Sonntag, 9. Mai 2010

~ Die Gedanken sind frei. ~

Seit meinem letzten Post beschäftigen mit die Reaktionen der LeserInnen und meine eigenen recht stark. Ich bin wankelmütig in meinen Gedanken. Ja, ich hab Verständnis für Reaktionen und Argumente, warum "man" denn nicht auf tierische Produkte verzichten möchte.

Und dann lese ich Berichte, wie z.B. den hier: Klick und alle Zellen gehen auf Widerstand. Klar ist meine heutige Sichtweise anders, weil ich weiß, wie leicht und lecker es ist, ganz von tierischen Produkten Abstand zu nehmen. Ich hätte diesen Bericht früher nicht gelesen bzw. nur angelesen und dann weggeklickt - nein, ich will das nicht wissen - ganz normaler Schutzmechanismus. Lese ich das, komme ich nicht umhin, mein Verhalten zu überdenken.

Heute lese ich das, schaue Filme und möchte manchmal einfach nur hinaus schreien "Esst Salat". Dann möchte ich aber nicht diese militante Vegetarierin sein, die keinen Raum und keine Akzeptanz für andere Denkweisen lässt und dann kommen Momente, in denen ist es wirklich schwer - wenn mal wieder jemand sagt "Kein Fleisch? Das kann ich mir nicht vorstellen, ich BRAUCHE Fleisch."

Und dann denke ich an das Zitat von Paul Mc Cartney: "Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten, wäre jeder Vegetarier" und frage mich, wie ich es schaffen kann, wenigstens ein bisschen was zu erreichen - ein bisschen zum Nachdenken anzuregen.

Aus der Gedankenwelt eines manchmal verwirrten Blumenmondes.


Kommentare:

  1. Die Aussage kann schon deshalb nicht stimmen, weil auch ziemlich viele Menschen in Schlachthäusern, Geflügelfarmen, Mastbetrieben etc. arbeiten.

    Ich habe schon einen Schlachthof gesehen, die Tiere in ihrer Not schreien hören und versuche, Produkte von dort weitgehend zu meiden (was durch die Katzen jetzt wieder etwas schwieriger geworden ist ...). Es gibt durchaus Alternativen.

    Aber: hätte ich die Möglichkeit, dann würde ich z. B. Hühner, Enten, Gänse, Puten, Kaninchen ... halten und die auch selber schlachten können, wenn es nötig würde. Reiss ich mich nicht drum - würde ich aber tun und für Zuschauer sähe das sicher auch nicht so toll aus.

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  2. Och Lizzy, Provokation und Dogmatismus ist halt einfach hilfreich, wenn jemand was erreichen will. Jetzt fang mir nicht mit Wortklaubereien an.

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  3. Anja, muss ich sagen, dass ich dich verstehe?
    Voll und ganz?
    Nö, muss ich wohl nicht, ich denke, das weisst du.
    Danke für diesen Beitrag! :)

    Lizzy, du würdest Kaninchen schlachten?
    Tatsächlich?
    Und deine süssen Miezen sitzen daneben und sehen dir dabei zu?
    Ich habe irgendwie enorme Schwierigkeiten, mir das vorzustellen.
    WARUM würdest du das Kaninchen schlachten? Einfach nur, um es aufessen zu können? Das wäre es dir wert?

    Ach ja, zu dem einen Punkt noch, Anja: ich habe es irgendwie auch so satt, dass wir Veganer einfach so oft als'extrem' und 'fanatisch' hingestellt werden.... ich bin nicht extrem und fanatisch, ich weigere mich einfach nur, dem Mainstream zu folgen und die Tiere auszubeuten, weil es halt in Gottes Namen 'NORMAL' ist. So. Und deswegen bin ich jetzt fanatisch? Nö.

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  4. Ha, jetzt kann ich mal wieder meine komplette Verwirrtheit unter Beweis stellen: Ich hab überhaupt kein Problem damit, dass jemand - in dem Falle Lizzy - ein Tier für den Verzehr töten würde. Aus heutiger Sicht würde ich das zwar nicht tun, weil ich halt keine Veranlassung mehr dazu sehen, aber vom Grundsatz her kann ich das verstehen.

    Aber die Qual der Tiere heute bei Zucht und Schlachtung ist für mich nicht mehr erträglich. Und das Augen verschließen davor auch nicht. Und gelernt hab ich ja nun auch, dass mein früheres Argument Bio-Fleisch auch nicht mehr zieht: Ja, die Tiere hatten ein besseres Leben haben aber die gleichen Bedingungen im Schlachthof - für mich inakzeptabel.

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  5. Der Text ist echt super. Diese Veterinär-Studentin bringt es wirklich klasse auf den Punkt, was wirklich hinter der Bratwurst oder dem Leberkäse steckt, die einfach so mal eben verzehrt werden, als wäre es gar nichts.

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  6. Charly - nicht neu eingeloggt?

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  7. Nö - immer noch Hase :)
    Wieso?
    Schreib ich jetzt schon wie Charly??

    Das mit dem nicht-neu-einloggen wird in Zukunft wohl nicht mehr so oft passieren, da wir ja mittlerweile zusammenwohnen und somit jeder von uns seinen eigenen Computer hat :)

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  8. Ich hab Dich unterschätzt - hätte nicht gedacht, dass Du den Text liest bzw. zu Ende liest. Geht ja schon unter die Haut, wie ich finde.

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  9. Er geht sehr unter die Haut, ja. Aber solch einen Text zu lesen schaffe ich eher, als mir irgendwelche Videos in der Art anzuschauen....
    Und eben weil dieser Text so sehr unter die Haut geht und demzufolge vielleicht ein bisschen wachzurütteln vermag, bedaure ich es sehr, dass ihn wohl die wenigsten tatsächlich ganz lesen werden, aufgrund seiner Länge..... das unterstelle ich jetzt einfach mal so ganz frech.

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  10. Ich möchte hier mal eine Passage aus dem Text zitieren, die mich sehr bewegt - und die auf gewisse Weise auch auf deinen ersten Satz in deinem obigen Kommentar antwortet, Lizzy:

    'Es gibt mir zu denken, dass ich – von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen – die hier arbeitenden Leute gar nicht als Unmenschen empfinden kann, sie sind nur abgestumpft, wie auch ich selbst mit der Zeit. Das ist Selbstschutz. Man kann es sonst nicht ertragen. Nein, die wahren Unmenschen sind all jene, die diesen Massenmord tagtäglich in Auftrag geben, die durch ihre Gier nach Fleisch Tiere zu einem erbärmlichen Dasein und einem noch erbärmlicheren Ende – und andere Menschen zu einer entwürdigenden und verrohenden Arbeit zwingen.'

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  11. Sollte gar keine "Wortklauberei" sein - einfach Logik. Überall auf der Welt wird milliardenfach Fleisch gegessen, wofür vorher milliardenfach von Menschen Tiere getötet wurden. Also isses einfach unlogisch, so zu argumentieren weil es von einem von sich auf andere übertragenen und daher nicht zu verallgemeinernden Menschenbild ausgeht.

    ass mein früheres Argument Bio-Fleisch auch nicht mehr zieht: Ja, die Tiere hatten ein besseres Leben haben aber die gleichen Bedingungen im Schlachthof

    Auch da gibt's Alternativen. Die dann natürlich noch ein bisschen teurer sind als einfach nur "bio". Herrmannsdorfer z. B. betäubt die Tiere auf der Weide innerhalb ihrer Gruppe. Geschlachtet werden sie im hofeigenen Schlachthof. Und die Aubrac-Rinder, von denen ich manchmal größre Mengen über einen Kollegen beziehe, werden auf der Weide geschossen. Tot sind die dann natürlich trotzdem. Das stimmt.

    Kerstin: dir würd' ich auch gerne antworten. Aber das wäre dann wirklich wieder ein Roman und ich trau' mich jetzt schon wieder nicht, diese vielen Wörter hier abzuschicken :)

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  12. Ja das ist doch mal eine Alternative.
    Die Tiere werden in der Gruppe betäubt und auf der Weide erschossen.

    Irgendwas hakt da.
    Das halt ich im Kopf langsam nicht mehr aus.

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  13. @Lizzy, klar gibt es Alternativen und ich finde es eine wunderbare Vorstellung, dass nur noch so wenig Fleisch gegessen wird, dass die Alternativen normaler Zustand wären... jaja, da merkt man schnell, wie unrealistisch das ist.

    Überall auf der Welt wird milliardenfach Fleisch gegessen, wofür vorher milliardenfach von Menschen Tiere getötet wurden. Also isses einfach unlogisch, so zu argumentieren weil es von einem von sich auf andere übertragenen und daher nicht zu verallgemeinernden Menschenbild ausgeht.

    Ich gehe noch mal auf die Rhetorik zurück - solle man Deiner Meinung sagen: "Wenn Schlachthäuser Glaswände hätten, würden 80% der Menschen kein Fleisch essen. Die restlichen 20% sind so abgestumpft, dass die Tierquälerei ihnen nichts ausmacht"? Sorry, das ist ja Quatsch. Das ist doch nur eine übertragene Aussage, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Aber warum erklär ich Dir das? Ich bin sicher, dass Dir das schon transparent ist.

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  14. Lizzy, ich finde halt nicht, dass das Argument 'das haben wir schon immer so gemacht und deswegen ist es richtig so' ein besonders Gutes ist.

    Und es ist nun einmal eine Tatsache, dass unser Planet schlicht und einfach nicht ausreichen würde, wenn alle Menschen so viel Fleisch essen würden wie die modernen westlichen Länder. Wir bräuchten dann einen zweiten Planeten Erde.

    Und ganz ehrlich, auch deine Alternativen gefallen mir nicht. Ein Tier zu halten und zu hegen, um es dann abzumurksen, auf welche Weise auch immer, empfinde ich als Verrat.
    Meine Meinung :o)

    Wer hat denn entschieden, dass deine Miezen, für die das beste gerade einmal gut genug ist, mehr wert sind als das Kaninchen oder die Gans, die du abzuschlachten bereit wärst?
    Ich kann das einfach nicht nachvollziehen.

    Aber wir kommen da eh auf keinen gemeinsamen Nenner :)

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  15. Frollein Holle9. Mai 2010 um 14:48

    Ich bin ganz bei Dir, denn zwei Seelen wohnen ach! in meiner Brust.

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  16. Liebe Anja, nur eins: ich denke nach und nicht wenig, also ja, bitte behalte es bei, daß Du schreibst, was Dich beschäftigt.
    Zur Sache mag ich jetzt nichts schreiben.
    Sich für etwas einzusetzen, kostet Kraft und jeder Mensch hat davon nur begrenzte zur Verfügung. Wofür er sie verwendet, kann sooo unterschiedlich sein. Am wichtigsten finde ich, daß man sie überhaupt verwendet.

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  17. @Frollein - hallo Schwester!

    @Eva - das ist ne schöne Aufforderung. ;-)

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  18. Frollein Holle9. Mai 2010 um 15:20

    Gerade eben gelesen:
    "Das Rechte erkennen und nichts tun ist Mangel an Mut"

    ....sachte Konfuzius wohl mal.

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  19. Wer hat denn entschieden, dass deine Miezen, für die das beste gerade einmal gut genug ist, mehr wert sind als das Kaninchen oder die Gans, die du abzuschlachten bereit wärst?

    Sie sind nicht "generell" mehr wert - ich bin auch nicht "generell" mehr wert. Sie und ich bin sind bzw. bin mir selber mehr wert - reine Festlegung bzw. vermutlich sogar Nutzabwägung.

    Ich kann das einfach nicht nachvollziehen

    Vielleicht passen Katzen deshalb so gut zu mir, weil sie das vermutlich nachvollziehen können. Die behandeln auch nicht alles und jeden gleich sondern unterscheiden zwischen: "gehört zu meinem sozialen Gebäude oder nicht" und "fress ich oder fress ich nicht".

    Ob die Mäuse, die Nacht für Nacht von ihnen totgefoltert werden, das auch nachvollziehen können, das weiß ich nicht. Wenn man übrigens Katzen von klein auf mit Mäusen und Ratten aufzieht und sie außerdem genug zu futtern haben, dann dreht sich das auch bei ihnen um und sie fressen sie nicht, sondern spielen und kuscheln mit ihnen. Das sind ziemlich labile Konstrukte.

    P. S. Niemals würde ich behaupten, was ich in Jahrzehnten (früh, gründlich und extrem intensiv) hin und hergedacht und für mich entschieden habe oder auch mal wieder anders denke und noch anders denken werde, sei jeweils allgemeingültig oder sogar "richtig". Diesen Anspruch habe ich nicht und hatte ich nie.

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  20. Ich war hier.

    Beim vorigen Beitrag war ich auch hier.

    Und ja, ich werde den Artikel lesen, bis zum ENDE, nur mal so angemerkt.

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  21. ch gehe noch mal auf die Rhetorik zurück - solle man Deiner Meinung sagen: "Wenn Schlachthäuser Glaswände hätten, würden 80% der Menschen kein Fleisch essen. Die restlichen 20% sind so abgestumpft, dass die Tierquälerei ihnen nichts ausmacht"?

    Keiner versteht mich *heul*. Ich habe nie die leiseste rhetorische Absicht verfolgt und wollte nie sagen, was jemand soll oder was besser oder schlechter ist. Ich wollte auch niemandem widersprechen oder Wahrheiten verkünden.

    Meine Vermutung, was passieren würde, wenn alle Schlachthäuser aus Glas wären, ist nunmal eine andere als die des Zitierten (ich hab' jetzt grad glatt nicht mehr im Kopp, wer das war).

    Ich könnte mir eher vorstellen, dass an vielen Orten sehr unterschiedliche Dinge passieren würden: in vielen Ländern würden Massenproteste stattinden ... weil die Leute auch von dem Fleisch haben wollen. Weil sie Hunger haben.

    Andernorts würden viele Schaulustige davorstehen und sich über das kostenlose Spektakel freuen (nicht vergessen: auch Westeuropäer zahlen noch Eintritt in große Stadien, wo man rein zur Unterhaltung Stiere tötet). Und viele würden fordern, die Glaswände wieder durch undurchsichtiges zu ersetzen - weil sie keinen Bock haben, sich das anzusehen.

    Weiterhin würden nur sehr wenige dadurch und deswegen ihre Ernährung umstellen.

    Vermute ich. Wie gesagt: weder werte ich das noch will ich was verkünden. Ich gehe lediglich - rein vermutet - davon aus, dass das Zitat Wunschdenken ist und der Realität nicht standhalten würde.

    *Peace* - das waren schon wieder zu viele Wörter, was. Sorry. Ich finde, es gibt Themen, die wehren sich gegen Kürze. Jedenfalls mir gegenüber ;-)

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  22. @Frollein - Konfuzius hat immer Recht;-)

    @Michi - huhu, danke fürs Melden.

    @Lizzy - situativ geb ich Dir Recht. Sowohl Sir Mc Cartney als auch ich gehen wohl nicht von Ländern aus, in denen Hunger herrscht sondern von Ländern, in denen wir tatsächlich wählen können, was wir essen. Doch, ich glaube sehr wohl, dass viele sich das Schnitzel auf dem Grill überlegen würden, wenn sie sähen, wie es tagtäglich in Schlachthöfen zugeht. Doch.

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  23. Ich glaube das auch, Anja. Und ich würde mir so wünschen, dass möglichst viele den von dir eingestellten Text lesen. Am liebsten würde ich ihn ja auch noch in unseren Blog stellen.... wenn er dadurch auch nur einen oder zwei potentielle Leser mehr hat, dann ist das schon ein Gewinn. Ja, ich glaube, das mache ich. Es gab da heute während unseres Laufs sowieso noch so ein Erlebnis, von dem ich gerne erzählen wollte.

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  24. Frollein Holle10. Mai 2010 um 07:43

    Und das Schlachthäuser meistens fernab von Wohn- und Einkaufsgebieten liegen und somit auch dann niemand reingucken müsste, selbst wenn die Wände gläsern wären, hat niemand bedacht, wa? ;)

    Wenn man den Anblick von Schlachtungen gewohnt ist (z.B. auf einem Bauernhof aufgewachsen ist), wird man vermutlich nicht vor Mitgefühl zerfließen. Meine Eltern z.B. können überhaupt nicht verstehen warum man Tiere nicht essen sollte und finden Vegetarier ziemlich überspannt (hömmm...?).

    Aber der "normale mittelmässig tierliebe Mainstream-Mensch", der sein Fleisch beim Metzger oder im Supermarkt kauft und sich nicht wirklich Gedanken darüber macht was es ist und wo es herkommt...der wird ganz bestimmt sein Steak nicht mehr mit Genuß essen können wenn er dem Tier vorher beim Sterben zugeguckt hat. Da vertraue ich einfach auf das Mitgefühl und die Empathie der Menschen ;)

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  25. Schlachthof München - fast schon zentral, ein Katzensprung zu Oktoberfest und Innenstadt, für viele auf dem Weg zur Isar. In Münster lag er auch innerstädtisch. Nicht aus Glas aber man hört die Schreie der Tiere. Alles andere als schön auch für mich, die mit Schlachtungen aufgewachsen ist und den frisch geschlachteten Schweinen z. B. mit einem Borstenschaber die Borsten abgeschabt hat etc. Diese Bilder waren Teil meiner Kindheit und gerade die Kinder - auch die der Nachbarschaft haben sich auf das "Schlachtfest" sehr gefreut. Für mich sind sie auch heute noch völlig ok. Im Gegensatz zu dem, was ich aus Schlachthäusern kenne.

    Und stimmt: die unterschiedlichen Denk- und Empfindungsweisen sind vermutlich schlicht eine Folge unterschiedlicher Sozialisation.

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  26. Frollein Holle10. Mai 2010 um 08:18

    Ich schrieb ja, das die Schlachthäuser "meistens" fernab von Wohngebieten liegen und so ist es nunmal. Es gibt bestimmt Einzelbeispiele, wo das anders ist.

    Darum geht's aber auch gar nicht, weder beim Zitat noch bei der Aussage. Wir könnten aber auch gerne darüber diskutieren, ob es dann eine richtig durchsichtige Wand sein müsste oder ob Milchglas reicht. Oder nur ein Sichtfenster.

    Darum geht's aber auch nicht.

    Das es metaphorisch gemeint ist, sollte selbst Dir klar sein ;)

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  27. Mann, Lizzy - echt jetzt mal - du verfolgst wirklich nicht die leiseste rhetorische Absicht, und Wortklaubereien sind auch nicht dein Ding? ;-)
    Echt jetzt mal!

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  28. Ich schreibe es jetzt halt nochmal, auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, und auch in der Gewissheit, dass wir eh auf keinen gemeinsamen Nenner kommen;-) - jedes Schwein und jede Kuh und jedes Huhn hat genauso einen Horror davor, abgemurkst zu werden, wie wir Menschen.
    Ob das nun im Schlachthof passiert oder bei einer solchen Hausschlachtung, von der du so nette Bilder gepostet hast (und, sorry, bei deren Anblick es mir echt übel wird).
    Diese Tiere empfinden Stress, Angst und sind leidensfähig. So wie deine Katzen eben auch.

    Und um nochmal auf die Mäuse zurückzukommen, die von deinen Katzen gefangen werden - die haben zumindest eine reelle Chance zu entkommen, und sie werden nicht extra zu dem Sinn und Zweck aufgepäppelt und gehalten, um sie dann ummzubringen. Das ist ein gewaltiger Unterschied für mich.

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  29. ich melde mich hier nur kurz um zu dagen, dass ich teilnehme....aber schreiben dazu...Puh. Die industrielle Haltung und Tötung von Tieren ist ein großes Vergehen an der Tierwelt und verdient als Strafe die Sintflut.
    Und doch bin ich eben auch bei Lizzy.

    Ob jemand ein Tier, das mal lebte wirklich essen kann, das muss er wahrhaft mit sich selbst ausmachen.

    mandy

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  30. und jetzt nochma mit weniger Rechtschreibfehlern ;-)
    __________
    Das es metaphorisch gemeint ist, sollte selbst Dir klar sein ;)

    ähm - nee. Echt jetzt nicht.

    Wahrscheinlich ist das der Grund für die vielen Missverständnisse und rein-oder rausgelesesen vermeintlichen Zwischentöne, Nebenaussagen: dass es mehrere Aussageebenen gibt und bei dem Thema manche komplett andere Ebenen meinen und jeder denkt, der andre wills nicht kapieren. Oder so.

    Ich habe das Zitat ganz ausschließlich so verstanden: als eine Vermutung / These / Annahme folgenden Inhalts: "Würden alle Menschen sehen, was genau bei Tierschlachtungen passiert, würden sie kein Fleisch mehr essen können."

    Ich seh' da keine metaphorische Ebene oder versteckte Nebenaussage. Echt jetzt nicht.

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  31. Ich versuchs jetzt doch noch mal, auch wenns vielleicht blöd ist:

    Würden Menschen sehen und wissen, wie es in Schlachthöfen zugeht, würden sie ihre Verhaltensweisen möglicherweise überdenken.

    Geht das? Wenn nicht, fällt mir nix mehr ein.

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  32. Ja, komisch. So hab' ich da Zitat auch verstanden. Ganz einfach eigentlich.

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