Samstag, 10. Dezember 2016

~ Der Geist vom Mummelsee ~

Es gibt wohl schlimmere Szenarien, als 2,5 dienstliche Tage am Mummelsee zu verbringen.

Das Wetter im Tal neblig, lässt uns anhalten und Fotos machen. Nein, das ist noch nicht der Mummelsee, das ist der Nebel im Schwarzwald.



Es wurde getagt, es wurde gegessen und getrunken, es wurde spät. Abends und morgens herrliche Sonnenauf- und -untergänge, die sich nicht wirklich auf die Kamera bannen lassen wollten.

I proudly present den Mummelsee. Die Meerjungfrau saß am gefrorenen Wasser und jemand hatte Mitleid und ihr eine Mütze verpasst.


Am zweiten Morgen dann 5 Runden um den See, das ergaben 4km und die Erkenntnis, dass meine Laufpause noch lange nicht vorbei sein wird. Aber einen schönen Blick von hier aufs Hotel.


Aber bloß nicht die Laune verderben lassen. Wenn man im Business das Abschlussfoto der Tagung mit diesen Hüten macht.


Nach 2,5 Tagen war ich fix und alle, ließ es mir aber nicht nehmen, einer Freundin bei einer Tanzveranstaltung zuzuschauen und es hat sich gelohnt. So schön.



Den Samstag nutze ich zum Lebensmittel auffüllen, weihnachtlich schmücken und mit Ingwertee zum Entspannen. Der Rest der Vorweihnachtszeit wird nicht langweilig. Noch 2 Wochen und dann mal einen Gang runter schalten.

Fröhlichen 3. Advent.

Montag, 5. Dezember 2016

~ Vom Frost, Laufversuchen und Geburtstagsfeiern ~

Als ich Samstag nach einer langen Koch- und Weinnacht mit einer Freundin die Augen öffnete, lag Frost und Nebel über dem Ort. Schon da hätte ich mich gerne in die Laufschuhe geschwungen, ist es doch eine besondere Atmosphäre, wenn der Nebel über dem Rhein wabert.


Aber es ergab sich eine spontane Verabredung auf dem Carlspaltz in Düsseldorf. Markt, Shoppen, Glühwein trinken, Kartoffeln kaufen und so... schöner Ausflug.Über Düsseldorf, man darf es ja kaum sagen, hatte die Sonne einen Fleck in den Nebel gefressen.


3 Besorgungen später musste ich aber den Rhein mal wieder queren und wollte dies mit der Fähre tun... da stand ich da und kam nicht weiter bzw. durfte den Umweg über die marode Leverkusener Brücke wählen. Ausgefallen wg. des Nebels.. der war hier aber auch wieder dicht.


Irgendwo dazwischen wurde noch ein Erdnuss-Cheesecake mit Dattelkaramell fürs Café gebacken. Endlich hatte ich noch mal Zeit dazu. Oder sagen wir mal so.. ich konnte es reinquetschen. Organisation ist alles.


Und am nächsten Morgen dann, kurz vor dem großen Ereignis, zumindest ein kleiner Lauf. 5km nach Wochen der Abstinenz. Erst Fersenverletzung, dann meine über 3 Wochen anhaltende Erkältung inkl. Magen-Darm hatten mich die Laufschuhe in der letzten Ecke vergraben lassen. Was tat das gut... Hüfte meckerte, also an regelmässiges Laufen ist immer noch nicht zu denken. Aber den Lauf hatte ich und gut ist.



Nach diesem frostigen Foto verabschiedete sich mein Iphone. Ich muss es wohl einschicken, der Akku ist defekt. Dann ab ins Auto, um 10.00 Uhr ging die Geburtstagsfeier zum 80. Jubiläum meines Vaters los. Auch hier klares Wetter und Frost.



Und dann wurde musiziert, was das Zeug hält. Wenn man mit einem Hobby-Musiker Geburtstag feiert, dann ist es wohl das, was ihn besonders glücklich macht. Und so waren Freunde und Familie mit Instrumenten aufgelaufen. Und die (so wie ich), die nicht spielen konnten, haben entweder gesungen oder Fotos gemacht - für die meisten war es wohl besser, dass ich mich auf Fotos beschränkte.

Happy Birthday, Dad!