Sonntag, 25. Oktober 2015

~ Alle Wege führen nach Rom ~

Oder zu Kieser.

Noch 2 Wochen diese Rennerei (nicht im Sinne von Joggen sondern von durchs Leben hetzen), dann wirds vielleicht ein klein wenig ruhiger. 2 x - mehr schaff ich es nicht zu Kieser. Aber heute wenigstens noch mal mit dem Rad. Ich vertraue mehr oder weniger meinem Orientierungssinn und versuche so, ein paar schöne Herbstimpressionen zu erhaschen und so viel wie möglich durch Wald oder waldähnliche Gebiete zu fahren.



Der Kieser platzt aus allen Nähten. Ich nenne das mal Feierabend-Supermarkt-Kassen-Phänomen. Warum um Gottes Willen sind die ganzen Rentner am Sonntag Morgen im Studio? Oder anders gefragt? Warum eigentlich nicht?

Da sich hier Straßen, Autobahnen und Zugstrecken durch die Landschaft fressen wie Käfer durch Baumrinden, ist es gar nicht so einfach, möglichst unbestraßt zu cruisen. Aber es gelingt mir gut und der Wald, der vor 2 Wochen kaum Herbstzeichen ausstrahlte, hat sich nun das bunte Herbsthemdchen angezogen, bevor er sich nackig macht.




Ein Anruf während der Fahrt lässt mich noch einen netten Stopp mit Auffrischung von Kaffee und Wasser machen. Wie immer, ist es gut, wenn ich es getan habe - die Fahrt mit dem Rad. Überwindung kostet es doch noch.

Was gabs noch?

Anfang der Woche wetterte ich auf Facebook noch wegen eines Zahnarztbesuches. Die Befürchtungen haben sich aber in Luft aufgelöst und ich bin total happy, dass die Baustelle geschlossen wurde. Das darf gern so ruhig bleiben.



Für die Veganer-Leser: Ich bin in den glücklichen Besitz eines "Come on Bert" gekommen. Hammer, der beste Käse auf Pflanzenbasis, den ich bisher bekommen hab. Kostet auch ein Vermögen aber für die seltenen Augenblicke des Käsetellers durchaus ne Überlegung wert. Man kommt nur so schwer ran - Blattgold sozusagen. Ich hatte Glück, zufällig einen Dealer ausfindig gemacht zu haben.


Nun genieße ich den Rest vom Sonntag mit einem Schoko-Chai-Tee und freue mich, heute noch mal was in Ruhe kochen zu können. Das kommt echt zu kurz, wenn man nur auf Tour ist und das ist wirklich schade.



Wünsche Euch ein schönes Restwochenende - allen, die beim Frankfurt-Marathon dabei sind (ob laufend oder als Zuschauer) sei mein Neid gewiss. Wie gerne denke ich an die 2 Teilnahmen in der Staffel und meinen so schönen Lauf letztes Jahr mit Nicola. Irgendwann werde ich wiederkommen.

Dienstag, 20. Oktober 2015

~ Frikadellenfreund ~

Nachdem die Wochen seit dem Urlaub ja ziemlich turbulent zugehen und das noch so 2-3 Wochen anhalten wird (und wahrscheinlich direkt in den "Adventsstress" übergeht - wobei der bei mir ja weniger mit Geschenken als mehr mit Weihnachtsmarktbesuchen zu tun hat), gab es ein entspanntes Wochenende mit Besuch der lieben Nichte und dem schwarzen Fidel.

Man könnte den Eindruck haben, dass die Nichte hier eine untergeordnete Rolle spielt, das möchte ich weit von mir weisen. Dass hier der Herr Fidel mehr Beachtung findet, liegt einfach an der Tatsache, dass sich die Nichte weigert, Sitz-Platz-Lauf vor der Kamera zu spielen. Verstehen kann ich es ja nicht.

Auf jeden Fall verursachte mir Herr Fidel zwei schöne Spaziergänge am Rhein und Sonntag früh musste dann die Kamera mit.


Herr Fidel ist ein wohlerzogenes Hündchen (außer bei Hasensicht) und bleibt schön sitzen, wenn man es ihm sagt (außer es ist zu kalt). Diese Eigenschaft hilft bei Rennfotos. Und wenn man auf diesem Bild (das uns sehr herzhaft hat lachen lassen) versucht, die 4 Beine der richtigen Position zuzuordnen, kann man ahnen, welchen Laufstil er hat - ich schrieb es wohl schon mal. Als Lipizzaner würd er auch eine gute Figur machen.


Spannend ist in der Tat, wie viele Gespräche man unterwegs führt, wenn man mit einem Hund unterwegs ist. Leute, die sonst einfach an einem vorbei gehen. Auf einmal erfährt man ungefragt die ganze Geschichte des eigenen Hundes. Aus welcher Tierrettung, welche Krankheiten, welche Besonderheiten - aber schön ist das.

Herr Fidel trägt das rote Mäntelchen nicht, weil es ihm zu seinem schwarzen Körperhaar so gut steht sondern, weil der Kerl empfindlich und schnell friert.


Wenn ich dann der Meinung bin, der Hund soll mal vor der Blume sitzen, führt das zu einer leichten Verweigerungs- und komischen Körperhaltung. Hund an Blume!


Zwischendurch lachen mich diese wunderbaren Herbstpilze an.


Und dann gehen wir noch Brötchen holen (während Fidel draußen warten muss, bekomme ich immer nen Herzkasper, weil ich Angst hab, den klaut mir in der kurzen Zeit jemand).

Auf der Fußbodenheizung lässt sich ein Bild im Sitzen doch deutlich besser machen.


Der FC spielt Sonntag gegen Hannover und wir 4 wollen uns das in der Lieblingsfußballkneipe in Köln anschauen. Der Platz - nicht in der ersten aber in der zweiten Reihe - beschert uns mal wieder ein Erlebnis der besonderen Art. Das Spiel war von den Kölnern gut aber nicht ausreichend. Das Tor der Hannoveraner unehrenhaft durch ein Handspiel.

Die Atmosphäre in dieser besonderen Kneipe wie immer einzigartig. Ich kann das nur empfehlen.


Fidelchen natürlich entsprechend wieder rot gekleidet, unterstützt uns auf der Bank. Der Nachbartisch voller junger Männer wird ihn als Maskottchen ausrufen und verspricht eine handgemachte Frikadelle, die mangels Tor nicht zum Tragen kommt. Trotzdem kuschelt sich Fidel an den Frikadellenversprecher und bekommt so zusätzliche Streicheleinheiten (als ob es die von uns nicht genug gäbe).





Zwischendurch wird ihm der Trubel ein wenig zu viel und er zieht sich unter die Jacke zurück. Das ist auch nicht mit anzusehen, was da auf dem Spielfeld los ist.



'"Tschüss Frikadellenfreund", sagt der junge Mann vom Nachbartisch, als man sich über das Spiel und die Ungerechtheit abgeregt hat. Auch wenn Herr Fidel als Maskottchen nicht das benötigte Glück gebracht hat, so bleibt es doch eine schöne Begegnung in einer der schönsten Kneipen von Köln, wenn es um das Anschauen der FC-Spiele geht.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

~ 20 Jahre ~

Man verzeihe mir heute einen kleinen persönlichen Beitrag.

Also, gestern waren wir noch Arbeitskollegen und haben uns gesiezt. Heute, 20 Jahre später, sind wir beste Freunde und haben das Leben in allen Facetten kennen gelernt. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Und wir haben uns gar nicht verändert *räusper*.

Pünktlich zum "Feiertag" bin ich ein wenig kränklich und unser Festbankett fällt wohl heute aus. Aber das holen wir nach.

Ich hab in meinen Bildern gewühlt und ich glaube, das trifft uns und unsere 20 Jahre sehr gut - aber das verstehen nur Insider und das muss auch nicht immer alles ins Netz.

Dann lass uns mal die nächsten 20 Jahre angehen, mein Bester!

Sonntag, 11. Oktober 2015

~ Sport ist Mord ~

Kein Sport ist mehr Mord.

Das schleicht sich so langsam ein. Erstmal ist man verzweifelt, dass man keinen Sport machen kann. Dann auf einmal wird es normal und man weiß gar nicht mehr, wie man das früher in den Alltag integriert hat. Das ist genau so, als ob man eine Ausbildung beendet. Vorher hat man am Abend und am Wochenende gesessen und irgendwelche Gesetzestexte oder Vokabeln (oder Steno;-) gelernt und dann hat man den Abschluss und weiß gar nicht mehr, wie man das alles geschafft hat.

Wochen sind vergangen, seitdem ich so etwas wie Sport gemacht habe. Keine langen Wanderungen, keine Nordic-Walking-Versuche, kein Radfahren und auch kein Schwimmen. Nix. Außer Rückentraining ist da eine große Sportleere. Ein Vakuum zwischen mir und der Bewegungswelt.

Nachdem die Luft zeitlich nach dem Urlaub mehr als eng und auch diese Arbeitswoche voller Termine war, ist das Wochenende nun endlich mal etwas ruhiger. Zeit also, sich mit dem Rad zum Rückentraining zu bewegen. Seit Montag bin ich nun offiziell Member in dem Kieser-Verein. Alles vorher war medizinisches Training etc. Und schwupps, ist schon eine Woche rum, ohne dass ich da war. Das geht so nicht.

Das Rad steht seit Monaten unbewegt im Keller. Alleine das Hochtragen des Drahtesel bereitete mir so viel Rückenprobleme, dass ich es einfach sein gelassen hab. Das geht heute schon deutlich besser und hinterlässt keine weitere Spuren. Die Reifen des schwarzen Pfeiles schauen lustlos aus ihrem Gummi... das ist im wahrsten Sinne des Wortes die Luft raus. Erstmal also Abhilfe schaffen und dann warm angezogen ab zum 10km entfernten Trainingsplatz.

Puih.. fürs Radfahren braucht man Oberschenkelmuskeln und Kondition. Hatte ich mal, ist aber irgendwo zwischen Januar und Oktober auf der Strecke geblieben. Von einer Pace mag ich mal gar nicht reden.

Die Wupper dampft ein wenig vor sich hin. Der Wald sieht noch sehr unherbstlich aus - aber er liegt in der Luft, der goldene Oktober.

Im Trainingszentrum angekommen gibts einen neuen Plan für mich. Oh.. die Beine dürfen jetzt auch wieder - vordere und hintere Oberschenkelmuskulatur. Yeah. Das Training insgesamt etwas länger als beim medizinischen.

Gut, das ist aber ansonsten alles bekannt. Also einmal durch die Geräte gehangelt und dann wieder ab aufs Rad.

Weg zurück - die Kondition hat sich erwartungsgemäß immer noch versteckt und jetzt sind die Oberschenkel auch noch müder.

Selbst das Fotografieren im Waldstück auf dem Rückweg geht nicht mehr. Aber das Akku des guten 4er Iphone löst sich nun auch in Wohlgefallen auf und ich muss (und glaubt mal, das geht sogar) ohne Unterstützung von GPS und sonstigem Zeugs nach Hause fahren.

Nach ca. 22 km bin ich zurück. Die Tour mehr eben als wellig. Ich verfluche, dass ich im 2. Stock wohne. Die Oberschenkel sind ein wenig beleidigt.

Naja.. irgendwann wird auch das wieder normal und möglich sein aber nun fühlt es sich erstmal wieder wunderbar an, so etwas wie Sport gemacht zu haben.

Sonntag, 4. Oktober 2015

~ Tag der Deutschen Einheit ~

Es ist der 3. Oktober 2015. Es ist Wandertag mit den Freunden vom Laleli. Wir wollen gemeinsam durch den Wald zum Schloss Burg gehen, wo vegane Waffeln mit Kirschen und Sahne auf uns warten.

Der Vormittag wird aber noch genutzt, und der Backlöffel geschwungen. Apfelkuchen mit Vanille-Mandelcreme.. soweit, so gut.

Blöd ist, wenn man an einem Feiertag den Plan des Wandertages mit der kompletten Bevölkerung des Bergischen Landes - ach was - von ganz Deutschland teilt.

Ich bin sehr sicher, dass mich Freunde in Bezug auf Pünktlichkeit Korinthenkacker nennen. Ich bin diejenige, die bei einer Einladung pünktlichst auf der Matte steht - aber durchaus auch schon 10 Minuten vor der Tür im Auto gesessen hat. Ich bin der böse Alptraum aller Leute, die gern auf den letzten Drücker fertig werden und der Feind jeder Nonchalance. Bei mir unpünktlich zu sein ist kein Zuckerschlecken - fragt meine Freunde.

So fahre ich fröhlich pfeifend 10 Minuten vor dem vereinbarten Treffpunkt bei der Müngstener Brücke an. In SWR 3 kreischt mir Sandra "Maria Magdalena" entgegen. Die Welt in den 80igern war neben Schulterpolster und Steghosen auch in Bezug auf die Charts phasenweise grausam. Aber der Radiosender hat sich entschieden, uns m Tag der Deutschen Einheit mit ausschließlich deutschstämmigen Liedern aus Ost und West zu vergnügen.

Keiner hat mich gewarnt, dass augenscheinlich der Tag der Deutschen Einheit von der Gesamtbevölkerung an der Müngstener Brücke gefeiert wird. Ok, nette Location aber ich will nur einen einzigen Parkplatz. Aber jedes noch so kleine Fleckchen Erde ist schon von einer CO2-Schleuder belegt. Nachdem ich 3 Parkplätze abgefahren habe und keine Stelle in Sicht ist, überlege ich, meinen Volkswagen mit Allrad und falschen Abgaswerten (vielen Dank an der Stelle nach Wolfsburg - gut, das ich keine Aktien besitze) mal zu nutzen, um quer im Wald zu parken. Alternativ könnte ich aber auch meine humane Seite mal vergessen und den Opa vor mir in seinem Astra (und denk jetzt nicht, du hättest bessere Abgaswerte) ein bisschen anzuschieben.

Nach knapp 15 Minuten Parkplatzsuche ohne Erfolg und null Handyempfang, um mich mit den anderen kurzzuschließen, entscheide ich mich, im Sportmodus das Tal zu verlassen, bevor ich an Mensch und Tier noch Schaden anrichte - ich sag nur "Falling Down" - also ich bin kurz davor. Der mitgeführte Kuchen schreit kurz auf, als er in den Kurven hin- und herrutscht. Sorry.. hab vergessen, dass ich fragile Fracht an Bord hab.

Als mir mein Smartphone endlich wieder anzeigt, dass es lebt, halte ich am Straßenrand an. Zum einen, um meinen Adrenalinspiegel in ein gesundes Maß zu bekommen und zum anderen, um eine Information abzusetzen, dass ich die Wanderung nicht mitmache und jetzt direkt zur Burg fahre am liebsten mit dem Gedanken, bis zum Eintreffen der veganen Wanderfreunde bereits mindestens 2 Flaschen Rotwein geleert zu haben (AdR - wird nicht in die Tat umgesetzt).

Als ich so an Handy und Navi rumfummel, klopft es an mein Fenster. Ein netter aber verzweifelt schauender Herr älteren Semesters mit eindeutig zuzuordnendem ostdeutschen Akzent erzählt mir, dass sie sich total verfahren hätten. Was denn das Ziel sei? frage ich. Overath kam als Antwort. In dem Moment hätte ich eigentlich das Fenster schließen und schnell wegfahren müssen. Ähm... wir feiern heute 25 Jahre Deutsche Einheit... noch nichts von Navigationssystemen oder Smartphones oder beidem gehört? Overath liegt über die Straße fast 70 km entfernt - ich frag mich, wie man sich so verfahren kann. Die Antwort bekomme ich schnell.. sie zeigen mir ihre Autokarte. Da ist Overath genau einen Daumen breit weg von der Müngstener Brücke. Detailkarten helfen auch... denk ich mir aber schluck den Spruch runter.

Für den Moment und im Angesicht dieser verzweifelten Menschen ist mein gerade eben noch verspürter Ärger verflogen. Ich versuche über mein Handy und mein Navi eine Richtung auszumachen. Ich weiß zwar, wie man nach Overath kommt aber nur von der Autobahn aus. Ich bin ja selbst "fremd" im Müngstener Waldgebiet. Ich erkläre die grobe Richtung, sie schreiben sich meine Navigation von der Autobahn aus auf und dann klickts bei mir.. ich hab doch Zeit. Ich fahr sie bis zur Autobahn, höre ich mich sagen. Die Dame ist augenscheinlich ungläubig ob der westdeutschen Hilfsbereitschaft und fragt... "Was wollen Sie denn dafür? Nichts? 'Also für umsonst?" Ja klar, antworte ich schmunzelnd.. ich hab ja jetzt Zeit, die anderen Wandersleut kommen ja erst in einer Stunde auf Schloß Burg an.

Sie flitzt schnell zu ihrem Mann ins Auto und ich fühle mich gut... Tag der Deutschen Einheit. Sag ich doch. Ich hab nun meinen Part dazu beigetragen.Wahlweise auch meine gute Tag für den Tag erledigt und kann danach endlich die Sau rauslassen oder Amok laufen oder so.

Als ich die beiden dann in gut 10km Entfernung auf die Autobahn verabschiedet hab, begeb ich mich nach Burg, um dort (wie erwartet) ein ähnliches Parkplatzdesaster zu erleben. Aber zum Schluss werde ich halbillegal noch fündig. Der Kuchen mittleweile durch die Rutscherei mehr oder weniger randlos.

Über die trotz Anmeldung doch stark überforderten Mitarbeiter im Café, die fortwährend Getränke vergessen (was aber jetzt auch nicht soooo schlimm ist, weil man eh ewig warten muss, bis man welche bekommt) und dann doch auf eine vegane Waffel tatsächlich Kuchmilchsahne packen (Skandal, Skandal) könnte ich jetzt separat noch schreiben.

Da meine Waffel dann auch vergessen wurde, war ich so aufgeregt, dass ich vergessen hab, das aber doch sehr leckere Kunstwerk zu knipsen.

Zum Schuss noch ein Foto der Truppe und dann ist der Spuk auch fast vorbei.. fast, denn das
Universum hat wohl vor, zu testen, wie weit sich meine Nerven strapazieren lassen. Ich bin im Tal verabredet, den Kuchen zu übergeben und natürlich werde ich von einer Baustelle derart lange aufgehalten, dass die armen Kuchenübernahmefreundlichen ewig warten müssen. Zur Krönung fehlt mir die Telefonnummer, um kurz Bescheid zu geben.

Als ich nach Hause komme, von zwar schönen Gesprächen im Café aber einer unbefriedigten Wanderlust und doppelter Unpünktlichkeit beschließe ich, dass hier nur noch Bratkartoffeln mit Räuchertofu und Salat helfen können... jetzt gehts mir wieder besser.

PS: Ich hätte drüber nachgedenken sollten, als ich auf dem Hinweg merkte, dass ich meine Schilddrüsentabletten heute morgen vergessen hab... datt kann ja nix werden - was für ein verkorkster Tag.

Samstag, 3. Oktober 2015

~ Ungeplante Fotos ~

Lizzy hat angefangen und Elke hat es aufgegriffen und mich somit daran erinnert.

1 ungeplantes Foto posten - irgendeinen Eindruck aus dem Alltagsleben.

Hmm... ich und ungeplante Fotos. So wie ich jedes Areal, in dem ich unterwegs bin, nach guten Laufstrecken scanne (in meiner laufaktiven Zeit, ansonsten erspare ich mir möglichst diese Qual), so schaue ich, seitdem ich mehr fotografiere, wirklich ständig meine Umgebung nach guten Motiven ab.

Wie soll ich also so wirklich ungeplante Fotos hinbekommen und ich beschließe, meinen gestrigen Abend in ein paar Fotos zu dokumentieren, indem ich das Smartphone einfach aus der Hüfte schießen lasse, ohne Motivscannen, ohne Bearbeiten des Fotos.

Freitag Abend, Treffen mit meinen Mädels in Köln in der Altstadt. Wir wollen uns sehen, was leckeres essen und schwofen. Die ersten beiden Sachen klappen.. das Schwofen wäre möglich gewesen, wird aber nicht gemacht. Schließlich haben wir ja auch ne Menge zu erzählen.

Ich lasse mich von meinem Besten zur Bahnhaltestelle fahren - don't drink and drive.

Vor dem Haus Zims stehen Kerle mit erschreckend breiten Schultern, dicken Hälsen und extrem kräftigen Oberarmen. Hier darf nicht rein, wer will. Aber wir haben reserviert und so werde ich von meinem Bodyguard *gg* zum Tisch geführt.

Köstlich kaltes Gersengetränk kühlt Kehle.


Essensauswahl leicht gemacht - 3 vegane Gerichte sind auf der Karte - in einem BRAUHAUS!!!


Auch der schönste Abend geht zu Ende.


Der Gang gegen Mitternacht zurück zum Hauptbahnhof - die Welt tobt, die Menschen feiern - hier ist Leben in Köln und wie immer, geht mein Herz auf in dieser meiner Stadt.

Schnell die Domplatte gequert - zeitig am Bahnhof sein, sonst muss ich 30 Minuten warten und es gibt bessere Szenarien als nachts ne halbe Stunde am Kölner Hauptbahnhof zu warten.




Geschafft.. neben mir schlafen die Herren sofort ein - bedenklich kippen Köpfe durch die Gegend.


Ein nettes Gespräch mit dem Taxifahrer und schon bin ich wieder frühzeitig in meinen heimatlichen Gefilden.

Hmmm.. ich hoffe, ich habs einigermaßen hinbekommen, Lizzy. :-)

Freitag, 2. Oktober 2015

~ Sonntag Nachmittag ~

Schon bald wieder Wochenende.. ich hänge immer noch hinterher. Das poste ich hier eigentlich nur für die 2 letzten Bilder.

Mein Bester und ich fuhren nach Köln, ich humpelnd, aufgrund meines Laufversuchs *öhrgs*. Aber wir wollten zum Fort 1. Dort war Flohmarkt, was mal generell interessant ist. Aber vor allen Dingen ergab sich dadurch die Gelegenheit, mal aufs Fort draufzugehen, das ist üblicherweise abgesperrt.

Fotos gemacht, unser obligatorisches Kölsch in einer Südstadtkneipe getrunken und ab in unser Eigelstein-Lieblingsviertel - natürlich wollten wir wieder zu unserem Italiener.

Aber erstmal ein paar Blicke aufs Fort 1:





Bei unserem Stammitaliener erwarteten uns Steinpilze und ein schöner Blick aufs Eigelsteintor. Hier war ne Menge los - Radrennen. Nach dem auch der Espresso getrunken und die Rechnung bezahlt war, machten wir uns auf, hier ein paar Fotos zu machen. Marcel Wüst (ich find den Typ ja total klasse) moderierte das Rennen, bei dem die Fahrer eine kleine Strecke im Eigelsteinviertel ständig im Kreis fuhren.


Und nachdem wir nun die schnellen Radler bewundern durften, ging das Kinderrennen los. Was soll ich mehr sagen als es diese Bilder tun.. früh übt sich und ich werde vielleicht auch mal ein Radrennen mit einem pinken Körbchen fahren wollen.



Ist das herzallerliebst oder nicht?