Samstag, 19. August 2006

Unsere kränkelnde Kleine!

Vor Jahren wurde ich durch eine glückliche Fügung ebenso glückliche Besitzerin eines sog. Kaffeevollautomaten. Wie wild wurde jeden Morgen Milch geschäumt und Kaffee gezapft, bis es der Kleinen offensichtlich zu viel wurde und sie mit großem Tamtam, Funkenschlag und extrem viel Qualm ins Nirvana verschwand. Sie wurde nicht auf dem großen Elektrofriedhof beerdigt, sondern über ein Aktionshaus an einen Wunderheiler verkauft, der sie wieder zum Leben erwecken wollte.

Jahre vergingen, in denen der morgendliche Kaffee mit überteuerten Pads und per Hand gequirlter Milch zubereitet wurde.

Dank irgendwelcher Punktekonten und der extrem Jobvielfahrerei seitens Frank sind wir nun wieder Eltern eines Kaffeevollautomaten. Allerdings hatten wir das Pech, dass die Kleine in der ersten Woche schon einen vorübergehenden Herzstillstand hatte. Sie wurde eingeschickt, wiederbelegt und uns wieder zugestellt.

Nun stehen wir jeden Morgen mit großen Augen vor ihr und beobachten jedes aufgeregte Blinken der einzelnen Lämpchen und hören genau hin, ob sie hustet, evtl. einen Schnupfen hat oder Kopfschmerzen bekommt. Wir geben ihr alle Pflege, die nur geht in der Hoffnung, dass sie nicht wieder zu schnell krank wird und uns lange mit frisch gemahlenen und gebrühtem Kaffee versorgt.

Ist schon aufregend mit Kindern!

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