Sonntag, 9. September 2012

~ Du kriegst mich nicht... ~

Euphorisch startete ich in diese Woche - das morgendliche Schwimmen (3 x) wollt ich gern beihalten. Mind. eine Abendverabredung mit dem Rad erreichen und überhaupt.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Die Schwimmtrainerin am Montag früh scheint ein schlechtes Wochenende gehabt zu haben und wir dürfen das im wahrsten Sinne des Wortes ausbaden. Kinderkram war das in der letzten Woche gegen das, was die hier mit uns veranstaltet. Wir fegen mit irgendwelchen Schwimmhilfen über die Bahnen, um abwechselnd Beine und Arme zu trainieren und ich bin froh um jede Übungseinheit der letzten Woche, weil ich mir um die Atmung nicht mehr so viel Gedanken machen muss und mich darauf konzentrieren kann, mir kleine Ruhepausen zu erschleichen, Schwimmen geht ganz schön auf die Kondition.

Ehrlich gesagt, find ichs geil und bedanke mich nach den 45 Minuten bei der Trainerin, super gemacht.

Wie sich herausstellt, war das etwas zu früh. Mittwoch Vormittag sitze ich beim Orthopäden meines Vertrauens und lass mir diverse Wirbel richtig rücken. Auahh...

Das und andere Dinge lassen meine Sportplanung etwas schrumpfen und Donnerstag Abend, als ich mit dem Rad die 20km zur Verabredung fahren wollte, schwanke ich hin und her. Nach dem Motto: Versuch macht kluch, schwinge ich mich aufs Rad - entweder ist der Rücken danach total im Eimer oder es bessert sich durch die Bewegung. Letzteres ist der Fall und ich genieße die Fahrt und freue mir ein Loch in den Bauch als in den Dom erblicke und so viele Menschen den Abend in der Altstadt verbringen sehe.

Gestern dann mein kleiner eigener Triathlon. Morgens 6km laufen, bei dem ich diese nette Aussicht hatte.

Danach Frühstück und direkt aufs Rad. Nur gesamt 12km aber ich will ja auch noch schwimmen und man solls nicht übertreiben, nech?

Also ab in den benachbarten Ort, 1/2 Stunde Schwimmen, um sich dann in der angrenzenden Sauna mit 3 Saunagängen und Ruhen in der frühmorgendlichen Sonne zu belohnen.

Nee... watt schön. Um 13.00 Uhr war ich schon wieder daheim und konnte den Tag auf dem Balkon mit der Autobiographie des Greenpeace-Gründers und nem lecker Eis ausklingen lassen. So stell ich mir das optimale Wochenende vor.

Tja.. das Wochenende ist noch nicht rum und es könnte sein, dass es gleich noch ne kleine Radtour gibt und heute Nachmittag gibt es nen Zumba-Schnupperkurs, quasi direkt nebenan. Das kann ich mir doch nicht entgehen lassen, oder?

Mal schauen, was das Schwimmtraining morgen wieder von mir verlangt und welche Überraschungen mein Körper für mich parat hat. Ich werde sehen und nicht aufgeben. ;-)

Kommentare:

  1. Ne liebe Anja, DU wirst ganz sicher nicht aufgeben, davon bin ich mehr als überzeugt!,)
    Lass Dich nicht ärgern!!

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  2. Leider ist doch nicht alles im Leben planbar. Ich bin mir aber sicher, dass mit der nötigen Hartleibigkeit irgendwann ein Weg der Besserung eintritt.
    Durchhalten heißt die Parole! ;-)

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  3. @Julia - ich hoffe, es liest sich nicht verzweifelt - das bin ich nämlich nicht. :-) Nur Realistin. Ich muss es halt so nehmen, wie es kommt.

    @Gerd - Du sagt es und spürst es wohl gerade besonders stark. Durchhalten und sich mit Freude andere Dingen widmen. Ist mir nicht immer leicht gefallen aber im Moment klappt es gut.

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  4. Ich bin Realist und dabei auch noch Optimist-kann man nicht immer kombinieren, aber manchmal schon. Und wenn eine Planänderung wie bei dir eintritt-wer weiß wozu es gut war. Und ohne Überraschungen wäre as Leben ja sowat von langweilig!

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