Sonntag, 1. Dezember 2013

~ Nebel - Innen und Außen ~

Das war gestern mein Arbeitsplatz. Immer am ersten Adventswochenende stehe ich (gerne) hier in der Waffel- oder Glühweinbude. Das Buch "Fast nackt" hatte mich vor Jahren angefixt, sich in der Nachbarschaft/im Wohnort zu engagieren. Auf jeden Fall nehmen wir mit dem Weihnachtsmarkt Gelder ein, die wir für Projekte im Ort einsetzen. Ob es die Weihnachtsbeleuchtung ist, die jedes Jahr die Hauptstraße ziert oder wie in diesem Jahr, dass wir die Tafel mit Weihnachtspaketen unterstützen. Schöne Sache das!


Neben diesen schönen Zielen haben wir aber auch ne Menge Spaß und so kam es, dass der ein oder andere Glühwein den Weg in mein Inneres fand. Das musste - als dann alle Gäste weg waren - noch im kleinen Team mit einem Kölsch abgelöscht werden und da das nicht reichte, kehrten wir zu Dritt beim Nachbarn ein, um einen Schlaftrunk zu nehmen.

Puh, man bereut es immer, wenn man morgens das erste mal die Augen öffnet. Aber was hilft dann mehr, als sich die Watte im Kopf mit einem Lauf zu vertreiben. Der maunzende Kater diskutiert zwar wild, dass das ne blöde Idee ist aber das Läuferherz weiß genau, dass es danach besser wird.

Nebel in der Birne, Nebel in der Natur und so weiß ich jetzt gar nicht, warum alles so nebulös daher kommt. Ist es der sich wegschleichende Kater oder ist es der Wettergott.


Fast unheimlich, dass man Nebel vom Wasser kaum unterscheiden kann.



Irgendwo am Ende des Wege muss mein Ort sein, irgendwo da...


Jetzt spür ich nur noch die Knochen vom Weihnachtsmarktaufbau und der langen Steherei. Noch 3 Stunden dann gehts wieder los, dann bin ich wieder die Waffel... vielleicht heute ohne Glühwein, vielleicht.

Kommentare:

  1. Die Fotos sind ganz besonders wunderschön geworden!

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  2. herrliche Fotos - mit schönem Text!
    Bei dir würde ich gerne Waffeln essen! :-)

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  3. So einen Nebel hatten wir Samstag ganz früh auch. War schon sehr unheimlich :)

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