man es nicht so eilig. Wenig Radfahrer und Spaziergänger sind unterwegs. Ist eh noch zu früh. Ich spiele mit den Bildern in der Kamera.


Fähre fahren ist wie Urlaub und ich finds immer wieder toll. Das Kind hier auch, gibt ein schönes Bild.


Ich lasse Zons hinter mir und die Bilder der Erdölchemie fressen sich, je näher ich komme, in mein Sichtfeld. Nützt aber nichts, die sind hier nun mal. Muss ich durch bzw. dran vorbei.


Der Wind pustet von vorne und vor allen Dingen mein Bild weg, dass ich noch bis zur maroden Leverkusener Brücke fahre, da nehm ich doch lieber die Abkürzung über unsere Fähre.

Der alte Herr, der seinen Gehstock abgelegt hat und auf der Bank sitzt und auf den Rhein schaut, dieser alte Herr reagiert erstaunt, als ich ihn grüße. Gerne hätte ich ihn fotografiert, nicht getraut zu fragen. Warum sind es hauptsächlich alte Herren mit Gehstöcken, die am Rhein sitzen und starren?

Der Bauer zaubert mir eine Vorstellung eines Bildes in den Kopf, das ich mangels Stativ (fehlt noch, dass ich demnächst mit Stativ Rad fahre) nicht sauber hinbekomme.


Ein weiterer Bauer versprüht gerade Gülle auf einem Feld. Die Bilder, die das in mir auslösen, sind nicht schön.

Meine Fähre lässt mich nicht warten und schwupps bin ich mit den von mir schon 100 mal fotografierten Tauen wieder auf heimischem Boden. Schönes Bild, mein Dorf.


Es waren nur 25 Kilometer auf dem Rad, genug für heute, vielleicht ja morgen noch mal. Aber Bilder waren es mehr, als ich jemals im Blog zeigen kann.

Freitag, 10. April 2015

~ Es hilft nicht immer ~

Die Balkonsaison ist eröffnet, um mal mit der sommerlichen Tür direkt ins Haus zu fallen. Das hat zwar nichts mit dem Titel zu tun aber ich starte lieber mit freudigen Themen.

Ich konnte jetzt schon 2 Abende mal 1-2 Stunden nach Feierabend Draußen sitzen.


Garniert wurde es gestern mit einem riesen Teller Spaghetti Bolognese. Ein Kollege ist schuld, er holt donnerstags immer in einem nahegelegenen Imbiss das Tagesgericht Spaghetti Bolognese und sofort ist mein Futterneid geweckt. Ein Problem, was mich häufig plagt. Nicht zwingend mit aus toten Tieren resultierenden Gerichten sondern generell. Gestern hätte ich fast einer Azubine die Pizzabrötchen geklaut. Tsss... schlimm.

Auf jeden Fall führte es dazu, dass ich mir gestern mal flott die vegane Variante gekocht und mir in der untergehenden Sonne kredenzt hab.

Und um mein Futterneidkarma wieder zu richten und da alleine essen ja bekanntlich dick macht, bekommen heute meine mir immer dankbaren Vegetarierkollegen die Reste zu Mittag. Ich freue mich jetzt schon drauf.

Hier noch 2 Fotos vom Ostermontagspaziergang, bei dem ich zum einen meine maroden Knochen etwas bewegen und mal schauen wollte, ob von den Ikea-Bestuhlungen noch was übrigen ist.. Nee, waren nicht mehr da. Ob entwendet oder von Ikea wieder eingesammelt, werde ich wohl nie erfahren.


Ich fand es sehr hübsch, dass sich die Dame für mich in Pose gesetzt hat. Den einsamen Angler hätte ich auch noch gerne abgelichtet. Ich muss mir mit dem Fotografieren von Menschen noch etwas mehr Mut anerziehen. Fragen kostet ja auch nix... schließlich wollte ich ihn, wie die ungefragte Frau hier, ja auch nur von hinten ablichten.


So... jetzt zum Postitel. Ich habs versucht aber es verschlimmert die Situation: Dehnen. Hinzu kommt, dass meine Beweglichkeit total eingeschränkt ist. Kann ich normalerweise im Stehen und mit durchgedrückten Knien mit den flachen Händen den Boden berühren, komme ich jetzt noch nicht mal mit den Fingerspitzen an den Boden. Und das Blöde ist, dass ich auch nichts verbessern kann. Resultat ist nur, dass mir nachher der Gluteus Maximus noch mehr auf den Zwirn geht. Diese Erkenntnis wollte ich gestern ganz gerne dem verzweifelten Physio mitteilen, der aber aus gesundheitlichen Gründen absagen musste. Es wird wieder eine Woche ins Land gehen. In der Firma bilden sich Laufgemeinschaften bei dem schönen Wetter, es werden Events geplant und ich bin außen vor... traurig, traurig.

Naja.. vielleicht schaff ich ja das Rädchen am Wochenende. Tut zwar auch weh aber nicht so schlimm.

PS: Noch mal an alle Teilnehmerinnen des Fragebogens meiner studierenden Nichte vielen Dank. Mittlerweile hat sie ausreichend ausgefüllte Bögen und kann weiter arbeiten. Ich bin gespannt auf das Ergebnis der Arbeit.

Sonntag, 5. April 2015

~ Neue Marketingstrategien ~

Sonntag früh, die Sonne scheint. Der sportlich ausgeknockten Dame mit frischen Locken juckt dermaßen der Pfeffer im Allerwertesten, dass sie raus muss. Und wenn es nur mit Stöcken ist.

Zugegebenermaßen waren Stürme, Hagel und sonstige wetterliche Widrigkeiten der letzten Tage eine gute Entschuldigung, mit dem immer ausladender werdenden Hinterteil die heimische Couch zu küssen. Schließlich erinnert jede Form von Sport, die nicht Laufen heißt, an die körperlichen Unzulänglichkeiten, die sich ansonsten wunderbar verdrängen lassen. Zumindest wird das versucht.

Wenn aber nun die Sonne scheint und der Backofen sein mittlerweile sonntägliches Ritual bereits hinter sich hat und auch die letzte Buchbesprechung fürs nächste Magazin fertig ist, dann gibt es keine Entschuldigung mehr, denn der oft in Verantwortung gezogene Schweinehunde ist zum einen nicht vegan und zum anderen nur ein Erfindung der Sportmuffelliga.

Stöcke geschnappt, Uhr angeschmissen und ab gehts. Der Rhein ist ein wenig aus dem Bett gekrochen. Zu wenig für ein anständiges Hochwasser aber genug, um unsere Müllarbeit von vergangener Woche zunichte zu machen.

Den Rheinkreuzfahrern schmeiße ich ein Frohe Ostern und schönes Frühstück in Köln entgegen.


Als in dann den orangenen neuen Gartenstuhl in den Rheinwiesen stehen sehe, bin ich schon etwas verdutzt. Wer lässt denn da ein so neues Teil einfach stehen? Sieht sogar aus, als ob da noch Schilder dran sind.

Beim zweiten Relikt der Gartenkultur glaube ich nicht mehr an einen Zufall und nähere mich Tisch und Stuhl und glaub kaum, was ich sehe. Da macht sich doch ein schwedisches Einrichtungshaus die Mühe, unsere Rheinwiesen zu bestuhlen, frohe Ostern zu wünschen und auf ihre Objekte aufmerksam zu machen.

Vielleicht wird es sich lohnen, schließlich wird an MEINEN Wiesen heute Nachmittag bei dem Wetter die österliche Hölle los sein.


Der Weg zur Wupper ist wie immer bei diesem Wasserstand abgeschnitten.


Und dann - nach 4km Walken - werde ich den Laufversuch für 1km starten mit dem Ergebnis, dass ich wohl schon kannte. Es hat sich nichts.. wirklich nichts getan. Seit Wochen verändert sich die Lage nicht. OK, ich müsste wohl mehr dehnen aber immer, wenn ich das tue, erinnert es mich daran, dass ich nicht den Sport machen kann, denn ich möchte und es frustriert. Generell ist es eh egal, was ich mache, es schmerzt. Vorgestern musste ich für einen "Auftritt" ein paar Tanzschritte üben.. selbst das führt zu Schmerzen. Mache ich nichts - kein schnelles Gehen, kein Radfahren, kein Tanze etc. dann spüre ich auch keine Schmerzen. So ist der Status. Jetzt wird Vitamin D genommen (ist wirklich tief im Keller), die Schilddrüsendosis angepasst und wenn ich gar gläubig wäre, würd ich ja beten. Aber vielleicht erhört mich der Laufgott ja.. wäre halt schön, wenn es durch irgend eine Maßnahme einfach besser würde - von mir aus langsam - aber Hauptsache, es tut sich was.

Da ich nicht mit so einem Fruststatus aufhören möchte... heute gibts Oster-Nuss-Striezel im Laleli - neben vielen leckeren anderen Dingen.


Samstag, 4. April 2015

~ Es ist wieder soweit - frohe Ostern ~

Es wäre ja nicht Ostern, wenn er sich hier nicht zu Wort oder Bild melden würde:


Wir wünschen gemeinsam ein frohes Osterfest.

Zu vermelden ist neben dem erneut mißlungenen Bienenstich am Karfreitag nur noch, dass mich mein Bio-Abo zu einem Kartoffeltest aufgerufen hat... also wenn da jemand für prädestiniert ist, dann wohl ich.


Also werden 3 verschiedene Sorten mit Schale gekocht und für den Vergleich erstmal ohne alles aber dann eben mit Tzatziki gegessen.. schönes Karfreitagessen. Zu Kartoffeltests könnt Ihr mich immer gerne aufrufen


Ich verbinde diesen Blogeintrag aber noch mit einer Bitte der persönlichen Art. Meine herzallerliebste Nichte benötigt Unterstützung bei ihrer Bachelor-Arbeit zu ihrem Psychologie-Studium. Hier werden meine weiblichen Leserinnen angesprochen und im besonderen die Singles. Es wäre sehr, sehr fein, wenn Ihr diesen Fragebogen ausfüllen könntet und sie somit unterstützt. Selbstverständlich können keine Daten auf Euch persönlich zurückgeführt werden.

Besten Dank und ein tolles Fest!