Sonntag, 10. Juni 2012

~ Krethi und Plethi und zu Hause iss auch schön ~

Was es mit Krethi und Plethi auf sich hat, erkläre ich später.

Dass es mit dem Laufen mal wieder hapert, sei am Rande erwähnt - deswegen wird da auch nix drüber geschrieben. Aber man kann sich ja anderweitig bewegen.

So war ich gestern mit meiner Mutter in der Heimat im Wald unterwegs. Wir sind mit unseren Stöcken zu einer Wiese marschiert, auf der Knabenkraut wächst.  Das sah wirklich sehr hübsch aus.

Sie wollte sich nicht fotografieren lassen aber ist doch nur für den Blog, sieht doch keiner, oder?



Heute war aufgrund des vorhergesagten Wetters mit Regen und Sturm eigentlich Extrem-Couchsurfing und Lesen angesagt. Aber da schreit uns doch glatt die Sonne vom Himmel an und bevor sie es sich anders überlegt, schnüren wir die Schuhe und fahren nur 13km ins Bergische Land, und tippeln eine Tippeltour vom Kölner Stadt-Anzeiger ab.

Der Verfasser der Tippeltour 282 liebt das Wort und weniger die konkrete Wanderbeschreibung. Wir habens zwar geschafft, die Tour zu gehen ohne uns zu verlaufen aber dafür musste ich Teile mehrfach vorlesen - vielleicht sind wir ja auch nur zu simpel gestrickt. Aber ich reagiere definitiv besser auf klare Ansagen als blumige Worte.

Eins hat mich aber sehr erheitert und das war ein Zitat aus dem Solinger Kreis-Intelligenzblatt von 1843. Ein Herr Müller schrieb damals, dass er zwar eine "Fahrbrücke an der Mühle errichtet habe, aber bitte schön weder für Krethi noch Plethi, sondern nur für seine Kunden." Das reicht, dass ich die ganze Tour Krethi und Plethi plärre.

Wir sehen neugierige Mini-Pferde


Die Reste der Prozession von Donnerstag im Weiler Kohlsberg - Teppiche aus Blumen, hach wie früher, als ich selbst noch mit dem Kommunionkleid als "Engelchen" mitging (mitgehen musste).


Es ging hoch und runter und immer schöne Aussichten


Die meisten Fachwerkhäuser waren ja im super Zustand. Hieran kann sich noch ein Bauherr auslassen - ruige Wohngegend auf jeden Fall.


Das Wupper-Tal - so schön.


Und der alte Wipperkotten am Wehr.


Zuletzt noch die fleissigen Erdbeerflücker auf den Feldern. Eltern mit Kinder sorgten wohl für die Kaffeetafel.

Wenn das die Tippeltour 282 war, dann gibt es ja im Dunstkreis des Stadt-Anzeigers noch mind 181 zu gehen. Denn mal los.

Auf jeden Fall lohnt sich ein Ausflug ins Bergische Land, wie ich finde und wir sind sooo nah dran.

1 Kommentar:

  1. Schade, das es mit Laufen bei dir so klappen will, wie du das gerne möchtest. Ich habe mich schon gewundert, dass keine neuen km mehr eingetragen wurden. Die Bilder von deinem Ausflug sind wunderschön und besser gegangen als gar nicht unterwegs gewesen. Und gute Besserung, was immer dich auch am Laufen hindert.

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