Mittwoch, 27. Mai 2015

~ Loslassen ~

An etwas festzuhalten, 
was nicht festhaltenswert ist, 
ist nicht nur sinnlos 
sondern auch dämlich.
(Damaris Wieser)


PS: Bitte keine Interpretation meiner Gefühlslage.. alles gut. :-)

Montag, 25. Mai 2015

~ Bei Sonne kann ja jeder ... ~

Oder Etappe 7 und 8 (bzw. für mich 2 und 3).. aber mal ganz von vorne:

Das Pfingstwochenende hält viel für uns parat. Nach meiner ersten Etappenwanderung am Samstag, ging es direkt zum letzten Saisonspiel des FC Köln. Noch ein wenig im Stadion gefeiert und den Abend beim Lieblingsitaliener ausklingen lassen.

Am Sonntag dann eine 12km-Wanderung direkt vor der Haustür, von der ich dann (wird ja auch alles zu viel) nur die Mohnblumen gepostet hab.

Ab unter die Dusche und hin zum Harley-Dome. Das muss man sich anschauen. Harte Jungs, Frauen mit Jeans, die immer eine Nummer zu eng sind - oder aber die Steuerberater und Zahnärzte, die mal einen Tag auf harter Mann machen wollen. Die Zeit war nicht lang - ab über den Rhein und Kabarett im Zims.. volles Programm, sag ich ja.


Nur der Pfingstmontag - der ist ruhig, da steht nichts auf dem Programm. So schmeiss ich um 8.00 Uhr den Motor an und starte meine 2. Etappe (in Wahrheit dann die 7. offizielle) des Kölnpfads. Die 11 km gehen fast ausschließlich durch den Wald. Das ist schön für die Seele, bietet aber wenig zum Fotografieren.


Außer diese Überbleibsel in einer Schutzhütte.


 Und ein wenig Wasser aber auch unspektakulär.


Erst als ich irgendwo bei Dellbrück den Wald verlasse, da sehe ich das hier - welch Kontrast.


Im übrigen regnet es zwischendurch immer mal. Meist muss ich keine besonderen Vorkehrungen treffen - die Bäume halten den meisten Regen ab.

Nach ca. 12km ist die ersten (also zweite bzw. siebte) Etappe rum und die Überlegung groß, die nächste, ca. 15km noch dran zu hängen. Probieren geht über studieren und ich kann ja zwischendurch immer mal meinen Joker in Form meines Besten und seines Autos ziehen.

Bevor das aber kommt, im Tröpfelregen erstmal frühstücken. Hmm... jetzt noch 15km, das wird knapp mit nur einem Brötchen. Ich kann sowas ja einen Tag ohne Wasser durchstehen aber nicht ohne Essen. 


Am Rande von Refrath sehe ich dann das im Garten eines Hauses... Es sieht nicht so aus, als ob das mal ein Friedhof gewesen sein sondern als ob das jemand in seinen Garten geschleppt hat. Interessante Gartengestaltung. :-)



Hier komme ich dicht am Monamare vorbei, einer der größten und wohl auch schönsten Saunen hier im Lande. Aber ich genieße mehr den Blick auf den See und trabe weiter.


Der Regen wird stärker und ich krame mal wieder das Regenszeugs aus dem Rucksack und die Kamera rein.. vorher aber noch schnell die Tropfen knipsen.


Just als ich den Wald verlasse und offenes Terrain vor mir liegt, hört der Regen auf. Er führt über einen Bauernhof, der mit der ersten Milchtankstelle im Bergischen Land wirbt. Hab ich als Veganerin ja nix davon aber trotzdem werf ich mal nen Blick rein. Puh... den "Duft" von frischer Milch fand ich als Kind schon bäh. Schnell raus und weiter... jetzt gehts den Berg hinauf.

Ständig denke ich an die Läufer, die hier die 170 um Köln am Stück laufen müssen dürfen - Ihr habt jetzt schon meine absolute Hochachtung.


Hier im Bergischen Land werden sogar die Kapellchen im Fachwerk gebaut (ich hoffe/glaube doch, das ist ein Kapellchen)



Bei Kilometer 25 steht dann auf einmal unvermutet eine Waldgaststätte vor mir (so richtig vorbereitet war ich ja nicht und vor lauter Freude fotografiere ich auch nix). Ich lasse mich nieder, bekomme Pommes, Kölsch und Kaffee mit Soja!!!milch und lasse meine Füße und die Seele baumeln.

Apropos Seele. Ich bin ja erstaunt, dass ich Stunden durch den Wald laufen kann und es mir nicht langweilig wird. Ich kann auch gar nicht sagen, was ich so denke. Zumindest wälze ich keine Probleme... es ist so ein Flow-Zustand. Vielleicht denke ich ja auch nix. Auf jeden Fall bin ich beruhigt, dass es mir mit mir nicht langweilig wird.

Ich rufe mein "Taxi" an und kündige die letzten 4km an - noch ca. 40 Minuten. Die gehen stramm den Berg runter, noch an einem Zeugnis aus der Zeit von Napoleon vorbei.


Ein letzter heftiger Anstieg und da steht es vor mir, das Schloss Bensberg in seiner Pracht. Nach ausgiebigen Erkundungen ist mir aber nicht mehr zumute. Schnell wieder den Berg runter noch durch die alte Innenstadt von Bensberg.


Und hier spezielle Grüße an Anne... da geht noch was an Einzimmerwohnungen.


29km und 5 Stunden später sitze ich im Auto zurück an den Startpunkt. Die Beine tun mir weh, der Ischias auch - nicht mehr und nicht weniger als nach kürzeren Routen. Meine Eltern werden jetzt wohl wieder die Hände über dem Kopf zusammen schlagen (die lesen hier mit) und sagen "Da löft datt esu wigg und och enoch allejn durch dä Bösch." Aber alles ist juht.. und nächste Woche hab ich eh keine Zeit für solche Eskapaden (leider). Schon wieder lang geworden... Danke fürs Zulesen.

Sonntag, 24. Mai 2015

~ Ein Weizenfeld ~

Weil es die Ähre verschmäht, sich mit der Farbe zu zieren,
Hat die Natur ihr den Mohn dicht an die Seite gestellt;
Jener hat sie die Kraft vertraut, den Menschen zu nähren,
Diesem verlieh sie den Reiz, welcher sein Auge erfreut.
Jene frage drum nicht: Wo sprießen dir nützliche Körner?
Oder dieser: Wo trägst du den erquicklichen Schmuck?
Wenn die eine uns fehlte, so könnten wir freilich nicht leben,
Aber wir möchten es nicht, wäre der andre nicht da!
Friedrich Hebbel (1813-1863)







Da sich der Mohn heute früh bei meiner Wanderung so nett zeigte, bekommt er einen eigenen Post. Hat er verdient, finde ich.

Samstag, 23. Mai 2015

~ Kölnpfad ~

Als vor Jahren der Kölnpfad als Wanderweg rund um Köln eröffnet wurde, gabs den Plan, den mal komplett abzulaufen. Natürlich nicht am Stück sondern in Etappen.

Der Ultralauf "Kölnpfad" ist in Vorbereitung und ich beobachte das Treiben mit Interesse. Der Lauf geht fast an meiner Haustür vorbei und vielleicht bin ich ja mit einem privaten Versorgungsstand an der Strecke - aber das entscheid ich kurz vorher.

Als ich letzte Woche meine Wanderung angegangen bin, ging ein Teil über den Kölnpfad und mir kam das Vorhaben in Erinnerung. Kann ich doch jetzt mal machen, wenn ich eh nicht laufen kann.

Aber erstmal die 5 Tage Messe hinter mich bringen. Stimme: Geht so: Füße: Aua, Rücken: Keine Veränderung.

Heute früh dann das Auto am Endpunkt der Etappe 6 abgestellt und mit der Bahn nach Köln-Mülheim gefahren. Nur eine kurze Strecke durch die Straßen von Mülheim. Um kurz nach 8.00 Uhr noch nicht viel los aber am Kiosk schon reges Treiben.


Dann bin ich schon am Rhein und muss nur diesen Zeichen folgen. Vorab gesagt - die Ausschilderung des Weges ist perfekt, gefühlt alle 2m finden sich die Kölnpfad Zeichen, Verlaufen ausgeschlossen. Zur Sicherheit hat mein Garmin aber noch die Strecke mit.


Das Frühstück wird im Gehen eingenommen. Kann ja nicht direkt Rast machen aber der Hunger ist da, 1. Frühstück.


Ich enttferne mich von Köln Richtung Norden, die Mülheimer Brücke entfernt sich - ganz gut soweit. Schließlich schlummert da eine 20 Zentner-Bombe, die gerade gefunden wurde. Mittwoch dürfen 20.000 Menschen evakuiert werden, was für eine Leistung wird das sein. Den Zoo werden sie wohl nicht evakuieren - es ist zu hoffen, dass alles gut geht.


Ich komme vorbei am Schlosspark Flittard. Ein echtes Idyll an der Großstadt - Kunstwerke überall im Park - die Vögel zwitscher, Eichhörnchen huschen hin und her. Morgens um die Zeit so schön, nur die Sonne bleibt noch aus.









Irgendwann verlässt der Kölnpfad den Rhein, von weitem ist Musik zu hören. Was magst sein? Ein Beachvolley-Ball-Turnier. Wenn ich sehe, dass die Spieler um die Zeit schon mit Kölsch frühstücken, dann wird es wohl nicht ganz so ernst genommen.


Die Strecke auf Etappe 6 ist phasenweise wirklich idyllisch.. aber die Nähe zur Bayer-Chemie ist immer wieder sichtbar.


Tieffliegende Bälle hab ich nicht gesehen.


Dafür aber fliegende Würmer.


Pusteblume an Baggersee.


Schnecke an Pusteblume.


Und nach schönen 14 Kilometern bin ich wieder am Auto. Wandern im Bergischen ist sicherlich idyllischer aber ich glaube, ich lauf den Pfad einfach mal Stück für Stück ab. In jedem Falle hab ich Bereiche meiner Heimat gesehen, die ich noch nicht kannte.

Das Wochenende hat gerade begonnen und ich hab schon so viel gesehen... und es wird noch mehr, das weiß ich... mehr dazu dann später.

Dienstag, 19. Mai 2015

~ Rhabarber-Baiser ~

Ich finds immer mal wieder schön, wenn sich Dinge im Leben verändern. So verhält es sich auch mit Frau Blumenmond und der Backerei... ich hab nun immer die Meinung vertreten, dass Backen nichts so richtig für mich ist... Hefeteig war früher etwas, das für mich gleichermaßen schwer erschien, wie das Besteigen eines 8000ers... ohne Sauerstoffmaske geht da gar nichts.

Und nun - die fleissigen Leser können es verfolgen - backe ich fast jedes Wochenende. Vor Jahren war ich mal im Brotbackfieber und habe gesauerteigt und freigeschoben und gewirkt.. und weiß, was diese Begriffe bedeuten und wie es geht. Hefeteig mach ich heute so zwischen Zähne putzen und Bügelwäsche.

Aber Torten sind immer noch eine Herausforderung aber ich gewinne an Erfahrung.

Und wenn es dann eine positive Resonanz gibt, dann freue ich mich natürlich sehr. Und da ich um das Rezept des am letzten Wochenende im Laleli gebackenen Rhabarber-Baiser gebeten wurde, wird das hier festgehalten, wobei ich am Rezept noch feilen werde - aber dazu später:

150g Mehl
3/4 Vanilleschote
75 g Rohrzucker
1 P. Backpulver
2 TL Lupinenmehl
225 ml Sojamilch
40g Margarine
2 TL Zitronensaft

1 Pk. Vanillepudding
500g Rhabarber
4 EL Zucker

4 x MyEy-Eiweiß
100g Zucker
4 EL Mandeln

1 Packung Soyatoo Sahne
1 Päckchen Vanille Zucker
1 Päckchen Sahnesteif

Mehl, ausgekratzter Vanille aus der Vanilleschote, Zucker, Backpulver und Lupinenmehl mischen und mit leicht angeschmolzender Margarine, Sojamilch und Zitronensaft zu einem glatten Teig verrühren.

MyEy-Eweiß nach Anleitung mit Wasser mischen und aufschlagen und mit dem Zucker (am besten zu Puder zerkleinert) so lange aufschlagen, bis die Masse leicht steif wird.

Eine Hälfte des Teiges in eine gefettete Backform geben und mit der Hälfte des "Ei"schnees verzieren und 2 EL Mandeln drüber streuen. Bei 180° Ober- und Unterhitze im Backofen 40 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Dann die zweite Hälfte des Bodens mit Baiser fertigen. Auskühlen lassen.

Zwischenzeitlich den Rhabarber waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Mit 4 EL Zucker und 100ml Wasser zum Kochen bringen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Das Puddingpulver mit 6 EL Wasser anrühren und unter den Rhabarber geben, noch mal 1 Minute köcheln und abkühlen lassen.

Sahne mit Vanille-Zucker und Sahnsteif aufschlagen.

Dann die Torte zusammen stellen. 1. Boden mit einem Tortenring umrunden und die Rhabarber-Masse auffüllen. Dann die Sahne oben drauf packen. Den 2. Tortenboden vorab schon in 12 Stücke schneiden und das oben auf die Torte legen (hilft später beim Schneiden).

Nun mind. 1 Stunde kühl stellen - am besten aber über Nacht, so dass die Torte durchziehen kann.

Ich bin selbst noch nicht ganz zufrieden, da die Böden aufgrund der Baiser-Masse nicht richtig aufgehen. Ich bleibe dabei, noch zu experimentieren.

Montag, 18. Mai 2015

~ Weil alles anders kam... ~

... als ich das geplant hatte, gibts das Foto vom Hund. Einmal lässig auffer Couch...


Und einmal Hund an Butterblume.


Zumindest gabs einen kurzer Spaziergang mit dem Kerl. Da meine Mutter fußlahm ist, konnten wir meinen Besuch nicht für eine Walkingrunde nutzen und fürs Rad war das Wetter auch zu schlecht. Aber wenn mein Patenhund zu Gast ist, zumindest einmal durchs Feld in der Heimat.


Zumindest ist mir der Rhabarber-Baiser gelungen, die kleine Variante gabs gemeinsam mit den Eltern, die große im Laleli.

 
Meine geplante Wanderroute Sonntag früh fiel dann dem hier zum Opfer:


Nein, das sind keine Renovierungsarbeiten sondern Messeaufbau. Aber zumindest blieb noch Zeit, um mit meinem Besten bei Mischwetter mal kurz die Beine in der Altstadt zu vertreten und am Eigelstein beim Lieblingsitaliener ne Pizza zu essen.

Jetzt gehts ab - 5 Tage Messe. Da ich ja keine Videos poste, werdet Ihr den garantiert einsetzenden Verfall meiner Stimme nicht mitbekommen... aber ich verabschiede mich schon mal vorsorglich für irgendwelche Posts oder Kommentare und begebe mich jetzt ins Messe-Zeit-Wurm-Loch.

Es war schön mit Euch. :-)

Donnerstag, 14. Mai 2015

~ Als die Pfaumen reif waren ~

"Kannst Du Wandern mit Deinem Rücken" fragt mich Frau Mohr. Keine Ahnung. Beim Walken zieht mir der Schmerz bis in die Wade - wie weit ich so wandern kann, weiß ich nicht.

Die 2. Spritze hab ich drin und ich kann schon wieder meist schmerzfrei sitzen. Ist doch was. Ich soll mich bewegen, auch wenn es dann erstmal schlimmer wird. Bewegen ist gut.

Also starte ich mit der Prüfung meiner Wandertauglichkeit vor der Haustür, alles kalkulierbar. Aber mit Brot und Wasser im Rucksack - ohne Proviant keine Wanderung. Ich nehme meine 13km Laufrunde über die Leverkusener Brücke und mit der Fähre zurück.

Die Welt ist noch ruhig an einem Vatertag um 7.00 Uhr morgens. Oder liegt die ungewohnte Stille wohl daran, dass ich ohne Musik auf den Ohren unterwegs bin. Schön ist es in jedem Fall und wo Sonntag noch der Raps leuchtend hell blühte ist jetzt nur noch eine Nuance gelb erkennbar. Ansonsten alles fett blau und grün - blau und grün. Grüße an den Deichläufer.


Ein paar einsame Ruderer lassen sich flussarbeits treiben. Ford bringt mit dem Autoschiff seine fertigen Karossen gen Niederlande.

Auch auf der Wupper ist Frühling, die Nachwuchsenten sind schwimmtauglich.


Mittlerweile ist die Stille und gelegentliche Autobahngeräusche abgelöst worden. Ich nähere mich der Leverkusener Brücke, hier aber erstmal die Autobahnbrücke über die Wupper (A59) mit ihren Graffitis friedlich in der Morgensonne..


Ausreichend Angler am Rhein aber warum zum Henker setzt man sich zum Angeln unter die Brücke an ein Autobahnkreuz?


Romantischer Blick mit Kunst auf Bayer Downtown!


Man kann sich die Landschaft durch die Kunst auch schön schauen...



Und egal, was hier zubetoniert wird. Die Natur sucht sich ihren Weg.


Hinten, wo die Rauchsäulen aufsteigen, ist das Laufrevier von Elke -auch hier schmettere ich gedanklich einen Gruß rüber, wobei sie wahrscheinlich am langen Wochenende in der Schweiz läuft.


Ich habs versucht, aber die 60km/h hab ich nicht geschafft.


Und endlich wieder Ruhe und Natur mit den Streuobstwiesen in den Rheinauen.


Camperidylle am Rhein. Hier erwacht der Platz so langsam. Einige sitzen schon Draußen in der Morgensonne. Andere frühstücken schon im Wohnwagen.


Und auf einmal sehe ich von rechts übers Feld eine große Herde Pferde angaloppieren. Hier auf dem Bild nur ein paar erwischt - es waren ca. 20 Stück. Flott mal bei der Feuerwehr angerufen, mal einen sinnvollen Grund, warum man das Mobiltelefon dabei hat. Während des Telefonats höre ich aber, dass die Besitzer schon Bescheid wissen. Die Pferde toben über das Feld Richtung Straßen davon - gefährlich, gefährlich. Auf dem Weg kommen mir diverse Leute mit Pferdehalftern entgegen. Jemand hat wohl in der Nacht die Weide nicht dicht gemacht. Ich hoffe, sie haben sie bald eingefangen. Kein einfaches und angesichts der Straßen in der Nähe auch nicht ungefährliches Unterfangen. War etwas beruhigt, als ich das Polizeiauto sah. Ich glaube, das wird besser mit Unterstützung von Feuerwehr und Polizei veranstaltet.


Setze meine Wanderung fort, zum Pferde fangen bin ich ungeeignet - hier ein Blick auf mein Laufrevier von der anderen Rheinseite.


Die Fähre fährt nur für mich rüber - um die Uhrzeit noch nicht viel los, das wird sich in wenigen Stunden ändern, wenn das Wetter hält. Die ersten Besucher rücken schon mit Campingstühlen und Sonnenschirm an und machen es sich am Rhein bequem.


Und ich hab es gehofft, dass er noch auftaucht. Unser schwarzer Schwan, der einzige unter vielen weißen.



Nun bin ich ja fast zu Hause aber ich setze mich noch einen Moment an den Rhein. Schließlich muss ich ja noch mein Wanderbrot verspeisen.


13km stramm gegangen. Ob ich 20 oder 25 km mit Höhenmetern machen kann, kann ich jetzt noch nicht sagen. Lieber noch die 3. Spritze (falls notwendig) und etwas Regeneration abwarten. Aber um 10.00 Uhr hatte ich schon ne schöne kleine Wanderung hinter mir und jetzt kann der Rest des Vatertages noch kommen.

Schönen Feiertag Euch!

PS: Was hat es mit der Überschrift auf sich? Ich glaube, ich bin die Tour das letzte mal gelaufen, als die Pflaumen reif waren, viel mir unterwegs so ein.