Montag, 1. Juni 2015

~ Kichererbsen-Kartoffel-Bratlinge ~

Als Frau Mohr kürzlich in ihrem Mohrblog (unbedingt nen Abo holen - kost auch nix;-) von gekeimten Kichererbsen berichtete, traf mich mit einem heftigen Schlag das schlechte Gewissen. Ungefähr seit EHEC hat bei mir keine Keimerei in der Küche mehr stattgefunden. Wobei das wohl keinen wirklichen Zusammenhang hatte.

Dem muss Abhilfe geschaffen werden. Das Keimglas hüpfte verzückt vor sich hin, als ich es aus der hintersten Ecke hervor holte. Was ich genau mit den Keimkichererbsen machen wollte, war nicht klar - so richtig auch nicht, als ich heute Abend nach Hause kam. Klar war nur, extra einkaufen ging nicht.

Entstanden sind echt nette Kichererbsen-Kartoffel-Bratlinge, die einen Platz auf dem Blog bekommen. Meist matsch ich nämlich Bratlinge zusammen, die in der Pfanne gerne vor sich hin verfallen... so nicht diese.

Zutaten für 10 Bratlinge:
  • 120g Kichererbsen getrocknet
  • 350g Kartoffeln
  • 80g Buchweizen
  • 75ml Sojamilch
  • 3-4 EL Haferflocken
  • 2 TL schwarzer Sesam
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1 TL Curry
  • 2 TL Petersilie
  • 2 TL Schnittlauch
  • 1 kleine Zwiebel
  • Salz und Pfeffer
  • ausreichend Öl
Start ist 2,5 Tage vorher: Kichererbsen 12 Stunden wässern. Dann in einem Keimglas nach Anleitung keimen lassen und 2 x am Tag wässern. Dann 15 Minuten kochen und mit einem Pürrierstab pürrieren (Achtung, Kichererbsen brauchen leistungsstarke Pürrierstäbe. Ich hab 2 zerschlissen, bis ich einen richtig guten gefunden habe.)

Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden und kochen, bis sie weich sind und dann mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern. Buchweizen in einer Mühle zu Mehl mahlen. Zwiebel in kleine Würfel schneiden und alle Zutaten miteinander vermengen und gut mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Aus der Masse 9-10 Bratlinge formen und in heißem Öl von jeder Seite mind 5 Minuten ausbacken. Schmeckt gut zu Salat oder sicher auch mit einer schönen Joghurtsauce.

Guten Appetit und Danke Daniela fürs Anstupsen.

Kommentare:

  1. Liebe Anja,
    heute mach ich's aber richtig!
    Wollte gestern schon auf meinen Holler losgehen, merkte aber noch früh genug, dass die meisten anderen Zutaten fürs Gelee fehlten!
    Aber: Kichererbsen einweichen geht ja immer - der Rest (eigentlich nur der fehlende Buchweizen) wird am Nachmittag besorgt! :D
    Schönen Dienstag!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe DORIS... :-)
      ich hab auch noch keinen Holunder gepflückt. Mir fehlen auch noch Zutaten und da ich mein Auto gestern einem Kollegen mitgegeben hab, konnte ich dann auch nicht am Supermarkt vorbei hüpfen. Aber der blüht noch ein paar Tage und am WE ist es auf jeden Fall so weit. Wünsche guten Appetit. :-)
      Gruß
      Anja

      Löschen
  2. Anstatt die Kirchererbsen wässern könnte ich doch auch die aus der Dose nehmen, oder? Weniger Aufwand, aber trotzdem frisch gekocht?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Markus,
      kannst Du auf jeden Fall. Ich bevorzuge immer die getrockneten Kichererbsen, die haben einen besseren Geschmack. Ob man das in so einem Gericht merkt, glaube ich dann aber auch nicht. Und die Nährstoffe sind in den gekeimten Kichererbsen wohl noch besser. Aber wenn man das mal unberücksichtigt nimmt, wird sich an Konsistenz und Geschmack wenig ändern, wenn Du Dosenkichererbsen nimmst.
      Gruß
      Anja

      Löschen
    2. Danke für die Info. Des Rezept hört sich nämlich sehr lecker an :)

      Löschen